Schlagwort: Klimaprämie

  • Neu auch für Wärmepumpen: Schweizweite Klimaprämie für den Ersatz von Öl- und Gasheizungen wird ausgeweitet

    Neu auch für Wärmepumpen: Schweizweite Klimaprämie für den Ersatz von Öl- und Gasheizungen wird ausgeweitet

    Schweizweite Förderung ohne Obergrenze
    Genau hier setzt Energie Zukunft Schweiz an: Die Klimaprämie ist ein gross angelegtes, schweizweites Förderprogramm ohne Maximalbetrag und mit einer Laufdauer bis voraussichtlich 2025. Die im August 2020 lancierte Klimaprämie für Holzheizungen hat den Nerv der Zeit getroffen: Insgesamt sind seither rund 600 Förderanfragen eingegangen.

    Fossile Heizungen mit einer Gesamtleistung von 12 MW werden mithilfe der Klimaprämie bereits ersetzt. Für eine Heizzentrale für acht Mehrfamilienhäuser mit einer Leistung von 316 kW wurde beispielsweise ein Förderbeitrag von CHF 110’000.- gesprochen, was etwa 60% der Investitionskosten abdeckte. Somit können allein mit dieser Anlage 56’000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden, was einem Ausstoss von ungefähr 125 Tonnen CO₂ entspricht.

    Noch attraktiver durch die Erweiterung auf Wärmepumpen
    Nach der erfolgreichen Lancierung für Holzheizungen weitet Energie Zukunft Schweiz das Programm ab sofort auf Wärmepumpen aus. Der Förderbetrag liegt für Wasser/Wasser- sowie Sole/Wasser-Wärmepumpen bei 1.80 Franken pro eingespartem Liter Erdöl oder Kubikmeter Erdgas. Bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe liegt der Betrag bei 1 Franken. Bei einer korrekt dimensionierten Heizung sind das bei einer Sole/Wasser-Wärmepumpe rund 360 Franken und bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe 200 Franken pro Kilowatt Leistung. 

    Zur Abschätzung des zu erwartenden Förderbetrages stellt Energie Zukunft Schweiz online einen Förderrechner bereit. Finanziert wird die Förderung von der Stiftung für Klimaschutz und CO₂-Kompensation KliK. Reguliert wird das Programm durch das Bundesamt für Umwelt BAFU.

    Förderbeiträge für sämtliche Bereiche – auch für öffentliche Bauten, Bürogebäude und Industriebetriebe
    Dass es eine Förderung ohne Obergrenze und nicht nur für den Wohnbereich ist, macht das Programm für Grossheizungen – zum Beispiel für Gemeindebauten, Prozesswärme in Industriebetrieben, Wohnblöcke, grosse Gewerbe- oder Bürogebäude oder ganze Areale – besonders attraktiv. Ein substanzieller Anteil der Investitionskosten wird gedeckt und auch komplexe, multivalente Systeme sind förderbar.

    Dekarbonisierung wird beschleunigt
    Erneuerbare Heizsysteme bieten viele Vorteile: Sie schonen nicht nur das Klima durch eine deutliche Reduktion des CO2-Ausstosses, sie haben auch einen positiven Einfluss auf das Image und den Wert von Immobilien. Mit der grosszügigen Förderung von Holzheizungen und Wärmepumpen und der schweizweit einheitlichen Abwicklung beschleunigt die Klimaprämie die Dekarbonisierung der Heizungen in der Schweiz entscheidend. Die Investitionskosten reduzieren sich massiv. Das Dilemma, dass klimaschädliche Technologien aus Kostengründen bevorzugt werden, ist damit überwunden.

  • Energie Zukunft Schweiz lanciert Klimaprämie für Holzheizungen

    Energie Zukunft Schweiz lanciert Klimaprämie für Holzheizungen

    Energie Zukunft Schweiz fördert gemeinsam mit Holzfeuerungen Schweiz (SFIH) Holzheizungen mit einer neuen Klimaprämie. Damit soll belohnt werden, wer die fossilen Brennstoffe Öl oder Gas durch einheimisches Holz ersetzt. Weil laut einer Medienmitteilung bisherige Förderprogramme vor allem auf kleine Wohngebäude und nicht auf Industrie- und Gewerbebauten zielen, richtet sich diese Prämie auf mittlere und grosse Heizungen.

    „Dank der grosszügigen Klimaprämie aus dem Förderprogramm und der einfachen Abwicklung von Energie Zukunft Schweiz wird diese Lücke nun geschlossen. Und das einheitlich für die ganze Schweiz“, heisst es in der Mitteilung. Damit würden mittlere und grosse Holzheizungen „nicht nur die klimafreundlichste, sondern gleichzeitig auch die wirtschaftlichste Variante“. Heizen mit Holz schone das Klima, fördere die lokale Wertschöpfung und trage zu einem gesunden Wald bei. Reguliert wird dieses Programm durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU).

    Der Förderbetrag beläuft sich auf 18 Rappen pro Kilowattstunde respektive 1,80 Franken pro eingespartem Liter Erdöl oder Kubikmeter Erdgas. Energie Zukunft Schweiz rechnet vor, dass das „bei einer korrekt dimensionierten Heizung“ 360 Franken pro Kilowatt Leistung entspricht. So könnten etwa für einen Wohnblock mit zehn Wohnungen die Investitionskosten um 70 Prozent reduziert werden. Besonders interessant sind laut Energie Zukunft Schweiz die Einsparungen für Grossheizungen mit einer Leistung von mehr als 200 Kilowatt, etwa für Gemeindebauten, Industriebetriebe und grosse Bürogebäude.