Schlagwort: Klimaziele

  • Globale Rangliste bestätigt langfristige Klimastrategie

    Globale Rangliste bestätigt langfristige Klimastrategie

    KONE landet in der diesjährigen Rangliste der Global 100 Most Sustainable Corporations in the World von Corporate Knights aus Toronto in der kanadischen Provinz Ontario auf Platz 54. In der Liste der Industriegruppe Machinery (Maschinenbau) nimmt der Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen unter 397 Unternehmen weltweit sogar Platz 2 ein. In Finnland, wo KONE in Espoo seit 1910 seinen Hauptsitz hat, ist es das bestplatzierte Maschinenbauunternehmen, ebenso in der Schweiz, wo die KONE (Schweiz) AG seit 1996 tätig ist. Das Unternehmen beschäftigt in mehr als 70 Ländern über 60’000 Mitarbeitende.

    Bereits 2024 war KONE mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis als nachhaltigstes Unternehmen in der Kategorie Hebe- und Fördertechnik ausgezeichnet worden. KONE hat als erstes Unternehmen seiner Branche ambitionierte und wissenschaftlich fundierte Klimaziele für 2030 definiert, heisst es in einer Mitteilung. „Für KONE bedeutet Führungsanspruch in der Branche immer auch Führungsanspruch in der Nachhaltigkeit“, wird Kirsi Simola-Laaksonen, Senior Vice President für Nachhaltigkeit und Umwelt, zitiert. „Diese Platzierung ist ein klarer, unabhängiger Nachweis für die Fortschritte, die wir machen.“

    Das Unternehmen hat sich verpflichtet, seine Aktivitäten am Ziel auszurichten, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. „Wir haben verstanden, dass nachhaltiges Wirtschaften gutes Wirtschaften ist, für unsere Kunden, deren Kunden und für uns“, so Simola-Laaksonen. „Wir verfolgen kontinuierlich, wie sich nachhaltige Lösungen auf unser Geschäft auswirken, und erhöhen den Anteil unseres Umsatzes mit Produkten und Services, die zum Klimaschutz beitragen. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir smarte und nachhaltige Gebäude und ermöglichen so besseres urbanes Leben.“

  • Mehr Wohnraum aus System

    Mehr Wohnraum aus System

    Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht unter Druck. Baukosten steigen, Fachkräfte fehlen, die Bevölkerung wächst weiter und Klimaziele setzen klare Grenzen für CO₂‑Emissionen. Serielles Bauen bündelt Antworten auf diese Herausforderungen.

    Dank industrieller Vorfertigung und standardisierten Prozessen werden Bauzeiten verkürzt, Abläufe berechenbarer und Projekte wirtschaftlicher. Die Baustelle wird zum Montageplatz, mit weniger Lärm, kürzerer Belastung für die Nachbarschaft und höherer Ausführungsqualität.

    Was serielles Bauen ausmacht
    Serielles Bauen versteht das Gebäude als Produkt, nicht als einmaligen Prototyp. Ein System wird intensiv entwickelt, durchdacht und in vielen Projekten angewendet. Elemente entstehen weitgehend im Werk und werden vor Ort montiert. Das erlaubt präzise Kosten und eine stetige Verbesserung aus gemachten Erfahrungen. Klassische Problemzonen wie Anschlüsse, Wärme- und Schallbrücken lassen sich gezielt entschärfen.

    Von Plattenbau bis «Tesla‑Moment»
    Serielle Bauweisen haben Geschichte, von frühen Holzsystemen der 1920er‑Jahre über die «Göhnerbauten» in der Schweiz bis zu Plattenbausiedlungen im Osten. Die Effizienz war hoch, die gestalterische Qualität oft nicht  und das Image leidet bis heute.

    Aktuell erlebt das Thema eine neue Welle. Hybride Systeme kombinieren Raummodule und 2D‑Elemente, bieten mehr Flexibilität für unterschiedliche Parzellen und Vorschriften und holen Architektur und Städtebau wieder stärker ins Boot. Projekte wie das studierendenorientierte «Woodie» in Hamburg zeigen, dass serielle Bauweise und architektonische Qualität sich nicht ausschliessen müssen.

    Stärken: Zeit, Kosten, Qualität, Klima
    Serielle Systeme verkürzen Bauzeiten und erhöhen die Kostensicherheit. Weil Bauteile und Details standardisiert sind, lassen sich Budget und Termine früh und verlässlich festlegen.

    Gleichzeitig eröffnet die industrielle Fertigung neue Spielräume für Nachhaltigkeit. Vorgaben zu CO₂‑Reduktion, Materialwahl und Energieeffizienz können konsequent in das System eingeschrieben werden. Durch Materialpässe und Plattformen werden verbaute Komponenten dokumentiert und damit als Ressource für spätere Umbauten oder Rückbauten sichtbar.

    Akzeptanz entscheidet über die Zukunft
    Die grosse Herausforderung ist die Wahrnehmung. In vielen Köpfen steht serielle Bauweise für monotone Architektur und soziale Problemquartiere. Solange aktuelle Projekte gestalterisch nur bedingt überzeugen, bleibt diese Skepsis bestehen.

    Für die breite Akzeptanz braucht es Gebäude, die mehr liefern als Effizienz. Gute Grundrisse, hohe Aufenthaltsqualität, differenzierte Aussenräume und eine sorgfältige Einbindung in den Stadtraum. Standardisierung sollte als Grundlage verstanden werden, auf der Vielfalt entsteht.

    Serielles Bauen kann zu einem zentralen Baustein der Bauwende werden, schneller, planbarer, ressourcenschonender und zirkulär gedacht. Die technischen Voraussetzungen sind vorhanden, erfolgreiche Pilotprojekte ebenfalls.

    Ob der Ansatz seinen «Tesla‑Moment» erlebt, hängt nun davon ab, ob Branche und Städte es schaffen, industrielle Prozesse mit hoher Wohn- und Gestaltungsqualität zu verbinden und damit zeigen, dass Wiederholung nicht Einheitsbrei bedeutet, sondern die Grundlage für zukunftsfähige, vielfältige Quartiere sein kann.

  • Schweiz unterschreibt mit Dänemark Abkommen zur CO2-Speicherung

    Schweiz unterschreibt mit Dänemark Abkommen zur CO2-Speicherung

    Die Schweiz hat mit Dänemark am 3. September zwei Abkommen unterzeichnet, die den Export und die dauerhafte Speicherung von Schweizer CO2 in Dänemark ermöglichen. Künftig ist ausserdem eine Zusammenarbeit im Bereich der Negativemissionstechnologie (NET) und Carbon Capture and Storage (CCS) vorgesehen, heisst es in einer Mitteilung. Der Bundesrat hatte die beiden Abkommen bereits am 27. August 2025 genehmigt.

    Die Partnerschaft mit Dänemark reiht sich in die bestehende Partnerschaft mit Norwegen ein, die am 17. Juni 2025 unterzeichnet wurde und ebenfalls die CO2-Speicherung sowie einen bilateralen Emissionshandel ermöglicht. „Die Speicherung von CO2 wird auch für die Schweiz auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel wichtig sein“, wird Bundesrat Albert Rösti in der Mitteilung zum Abkommen mit Norwegen zitiert. „Diese Technologie ergänzt unsere bisherigen Instrumente für die Dekarbonisierung.“

    Die Abkommen mit Dänemark und Norwegen wurden vor dem Hintergrund des Klima- und Innovationsgesetz (KIG) unterschrieben, das die Schweiz bis 2050 dazu verpflichtet, ihren Treibhausgas-Ausstoss auf Netto-Null zu senken. Die Netto-Null soll in erster Linie durch Emissionsminderung erreicht werden, schwer vermeidbare Emissionen, etwa aus der Zementindustrie oder der Landwirtschaft, müssen dagegen durch CCS- oder NET-Technologien ausgeglichen werden. Der Bund fördert seit dem 1. Januar 2025 die Anwendung solcher Technologien im Rahmen des KIG.

  • Einblick in Baubewilligungen und Sanierungsdynamik

    Einblick in Baubewilligungen und Sanierungsdynamik

    Mit dem Whitepaper «Retrofitting the Future» legt das CRML an der HEC Lausanne gemeinsam mit E4S eine fundierte Grundlage für die Beurteilung der Fortschritte im Gebäudesektor vor. Die Analyse von über 45’000 erteilten Baubewilligungen im Jahr 2024 eröffnet ein präzises Bild davon, wie die Schweizer Immobilienbranche auf dem Weg zur Klimaneutralität vorankommt und wo sie noch auf Hindernisse trifft.

    Viel Potenzial, wenig Energieeffizienz
    Die Untersuchung zeigt, dass sich bedeutende Trends bei der Gebäudesanierung abzeichnen. Doch nur ein kleiner Teil der Renovationen zielt direkt auf die Verbesserung der Energieeffizienz ab. Der Wandel zu emissionsarmen Gebäuden hat zwar begonnen, doch er reicht bislang nicht aus, um die ambitionierten Klimaziele zu erreichen.

    Finanzielle Herausforderung für Immobilienfonds
    Der Bericht hebt auch die Rolle von Immobilien-Investmentvehikeln (REIVs) hervor. Um die Klimaziele bis 2050 umzusetzen, müssten diese durchschnittlich 13 Prozent ihres Nettovermögens, insgesamt 28,3 Milliarden Franken, für energetische Sanierungen mobilisieren. Einige Marktakteure werden dabei weit über diesen Durchschnitt hinaus investieren müssen, wie die Autoren betonen.

    Datenbasierte Perspektive für die Zukunft
    «Durch die Kombination aktueller Daten und detaillierter Projekttypologien schaffen wir eine Brücke von der theoretischen Analyse zur konkreten Handlungsgrundlage», erklärt Dr. Nathan Delacrétaz, Mitautor des Whitepapers. Gemeinsam mit den Professoren Eric Jondeau und Fabio Alessandrini liefert er damit einen entscheidenden Impuls für die dringend benötigte Immobilienwende in der Schweiz.

  • Energiestadt Gold für Zürich

    Energiestadt Gold für Zürich

    Die Stadt Zürich ist 2024 bereits zum sechsten Mal zur Energiestadt Gold gekürt worden, informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Mit dem Label zeichnet der Trägerverein Energiestadt alle vier Jahre Städte und Gemeinden aus, die sich für ambitionierte Energie- und Klimaschutzziele engagieren. In der aktuellen Evaluierung hat die Stadt Zürich dabei ihr bisher bestes Ergebnis erreicht.

    Schweizweit tragen 109 Städte und Gemeinden das Label Energiestadt Gold. «Die Stadt Zürich dient als grösste Stadt der Schweiz als Vorbild für andere Energiestädte, die ebenfalls konsequent ihre ambitionierten energie- und klimapolitischen Ziele erreichen wollen», wird Katrin Bernath, Präsidentin des Trägervereins Energiestadt, in der Mitteilung aus ihrer Ansprache bei der Verleihung des Labels zitiert. Die Auszeichnung wurde von Stadtrat Michael Baumer entgegengenommen. «Die Bestnote für die Stadt Zürich zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg zu Netto-Null sind», so der Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich.

    Im aktuellen Re-Audit wurde unter den Energie- und Klimazielen der Stadt Zürich erstmals auch der Bereich Klimaanpassung erfasst. Hier konnte Zürich mit der Fachplanung Hitzeminderung und der Fachplanung Stadtbäume punkten. Zudem hat die Stadt ein Programm zur Stadtbegrünung lanciert. Hier wird die ökologisch wertvolle Aufwertung von Aussenräumen, Dachbegrünungen und Vertikalbegrünungen durch Beratungen unterstützt und finanziell gefördert.

  • Gebäude als Kohlenstoffsenken

    Gebäude als Kohlenstoffsenken

    Die Bauwirtschaft gilt als einer der grössten CO2-Emittenten weltweit. Doch mit Projekten wie «Beyond Zero» und der Initiative «Mining the Atmosphere» könnte sich das Blatt wenden. Ziel ist es, das schädliche Treibhausgas nicht nur zu reduzieren, sondern es aktiv in Baumaterialien zu binden. Diese Materialien, die in der neuen NEST-Unit getestet werden, könnten Beton und Dämmstoffe revolutionieren und das Potenzial haben, die Bauwirtschaft klimaneutral oder sogar CO2-negativ zu gestalten.

    Technologie im Praxistest
    Nathalie Casas von der Empa erklärt, dass «negative emissions technologies» (NET) der Schlüssel zur Erreichung der Klimaziele sind: «Wir müssen überschüssiges CO2 aus der Atmosphäre holen, um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Dabei helfen uns NET, die bereits im Labor funktionieren und nun im Bauwesen angewendet werden.» Casas betont die Dringlichkeit des Handelns, da die Emissionen weiterhin steigen.

    Nachhaltigkeit in der Baubranche
    Corinne Reimann von Implenia sieht in NET eine grosse Chance für die Bauwirtschaft: «Die neuen Materialien ermöglichen es uns, endlich entscheidende Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit zu machen. Die Branche hat hier einen enormen Hebel, aber auch Herausforderungen. Preis und Akzeptanz werden entscheidend sein.» Reimann betont, dass die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit neuer Materialien sichergestellt werden muss, um einen breiten Einsatz zu ermöglichen.

    Der Beitrag von Architekten und Planern
    Christoph Kellenberger, Mitgründer von OOS, sieht in der frühzeitigen Einbindung von Architekten und Planern einen entscheidenden Faktor: «Wir können mit unserem Wissen die richtigen Baustoffe von Anfang an mitentwickeln und in die Baupraxis integrieren. Zudem müssen wir das Potenzial von CO2-speichernden Materialien in die Branche hineintragen und zeigen, welche Effekte damit erzielt werden können.» Für Kellenberger liegt der Schlüssel zum Erfolg in einer transparenten Wissensvermittlung und praxisnahen Lösungen.

    Politische Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Verantwortung
    Neben der technologischen Innovation fordert die Bauwirtschaft auch politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Laut Casas und Kellenberger ist eine klare Kostenwahrheit notwendig, um den breiten Einsatz von NET zu fördern. CO2-Emissionen müssen fair bepreist werden, und Subventionen könnten helfen, die anfänglichen höheren Kosten der neuen Materialien auszugleichen. «Die Transformation wird nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft», so Casas.

    Das Projekt «Beyond Zero» zeigt, dass es möglich ist, Gebäude zu Kohlenstoffsenken zu machen. Doch dafür braucht es nicht nur technologische Lösungen, sondern auch den Willen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, neue Wege zu gehen. Die Baubranche hat die Chance, sich von einem der grössten CO2-Emittenten zu einem Vorreiter der Klimawende zu entwickeln – und das Potenzial dazu ist bereits heute vorhanden.

  • Zukunft der Immobilienbranche: Resilienz und Klimaneutralität bis 2050

    Zukunft der Immobilienbranche: Resilienz und Klimaneutralität bis 2050

    Die Schweiz hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Dies erfordert eine erhebliche Reduzierung der CO₂-Emissionen durch den Einsatz erneuerbarer Energien und verbesserte Energieeffizienz. Obwohl die Immobilienbranche bereits Fortschritte gemacht hat – mit einer Reduktion des Endenergieverbrauchs für Raumwärme um 10% und der Treibhausgasemissionen um 40% seit 2000 – bleiben noch viele Herausforderungen. Bis 2021 waren Gebäude immer noch für 26% der gesamten Treibhausgasemissionen der Schweiz verantwortlich.

    Ein Schlüsselelement für Nachhaltigkeit
    Der Verkehr, der etwa ein Drittel der CO₂-Emissionen verursacht, ist ein weiterer Bereich, in dem die Immobilienbranche zur Nachhaltigkeit beitragen kann. Mit einer erwarteten Zunahme des Verkehrs in der Schweiz um 17% bis 2050, müssen entsprechende Anpassungen erfolgen.

    Massnahmen zur Erreichung der Klimaziele 2050
    Zur Erreichung der Klimaziele bis 2050 sind umfangreiche Anstrengungen erforderlich, insbesondere in den Bereichen Raumwärme und Mobilität. Dazu gehören die Verdoppelung der Fernwärme, der Anstieg der Wärmepumpen auf 1,5 Millionen, 3,6 Millionen Elektroautos, verbesserte Gebäudedämmung und ein Anstieg der Stromgewinnung aus Photovoltaik.

    Umbau der Wärmeversorgung für Effizienz
    Eine zentrale Herausforderung ist die energetische Sanierung bestehender Gebäude, da viele nicht den aktuellen Standards entsprechen. Bis 2050 wird der Wärmebedarf des Schweizer Gebäudeparks durch effizientere Gebäude stark sinken. Der Einsatz von Öl- und Gasheizungen wird durch Wärmepumpen und Fernwärme ersetzt.

    Strategie für resiliente Immobilienportfolios
    Die Branche steht vor der Aufgabe, Immobilienportfolios resilient und klimafreundlich zu gestalten. Dies umfasst die Sanierung für mehr Energieeffizienz, die Integration erneuerbarer Energien und die Förderung nachhaltiger Mobilität. Diese Schritte sind nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll.

    CO₂-Absenkpfad als Instrument für strategische Entscheidungen
    Der „CO₂-Absenkpfad“ ist ein wertvolles Instrument für die strategische Planung, um ökonomische und ökologische Ziele in Einklang zu bringen. Er basiert auf einer umfassenden Analyse aller Bestandsobjekte und priorisiert Massnahmen für eine effiziente Energienutzung.

    Nachhaltige Immobilien als langfristige Investition
    Nachhaltige Immobilien stellen eine robuste und langfristige Investition dar, die sich auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit bewährt. Durch die strategische Planung und Umsetzung nachhaltiger Massnahmen kann die Immobilienbranche sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch profitieren.

  • Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit – mit klimafreundlichen, intelligenten Energielösungen Rendite erzielen.

    Nachhaltigkeit & Wirtschaftlichkeit – mit klimafreundlichen, intelligenten Energielösungen Rendite erzielen.

    Integriert und intelligent
    Integrierte Energielösungen verbinden verschiedene Energiequellen und Technologien, um eine hohe Energieeffizienz und -flexibilität zu erreichen. Um den Energieverbrauch zu optimieren und die CO2-Emissionen zu reduzieren, kommen intelligente Energiemanagementsysteme zum Einsatz. Sie tragen dazu bei, die Betriebskosten zu senken und den Immobilienwert zu steigern. IWB bietet Unternehmen im Bau- und Immobiliensektor sorglose Packages für eine hohe Rendite an. Dabei können Kunden je nach Standort und Portfoliostrategie zwischen zentralen, dezentralen oder kombinierten Lösungen wählen. Für eine optimale nachhaltige Energieversorgung und -nutzung zu erreichen, ist die frühe Einbindung des Energiepartners entscheidend.

    Nachhaltig und wirtschaftlich
    Durch die Implementierung von erneuerbaren Energien und intelligenten Energiemanagementsystemen lassen sich nicht nur Kosten sparen und den Wert von Immobilien steigern, sondern auch ökologische Nachhaltigkeit erreichen. Ein gutes ESG-Scoring wird immer wichtiger und kann auch Einfluss auf die Finanzierungsmöglichkeiten haben.
    Immobilieneigentümerinnen können durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen und klimafreundlichen Wärmelösungen wie Wärmepumpen oder Fernwärme aus erneuerbaren Quellen den CO2-Ausstoss reduzieren und den Energieverbrauch von Gebäuden optimieren. Intelligente Energiemanagementsysteme überwachen dabei in Echtzeit den Energieverbrauch und regulieren diesen durch die automatische Steuerung von Heizung, Lüftung und Abschneiden von Energiespitzen.

    Sinnvoll und rentabel
    Eine Investition in gute Energielösungen und intelligentes Energiemanagement ist sinnvoll und rentabel für ein nachhaltiges Immobilienportfolio. Mit IWB als Partner im Bereich Energie und Nachhaltigkeit können Unternehmen im Immobiliensektor von massgeschneiderten, effizienten und smarten Lösungen profitieren. Dabei steht die Entwicklung individueller Lösungen im Vordergrund, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele der Kunden zugeschnitten sind. Zusammen kann in eine nachhaltige Zukunft investiert werden, die nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile bietet.

  • Fünf Technologien auf dem Weg zu Netto-Null

    Fünf Technologien auf dem Weg zu Netto-Null

    Die TA-Swiss-Studie hat zum Ziel, Politik und Öffentlichkeit über Chancen, Grenzen und Risiken verschiedener Methoden zur CO2-Entnahme und Speicherung zu informieren. Dabei wurden Aspekte wie Machbarkeit, Klimawirksamkeit, Kosten, Ressourcenverbrauch und Auswirkungen auf Umwelt und Bevölkerung betrachtet.

    Bei den fünf Technologien handelt es sich um:

    • die Speicherung von CO2 als Biomasse im Wald und die Verwendung von Holz
    • die Speicherung in Form von Humus im Boden und den Einsatz von Pflanzenkohle
    • die Abscheidung und Speicherung von CO2 bei der Verbrennung von Biomasse  (BECCS)
    • die Entnahme aus der Luft und Speicherung  (DACCS)
    • die beschleunigte Verwitterung von Abbruchbeton und Gestein (Carbonatisierung)

    Jede der fünf NET wurde anhand des aktuellen Wissensstands und mithilfe von Experteninterviews bewertet. Mögliche Chancen, Risiken, Synergieeffekte und Konflikte wurden aus Systemsicht identifiziert und betrachtet. Darauf basierend wurden allgemeine und spezifische, technologiebezogene Handlungsoptionen und Empfehlungen abgeleitet und zusammen mit ausgewählten Stakeholdern reflektiert.

    Die wichtigsten allgemeinen Empfehlungen der Studie
    Damit der Beitrag von NET zum Netto-Null-Ziel umwelt- und gesellschaftsverträglich umgesetzt werden kann, sollten sich Politik und Gesellschaft frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzen. Dies erfordert insbesondere, dass die Öffentlichkeit mittels faktenbasierter und nachvollziehbarer Informationen in die Gestaltung der Einsatzbedingungen der NET einbezogen wird.

    Es braucht eine übergreifende Strategie zur Nutzung begrenzter Ressourcen, wie erneuerbarer Energie, Wasser, Biomasse und Boden, und zur Finanzierung für die Entwicklung und Umsetzung der NET.

    Um das Potential der unterschiedlichen Technologien zu bestimmen, sind weitere Untersuchungen nötig.

    Die langfristig der Atmosphäre entzogene Menge an CO2 muss transparent und einfach erfasst werden können, um einen verlässlichen Bewertungsrahmen zu schaffen und zu vermeiden, dass dasselbe CO2 mehrmals gezählt wird.

    Die Mindestzeitdauer der CO2-Fixierung, ab welcher eine Technologie bzw. ein NET-Projekt im Sinne der Klimastrategie anerkannt wird, sollte reflektiert werden.

    NET können beim Erreichen des Netto-Null-Ziels nur ergänzend zur prioritären Reduktion der Treibhausgasemissionen zum Einsatz kommen. Daher ist es wichtig, dass für die Reduktion von CO2-Emissionen und für die CO2-Entfernung getrennte Ziele gelten.

    Die Schweiz hat momentan eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von NET. Dieser Wettbewerbsvorteil sollte mit der Förderung der entsprechenden Forschung und Entwicklung, sowie von Demonstrationsprojekten weiter gestärkt werden.

  • Holcims Klimapläne sind im Einklang mit 1,5 Grad-Ziel

    Holcims Klimapläne sind im Einklang mit 1,5 Grad-Ziel

    Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat Klimaziele, die Holcim bis 2030 erreichen will, auf wissenschaftlicher Basis validiert. Das hat der Zuger Baustoffproduzent jetzt mitgeteilt. Das bedeutet, dass seine Unternehmensziele im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens stehen. Im September hatte Holcim auch die Schaffung eines entsprechenden Rahmenwerks für die Zementindustrie bekanntgegeben. Die SBTi war darin eingebunden. Mit diesem Rahmenwerk stimmen die Klimapläne des Unternehmens laut der Validierung ebenfalls überein.

    Die SBTi, eine Initiative verschiedener internationaler Klima- und Umweltschutzorganisationen, richtet sich an Unternehmen weltweit und fordert sie zu freiwilligen und glaubwürdigen Klimazielen auf. Ihre Validierungsmethode ist standardisiert und breit anerkannt.

    Mit seinen „ehrgeizigen Zielen“ gehe Holcim „mit gutem Beispiel voran“, wird SBTi-CEO Luiz Amaral in der aktuellen Mitteilung zitiert. Holcim-CEO Jan Jenisch zeigt sich angesichts der „umfassenden Dekarbonisierungspläne“ seines Unternehmens „zuversichtlich, dass wir das Bauen in grossem Umfang dekarbonisieren werden“.

    Holcim will seine eigenen absoluten direkten (Scope 1) und indirekten (Scope 2) Treibhausgasemissionen pro Tonne Zement bis 2030 im Vergleich zu 2018 um 25 Prozent senken. Für zementartiges Material liegen die Ziele nach Scope 1 bei einer Senkung um 22,4 Prozent, nach Scope 2 bei 65 Prozent pro Tonne. Hinsichtlich der indirekten Emissionen bei Klinker und Zement entlang der gesamten Lieferkette (Scope 3) verpflichtet sich Holcim auf eine Senkung um 25,1 Prozent gegenüber 2020.

  • Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim schafft 1,5-Grad-Rahmen für Zementindustrie

    Holcim gibt die Einführung des weltweit ersten wissenschaftsbasierten Rahmens für die Dekarbonisierung der Zementindustrie bekannt. Dieser ist aus einer Partnerschaft mit der Science Based Targets Initiative (SBTi) hervorgegangen. Zuvor hatte Holcim unabhängig von der SBTi zusammen mit einer Gruppe von Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie einen solchen Rahmen entwickelt, um die Dekarbonisierug der Branche „auf eine rigorose und wissenschaftlich fundierte Weise“ zu erreichen. Seine eigenen Netto Null-Klimaziele für 2030 hat der Baustoffproduzent daran neu ausgerichtet und bei der SBTi zur Validierung eingereicht.

    Zum ersten Mal hätten die Zementunternehmen einen klaren Plan, „wie sie ihre Dekarbonisierungsstrategien mit der Klimawissenschaft in Einklang bringen können“, wird Alberto Carrillo Pineda, Mitbegründer und CTO der SBTi, in der Mitteilung zitiert. „Die Umstellung auf kohlenstoffarme Technologien ist für die langfristige Überlebensfähigkeit der Branche von entscheidender Bedeutung.“ Deshalb ermutige die SBTi alle Zementhersteller, „sich wissenschaftlich fundierte Ziele zu setzen und ihre Rolle beim Aufbau einer klimasicheren Wirtschaft zu spielen“.

    „Angesichts der wachsenden Bevölkerung und der zunehmenden Urbanisierung kommt dem Bausektor eine Schlüsselrolle beim Aufbau einer Netto Null-Zukunft zu“, so Holcim-CEO Jan Jenisch. Es gehe darum, „mit weniger Aufwand besser zu bauen“. Holcim ermutige alle Kolleginnen und Kollegen, „sich uns anzuschliessen, um unsere Wirkung gemeinsam zu verstärken“. mm

  • Baumeisterverband plädiert für Ersatzneubauten

    Baumeisterverband plädiert für Ersatzneubauten

    Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) hat auf seiner Jahresmedienkonferenz seinen Aktionsplan Offensive Modernisierung Gebäudepark vorgestellt. Um die Klimaziele zu erreichen, müsse das Tempo bei der Gebäudesanierung verdreifacht werden, erklärt der SBV in einer Mitteilung zur Medienkonferenz. In seinem Aktionsplan plädiert der Verband dabei vor allem auf Ersatzneubauten. Sie seien „ein integraler Teil der Kreislaufwirtschaft und sparen viel mehr Energie und Schadstoffe ein als alte Gebäude“, heisst es in der Mitteilung.

    Im Aktionsplan fordert der SBV unter anderem die Einrichtung eines Ausnützungsbonus von 30 Prozent für Ersatzneubauten ein. Sie sollten zudem bei der Förderung energetischen Sanierungen gleichgestellt werden. Darüber hinaus plädiert der SBV für eine Grenze bei der Anzahl unter Schutz gestellter Gebäude und für die Gleichstellung der Bedeutung von Verdichtung mit dem Ortsbildschutz. Die noch in Erprobung befindliche Wiederverwertung von Baustoffen sollte zudem „nicht durch Überregulierung ausgebremst werden“, heisst es im Aktionsplan.

    An der Jahresmedienkonferenz ging der SBV auch auf die Lage der Bauwirtschaft ein. Sie habe sich „in den beiden Jahren der Corona-Pandemie als wichtige und stabile Stütze der Schweizer Wirtschaft erwiesen“, heisst es in der Mitteilung. Im vergangenen Jahr sei dabei mit mehr als 91’500 Vollzeitstellen wieder das Niveau von vor Ausbruch der Pandemie erreicht worden.

    Als Risiko für die Branche sieht ihr Verband Lieferschwierigkeiten und gestiegene Preise für viele Baumaterialien an. Von ihnen waren in den vergangenen Monaten sechs von zehn Bauunternehmen betroffen, erläutert der SBV. Die Branche geht auch für das laufende Jahr von hohen Preisen für Baumaterialien aus. Mittelfristig wird zudem ein Zinsanstieg erwartet, der die Attraktivität von Immobilien als Anlageobjekte senken könnte.

  • ewz realisieren 100 klimaneutrale Immobilienprojekte

    ewz realisieren 100 klimaneutrale Immobilienprojekte

    Die ewz nimmt bis 2030 ein ehrgeiziges Ziel ins Visier: „Vereinzelte Projekte reichen nicht aus, um die nationalen Klimaziele zu erreichen“, wird ewz-Direktor Benedikt Loepfe in einer Medienmitteilung zitiert. Stattdessen begreife ewz das Vorzeigequartier Fischermätteli in Burgdorf BE, das sich derzeit im Bau befinde, „als Startpunkt für ein ambitioniertes Ziel: 100 Immobilienprojekte – 100% klimaneutral“.

    Weil durch Bau und Unterhalt von Gebäuden gut ein Drittel aller Schadstoffemissionen anfällt, zählten energieeffiziente Gebäude und eine klimaneutrale Energieversorgung zu den wichtigsten Hebeln für die Klimaziele der Schweiz, heisst es in der Mitteilung weiter. So führe etwa die Kombination von Wärmpumpe, Solarstrom, Speicher und Elektromobilität zu einer grösstmöglichen Eigenversorgung bei niedrigem Ressourcenverbrauch. Dabei werde konsequent auf lokale, erneuerbare Energiequellen gesetzt.

    „Mit der flächendeckenden Realisierung solcher klimaneutralen Immobilienprojekte – sowohl Neubauten als auch Sanierungen – leistet ewz einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Energiewende“, so Loepfe. „Als eines der ersten Energieversorgungsunternehmen bekennt sich ewz damit zu einem wegweisenden Engagement für eine CO2-freie Schweiz.“

  • Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Die Photovoltaik in der Schweiz ist im vergangenen Jahr 2020 kräftig ausgebaut worden. Nach Einschätzung des Schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie war dies laut einer Medienmitteilung aber nicht genug, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Der Fachverband  Swissolar vertritt die Interessen von 740 Verbandsmitgliedern mit rund 6000 Arbeitsplätzen der Solarenergiebranche. In der Mitteilung von Swissolar wird die 2020 zusätzliche verbaute Photovoltaikkapazität auf eine Leistung von 430 bis 460 Megawatt geschätzt. Die endgültigen Jahreszahlen werden erst Mitte Jahr vorliegen.

    Die Neuninstallationen entsprechen einem Wachstum von 30 bis 39 Prozent gegenüber 2019. Die Anmeldezahlen bei der Zertifizierungs- und Förderstelle Pronovo lassen darauf schliessen, dass das Wachstum nicht nur bei kleinen Anlagen, sondern auch bei solchen über 100 Kilowatt Leistung stattfand, heisst es von Swissolar.

    Aus Sicht des Verbandes muss allerdings noch mehr getan werden. „Um den wegfallenden Atomstrom zu ersetzen und den zusätzlichen Strombedarf für die Elektrifizierung des Verkehrs und der Heizungen zu decken, muss der jährliche Zubau in den nächsten Jahren auf etwa 1500 Megawatt gesteigert werden – also auf das nahezu Vierfache des letzten Jahres“, wird Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger zitiert. Dies sehen auch die kürzlich veröffentlichten Energieperspektiven 2050+ des Bundesamtes für Energie vor.

    Um das zu erreichen, braucht es aus Sicht der Solarbranche eine Reihe von politischen Massnahmen. So sei eine stärkere Förderung von Anlagen ohne Eigenverbrauch notwendig. Das erfordere staatliche Anreize, damit Dächer von Ställen, Lagerhäusern, Parkplatzüberdachungen, Lärmschutzwände und weitere Infrastrukturen mit Solaranlagen ausgestattet werden. Oft sei das nicht der Fall, weil der Strom nicht an Ort und Stelle verbraucht werden kann. Weitere Massnahmen seien die Pflicht zur Eigenstromerzeugung bei Neubauten, der Abbau von Hürden bei der Erstellung von Freiflächenanlagen, die oft nur mit Schwierigkeiten eine Baubewilligung erhalten.

    Aus Sicht von Swissolar braucht es auch eine Förderung von Bund und Kantonen für Solarthermieanlagen. Der Beitrag der Solarwärme zur Energiewende werde noch unterschätzt.

  • Lausanne verbannt Verbrenner ab 2030

    Lausanne verbannt Verbrenner ab 2030

    Die Stadt Lausanne hat am Donnerstag ihren Klimaplan bis 2050 vorgestellt. Er steht unter dem Motto „0% CO2, 100% solidarisch“. Die Klimaziele sollen von starken sozialen Massnahmen etwa für Mieter und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel flankiert werden. Wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung heisst, wolle sie „eine echte Debatte“ über die wichtigsten Ziele und Massnahmen mit „breitangelegten Konsultationen und partizipativen Prozessen“ führen.

    Ab 2030 wird Lausanne alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus dem Stadtgebiet verbannen. Im Zuge dessen schlägt die Stadtverwaltung eine deutliche Senkung der Tarife im öffentlichen Nahverkehr ebenso vor wie eine Erweiterung der Fussgängerzone im Zentrum und Hauptfahrradrouten aus jeder Himmelsrichtung in die Innenstadt.

    Zudem soll die jährliche Renovierungsrate bei Altbauten von 1 auf 3,3 Prozent angehoben werden. Gas- und Ölheizungen seien sukzessive zu ersetzen. Um bis 2050 eine CO2-Neutralität von Gebäuden zu erreichen, seien Investitionen in Höhe von 1 Milliarde Franken nötig. Gleichzeitig würden Studien durchgeführt, um etwa die Auswirkungen einer Politik der Gebäudesanierung auf die Mieten zu analysieren. Starke soziale Massnahmen müssten sicherstellen, dass die Klimapolitik von der gesamten Bevölkerung mitgetragen werde.

    Die Fläche der Blätter von Bäumen soll bis 2040 um 50 Prozent wachsen. „Die resiliente Stadt des 21. Jahrhunderts wird dann grosszügig begrünt sein“, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt sollen die direkten Treibhausgasmissionen bis 2030 um 49 Prozent sinken, bis 2040 um 71 Prozent. 2050 soll das Null-Emissionen-Ziel erreicht sein.

    Die Umsetzung dieser Politik werde die Stadt radikal verändern, so die Stadtoberen. Um erfolgreich zu sein, müsse sie ein kollektives Projekt werden und dürfe keine Bevölkerungsgruppen aussparen.

  • Kanton Uri stellt 3 Millionen energetische Sanierungen bereit

    Kanton Uri stellt 3 Millionen energetische Sanierungen bereit

    Der Kanton Uri hat sein Förderprogramm Energie Uri 2021 verabschiedet. Im kommenden Jahr will er insgesamt 3,1 Millionen Franken für energetische Sanierungen zur Verfügung stellen. Damit stehen etwa so hohe Mittel zur Verfügung wie im aktuellen Rekordjahr 2020.

    Im Fokus des Unterstützungsprogramms liegt die Sanierung von Gebäudehüllen, wie der Kanton in einer Mitteilung erklärt. Diese tragen stark dazu bei, dass die Energie- und Klimaziele des Bundes und des Kantons erreicht werden können. Mit einem Fördersatz von 60 Franken pro Quadratmeter werde weiterhin ein hoher Anreiz für die Gebäudehüllensanierung gesetzt, heisst es. Der Kanton bietet in diesem Bereich auch eine Beratung an. Neben der unverbindlichen Erstberatung beim Amt für Energie Uri wird neu auch eine detailliertere Beratung lanciert.

    Neben Sanierungen von Gebäuden wird im Rahmen des Programms etwa auch der Ersatz von alten Ölheizungen oder die Solarenergie unterstützt.