Schlagwort: KMU

  • Treuhandunternehmen erweitert Angebot mit Branchensoftware für Bau-KMU

    Treuhandunternehmen erweitert Angebot mit Branchensoftware für Bau-KMU

    Die Gewerbe-Treuhand AG mit Sitz in Luzern erweitert ihr Angebot von Branchensoftware. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, bietet das Unternehmen für KMU aus dem Baunebengewerbe die Software AbaBau von Abacus Business Solutions AG an.

    Das Unternehmen in Thalwil ZH ist eine Tochter der Abacus Research AG. Es entwickelt diese Spezialsoftware mit einem Expertenteam von 80 Mitarbeitenden.

    Die Gewerbe-Treuhand als Abacus-Partner organisiert nicht nur den Vertrieb der Bausoftware, sondern begleitet die nutzenden KMU auch bei der praxisorientierten und prozessoptimierenden Einführung und Umsetzung in der Praxis.

    Nutzende Unternehmen erhalten zudem die Möglichkeit, bei personellen Engpässen oder temporären Stellvertretungen für administrative Aufgaben ihren Treuhandpartner beizuziehen, heisst es in der Mitteilung.

    Die Gewerbe-Treuhand ist bereits 2019 Vertriebspartnerin der Abacus Research AG. Die neue Partnerschaft mit der Abacus Business Solutions baut auf dieser Zusammenarbeit auf.

  • Digitale Lösung macht Fortschritte bei Treibhausgasen sichtbar

    Digitale Lösung macht Fortschritte bei Treibhausgasen sichtbar

    Das Zürcher Unternehmen Integrale Planung GmbH (Intep) hat laut einer Mitteilung einen neuen Emission Tracker herausgebracht, der KMUs den Einstieg in die CO2-Bilanzierung deutlich vereinfachen soll. Das web-basierte Tool bereitet zudem die Ergebnisse visuell auf und ermöglicht einen mehrjährigen Vergleich. Auf diese Weise sollen Fortschritte klar sichtbar und messbar gemacht werden.

    Der Emission Tracker orientiert sich an dem Greenhouse Gas Protocol und deckt alle drei Scopes, inklusive der indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, ab. Die Emissionsfaktoren seien wissenschaftlich validiert und werden regelmässig aktualisiert. Aktivitäts- und Emissionsdaten, die Intep während seinen Projektarbeiten sammeln konnte, ermöglichen ausserdem eine vereinfachte Berechnungsmethodik mithilfe von Branchendurchschnitten.

    Die visuell aufbereiteten Ergebnisse bieten einen Überblick über die wichtigsten Emissionsquellen, von der Energieversorgung bis hin zu den Ausgaben und Investitionen. Ein PDF-Bericht kann zur Kommunikation verwendet werden und bietet gleichzeitig praktische Tipps zur Emissionsreduktion. Mit dem Emission Tracker Plus können Unternehmen zudem eine zusätzliche zweistündige, persönliche Beratung durch Expertinnen und Experten von Intep erhalten.

    „Gerade KMU fehlen oft die finanziellen Mittel, die passenden Werkzeuge und das nötige Know-how,“ erklärt Dr.-Ing. Lisa Winter, Geschäftsführerin bei Intep Berlin. „Mit dem Emission Tracker ermöglichen wir ihnen einen niederschwelligen Einstieg in die Treibhausgasbilanzierung“. Auch Verbände, Gemeinden oder Grossunternehmen können profitieren, indem sie im Rahmen der Emission Tracker Partnerschaft Lizenzen für ihr KMU-Netzwerk erwerben.

  • Digital Journey Challenge 2025 jetzt bewerben

    Digital Journey Challenge 2025 jetzt bewerben

    Die digitale Transformation ist nicht aufzuhalten und bietet gerade kleinen und mittleren Unternehmen enorme Möglichkeiten. Die Digital Journey Challenge 2025, lanciert vom Centre Suisse d’Électronique et de Microtechnique (CSEM), richtet sich an Unternehmen und Start-ups, die ihre Innovationskraft mit digitaler Technologie auf ein neues Niveau heben wollen.

    Im Zentrum steht die Förderung zukunftsweisender Projekte in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Internet of Things (IoT), Automatisierung oder anderen Schlüsseltechnologien. Bewerberinnen und Bewerber erhalten professionelle Begleitung, technologische Expertise und bis zu 100’000 Franken finanzielle Unterstützung.

    Drei starke Argumente für Ihre Teilnahme
    Technologie-Boost
    Zugang zu CSEM-Know-how in acht Schlüsseltechnologien

    Finanzielle Förderung
    Bis zu 100’000 CHF für Entwicklungszeiten, Beratung und Technologietransfer

    Marktposition stärken
    Höhere Sichtbarkeit, mehr mediale Präsenz, Zugang zu Expertennetzwerken

    Einfacher Bewerbungsprozess, grosse Wirkung
    Die Teilnahme ist unkompliziert. Interessierte laden das Factsheet herunter, beschreiben ihre Idee und reichen das Formular ein. Alle Informationen und Bedingungen sind auf der CSEM-Website abrufbar. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2025.

    Erfolgsbeispiel
    Wie wirkungsvoll die Challenge sein kann, zeigt das Siegerprojekt 2024. Die Varioprint AG überzeugte mit ihrer KI-gestützten 3D-Inspektionslösung für Leiterplatten. Ihr Projekt «AI in Every Pixel» adressiert einen globalen Wachstumsmarkt und beschleunigt die Qualitätskontrolle in der Elektronikindustrie nachhaltig.

    Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre digitale Transformation aktiv mit.

  • Schlieren erreicht neuen Firmenrekord

    Schlieren erreicht neuen Firmenrekord

    Die Schlieremer Standortförderung schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Am 30. November waren in der Stadt 1319 juristische Personen angesiedelt, ein neuer Rekord. Laut einer Mitteilung der Standortförderung wird die Mehrheit der neuen Unternehmen noch immer von den bisherigen Clustern angezogen. Dazu gehören vor allem der Bio-Technopark mit seiner nationalen und internationalen Ausstrahlung, aber auch der Healthtechpark und das Start-up-Cluster.

    Künftig will die Stadt ihre Attraktivität auch im KMU- und Gewerbeumfeld erhöhen. Im September wurde dafür der Arealausschuss Schlieren Nord-Ost gegründet. Ihm gehören 25 Immobilieneigentümer des Areals entlang der Rütistrasse an. Schon heute sind dort über 80 Unternehmen mit rund 900 Arbeitsplätzen tätig. Künftig soll Schlieren Nord-Ost zu einer Marke in KMU und Gewerbe entwickelt werden.

    Das zeigt bereits Wirkung. «Schon bei den zahlreichen Wirtschafts- und Gewerbeevents am Schlierefäscht sind mir neue Firmen aufgefallen, die sich direkt ums Netzwerk in Schlieren kümmerten», wird Standortförderer Albert Schweizer in der Mitteilung zitiert. Schweizer war als Mitglied des OK Schlierefäscht für das Sponsoring verantwortlich.

  • Freiburg im Zeichen des Bausektors und der Energieeffizienz

    Freiburg im Zeichen des Bausektors und der Energieeffizienz

    Die Freiburger Baubranche ist Teil der Bioökonomie, einer der beiden Achsen der Wirtschaftsstrategie des Kantons. Sie erweist sich als sehr robust und ist auf die grossen Umwälzungen vorbereitet, die sich aus den Herausforderungen des Klimawandels, der Ressourcenknappheit und des digitalen Fortschritts ergeben werden.

    «Ob in den Bereichen Holzbau, Metallbau, Beton, Kunststoff, Bauingenieurwesen oder Energieeffizienz, die Freiburger Unternehmen geniessen dank ihres Know-hows im ganzen Land und darüber hinaus einen ausgezeichneten Ruf», freut sich Olivier Curty, Volkswirtschafts- und Berufsbildungsdirektor des Kantons Freiburg.

    Die Akteurinnen und Akteure der Branche werden bei ihren Projekten und Aktivitäten insbesondere vom Building Innovation Cluster, der eine wichtige Rolle bei der Dynamisierung der Branche spielt, und vom Smart Living Lab, dem führenden Kompetenzzentrum für die Zukunft der gebauten Umwelt, unterstützt. Jerry Krattiger, Direktor der Wirtschaftsförderung Kanton Freiburg (WIF): «Das Umfeld ist günstig für die Entwicklung von Partnerschaften und innovativen Projekten. Die Rahmenbedingungen sind ausgezeichnet, die Kompetenzen und der Wille sind vorhanden… wir müssen sie nur nutzen, um unsere Zukunft zu gestalten!

    Präsentation des Magazins
    Die Ausgabe 2023 von Fribourg Network Freiburg wurde anlässlich einer von der WIF organisierten Podiumsdiskussion im Innovationsquartier bluefactory vorgestellt. In Anwesenheit von Jacques Boschung, Präsident der Bluefactory Fribourg-Fribourg SA, und Remo Daguati, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM), tauschten Vertreter des Forschungs- und Entwicklungszentrums Smart Living Lab, der Unternehmen JPF Holding SA und Lutz Architectes sowie die Gründerin von Mobbot ihre Erfahrungen aus und diskutierten über Trends, Innovationsmöglichkeiten und Herausforderungen im Bausektor.

    Link auf das Magazin Fribourg Network Freiburg www.fribourgnetwork.ch

  • Bundesrat will Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer KMU und Regionen weiter stärken

    Bundesrat will Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer KMU und Regionen weiter stärken

    Mit der Botschaft zur Standortförderung 2024-2027 entwickelt der Bundesrat die strategischen Grundlagen der Standortförderung des Bundes weiter. Er verfolgt mit der Standortförderung in den Jahren 2024-2027 die folgenden fünf Ziele: Rahmenbedingungen für KMU verbessern, Regionen stärken, zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken. Im Vergleich zur Periode 2020-2023 wird die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Zudem wird die Standortförderung noch stärker auf die Bedürfnisse der Haupt-Zielgruppen – KMU und Regionen – ausgerichtet. Für die Umsetzung der Ziele werden in den kommenden Jahren durch das SECO und die mandatierten Organisationen (Bürgschaftsgenossenschaften, Schweizerische Exportrisikoversicherung, Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit, Schweiz Tourismus, Switzerland Global Enterprise) 23 konkrete Aktivitäten definiert. Die Umsetzung erfolgt zum Teil in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Partnern.

    Die Schwerpunkte der Standortförderung
    Bei der KMU-Politik liegt der Schwerpunkt im Ausbau von EasyGov.swiss, des One-Stop-Shops von Bund, Kantonen und Gemeinden für Unternehmen. Dieser kann wesentlich zur administrativen Entlastung der Unternehmen beitragen. In der Periode 2024-2027 soll der Leistungsumfang von EasyGov weiter ausgebaut werden, um dem Bedürfnis der Unternehmen nach weiteren elektronischen Behördenleistungen gerecht zu werden. Im Rahmen des Ausbaus von EasyGov ist beispielsweise geplant, den Unternehmen künftig einen gebündelten Prozess für den Unternehmensumzug (Adressänderung) anbieten zu können. Geplant ist auch ein weiterer Ausbau im Bereich der ausländerrechtlichen Meldungen und Bewilligungen für Unternehmen.

    Bei der Tourismuspolitik liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf der Weiterentwicklung der Investitionsförderung, der nachhaltigen Entwicklung sowie der digitalen Transformation des Tourismus. Einen Schwerpunkt stellt in den Jahren 2024-2027 zudem die Umsetzung des Recovery-Programms für den Schweizer Tourismus dar, mit dem den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie entgegengewirkt wird.

    Die Neue Regionalpolitik NRP startet 2024 in ihre dritte achtjährige Mehrjahresperiode (2024-2031). Die bisherigen thematischen Förderschwerpunkte «Industrie» und «Tourismus» werden weitergeführt. Als Querschnittthemen erhalten neben der Digitalisierung insbesondere die nachhaltige Entwicklung und die «lokale Wirtschaft», welche die Exportorientierung der NRP ergänzt, besonderes Gewicht.

    Schliesslich soll das Angebot zur Unterstützung der Exportwirtschaft, beispielsweise in Bezug auf handelstechnische Fragestellungen, und insbesondere der Zugang von Schweizer Exporteuren zu grossen ausländischen Infrastrukturprojekten, bedarfsgerecht weiterentwickelt und der «Team Switzerland»-Ansatz erweitert werden. So führen diverse Verbände, Bundesstellen, Switzerland Global Enterprise und die Schweizerische Exportrisikoversicherung vermehrt gemeinsame Promotionsauftritte im Ausland durch. Diese richten sich unter anderem an Generalunternehmer, welche grosse Infrastrukturprojekte ausführen. In wichtigen Märkten werden weitere Geschäftsmöglichkeiten identifiziert.

    Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen
    Um die Instrumente der Standortförderung fortzuführen und weiterzuentwickeln, beantragt der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2024-2027 Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen im Umfang von insgesamt 428,83 Millionen Franken. Für die Jahre 2020-2023 stand ein Betrag von rund 399 Millionen Franken zur Verfügung. Hinzu kommt ein Zahlungsrahmen für die Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in den Jahren 2024-2031 im Umfang von 217,3 Millionen Franken (reduziert um 12,7 Mio. CHF gegenüber der Vorperiode 2016-2023).

    Die Umsetzung der Standortförderung erfolgt anhand der Instrumente der KMU-Politik, der Tourismuspolitik, der Neuen Regionalpolitik (NRP) sowie der Aussenwirtschaftsförderung.

  • Bundesrat will Wettbewerbsfähigkeit von KMU und Regionen stärken

    Bundesrat will Wettbewerbsfähigkeit von KMU und Regionen stärken

    Mit der Botschaft zur Standortförderung 2024-2027 entwickelt der Bundesrat die strategischen Grundlagen der Standortförderung des Bundes weiter. Er verfolgt mit der Standortförderung in den Jahren 2024-2027 die folgenden fünf Ziele: Rahmenbedingungen für KMU verbessern, Regionen stärken, zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken. Im Vergleich zur Periode 2020-2023 wird die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Zudem wird die Standortförderung noch stärker auf die Bedürfnisse der Haupt-Zielgruppen – KMU und Regionen – ausgerichtet. Für die Umsetzung der Ziele werden in den kommenden Jahren durch das SECO und die mandatierten Organisationen (Bürgschaftsgenossenschaften, Schweizerische Exportrisikoversicherung, Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit, Schweiz Tourismus, Switzerland Global Enterprise) 23 konkrete Aktivitäten definiert. Die Umsetzung erfolgt zum Teil in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Partnern.

    Die Schwerpunkte der Standortförderung
    Bei der KMU-Politik liegt der Schwerpunkt im Ausbau von EasyGov.swiss, des One-Stop-Shops von Bund, Kantonen und Gemeinden für Unternehmen. Dieser kann wesentlich zur administrativen Entlastung der Unternehmen beitragen. In der Periode 2024-2027 soll der Leistungsumfang von EasyGov weiter ausgebaut werden, um dem Bedürfnis der Unternehmen nach weiteren elektronischen Behördenleistungen gerecht zu werden. Im Rahmen des Ausbaus von EasyGov ist beispielsweise geplant, den Unternehmen künftig einen gebündelten Prozess für den Unternehmensumzug (Adressänderung) anbieten zu können. Geplant ist auch ein weiterer Ausbau im Bereich der ausländerrechtlichen Meldungen und Bewilligungen für Unternehmen.

    Bei der Tourismuspolitik liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf der Weiterentwicklung der Investitionsförderung, der nachhaltigen Entwicklung sowie der digitalen Transformation des Tourismus. Einen Schwerpunkt stellt in den Jahren 2024-2027 zudem die Umsetzung des Recovery-Programms für den Schweizer Tourismus dar, mit dem den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie entgegengewirkt wird.

    Die Neue Regionalpolitik NRP startet 2024 in ihre dritte achtjährige Mehrjahresperiode (2024-2031). Die bisherigen thematischen Förderschwerpunkte «Industrie» und «Tourismus» werden weitergeführt. Als Querschnittthemen erhalten neben der Digitalisierung insbesondere die nachhaltige Entwicklung und die «lokale Wirtschaft», welche die Exportorientierung der NRP ergänzt, besonderes Gewicht.

    Schliesslich soll das Angebot zur Unterstützung der Exportwirtschaft, beispielsweise in Bezug auf handelstechnische Fragestellungen, und insbesondere der Zugang von Schweizer Exporteuren zu grossen ausländischen Infrastrukturprojekten, bedarfsgerecht weiterentwickelt und der «Team Switzerland»-Ansatz erweitert werden. So führen diverse Verbände, Bundesstellen, Switzerland Global Enterprise und die Schweizerische Exportrisikoversicherung vermehrt gemeinsame Promotionsauftritte im Ausland durch. Diese richten sich unter anderem an Generalunternehmer, welche grosse Infrastrukturprojekte ausführen. In wichtigen Märkten werden weitere Geschäftsmöglichkeiten identifiziert.

    Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen
    Um die Instrumente der Standortförderung fortzuführen und weiterzuentwickeln, beantragt der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2024-2027 Verpflichtungskredite und Zahlungsrahmen im Umfang von insgesamt 428,83 Millionen Franken. Für die Jahre 2020-2023 stand ein Betrag von rund 399 Millionen Franken zur Verfügung. Hinzu kommt ein Zahlungsrahmen für die Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in den Jahren 2024-2031 im Umfang von 217,3 Millionen Franken (reduziert um 12,7 Mio. CHF gegenüber der Vorperiode 2016-2023).

    Die Umsetzung der Standortförderung erfolgt anhand der Instrumente der KMU-Politik, der Tourismuspolitik, der Neuen Regionalpolitik (NRP) sowie der Aussenwirtschaftsförderung.

  • Bundesrat steckt Ziele zur Standortförderung ab

    Bundesrat steckt Ziele zur Standortförderung ab

    Der Bundesrat entwickelt die strategischen Grundlagen zur Standortförderung des Bundes weiter. Mit seiner Botschaft für die Jahre 2024 bis 2027 verfolgt er laut einer Medienmitteilung fünf Ziele: Rahmenbedingungen für KMU verbessern, Regionen stärken, zur nachhaltigen Entwicklung beitragen, Chancen der Digitalisierung nutzen sowie die Attraktivität des Wirtschafts- und Tourismusstandorts stärken. Diese sind auch Bestandteile der Neuen Regionalpolitik, die 2024 in ihre dritte achtjährige Periode startet. Für die mandatierten Organisationen wurden 23 konkrete Aktivitäten formuliert.

    Im Vergleich zur Periode 2020 bis 2023 wird die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung und der Digitalisierung aufgewertet. Ausserdem soll sich die Standortförderung noch stärker an den Bedürfnissen der Hauptzielgruppen, den KMU und den Regionen, ausrichten. So liegt der Schwerpunkt bei der KMU-Politik im Ausbau von EasyGov.swiss, dem Online-Schalter für Unternehmen zur elektronischen Abwicklung von Bewilligungs-, Antrags- und Meldeverfahren an einem einzigen Ort.

    Den Fokus in der Tourismuspolitik setzt die Botschaft bei der digitalen Transformation der Branche und der Weiterentwicklung der Tourismusförderung. Zudem will der Bundesrat die Exportorientierung weiterentwickeln. So sollen sich etwa Promotionsauftritte im Ausland an Generalunternehmer mit grossen Infrastrukturprojekten richten.

    Für die Instrumente der Standortförderung beantragt der Bundesrat dem Parlament Finanzmittel in Höhe von 428,83 Millionen Franken, rund 40 Millionen mehr als in der ablaufenden Periode. Dagegen soll der Zahlungsrahmen für die Äufnung des Fonds für Regionalentwicklung in den Jahren 2024 bis 2031 gegenüber der Vorperiode um 12,7 Millionen Franken auf 217,3 Millionen Franken reduziert werden.

  • Zürcher Unterland schreibt zweiten Innovationspreis aus

    Zürcher Unterland schreibt zweiten Innovationspreis aus

    Die Bewerbungsfrist für den Innovationspreis Zürcher Unterland 2022 von Standort Zürcher Unterland läuft. Noch während der kommenden 30 Tage können Bewerbungen online eingereicht werden. Laut Ausschreibung stehen Innovationen von KMU bei Produkten, Prozessen, Geschäftsmodell und Organisationsform im Fokus, ausdrücklich auch im kleinen Rahmen.

    Bei der Bewertung werden die Kriterien Neuheitsgrad, Auswirkung auf die regionale Wirtschaft, auf das soziale Leben und die Umwelt mit einbezogen. Ausserdem sind Imagewirkung und Strahlkraft für die Region sowie die Übertragbarkeit auf KMU für die Beurteilung entscheidend.

    Die erfolgreichste Bewerbung wird mit einem Preisgeld in Höhe von 9999 Franken ausgezeichnet, die Plätze 2 und 3 mit je 3333 Franken. Die Jury setzt sich aus dem Wirtschaftsrat Zürcher Unterland zusammen. Vergeben werden die Preise am Innovationsanlass des Standortförderers im September.

    Standort Zürcher Unterland verleiht den Innovationspreis 2022 zusammen mit der Zürcher Kantonalbank, dem Glasverpackungshersteller Vetropack sowie den Bezirksgewerbevereinen Bülach und Dielsdorf.

  • ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal Swiss hat sich zum Ziel gesetzt „die alten Strukturen der Bau- und Immobilienbranche“ aufzubrechen, erläutert das Proptech-Start-up aus Winterthur in einer Mitteilung. „Wir möchten die Baubranche fairer, transparenter und effizienter gestalten“, wird Mitgründer und Verwaltungsrat Christoph Meili dort zitiert. „Ausserdem möchten wir auch kleinen und mittelgrossen Firmen den Zugang zu Daten und digitalen Tools ermöglichen.“

    Um dies zu verwirklichen setzt ConReal auf die Vernetzung der Akteure in der Bau- und Immobilienbranche. Das Jungunternehmen selbst bietet digitale und analoge Leistungen im Immobilienbereich an. Im Innenausbau will ConReal einen umfassenden Marktplatz aufbauen. In einem ersten Schritt werde dafür der derzeitige Marktplatz des Unternehmens fürs Bad neu positioniert, schreibt das Unternehmen. Neu soll Habitects unter der Marke ConReal auftreten.

    Mit der Überführung werde ein digitaler Marktplatz für den Badumbau geschaffen, erläutert ConReal. Wohneigentümer können dort ihren Stil wählen und ein individuelles Konzept mit Richtpreis erstellen lassen. In Folge werde ein 3D-Modell des Projekts erstellt und ein Handwerker mit einer Machbarkeitsstudie und einer finalen Offerte betraut. Über den Marktplatz können zudem die gewünschten Artikel bestellt werden.

    Von der Kombination klassischen Handwerks und physischer Produkte mit neuen digitalen Werkzeugen könnten alle Beteiligten profitieren, meint ConReal. Das Jungunternehmen plant, die Plattform auf weitere Kategorien auszubauen. In der Mitteilung werden Küche und Bodenbeläge genannt.

  • Raiffeisen nominiert Firmen für Unternehmerpreis

    Raiffeisen nominiert Firmen für Unternehmerpreis

    Die Raiffeisen Bank verleiht ihren Unternehmerpreis erstmals auch in der Region Espace Mittelland. Mit diesem ehrt sie KMU, die sich für eine „wirtschaftlich nachhaltige Geschäftsentwicklung“ engagieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Nun stehen die sechs Nominierten fest.

    Unter ihnen ist etwa die Megasol Energie AG aus Deitingen SO. Laut Raiffeisen gehört das KMU zu den weltweit führenden Herstellern von Solarmodulen. Im Jahr 2014 hat Megasol Energie ein Solarmodul präsentiert, das zum Baustoff der Gebäudehülle wird – damals eine Weltneuheit.

    Aus dem Kanton Bern gehören die puralpina ag, die Wyssen Avalanche Control AG, die Studersond AG und die Stuberholz AG zu den Nominierten. Die puralpina ag stellt Produkte für die Gesundheit in der Schweiz her, die Wyssen Avalanche Control AG hat sich auf Lawinensprengsysteme spezialisiert, die Studersond AG ist eine Herstellerin von Maschinen für Bodenaufschlüsse und die Stuberholz AG ist auf den Holzbau spezialisiert.

    Aus dem Kanton Freiburg ist die Krummen Kerzers AG unter den Nominierten. Das Logistikunternehmen ist international tätig und schreibt der Nachhaltigkeit eine grosse Bedeutung zu.

    Das Siegerunternehmen wird eine Trophäe und ein Preisgeld in der Höhe von 10’000 Franken erhalten. Ausserdem wird ein mit 5000 Franken dotierter Publikumspreis verliehen. Die Preisverleihung findet am 9. September statt.

  • Pestalozzi sieht den Bau als moderne und digitale Branche

    Pestalozzi sieht den Bau als moderne und digitale Branche

    Für die Pestalozzi Gruppe ist ein Unternehmensleitbild entwickelt worden. Im Interview mit dem „KMU Magazin“ nennt Matthias Pestalozzi die Schwerpunkte: Unternehmenskultur der Kontinuität, Entwicklung von Digitalisierung und Vernetzung sowie generationenübergreifende Unternehmensführung. Der Delegierte des Verwaltungsrats in der Geschäftsleitung des Unternehmens wird zitiert, dass der interessanteste und wichtigste Aspekt bei der Leitbild-Formulierung die breite Diskussion mit den Mitarbeitenden gewesen sei, die in Workshop-Teams daran gearbeitet haben. Pestalozzi: „ Zuletzt haben sich nicht viele Unterschiede zum alten Leitbild ergeben, es ist jedoch ausführlicher formuliert, vor allem das Thema: Wie arbeiten wir miteinander?“ Eine Folge sei, dass man im Unternehmen die Du-Kultur eingeführt habe.

    Pestalozzi, der in der neunten Generation das 1763 gegründete Familienunternehmen mitführt, betont in dem Interview die Bedeutung der Digitalisierung für das auf Handel mit allem was zum Bauen gehört spezialisierte Unternehmen. Digitalisierung und Vernetzung seien ein „Riesenthema, daran arbeiten wir laufend“. Wichtig sei die Digitalisierung im Kundenkontakt. Die Gruppe habe in den vergangenen Jahren viel in den E-Shop investiert, um digitale Bestellungen zu ermöglichen. Rund 40 Prozent der Bestellungen von Fertigprodukten laufen schon über den elektronischen Handel. Auch das digitale Marketing sei ausgebaut worden, mit Nutzung von Plattformen wie LinkedIn oder der Verbreitung eines Newsletters. Nach Aussage von Pestalozzi würden im Digitalbereich gerade von KMU Sicherheitsprobleme oft unterschätzt. Bei Pestalozzi würden deshalb die Mitarbeitenden laufend geschult.

    Mit dem in diesem Jahr zum 39. Mal für gute Lehrabschlüsse vergebenen Stiftepriis wolle die Pestalozzi Gruppe die Jugend zu Ausbildungen in der Bau- und Ausbaubranche motivieren. Dort sei es oft schwierig, Lehrlinge zu finden. Der Stiftepriis wird in den Branchen Gebäudehülle, Haustechnik, Metallbau und Metallverarbeitung vergeben.

  • Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Im Zürcher Unterland ansässige KMU können sich erstmals um einen Innovationspreis bewerben. Die offizielle Ausschreibung erfolgt im Sommer. Lanciert wird dieser Preis vom neuen Wirtschafts- und Gewerberat des Vereins Standort Zürcher Unterland. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Gestiftet wird er von der Zürcher Kantonalbank.

    Der ZKB-Innovationspreis Zürcher Unterland wird laut einer Medienmitteilung erstmals am 1. Oktober beim neuen Wirtschaftssymposium Zürich-Nord in Glattfelden ZH verliehen. Sowohl den Innovationspreis als auch das Wirtschaftssymposium versteht der im vergangenen Herbst neu gegründete Wirtschafts- und Gewerberat von Standort Zürich Unterland als seine ersten zwei „Leuchtturmanlässe“.

    Das Zürcher Unterland werde im kantonalen Vergleich noch ungenügend als Wirtschaftsstandort wahrgenommen, so Co-Geschäftsführer Darius Daftarian. Was fehle, sei „ein regionales wie überregionales Bewusstsein für die Stärke des Standorts“.

    Auch deshalb wolle der neue Wirtschafts- und Gewerberat den Wissenstransfer für KMU befördern. Dazu müssten bestehende Wirtschafts- und Gewerbenetzwerke zusammengeführt werden. „Wenn unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen, können alle davon profitieren“, wird Michael Ricklin, Präsident des Bezirksgewerbeverbands Dielsdorf ZH, in der Mitteilung zitiert.

  • Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Der Bund hat die strategischen Ziele für Innosuisse für die Jahre 2021 bis 2024 festgelegt. Demnach erwartet er, dass sich die Agentur auf Projekte mit höherem Risiko und einem „überdurchschnittlichen volkswirtschaftlichen Potenzial“ fokussiert, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Auswahl soll nach „sorgfältiger Abwägung“ der Projekte erfolgen.

    Weiter soll Innosuisse auch auf thematische Ausschreibungen einen Schwerpunkt setzen. Dabei soll sichergestellt werden, dass Innovationsthemen von „grosser und branchenübergreifender Bedeutung“ aufgegriffen werden. Dazu zählt der Bund etwa Kernfragen der Digitalisierung sowie Herausforderungen in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit oder der Bewältigung der Corona-Pandemie.

    Innosuisse soll zudem sicherstellen, dass KMU einen einfachen Zugang zu Leistungen von Forschungsinstitutionen haben. Die Agentur soll dabei Jungunternehmen, die aus dem Umfeld von Hochschulen stammen, ein hohes Gewicht beimessen.

    Weiter wird Innosuisse in den Jahren 2021 und 2022 auch mit der Umsetzung des Impulsprogramms Innovationskraft Schweiz beauftragt. Das Programm soll dazu beitragen, dass Unternehmen trotz der Rezessionsphase ihre Innovationsaktivitäten aufrecht erhalten. Dies sei nicht nur im Interesse der Unternehmen, sondern auch wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz.

    Innosuisse ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Durch die Agentur fördert der Bund die wissenschaftsbasierte Innovation in der Schweiz.