Schlagwort: kommunale Infrastruktur

  • Luzerner Regierungsrat will Stiftung für Innovation gründen

    Luzerner Regierungsrat will Stiftung für Innovation gründen

    Der Kanton Luzern beabsichtigt die Gründung der Stiftung Innovation Luzern. Dafür hat jetzt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Sonderkredit beantragt. Dieser umfasst 1 Million Franken Stiftungskapital und 23 Millionen Franken für die Leistungen der Stiftung im Zeitraum von 2026 bis 2029.

    Diese Stiftung ist Bestandteil der Luzerner Standortstrategie, die auf eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Kantons abzielt. Hintergrund ist laut dessen Mitteilung, dass der Kanton Luzern in nationalen Ranglisten bezüglich seiner Wettbewerbsfähigkeit zwar im vordersten Drittel liegt, jedoch hinsichtlich seiner Innovationskraft jeweils hintere Ränge einnimmt. Und „ohne die Stärkung der Innovationskraft drohen dem Kanton Luzern weitere Verluste in der Wettbewerbsfähigkeit“, so die Analyse.

    Die Stiftung soll dem entgegenwirken und sich KMU-fokussiert um den Innovations- und Start-up-Standort Luzern kümmern. Als zentrale Akteurin soll sie die bewährten Partnerorganisationen koordinieren „und dafür sorgen, dass deren Angebote besser ineinandergreifen, bekannter werden und bessere Wirkung erzielen“. Zudem können durch die Stiftung Umsetzungsprojekte wie etwa Machbarkeitsstudien mitfinanziert werden.

    Ab 2026 will der Kanton Luzern jährlich insgesamt zwischen 250 und 300 Millionen Franken in „unternehmens- und bevölkerungsorientierte Massnahmen“ zur Förderung des Standorts investieren. Über diese Massnahmen zur Standortentwicklung wird das Stimmvolk im September 2026 abstimmen können.

  • Schlieren modernisiert Werkhof

    Schlieren modernisiert Werkhof

    Der Stadtrat der Stadt Schlieren spricht 2,229 Millionen Franken für die Sanierung und Modernisierung ihres Werkhofareals. Das Wachstum der Stadt und steigende Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen machen laut einer Nachricht des Stadtrats die Modernisierung notwendig. Wesentliche Anlagenteile seien zu alt geworden und müssten erneuert werden, um die gesetzlichen Standards für Brandschutz und Arbeitssicherheit zu erfüllen. Die Modernisierung beuge zudem Substanzschäden vor und stelle einen langfristig ordnungsgemässen Betrieb sicher.

    Im Werkhofareal sind die Bereiche Abfuhrwesen, Baudienst, Gas- und Wasserversorgung, Grünunterhalt und die Verwaltung der Abteilung Werke, Versorgung und Anlagen angesiedelt. Infolge des anhaltenden Wachstums der Stadt gelte es, Voraussetzungen für steigende Anforderungen an öffentliche Dienstleistungen zu schaffen.

    Die Planung umfasst einen Ersatz der Gasheizung durch eine umweltfreundliche Wärmepumpenanlage und die Sanierung der Dachflächen. Für Kapazitätsgewinn sollen die Lagerflächen in den Bereichen Grünunterhalt und Gas- sowie Wasserversorgung, Garderoben und der Aufenthaltsraum vergrössert werden.

    Teile des Projekts werden die Modernisierung der Lüftung und des sommerlichen Wärmeschutzes im Verwaltungsgebäude sowie die Erweiterung der Ladeinfrastruktur für die städtische E-Fahrzeugflotte sein, heisst es.

    Die Vergabe von Bauaufträgen durch eine vom Stadtrat bestellte Baukommission habe schon gestartet. Das Gemeindeparlament wird nun noch über die Installation einer leistungsstarken Photovoltaikanlage entscheiden.