Schlagwort: kommunikation

  • Schweizer Datenökosystem

    Schweizer Datenökosystem

    Daten sind eine zentrale Ressource für wirtschaftliche Entwicklung, Forschung und gesellschaftlichen Fortschritt. Um zu verhindern, dass Daten in isolierten Silos verbleiben, setzt der Bund auf ein nationales Datenökosystem. Dieses umfasst themenspezifische Datenräume, in denen Unternehmen, Hochschulen, Behörden und Organisationen sicher und kontrolliert Daten austauschen können.

    Der Bundesrat hat die Bundeskanzlei beauftragt, eine zentrale Anlaufstelle zur Koordination dieser Datenräume zu schaffen. Die Anlaufstelle Datenökosystem Schweiz, die am 15. Januar 2025 ihren Betrieb aufgenommen hat, wird von der Bundeskanzlei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kommunikation, dem Bundesamt für Statistik und der Direktion für Völkerrecht betrieben.

    Koordination, Beratung und internationale Vernetzung
    Die Hauptaufgabe der Anlaufstelle besteht darin, Grundlagen für ein interoperables Datenökosystem zu schaffen. Dazu gehören Regelwerke, technische Standards und organisatorische Strukturen. Gleichzeitig unterstützt sie laufende Datenraumprojekte mit konzeptioneller, organisatorischer und rechtlicher Beratung.

    Ein zentrales Element ist die Vernetzung der relevanten Akteure. In sogenannten Communities of Practice können Fachleute Wissen und Erfahrungen austauschen, um die Entwicklung gemeinsamer Datenlösungen zu beschleunigen. Darüber hinaus arbeitet die Anlaufstelle mit internationalen Partnern wie dem Fraunhofer-Institut zusammen, um die Kompatibilität schweizerischer Datenräume mit europäischen und globalen Initiativen sicherzustellen.

    Daten für Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft nutzbar machen
    Mehrere Datenraumprojekte befinden sich bereits im Aufbau, etwa in den Bereichen Gesundheit («DigiSanté»), Tourismus («Nationale Dateninfrastruktur für den Tourismus») und Landwirtschaft («agridata.ch»). Ein weiteres Beispiel ist der geplante Mobilitätsdatenraum, in dem Akteure des öffentlichen Verkehrs, der Logistik und der Behörden Mobilitätsdaten austauschen. Dies ermöglicht effizientere Verkehrssteuerung, optimierte Routenplanung für Spediteure und schnellere Reaktionszeiten für Blaulichtorganisationen.

    Mit der neuen Anlaufstelle setzt die Schweiz einen wichtigen Schritt, um das Potenzial von Daten nachhaltig zu nutzen und digitale Innovationen über Branchen- und Verwaltungsgrenzen hinweg zu fördern.

  • Schweiz Innovation launcht digitale Vernetzungsplattform

    Schweiz Innovation launcht digitale Vernetzungsplattform

    Mit der neuen Plattform zielt Schweiz Innovation darauf ab, die Verbindungen und die Zusammenarbeit innerhalb ihres Netzwerks zu stärken. Entwickelt in Zusammenarbeit mit jointcreate.com, bietet die Plattform den Nutzern eine einfache und massgeschneiderte Möglichkeit, sich innerhalb des Innovations-Ökosystems der Schweiz zu vernetzen, zu kommunizieren und neue Möglichkeiten zu erkunden.

    Förderung der Innovation durch Zusammenarbeit
    Die Mission von Schweiz Innovation besteht darin, Forschung und Industrie zu verbinden, um Ideen zu marktfähigen Produkten zu entwickeln. Mit über 650 ansässigen Unternehmen sowie Forschungs- und externen Partnern ermöglicht die Plattform nahtlose Interaktionen und eröffnet neue Chancen für die Zusammenarbeit.

    Ergänzung zur persönlichen Interaktion
    Obwohl die Plattform den digitalen Austausch fördert, bleibt die Bedeutung persönlicher Interaktionen unbestritten. Sie ergänzt physische Treffen und ermöglicht es den Nutzern, Gespräche über den persönlichen Austausch hinaus fortzusetzen, um Projekte zu beschleunigen und Innovationen zu fördern.

    Wichtige Funktionen der Plattform
    Inspirierende Veranstaltungen: Teilnahme an digitalen und hybriden Veranstaltungen rund um Forschung und Innovation.

    • Teilen und Nutzen von exklusiven Inhalten und Forschungsergebnissen.
    • Vernetzen Sie sich mit Forschern und Unternehmen in der gesamten Schweiz.

    Der Erfolg der Plattform hängt vom Engagement der Community ab, und Schweiz Innovation unterstützt die Nutzer dabei, die Plattform zu erkunden und zum Wachstum der Innovationsgemeinschaft beizutragen.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Zürich hat ein neues, fortschrittliches System zur Visualisierung von Infrastrukturnetzwerken eingeführt. Der Leitungskataster des Kantons Zürich bietet eine vollständige Darstellung aller ober- und unterirdischen Leitungen, die für Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation zuständig sind. Durch die Zentralisierung dieser Daten in einem einzigen Auskunftssystem wird der Zugriff auf relevante Informationen für Planungs-, Bau- und Wartungsarbeiten erheblich erleichtert.

    Vereinfachter Informationszugriff
    Bisher mussten Interessenten Informationen zu Leitungen individuell bei den jeweiligen Eigentümern oder Betreibern einholen – ein zeitaufwendiges Verfahren. Mit dem neuen Leitungskatasterportal bietet der Kanton Zürich nun eine zentrale Anlaufstelle, die es Nutzern ermöglicht, schnell und einfach auf diese wichtigen Daten zuzugreifen. Über 500 im Kanton tätige Werke aktualisieren ihre Daten regelmässig in diesem System, wodurch die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Informationen gewährleistet wird.

    Breites Anwendungsspektrum
    Das Portal dient einer Vielzahl von Nutzern, darunter öffentliche Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie Privatpersonen. Die präzisen Informationen über Art und Lage der Leitungen verbessern die Planungssicherheit für Bauvorhaben und erleichtern den Unterhalt sowie die Erweiterung bestehender Infrastrukturen. Obwohl das Portal nicht für die unmittelbare Planung von Grabarbeiten genutzt werden soll, trägt es zur erheblichen Reduzierung von Schadensrisiken bei, indem es eine klare Dokumentation der Leitungsverläufe bietet.

    Einfache Bedienung und Zugang zu Daten
    Die Nutzung des Leitungskatasterportals ist benutzerfreundlich gestaltet. Anwender können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das interessierende Medium auswählen. Auf der digitalen Karte werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten sind leicht zugänglich und in gängigen Formaten verfügbar. Zudem werden zusätzliche Informationen wie Eigentümerschaft und Kontaktdaten der betreffenden Werke bereitgestellt.

    Das Portal ist erreichbar unter: https://leitungskataster.zh.ch. Eine vorherige Registrierung ist für die Nutzung erforderlich.

  • Neue Führung bei SMG-Kommunikation

    Neue Führung bei SMG-Kommunikation

    Roswitha Brunner tritt ihre neue Funktion bei der SMG an, einem innovativen Schweizer Digitalunternehmen mit einem weitreichenden Netzwerk von Online-Marktplätzen wie ImmoScout24, AutoScout24 und anderen. Ihre Aufgaben umfassen die Verantwortung für die gruppenweite externe Kommunikation und die Rolle der Mediensprecherin für die SMG. Sie wird die strategische Kommunikation und Public Affairs des Unternehmens weiterentwickeln.

    Mit ihrer umfangreichen Erfahrung in Medienerfahrung und Public Affairs bringt Brunner wertvolle Kompetenzen in ihre neue Position ein. Zuvor war sie zwei Jahre für das PropTech-Startup PriceHubble tätig und hat über sechs Jahre in verschiedenen Funktionen bei der AMAG gearbeitet, zuletzt als Leiterin Group PR & CSR. Ihre früheren beruflichen Stationen umfassen eine Tätigkeit bei einer Zürcher Kommunikationsagentur und sechs Jahre im Bereich Public Affairs bei der UBS.

    Jessica List, Chief Corporate Officer der SMG, unterstreicht Brunners umfassende Branchenerfahrung in den Bereichen Immobilien, Automobil und Finanzen, die entscheidend für die Abdeckung aller Geschäftsbereiche von SMG ist. Christoph Tonini, CEO der SMG, hebt hervor, dass Brunner als ausgewiesene Expertin die externe Kommunikation von SMG im politischen, medialen und öffentlichen Raum strategisch weiterentwickeln wird, was für das Unternehmen von grosser Bedeutung ist

  • Digitales Bauen fängt in den Köpfen an

    Digitales Bauen fängt in den Köpfen an

    Digitales Bauen – meist mit Hilfe von Building Information Modelling (deutsch Bauwerkinformationsmodellierung, kurz: BIM) – stellt in der Baubranche gerade viele altbewährte Prozesse in Frage. Denn digitales Bauen geschieht zuerst im Kopf und am Computer, wo ein virtuelles Modell des Projektes erstellt wird.

    Anhand dieser sehr detaillierten 3D-Abbildung des späteren Bauwerks können bereits viele Entscheide getroffen und potenzielle Probleme aus dem Weg geräumt werden. Die Vertreter*innen dieser neuen, digital gestützten Art des Bauens versprechen sich Effizienz- und Qualitätsgewinne, eine Reduktion von Baufehlern und stark vereinfachte Logistik am Bau.

    Digitales Bauen: 6-Punkte-Plan vereinfacht das Umdenken
    Der Wandel vom analogen zum digitalen Bauen ist aber alles andere als geradlinig. Das weiss BFH-Dozent Adrian Wildenauer aus eigener Erfahrung. Er kennt die Baubranche als Bauingenieur mit all ihren Facetten, vom Armierungseisen bis zur BIM-Modellierung.

    Für die SBB hat er einen branchenweiten 6-Punkte-Plan entwickelt, der als Grundlage für das Umdenken vom analogen auf den digitalen Baubetrieb dienen soll. Entscheidend ist aus seiner Sicht, dass alle beim Bau involvierten Akteur*innen beteiligt werden und die Branche gemeinsam voranbringen.

    Ziel und Roadmap klären
    Beim Digitalen Bauen stehen die Grundlagen, Roadmaps, Modelle und das Zielbild von Anfang an allen Beteiligten zur Verfügung. Dies erlaubt es Baufirmen, Lieferanten, Architekt*innen und Bauherr*innen, sich schon lange vor dem Spatenstich abzustimmen und mögliche Konflikte und Fehlerquellen frühzeitig auszumerzen. «Wir müssen alle Beteiligten der Wertschöpfungskette möglichst früh einbinden», betont Adrian Wildenauer.

    Mit Sprache kommunizieren
    Digitale Bauprojekte sind darauf angewiesen, dass alle eine einheitliche Sprache sprechen. Dies erreicht die Branche, indem noch stärker mit validen Standards gearbeitet wird. Angefangen bei einschlägigen Begriffen des digitalen Bauens und des Building Information Modelling, über die Normen des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (sia) oder des Kompetenzzentrums für Standards in der Bau- und Immobilienwirtschaft (crb), bis hin zum Austausch mit den branchenrelevanten Verbänden und Vereinen: Gerade am Anfang ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten verstehen. Hier hilft auch das gemeinsam erarbeitete Nationale Glossar, in dem die Begriffe gemeinsam definiert wurden.

    Mit Datenmodell kommunizieren
    Nicht nur die beteiligten Menschen sind auf funktionierende Kommunikation angewiesen, sondern auch die involvierten Systeme. Weil im digitalen Bauen ein virtuelles Modell des Bauprojekts zentral ist, kommt man nicht umhin, gemeinsam ein konsolidiertes Datenmodell für Bauten zu erarbeiten. Dieses erlaubt es, vom Planer bis zum Polier Informationen einfach auszutauschen. «Der Umgang mit Daten ist unsere gemeinsame neue Sprache», erklärt Adrian Wildenauer, «wir müssen sie lernen.»

    Bauteile wiederverwenden
    Ein Vorteil des digitalen Bauens liegt darin, dass man das Rad – oder eben das Bauvorhaben – nicht unbedingt mit jedem Projekt neu erfinden muss. Schliesslich kommen viele Elemente eines Baus mit jedem Projekt wieder zum Einsatz. Statt dass man diese wie bisher mit jedem Projekt von Grund auf konzipiert, dimensioniert und prüft, verwendet man einfach standardisierte Bauobjekte. Bevor man also zum Beispiel eine Tür plant, baut man ein standardisiertes digitales Abbild derselben. Dieses beinhaltet alle notwendigen Attribute von der Materialwahl über die Zylindergrösse, Breiten und Höhen der Türflügel bis hin zu den Dichtbändern. Dank standardisierter Bauobjekte sparen sich die Firmen also die Zeit für die Konzeption solcher Objekte und vermeiden Fehler. Damit das klappt, müssen Firmen einfach auf eine Sammlung solcher digitalen Bauteile zugreifen können.

    Erfahrung sammeln
    Wissen in der Baubranche wird oft noch sehr traditionell weitergegeben, von der erfahrenen Meister*in direkt an die Lernenden auf der Baustelle. Im digitalen Bauen kann dieses heute nicht greifbare oder nicht dokumentierte Wissen auf der Baustelle systematisch gesammelt und für die Ausbildung genutzt werden. Aber auch die Erfahrungen mit dem digitalen Bauen selbst können erfasst und die digitalen Tools und Prozesse auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Wenn digitales Baumanagement zu besserer Wissensvermittlung führt, ist die Branche auf dem richtigen Kurs, ist Adrian Wildenauer überzeugt: «Nur wenn wir Wissen teilen, können wir gemeinsam Erfolg haben.»

    Bestellgrundlagen vermitteln
    Viele Prozesse im digitalen Bauen münden in einer Bestellung, sei es mit der Buchung einer Dienstleistung oder dem Kauf von Materialien. Ein grosser Vorteil des digitalen Bauens liegt darin, dass erforderliche Daten für Bestellungen frühestmöglich im virtuellen Modell des Projekts erfasst sind. Damit auf der Baustelle aber etwas geschieht, müssen alle am Projekt Beteiligten wissen, wie sie Bestelldaten aus dem System beziehen und anwenden können. Entsprechende Schulungen und Dokumentation für Mitarbeitende sind also Pflicht.

    In der Praxis zeigt sich, dass digitales Bauen ein gemeinsames digitales Miteinander voraussetzt. Systeme und IT-Infrastruktur sind wichtig, aber erst wenn Architekt*innen, Bauingenieur*innen und Partnerfirmen bereit sind, über die Kompetenzbereiche hinweg zusammenzuarbeiten. Das digitale Bauen beginnt nämlich nicht auf dem Bildschirm, sondern in den Köpfen der Fachleute.

  • KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    Der finnische Spezialist für Gebäudemobilität KONE hat laut einer Medienmitteilung in Sitten eine neue Niederlassung für rund 70 Mitarbeitende eingeweiht. Im Beisein des finnischen Botschafters in der Schweiz, Valtteri Hirvonen, wurde sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. KONE ist seit 2001 in der Westschweiz präsent und beschäftigt dort 140 Mitarbeitende.

    Mit der Eröffnung seines jüngsten Standorts führt KONE gleichzeitig ein neues Arbeitsmodell ein. Unter anderem gehört hierzu eine täglich neue, computergesteuerte Zuteilung der Arbeitsplätze. Wer einen Arbeitsplatz besetzen möchte, stellt via eine App eine Anfrage und bekommt dann einen Platz zugewiesen. Dies erfolgt nach dem Zufallsprinzip und anders als am Vortag.

    Das Unternehmen verspricht sich davon eine stärkere Kommunikation der Mitarbeitenden, was Zusammenarbeit und Kreativität fördern soll. Zudem ist das Bürogebäude in Sitten den Angaben zufolge das erste von KONE weltweit, das vollständig in der neuen Markenidentität gestaltet ist. Dabei sei ein dynamischer und flexibler Raum geschaffen worden, der je nach Bedürfnissen verändert werden könne. Dieses Konzept sei mit einem Team aus lokalen Mitarbeitenden in einem partizipativen Prozess entstanden.

    „Wir sind stolz, am Standort Sitten eine Form der Zusammenarbeit einführen zu können, die den Anforderungen der Digitalisierung und Globalisierung gerecht wird und die Inklusion und Innovation in unserem Westschweizer Team fördert“, wird Christian Wukovits, Geschäftsführer KONE Schweiz und Österreich, in der Mitteilung zitiert, „Der Projektgruppe und allen anderen, die an diesem Prozess beteiligt waren, möchte ich herzlich danken. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, die für unser Unternehmen wegweisend sein wird“.

  • Neue Leitung Kommunikation bei der Halter AG

    Neue Leitung Kommunikation bei der Halter AG

    Anna Domagala wechselt von der Eternit (Schweiz) AG, wo sie als Leiterin Marketing & Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung seit 2018 wirksam war, zum Immobilienentwickler Halter. Mit den Geschäftseinheiten Business Development, Entwicklungen, Gesamtleistungen und Renovationen ergeben sich für sie «spannende und neue Aufgabenbereiche bei einem Immobilienentwickler, der für innovative und nachhaltige Prozesse sowie Konzepte steht und nicht nur darüber spricht, sondern auch tut, was er sagt». 

    Bevor sie ihrer Leidenschaft für Architektur folgte und in die Bau- und Immobilienindustrie wechselte, hatte sie in unterschiedlichen, auch internationalen Funktionen im Bereich Marketing und Vertrieb in der Konsumgüterindustrie gearbeitet, darunter bei Swarovski und Bucherer. 

    Als ausgebildete Bankkauffrau und studierte Medieninformatikerin mit einem CAS in Brand Leadership bringt sie insgesamt mehr als 15 Jahre Erfahrung und Know-how im Bereich Marketing und Kommunikation mit. 

    Nik Grubenmann, der seit 2017 für den Bereich Kommunikation zuständig war, führt seit dem 1. Januar 2023 in der neuen Funktion als CEO das Halter Spin-off Aneecy. Das Unternehmen entwickelt eine digitale Plattform, die es Bauherren und Investoren ermöglicht, ihr Vorhaben bereits in der ersten Phase an den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft auszurichten. Aneecy wird Ende 2023 online gehen.

  • Voximo eröffnet Standort in Zürich

    Voximo eröffnet Standort in Zürich

    Die auf Immobilienprojekte spezialisierte Kommunikationsagentur Voximo mit Sitz in Genf eröffnet einen Standort in Zürich. Damit will Voximo stärker in den Markt in der Deutschschweiz vorrücken. Die Leitung übernimmt Damien Martin als Head of Voximo Zürich, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Martin koordiniert demnach die regionenübergreifende Betreuung der Kunden zusammen mit seinen Kollegen in Genf. „Ich freue mich sehr darauf, die Geschäftstätigkeit in der Deutschschweiz voranzutreiben und dabei die Akteure des Immobilienmarktes in der Realisierung ihrer Projekte zu unterstützen.“

    Voximo unterstützt Immobilienprojekte bei der Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung der Objekte. Auch Unternehmenskommunikation bietet Voximo an. Kunden in der Westschweiz waren bisher Swiss Prime Site Immobilien, PSP Swiss Property, Implenia, Losinger Marazzi, Procimmo und La Foncière.

    Nach seiner Etablierung in der Westschweiz möchte das 2020 gegründete Unternehmen nun weiter wachsen. „Mit der Eröffnung der Deutschschweizer Vertretung können wir noch näher an unseren Partnern auf nationaler Ebene agieren und so nicht nur Kommunikationsinstrumente an die Hand liefern, sondern auch erfolgreiche Marketingstrategien entwickeln“, wird Alexis Delmège, CEO und Gründer von Voximo, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Konsolidierung im Schweizer Label-Markt

    Konsolidierung im Schweizer Label-Markt

    Scheinbar noch nicht final geklärt ist der Umgang mit den Ecobau-Anforderungen, welche mitunter die Grundlage für das Minergie-ECO-Label bildeten. Bekanntlich sind sie in wesentlichen Teilen in den SNBS (Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz) eingeflossen, beinhalten sie doch Themen, welche in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen werden, namentlich die Kreislaufwirtschaft, graue Energie etc. – nachhaltige Gebäude sind nun eben nicht nur betriebsenergetisch optimierte Gebäude.

    Und trotzdem, diese Konsolidierung schafft Klarheit im Markt und ist im Weiteren ein klares Bekenntnis zum SNBS, als wesentliche Orientierungsgrösse im Schweizer Bau- respektive Immobilienmarkt und wichtiges Instrument zur Umsetzung der Energiestrategie 2050.

    Hier geht’s zur Medienmitteilung des Bundesamts für Energie

  • Bern: Neuer Vizedirektor im Bundesamt für Energie

    Bern: Neuer Vizedirektor im Bundesamt für Energie

    Simon Jungo wurde vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zum Vizedirektor des BFE ernannt. Sein Vorgänger Marc Kenzelmann wird per Ende Juni 2020 nach sieben Jahren sein neues Amt als Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI antreten.

    Der 47-jährige Simon Jungo verfügt über mehrjährige Erfahrung im Bundesumfeld sowie über Fachwissen und Erfahrung im Risiko- und Krisenmanagement. Von 2006 bis 2012 arbeitet er im Stab des Sicherheitsausschusses des Bundesrates, zuletzt als Chef Operationen und stellvertretender Chef des Stabs. Von 2012 bis 2019 war er Leiter Öffentliche Sicherheit SBB und Geschäftsleitungsmitglied der Division Personenverkehr. Aktuell ist er Leiter Konzernsicherheit SBB.

    Simon Jungo hat nach einer kaufmännischen Berufslehre die höhere kaufmännische Gesamtschule HKG (heute HFW) absolviert und schliesst aktuell an der Fachhochschule Bern das Executive MBA Innovation ab.