Schlagwort: Kompetenzen

  • Tessin zählt zu Europas innovativsten Regionen

    Tessin zählt zu Europas innovativsten Regionen

    Laut dem Regional Innovation Scoreboard 2025 der Europäischen Kommission zählt der Kanton Tessin zu den zehn innovativsten Regionen Europas. In der Schweiz liegt er direkt hinter Zürich auf Platz zwei. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an kleinen und mittleren Unternehmen, die Prozess- oder Produktinnovationen einführen. Auch bei der Markenregistrierung belegt der Kanton national einen Spitzenplatz.

    Universitäre Exzellenz mit internationaler Vernetzung
    Die Università della Svizzera italiana (USI) stärkt mit über 20 spezialisierten Forschungsinstituten die akademische Innovationskraft der Region. Schwerpunkte sind u. a. Biomedizin, Computational Science und Finanzwissenschaften. Die enge Einbindung in nationale und internationale Fördernetzwerke macht die USI zu einem zentralen Akteur im Innovationssystem des Tessins.

    Praxisorientierte Forschung für Unternehmen
    Auch die Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) ist ein Schlüsselakteur der Innovationslandschaft. Sie verfügt über hohe Fachkompetenz in Industrieautomation, Robotik und Materialwissenschaften und zeichnet sich durch die höchste Erfolgsquote beim Zugang zu europäischen Fördermitteln unter allen Schweizer Fachhochschulen aus. Unternehmen profitieren durch praxisnahe Kooperationen in angewandten Forschungsprojekten.

    Gesetzliche Innovationsförderung mit Breitenwirkung
    Der Kanton unterstützt Innovation gezielt über das Gesetz für wirtschaftliche Innovation. Dieses bietet umfassende Fördermöglichkeiten, von der Unterstützung bei Forschungsprogrammen über Investitionsvorhaben bis hin zur Teilnahme an Messen und Internationalisierungsprojekten. Die Umsetzung erfolgt über das Amt für wirtschaftliche Entwicklung.

    Switzerland Innovation Park Ticino als Drehscheibe
    Mit dem Switzerland Innovation Park Ticino fördert der Kanton den Transfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die entstehenden Kompetenzzentren fokussieren sich auf Schlüsselbereiche wie Life Sciences, IKT, Drohnentechnologien und Freizeitindustrie. Ziel ist die Entwicklung technischer und technologischer Lösungen mit hoher Relevanz für die kantonale Wirtschaft.

    https://projects.research-and-innovation.ec.europa.eu/en/statistics/performance-indicators/european-innovation-scoreboard/eis#/ris?compare_year=2025&year=2025
  • Uri positioniert sich als Standort der Alpintechnik

    Uri positioniert sich als Standort der Alpintechnik

    Der Kanton Uri sieht sich mit seinen 37 Seilbahnen und sieben Skigebieten als ein Bergbahnparadies. Dies spiegelt sich auch im Branchenmix des Wirtschaftsstandorts wider: Alpintechnik bildet einer Mitteilung des Kantons Uri zufolge „eine starke Nische mit mehreren national und international bekannten Spezialfirmen”.

    Nun will sich der Kanton als Standort für Alpintechnik weiter stärken. Dafür hat er unter anderem die Internetseite alpintechnik.ch ins Leben gerufen. Sie soll vorhandene Kompetenzen sichtbar machen, Synergien schaffen und Arbeitskräfte sowie Firmen in diesem Bereich ansprechen.

    In seiner Mitteilung hebt der Kanton Uri mehrere erfolgreiche Unternehmen aus dem Bereich Alpintechnik hervor, die auch auf der neuen Internetseite abgebildet sind. Zu diesen gehört etwa die Kässbohrer Schweiz AG aus Altdorf, die auf Pistenfahrzeuge spezialisiert ist. Die Remec AG aus Schattdorf bietet derweil Lösungen für den Betrieb und die Wartung von Seilbahnen und anderen Systemen an. Die Wipfli AG aus Flüelen ist auf Dienstleistungen rund um Baustellenlogistik, Drahtseiltransporte oder Kranarbeiten spezialisiert. Mit der SkiArena Andermatt-Sedrun beheimatet der Kanton zudem nicht nur das grösste Wintersportgebiet der Gotthardregion, sondern zugleich auch eine Plattform für Produkttests.

    Neben der Lancierung der neuen Internetseite will der Kanton gemeinsam mit Unternehmen auch weitere Massnahmen zur Stärkung des Alpintechnikstandorts erarbeiten. Die Wirtschaftsförderung Uri hat die Vorzüge des Standorts Mitte Oktober auch an der D-A-CH Seilbahntagung in Innsbruck vorgestellt.