Schlagwort: Konnex

  • Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Konnex Baden lädt zur Besichtigung ein

    Das modernisierte Geschäftshaus Konnex präsentiert sich nach einem umfangreichen Umbau bei einem Pre-Opening am Donnerstag, 26. September 2024, der Geschäftswelt und Öffentlichkeit. Laut einer Mitteilung umfasst der Komplex Büros, möblierte Apartments, Konferenzräume und ein vielfältiges Gastronomieangebot. Die Veranstaltung soll eine neue Ära für modernes Arbeiten einläuten. Als Redner ist Dr. Stephan Sigrist, Gründer der Denkfabrik W.I.R.E. angekündigt. Er wird über die Zukunft der Arbeitswelt in einer von Künstlicher Intelligenz geprägten Zeit sprechen.

    Auf 42‘000 Quadratmetern stehen neben Büro- und Arbeitsflächen Räume für Dienstleistungen und Angebote wie Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Coworking zur Verfügung. Beim Energiekonzept werden hohe Umweltstandards erfüllt. Photovoltaikanlagen sowie der CO2-neutrale Energiebezug vom Regionalwerk Baden unterstütze die Klimaziele.

    Die ersten Mieter haben die Räume bezogen: Es sind der Online-Händler Apfelkiste, IT-Dienstleisterin Aveniq, der Maschinenbaukonzern Liebherr, der Energiemanagementexperte Schneider Electric, Coworking-Anbieter Office Lab und der Coliving-Serviced-Apartment-Anbieter Citi Pop. Ein Branchenmix, der „die Attraktivität der flexiblen Flächen und modernen Ausstattung“ unterstreiche. Weitere Unternehmen werden das Umfeld im Konnex weiter bereichern, heisst es.

  • Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    SPGI Zurich hat im Auftrag der Miteigentümerschaft weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Das Zürcher Unternehmen Office LAB bezieht ab Januar 2024 eine Gesamtfläche von über 2800 Quadratmetern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dann soll der Anbieter von Coworking-Büros auch das gesamte Konferenz- und Veranstaltungsmanagement für den Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden übernehmen.

    Office LAB nutzt bereits seit August dieses Jahres 800 Quadratmeter im Konnex zur Zwischenmiete. Das Zürcher Unternehmen bietet Büro-Lösungen für Einzelpersonen und Unternehmen. Diese erhalten Zugang zu den Coworking Spaces in Form von Tages-Pässen oder auch festen Teambüros. Bisher betreibt Office LAB sechs Standorte. Mit dem neuen Standort verstärkt das Unternehmen den Angaben zufolge seine bereits etablierte Präsenz in Baden.

    Der Gebäudekomplex Konnex in der Brown Boveri Strasse 7 wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

  • Eine attraktive Zukunft für den Konnex

    Eine attraktive Zukunft für den Konnex

    Das Konnex-Gebäude an der Brown-Boveri-Strasse 7 in Baden sorgte bereits nach seiner Fertigstellung im Jahr 1995 für Aufsehen: Rund 150 Millionen Franken liessen sich die Eigentümer das einstige Vorzeigeobjekt der energiesparenden Bauweise kosten. Als Architekt für den Bau mit damals 2100 Arbeitsplätzen zeichnete der mittlerweile verstorbene Theo Hotz verantwortlich.

    2015 übernahm der US-Konzern General Electric die Energiesparte von Alstom Power und damit auch die Angestellten im Konnex. Doch Anfang 2020 kündete das Unternehmen seinen grossflächigen Rückzug aus der Schweiz an. Nach dem Auszug der letzten Angestellten steht das 42’500 Quadratmeter umfassende Gebäude seit dem 31. März 2021 leer.

    Doch dies soll sich schon bald ändern: Unter der Schirmherrschaft der Brandenberger+Ruosch AG (B+R) wurde im Auftrag der Eigentümerschaft eine neue Nutzung als Multi-Tenant-Gebäude erarbeitet. B+R ist hierbei für die Projektinitiierung bis hin zur Vermarktung und Inbetriebnahme gegenüber den Eigentümern verantwortlich. Als Generalplaner wurde wiederum die Theo Hotz Partner AG verpflichtet.

    Obschon das Gebäude bereits beim Bau für eine flexible Nutzung konzipiert wurde, sind einige Anpassungen erforderlich: «Wir planen Mietflächen ab 550 Quadratmeter. Diese müssen individuell zugänglich gemacht werden. Die Nebenkosten sollen in Zukunft für jede Fläche einzeln abgerechnet werden können», erklärt Thomas Andermatt von der B+R. Ab 1. Juli können die ersten Mieter für die Zwischennutzung einziehen. Für die künftigen Dauermieter gilt der 1. Juli 2022 als Stichtag. Auf Wunsch bietet die Projektorganisation die Planung und Ausführung des individuellen Mieterausbaus an.

    Das Konnex-Gebäude aus der Vogelperspektive.

    Attraktiver und belebter dank Mix-Use
    Auch äusserlich hat der Konnex Auffrischungsbedarf: «Die Gebäudehülle wird saniert und die Umgebung neu gestaltet. Wir ersetzen die Flachdächer und rüsten sie mit Photovoltaik-Anlagen aus. Zudem muss der Sonnenschutz verbessert werden», sagt Andermatt. Das Gebäude sei bereits an die Fernwärme der Stadt Baden angeschlossen; nun komme die Fernkühlung dazu. Andermatt: «So können wir die Energieeffizienz weiter erhöhen.»

    Im direkten Vergleich zum Entwicklungsstand des ABB-Areals in Zürich-Oerlikon hinke das Areal in Baden zurzeit deutlich nach, ergänzt Andermatt. Und: «In Oerlikon haben wir ein attraktives Areal mit einer starken Kombination aus verschiedenen Wohnformen, Arbeiten, Schulen sowie Gastro- und Freizeitmöglichkeiten. Das Areal in Baden ist attraktiv – aber Stand heute fehlt ihm das Leben ausserhalb der Arbeitszeiten», ist er überzeugt. Der Konnex will seinen Beitrag zu einer attraktiveren Arealgestaltung leisten: «Im Erdgeschoss planen wir verschiedene Gastroeinheiten und Dienstleistungseinrichtungen wie beispielsweise eine Kindertagesstätte, Einkaufsmöglichkeiten und ein Ambulatorium», verrät Andermatt.

    Die Projektentwicklung erfolgt in enger Absprache mit der Stadt Baden. Das ABB-Areal soll künftig einen Mix aus gewerblichem Wohnen, Arbeiten und Dienstleistungsangeboten umfassen. Der Konnex wird den Hauptfokus im Bereich der Büronutzung zwar beibehalten, diesen aber so attraktiv wie möglich gestalten. «Wir planen verschiedene Begrünungszonen im Innern und auch ausserhalb des Gebäudes.» Erste Mietvertragsverhandlungen seien bereits im Gange. Für Andermatt ist klar: «Der neue Konnex sowie das gesamte ABB-Areal in Baden werden in Zukunft mindestens genauso attraktiv sein wie dasjenige in Zürich-Oerlikon.»