Schlagwort: Kredit

  • Trèfle-Blanc das 400-Millionen-Projekt rollt an

    Trèfle-Blanc das 400-Millionen-Projekt rollt an

    Die Frage nach den tatsächlichen Kosten des Trèfle-Blanc-Projekts sorgte im Vorfeld für Spekulationen. Von 275 bis 400 Millionen Franken reichten die Schätzungen. Nun schafft die Genfer Regierung mit der Einreichung eines umfassenden Investitionsgesetzes Klarheit. Die anfängliche Diskrepanz resultiert nicht aus einer Planänderung oder dem «Salamitaktik», sondern aus der detaillierten Aufschlüsselung der verschiedenen Finanzierungsquellen und Projektphasen.

    Zunächst wird dem Grossen Rat ein Kredit von 275,5 Millionen Franken zur Genehmigung vorgelegt. Diese Summe deckt primär den Bau von zwei Eisbahnen (232 Millionen), ergänzt durch Kosten für Aussenanlagen (7,9 Millionen), den Tramanschluss (über 9 Millionen), Unvorhergesehenes (9,3 Millionen) und Teuerung (8,3 Millionen). Sollte dieser Kredit vom Parlament bewilligt werden, könnte er bei Bedarf noch einem Referendum unterliegen.

    Diese Summe repräsentiert jedoch nicht die Gesamtkosten für den Kanton, da bereits 17 Millionen Franken für Vorstudien aufgewendet wurden. Somit belaufen sich die bisherigen Gesamtkosten zu Lasten des Staates bereits auf 293 Millionen Franken.

    Warum es 400 Millionen sind
    Die Verwirrung um die 400 Millionen Franken löst sich auf, wenn der Park-and-Ride Parkplatz miteinbezogen wird. Dieser, dessen Bau noch vor der restlichen Infrastruktur beginnt, wird 928 Parkplätze für Autos und 244 für Motorräder bieten. Seine Kosten belaufen sich auf geschätzte 99 Millionen Franken, eine Summe, die nicht direkt vom Parlament beantragt wird. Die Finanzierung erfolgt über die Stiftung der Parkhäuser, eine autonome öffentlich-rechtliche Anstalt, die mit Zustimmung des Staates 75 Millionen Franken aufnehmen wird, während der Rest aus Eigenmitteln bestritten wird. Die Rückzahlung dieses Darlehens ist langfristig durch die Einnahmen aus dem P+R gesichert.

    Die Finanzierungsarchitektur
    Es ist unerlässlich, diese 99 Millionen Franken zu den Gesamtkosten des Trèfle-Blanc-Projekts hinzuzurechnen. Unabhängig von der genutzten Finanzierungsquelle handelt es sich um öffentliche Gelder, da die Stiftung der Parkhäuser Teil des öffentlichen Sektors ist, ähnlich wie die Genfer Versorgungsbetriebe oder die Universitätsspitäler Genf. Dies wird auch in den konsolidierten Jahresabschlüssen des Kantons Genf ersichtlich. Wie die Präsidialabteilung des Staatsrats bestätigt, ist alles miteinander verbunden. Ein erfolgreiches Referendum gegen den 275-Millionen-Kredit würde das gesamte Projekt, einschliesslich des P+R, zum Scheitern bringen.

    Die Transparenz in der Kostenaufschlüsselung des Projekts Trèfle-Blanc schafft nun die Grundlage für eine informierte Debatte und ebnet den Weg für die Realisierung dieses wichtigen Infrastrukturvorhabens, das Genf massgeblich prägen wird.

  • Regierungsrat verdoppelt Wohnbauförderung

    Regierungsrat verdoppelt Wohnbauförderung

    Der Regierungsrat des Kantons Zürich lehnt die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen im Kanton Zürich» ab, die ein Vorkaufsrecht für Gemeinden zur Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau vorsieht. Stattdessen setzt der Regierungsrat auf bewährte Strukturen und Instrumente zur raschen und effektiven Förderung von preisgünstigem Wohnraum.

    Der Gegenvorschlag sieht eine Verdoppelung des Rahmenkredits für kantonale Wohnbauförderungsdarlehen von derzeit 180 Millionen auf 360 Millionen Franken vor. Dies ermöglicht eine Mitfinanzierung auf kommunaler Ebene und schafft so ein Potential von 720 Millionen Franken. Damit können mehr Wohnungen gefördert und höhere Darlehenssummen pro Objekt gewährt werden. Die Wohnbauförderungsverordnung soll entsprechend angepasst werden, um die Obergrenze der Darlehen von 20 auf 25 Prozent der Gesamtinvestitionskosten zu erhöhen.

    Kritik am Vorkaufsrecht – Eingriff in die Eigentumsgarantie
    Der Regierungsrat kritisiert das vorgeschlagene Vorkaufsrecht der Volksinitiative als Eingriff in die Eigentumsgarantie und Vertragsfreiheit. Private Unternehmen, darunter institutionelle Anleger wie Pensionskassen, würden benachteiligt, was zu Rechtsunsicherheit und Abschreckung privater Investitionen führen könnte. Dies könnte die Wohnungsbauaktivitäten hemmen und die bestehende Wohnungsknappheit verschärfen.

    Zudem birgt das Vorkaufsrecht das Risiko langwieriger Rechtsmittelverfahren und könnte Gemeinden sowie deren Steuerzahlende belasten. Der Regierungsrat sieht den Gegenvorschlag als effizientere Lösung, um schnell und preisgünstigen Wohnraum zu schaffen.

    Wohnraumknappheit im Kanton Zürich
    Die Nachfrage nach Wohnungen im Kanton Zürich übersteigt seit Jahren das Angebot. Die Bautätigkeit ist unterdurchschnittlich, was zu einer zunehmenden Wohnraumknappheit führt. Obwohl ein Grossteil der Zürcher Bevölkerung in langjährigen Mietverhältnissen lebt und daher weniger von steigenden Mietkosten betroffen ist, bleibt der Handlungsbedarf gross.

    Der Regierungsrat betont die Notwendigkeit, die Bautätigkeit anzuregen, um das Wohnraumangebot insgesamt zu erweitern und die Miet- und Kaufpreise zu dämpfen. Der Gegenvorschlag zielt darauf ab, gezielt Wohnraum für finanziell schlechter gestellte Bevölkerungsschichten bereitzustellen.

    Effektive Förderung statt Vorkaufsrecht
    Der Gegenvorschlag des Regierungsrates verspricht eine rasche und wirkungsvolle Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus durch eine Verdoppelung des Rahmenkredits und Anpassung der Wohnbauförderungsverordnung. Damit wird eine solide Grundlage geschaffen, um die Wohnungsknappheit im Kanton Zürich zu bekämpfen und mehr preisgünstigen Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten bereitzustellen.

  • KVA Turgi soll für 325 Millionen Franken erneuert werden

    KVA Turgi soll für 325 Millionen Franken erneuert werden

    Nach 50 Jahren Betrieb soll die KVA Turgi erneuert werden. Dazu wird der Vorstand laut einer Medienmitteilung an der nächsten Abgeordnetenversammlung am 27. September einen Projektierungskredit von 17 Millionen Franken beantragen. Die Gesamtkosten der Erneuerung werden auf 325 Millionen Franken geschätzt. Die Notwendigkeit einer Erneuerung zeigt sich den Angaben zufolge auch in steigendem Aufwand für Reparaturen und Instandhaltung.

    Nach einer mehrjährigen Planungsphase wird der Bau voraussichtlich erst 2028 beginnen können. Die neue KVA könnte dann 2033 in Betrieb gehen. Die letzten Erneuerungsarbeiten an der Anlage waren in den 1990er Jahren durchgeführt worden.

    Die KVA hat dazu auf ihrer Internetseite neben der Einladung zur Abgeordnetenversammlung eine Sammlung von Dokumenten einschliesslich der Machbarkeitsstudie des Projekts sowie den detaillierten Antrag von Präsident Philippe Ramseier zum Projektierungskrediteingestellt.

    Schon seit 2015 beschäftigen sich laut diesen Unterlagen Geschäftsleitung und Vorstand der KVA mit der Erneuerung der veralteten Anlagen. Geprüft wurde eine Zusammenarbeit mit den benachbarten Anlagen in Buchs AG und Dietikon ZH. Beide lehnten diese allerdings ab. Nach der Machbarkeitsstudie von 2022 hat sich der Vorstand der KVA dazu entschieden, die neue Anlagen auf einer benachbarten Parzelle des Abwasserverbandes Region Baden Wettingen zu platzieren. So kann der Betrieb während der Erneuerungsarbeiten weitergehen.

    Die KVA Turgi verarbeitet jährlich rund 120‘000 Tonnen Abfall. Für die daraus gewonnene Fernwärme wird wegen der Erneuerungskosten mit einer moderaten Preisanhebung gerechnet.

  • Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Stadt Dietikon bewilligt Kredit über 83 Millionen Franken für Schulsanierung

    Das Parlament der Stadt Dietikon hat bei seiner Sitzung am 4. Mai einen Ausführungskredit in Höhe von 83’372’746 Franken für das Schulhaus Wolfsmatt bewilligt. Damit können Sanierung und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Gebäudes im nächsten Jahr beginnen, heisst es in einer Medienmitteilung. Voraussetzung ist, dass die stimmberechtigten Dietiker im September ebenfalls zustimmen.

    Das Gebäude entstand 1962 als typische Pavillonschule der 50er- und 60er- Jahre und ist inzwischen stark sanierungsbedürftig. Die denkmalgeschützte Anlage entspricht weder gesetzlichen noch den Anforderungen an modernen Unterricht oder der gestiegenen Schülerzahl. Daher soll sie saniert und um zwei Primarklassenzüge, Gruppen-, Hort- und Mehrzweckräume sowie eine Turnhalle erweitert werden. Die Bestandsbauten sollen 2028 bezogen werden können.

    Die entsprechende Planung stammt von einem Generalplanerteam unter Federführung des Zürcher Architekturbüros Bünzli Courvoisier. Es hatte den Projektwettbewerb der Stadt vor vier Jahren unter insgesamt 59 Einreichungen gewonnen. Das Siegerprojekt namens Im Grünen nimmt sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht „einen Spitzenplatz unter den Wettbewerbsbeiträgen ein“, heisst es in einer Medienmitteilung. So sollen die Neubauten nach dem Baustandard Minergie-ECO zertifiziert werden. Bei den Baukosten gehörte es zu den günstigsten.

    Im Grünen behält den Grundgedanken einer Pavillonschule bei. Die geschlossene architektonische Gesamtwirkung bleibt bestehen. Erweiterungsbauten ergänzen das bestehende Ensemble in südlicher Richtung. Parallel zur Vogelaustrasse sollen die Neubauten einen neuen zweiten Zugang zur Schulanlage bilden. Der begrenzt vorhandene Freiraum wird erhalten.

  • Zürcher Kantonsrat genehmigt Kredit für neues UZH-Zentrum

    Zürcher Kantonsrat genehmigt Kredit für neues UZH-Zentrum

    Der Zürcher Kantonsrat hat den Objektkredit für das neue Bildungs- und Forschungszentrums FORUM UZH genehmigt. Das Darlehen ist mit 598 Millionen Franken veranschlagt, abzüglich 1,3 Millionen Franken für Kunst am Bau, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Neubau soll wichtigster zentraler Ort der Universität Zürich im Zentrum der Stadt werden.

    Als modernes Gegenstück zum historischen Hauptgebäude sei das FORUM UZH von „zentraler Bedeutung“ für die zukünftige Entwicklung der Hochschule, so die UZH. „Der Kantonsrat hat einen zukunftsweisenden Entscheid getroffen, damit sich das Zürcher Hochschulgebiet weiterentwickeln kann“, wird Michael Schaepman, Rektor der UZH, in der Mitteilung zitiert.

    Das neue Gebäude soll auf 37‘000 Quadratmetern dringend benötigten zusätzlichen Raum für Forschung und die Lehre einer zunehmenden Anzahl Studierender schaffen. Mehr als 700 studentische Arbeitsplätze sind geplant. Insgesamt können 6000 Menschen auf neun Stockwerken studieren, forschen und arbeiten.

    Das Raumkonzept nach Planungen der Architekten Herzog & de Meuron soll neuesten Lern- und Lehrformen entsprechen und ideale Bedingungen für den Austausch zwischen Lehrpersonal, Forschenden und Studierenden bieten. So ist etwa das Design der Hörsäle viel stärker als bisher auf Kooperation und Gruppenarbeit ausgelegt. Auch moderne Arbeitsplätze für die Forschung sind vorgesehen.

    Als nächsten Schritt bereitet die UZH ein Baugesuch vor. Das will sie im Herbst bei der Stadt Zürich einreichen. Liegt bis zum Frühjahr 2024 die Baugenehmigung vor, kann der Bau im Herbst 2024 beginnen. Die Fertigstellung ist per Ende 2029 vorgesehen.

  • Schlieren stimmt für Bau von Alterszentrum

    Schlieren stimmt für Bau von Alterszentrum

    In Schlieren kann nach der Abstimmung vom Sonntag, 12. März, das Alterszentrum Wohnen am Stadtpark gebaut werden. Der Neubau mitten in der Stadt soll das Alterszentrum Sandbühl ablösen. Die Schlieremer Stimmbevölkerung hat laut einer Medienmitteilung den Kredit von 44‘317‘000 Franken für das Projekt mit einer Zustimmung von 76,59 Prozent angenommen.

    „Bereits 2019 hat das Stimmvolk dem Verkauf des Alterszentrums Sandbühl klar zugestimmt“, wird Manuela Stiefel zitiert, Ressortvorsteherin Finanzen und Liegenschaften. „Mit diesem zweiten Ja können wir nun die Umsetzung anpacken-“

    Der Neubau wird in der Mitteilung der Stadt als „eine attraktive Einrichtung mitten in Schlieren“ bezeichnet. Er solle zeitgemässe und bezahlbare Wohnungen für ältere Menschen bieten. Der Bezug der neuen Räumlichkeiten ist per 2027 geplant.

    Bewohnerinnen und Bewohner sollen im Zentrum Wohnen am Stadtpark mobil und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung leben und je nach Bedarf Dienstleistungen wie Pflege und Betreuung, Mahlzeiten, Reinigung oder Wäscheservice in Anspruch nehmen können, heisst es in der Mitteilung. Sie müssen auch nicht in eine andere Pflegeeinrichtung wechseln, falls intensivere Pflege benötigt wird. Damit sei ein wichtiges Ziel der Altersstrategie der Stadt Schlieren erreicht.

    Die Beteiligung an der Volksabstimmung am 12. März lag laut Protokoll des Wahlbüros bei nur 22,12 Prozent. Von 9033 Stimmberechtigten gaben 1998 ein Votum ab. Von den 1991 gültigen Stimmen entfielen 1525 auf Ja und 466 auf Nein.

  • Stadtrat von Luzern beantragt Darlehen und Kredite für ewl-Areal

    Stadtrat von Luzern beantragt Darlehen und Kredite für ewl-Areal

    Für den Umbau des ewl-Areals in Luzern beantragt der Stadtrat ein städtisches Darlehen in Höhe von 50 Millionen Franken. Ausserdem benötigt er für das sogenannte Projekt Rotpol Sonderkredite in Höhe von fast 83 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Luzern.

    Geplant sind 90 gemeinnützige sowie 60 altersgerechte Wohnungen und der Neubau einer Feuerwache für die Berufs- und Milizfeuerwehr inklusive eines Standortes für die Zivilschutzorganisation ZSOpilatus und eines Stützpunktes für den Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspitals. Hinzu kommt ein Neubau des ewl-Gebäudes sowie neue Büroräume für mehrere städtische Abteilungen. Aus dem denkmalgeschützten Roten Haus soll ein Treffpunkt für die Öffentlichkeit werden.

    Da der geplante Nutzungsmix auf öffentliche Bedürfnisse zugeschnitten ist, weist der Businessplan der ewl Areal AG eine Gesamtrendite von nur 2,6 Prozent auf. „Die tiefe Rendite ist aufgrund der umfangreichen Nutzungen für öffentliche Zwecke zwar grundsätzlich vertretbar“, heisst es in der Medienmitteilung. Allerdings befinde sich auch die Eigenkapitalquote auf einem tiefen Niveau. Daher beantragt der Stadtrat ein städtisches Darlehen in Höhe von 50 Millionen Franken.

    Für eine Kapitalerhöhung der ewl Areal AG von 6 Millionen Franken um 39 auf 45 Millionen Franken beantragt der Stadtrat überdies einen Sonderkredit von 7,8 Millionen Franken. Weiterhin 25,5 Millionen Franken für den Mieterausbau für die städtischen Nutzungen sowie deren Miet- und Nebenkosten in Höhe von 49,5 Millionen Franken über die nächsten zehn Jahre.

    Der Grosse Stadtrat will am 30. März über die Sonderkredite entscheiden. Aufgrund der Höhe soll zudem eine Volksabstimmung am 18. Juni stattfinden.

  • Valuu verdreifacht Volumen vermittelter Hypotheken

    Valuu verdreifacht Volumen vermittelter Hypotheken

    Valuu konnte im zweiten Jahr ihres Bestehens überproportional wachsen. Die nach eigenen Angaben unabhängige Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform für Hypotheken hat 2020 das vermittelte Hypotheken-Volumen im Vergleich zu ihrem Gründungsjahr verdreifacht. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, zählt sie derzeit 12’000 Nutzerinnen und Nutzer. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Zahl der vertretenen Kreditgeber beziffert Valuu mit 29. Sie verträten über 100 bekannte Schweizer Banken, Versicherungen und Pensionskassen.

    „Und das ist erst der Anfang“, heisst es in der Mitteilung weiter: Valuu, eine Geschäftseinheit von PostFinance, wolle mittelfristig „die führende Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform werden“. Im laufenden Jahr baue sie ihr Angebot um weitere Dienstleistungen aus. „Immer mehr Menschen verstehen, welche Chancen ein transparenter Vergleich und ein digitaler Abschluss von Hypotheken bietet – und wie viel Geld sie damit sparen können“, wird Valuu-Leiter Thomas Jakob in der Mitteilung zitiert.

  • ewz soll mehr erneuerbaren Strom produzieren

    ewz soll mehr erneuerbaren Strom produzieren

    Der Stadtrat von Zürich hat dem Gemeinderat laut einer Medienmitteilung für das ewz einen dritten Rahmenkredit von 200 Millionen Franken beantragt. Diese Mittel sollen in Energieproduktionsanlagen fliessen, die Strom aus erneuerbaren Quellen produzieren. Ob dieser Antrag bewilligt wird, entscheiden abschliessend die Stimmberechtigten der Stadt Zürich.

    Wie in der Mitteilung ausgeführt wird, haben die Stimmberechtigten seit 2007 drei Rahmenkredite für Investitionen in die Produktion von Windenergie und anderen erneuerbaren Quellen genehmigt. In Summe belief sich der Betrag auf 420 Millionen Franken. Damit erwarb das ewz über die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Zürich, ewz (Deutschland) GmbH, 18 Windparks in Deutschland, Frankreich, Schweden und Norwegen. Damit verfügt das ewz heute über rund eine Terawattstunde Strom aus Wind. Das entspreche dem heutigen ewz-Anteil aus der Stromproduktion des Kernkraftwerks Gösgen.

    Mit den nun beantragten 200 Millionen Franken wolle das ewz vor allem Windkraftanlagen und Wasserkraftwerke in der Schweiz und im europäischen Ausland ausbauen. Das ewz strebe erneut an, ein Drittel des Rahmenkredits in Anlagen in der Schweiz zu investieren.

    Die ewz-Deutschland-Gruppe ist für alle Käufe und Finanzierungen im Ausland zuständig. Die Stadt Zürich bezeichnet sie als eine ihrer bedeutendsten Beteiligungen. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat daher in einer separaten Vorlage die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die ewz (Deutschland) GmbH.

  • Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Mit mehr als 60 Prozent haben die Geroldswiler und Geroldswilerinnen einen Zusatzkredit von 650‘000 Franken bewilligt, der den 2017 zu knapp bemessenen Projektierungskredit auf rund 2,6 Millionen Franken erhöht. Damit kann die Arbeit am Projekt weitergehen. Entstehen soll eine Zentrumsüberbauung mit Unterniveaugarage, einem Grossverteiler im Sockelgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen. Für die Bewilligung der zusätzlichen Mittel stimmten laut Medienmitteilung der Gemeinde Geroldswil 872 Stimmberechtigte. Dagegen standen 559 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 50,45Prozent.

    Die Pachtverträge für das Hotel Geroldswil sowie die Pizzeria am Dorfplatz sind befristet und laufen am 31. Dezember 2021 aus, hatte die Gemeinde bei der Vorstellung des Projekts mitgeteilt. Aufgrund einer Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsstudie sollen die beiden Geschosse mit den Hotelzimmern in Wohnungen umgenutzt werden. Als Ergänzung soll im nordwestlichen Grundstücksteil ein Neubau mit Familienwohnungen als sogenannter Punktbau erstellt werden. Der heutige Gemeindesaal soll abgebrochen und durch einen neuen, modernen und gut ausgerüsteten Gemeindesaal als Verbindungstrakt zwischen dem heutigen Hotel Geroldswil und dem Mehrfamilienhaus realisiert werden. Am Dorfplatz sollen ein bis zwei Gastronomiebetriebe Platz finden, hiess es dort weiter.

    Der parteilose Gemeindepräsident Michael Deplazes wird in einem Artikel der „Limmattaler Zeitung“ zitiert: „Die Stimmbürger erkennen die Notwendigkeit des Projekts und verstehen, weshalb wir in altersgerechte Wohnungen und in einen Neubau investieren.“  Die Planer und Architekten können laut Deplazes nun ihre Arbeit wieder aufnehmen: „Wir haben bis zur Genehmigung des Zusatzkredits einen Projektstopp verhängt, weil wir nicht Geld ausgeben können, das wir gar nicht haben.“

    Die nächste Urnenabstimmung findet am 13. Juni 2021 statt. Dann soll das Volk über den Baukredit befinden. „Wir rechnen mit schätzungsweise 26 Millionen Franken“, sagte Deplazes.