Schlagwort: Kreislauffähigkeit

  • Wettbewerb zur Förderung zirkulärer Lösungen im Gebäudebau gestartet

    Wettbewerb zur Förderung zirkulärer Lösungen im Gebäudebau gestartet

    Die sechste Ausschreibung des Circular Building Industry Innovation Booster (CBI Booster) lädt dazu ein, bis zum 19. September 2024 radikale Ideen für zirkuläre Produkt-, Dienstleistungs- oder systemische Innovationen im Innenausbau einzureichen. Der Fokus liegt auf Einbaulösungen in Gebäuden wie Treppen, Dielen, Küchen, Sanitäranlagen, Beleuchtung, Türen oder Aufzügen. Gesucht werden aber auch Dienstleistungen, die die Kreislauffähigkeit von eingebauten Gebäudeelementen erleichtern und systemische Innovationen, die die Bauindustrie dazu bringen, zirkuläre Geschäftsmodelle für Innenausbaulösungen umzusetzen.

    Zudem möchte die Ausschreibung die Zusammenarbeit mit Tessiner Partnern fördern. Deshalb sind die Teams aufgerufen, mindestens einen Partner aus dem Kanton in ihre Reihen aufzunehmen.

    Leading House des CBI Booster ist die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Für diesen sechsten Aufruf arbeitet der CBI Booster mit dem Institut für Unternehmensführung der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Humanitas Living LAB powered by Blanco Architecture & Design zusammen. In dem Wohnprojekt, das Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit miteinander verbindet und neue Formen des Wohnens testet, sollen die vorgeschlagenen Lösungen umgesetzt werden.

    Sieben Teams erhalten neben methodischer und technischer Unterstützung einen direkten Geldbetrag von 20’000 Franken für die Entwicklung ihres Projekts. Zusätzlich müssen sie je 2000 Franken selbst aufbringen. Die Prämierung findet am 10. Oktober 2024 statt.

  • Neues Ausbildungszentrum wird aus Holz gebaut

    Neues Ausbildungszentrum wird aus Holz gebaut

    Das Generalplaner- und Architektenteam aus der Churer atelier tsu GmbH und der Zürcher studiospazio/bersa inc. hat den offenen Projektwettbewerb des Kantons Graubünden für den Ersatzneubau des Zivilschutzausbildungszentrums (ZAC) im Meiersboda auf dem Gemeindegebiet von Churwalden gewonnen, informiert die kantonale Standeskanzlei in einer Mitteilung. Das Siegerprojekt ZicZAC sieht einen nachhaltigen dreigeschossigen Holzbau vor. ZicZAC wurde von der Jury einstimmig aus insgesamt sechs eingereichten Vorschlägen ausgewählt.

    „Dieses Projekt erfüllt alle gewünschten Anforderungen in sehr hohem Masse und überzeugt mit seinem ganzheitlichen und zukunftsorientierten Ansatz für nachhaltiges Bauen“, wird Regierungsrätin Carmelia Maissen, Jury-Vorsitzende und Vorsteherin des kantonalen Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität, in der Mitteilung zitiert. Die Jury lies sich vor allem von der klaren Grundstruktur des Gebäudes, den natürlichen Baumaterialien und einfachen Konstruktionsprinzipien, dem Low-Tech-Haustechnikkonzept und der hohen Flexiblität bei der Nutzung der Räumlichkeiten überzeugen. Bereits in der Projektausschreibung wurde Wert auf Kreislauffähigkeit, optimiertes Mikroklima, solare Stromproduktion und Energiespeicherung gelegt.

    Nach Auswahl des Projekts soll die entsprechende Baubotschaft vom Grossen Rat im April 2024 beraten werden. Bei Zustimmung ist im September nächsten Jahres die Bündner Stimmbevölkerung am Zug. Der Baubeginn könnte im Frühjahr 2025 erfolgen.