Schlagwort: Kryptowährungen

  • JuCoin eröffnet europäischen Hauptsitz in Baar

    JuCoin eröffnet europäischen Hauptsitz in Baar

    Bis Ende 2025 will JuCoin das derzeit neunköpfige Team in Baar auf 100 Mitarbeitende vergrössern, mit Platz für insgesamt bis zu 400 Beschäftigte. Der Fokus liegt auf der Rekrutierung lokaler Talente, um sowohl kulturelle Nähe als auch tiefes Marktverständnis sicherzustellen. Geführt wird der Standort von CEO Kenny Dan und COO Hugo Teo, die umfassende Erfahrung im Fintech- und Kryptowährungssektor einbringen.

    Regulatorische Weichenstellung
    Ein zentrales Ziel ist die Erlangung der MiCA-Lizenz, welche die Einhaltung der EU-Vorschriften gewährleistet und die legale Aufnahme von Kundinnen und Kunden in der gesamten Union ermöglicht. Damit will die Firma ein sicheres, regelkonformes und vertrauenswürdiges Handelsumfeld für den europäischen Markt schaffen.

    Breit aufgestelltes Ökosystem
    Mit dem neuen Standort bringt das Unternehmen sein umfangreiches Service- und Produktportfolio nach Europa. Dazu zählen die Blockchain-Infrastruktur JuChain, die soziale Plattform JuChat, die Entertainment-Plattform JuGame sowie die Hardware-Lösung JuOne. Weltweit ist das Unternehmen bereits in über 30 Ländern aktiv und betreut mehr als 12 Millionen Nutzerinnen und Nutzer.

    Bedeutung für das Crypto Valley
    Die Ansiedlung unterstreicht die Rolle der Schweiz als globaler Innovationsstandort im Bereich Blockchain und Kryptowährungen. Baar erhält damit nicht nur einen neuen Arbeitgeber mit internationaler Strahlkraft, sondern auch einen Impuls für die Weiterentwicklung des Crypto Valley als führendes Kompetenzzentrum für digitale Finanztechnologien.

  • Blockchain: Die Revolution im digitalen Zeitalter

    Blockchain: Die Revolution im digitalen Zeitalter

    Überschreiten Sie die Grenzen herkömmlicher Datenbanken und erkunden Sie, wie Blockchain die Sicherheit und Unveränderlichkeit in der Informationsübertragung neu definiert.

    Blockchain verständlich gemacht
    Die Blockchain funktioniert als ein Netzwerk von Knotenpunkten, die alle miteinander verbunden sind und jeweils eine Kopie eines Informationsbuchs besitzen. Neue Daten beleben das Netzwerk, da sie nicht einfach hinzugefügt werden können; sie müssen von jedem Knoten validiert werden. Dies schafft ein dezentrales System, das auf Konsens basiert, die Sicherheit erhöht und Betrug reduziert. Selbst bei Ausfällen eines Knotens oder Cyber-Angriffen bleibt das System stabil und sicher. Zudem zeichnet sich die Blockchain durch Transparenz aus; jede Transaktion wird aufgezeichnet und kann von allen Knoten nachvollzogen werden. Doch die Technologie ist nicht nur auf Kryptowährungen beschränkt, sondern hat ein viel breiteres Anwendungsspektrum.

    Neue Horizonte: Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie
    Blockchain öffnet neue Wege in der Informationsverarbeitung. Beim Lieferkettenmanagement ermöglicht es, Produkte lückenlos von ihrer Entstehung bis zum Endkunden zu verfolgen, wodurch Fälschungen minimiert und klare Herkunftsnachweise geliefert werden. Im Immobiliensektor kann die Blockchain den Handel von Grundstücken und Gebäuden effizienter gestalten, indem sie einen dauerhaften und unveränderbaren Nachweis über den Besitz bietet. Zudem ermöglicht die Technologie eine sichere Identitätsüberprüfung des Käufers.

    Die Mission der SBC Suisse Blockchain AG
    Mit ihren Wurzeln in Graubünden und einer globalen Perspektive etabliert sich die SBC Suisse Blockchain AG als wichtiger Akteur in der Blockchain Branche. Sie initiiert Förderprogramme für Start-ups und bietet eine Plattform, die innovative Start-up-Lösungen mit den Bedürfnissen etablierter Unternehmen verbindet. Zusammen mit Bildungsinstituten fördert sie den Wissenstransfer, unterstützt durch ein Team von Fachleuten und Blockchain-Experten. Die Anwerbung neuer Unternehmen und die Optimierung bestehender Betriebe durch die Implementierung dieser innovativen Technologie fördert ein technologiefreundliches Image für die gesamte Region. Der alpine Raum präsentiert sich nicht nur als aufgeschlossen für neue Technologien, sondern dient auch als Inspirationsquelle für sie.

    Blockchain birgt das unglaubliche Potenzial, unseren Alltag grundlegend zu verändern. Die Prinzipien von Sicherheit, unveränderbaren Aufzeichnungen und Transparenz haben das Vermögen, Geschäftsabläufe auf der ganzen Welt zu optimieren. Diese Technologie eröffnet neue Möglichkeiten zur Speicherung, zum Zugriff und zur Vertrauensbildung in Bezug auf Daten im digitalen Zeitalter.

  • Der Schweizer Bitcoin-Experte mit internationalem Top-Ruf im Geldcast

    Der Schweizer Bitcoin-Experte mit internationalem Top-Ruf im Geldcast

    Es sei eine hochpolitische Frage, wie unser Geldsystem aussehe, sagt Fabian Schär. Der Professor für Finanzmarktinfrastruktur ist international einer der gefragtesten Experten, wenn es um Kryptowährungen und Blockchain-Technologien geht. Sogar bei den G-20-Treffen durfte er schon sprechen, zuletzt auf Einladung des indischen Wirtschaftsministeriums.

    Bitcoin als „Wertaufbewahrungsmittel“
    Für ihn sei das eine gewaltige Erfahrung gewesen, erzählt Schär. „Die Stimmung an so einem Treffen ist sehr eindrücklich.“ Das auch deshalb, weil dort die mächtigsten der Mächtigen zusammenkommen: Die G-20 sind ein loser Zusammenschluss der wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt. Im Rahmen dieser Treffen werden regelmässig internationale Regulierungen vorbesprochen, vieles hinter verschlossenen Türen.

    Aktuell ein heisses Thema ist Schärs Fachgebiet: „FinTech“. Darunter versteht man alles, was mit Finanzmarktinfrastruktur zu tun hat. Also zum Beispiel die Frage, wie Zahlungen abgewickelt werden. Dabei sind Kryptowährungen wichtige Innovationstreiber: Zum Beispiel brauchen Zahlungen mit Bitcoin keine zentrale Gegenpartei mehr – das Geld kann direkt vom Käufer zur Verkäuferin geschickt werden. Bei gängigen Überweisungen ist das anders: Dort gehen die Zahlungen in den allermeisten Fällen über eine Drittpartei, häufig eine Bank.

    Wird sich Bitcoin sich also durchsetzen als neue Währung? Schär ist sehr vorsichtig mit Prognosen. Er sagt: „Wenn sich alles so entwickelt, wie es ursprünglich die Idee war, dann kann Bitcoin möglicherweise in Zukunft ein Wertaufbewahrungsmittel werden.“ Als Zahlungsmittel wird sich Bitcoin dagegen eher nicht etablieren.

    „Ich war extrem skeptisch“
    Trotzdem finde er die Innovationen der Kryptowährungen extrem spannend, so Schär. Ein Grund dafür liege im Hobby seiner Jugend: Damals habe er noch viel Zeit mit Videospielen verbracht und dadurch ein Interesse für Informatik entwickelt. Später im Ökonomiestudium habe er dann angefangen, sich mit Kryptowährungen auseinanderzusetzen.

    „Am Anfang war ich extrem skeptisch“, sagt Schär, „doch je mehr ich mir die Sache angeschaut habe, desto mehr hat es mich fasziniert.“ Bitcoin sei hochspannend, sagt er heute, eine fantastische Innovation. „Das System ist unglaublich durchdacht.“ Doch Schär warnt auch vor den Risiken: „Die hohen Wertschwankungen sind ein Problem.“ Bei Investitionen in Kryptowährungen solle man vorsichtig sein. Er empfiehlt, lieber in die eigene Ausbildung und in ein besseres Verständnis der Kryptowährungen zu investieren.

    Was tun Banken in der Zukunft?
    Das tut auch Schär in seiner Rolle als Professor für Kryptowährungen. An seinem Job mag er vor allem die Vielseitigkeit. Als Professor könne er sich mit viele spannende Leute aus der Politik und der Privatwirtschaft austauschen und Inputs aus seiner Forschung vermitteln. Dabei gehe es auch um die Finanzinfrastruktur der Zukunft und die Rolle von Intermediären wie etwa Banken. Vieles sei da noch unklar, so Schär, doch eines könne man heute schon sagen: „Die Rollen werden sich ändern.“

    Quelle: www.swissinfo.ch