Schlagwort: kulturraum

  • Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Nach sechs Jahren Renovierung ist das Kaiserhaus in der Berner Marktgasse bereit für die Öffentlichkeit. Das Haus soll ein Ort der Begegnung und des Lernens ebenso wie ein Treffpunkt für Mode und lokalen Handel werden, heisst es in einer Mitteilung. Die Eröffnung ist für den 10. April 2026 geplant.

    Das Kaiserhaus vereint Gastronomie, Handel und Lernort in einem. Zu den gastronomischen Höhepunkten zählen die Brasserie Kaiser, das Kaiser Deli sowie die Hof Bar. Die Handelsflächen dienen auch dazu, neue ökonomische, ökologische und soziale Modelle auszuprobieren. Im Bereich Atelier & Manufaktur werden Produkte zum Beispiel repariert oder auch für Zuschauern hergestellt. Der Bereich Kiosk & Shop soll Pioniermarken ebenso Raum geben wie Start-ups. Auch Produkte der Kreislaufwirtschaft sollen hier zu finden sein. Und der Bereich Events & Pop-ups soll mit Ausstellungen, Workshops oder einem Markt ständig neue Angebot für die Kunden bereit haben.

    Im Moneyverse kann man alles um die Geschichte des Geldes und über die Arbeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erfahren. Vorträge aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft ergänzen das Bildungsprogramm. Moneyverse ist eine Initiative der SNB in Zusammenarbeit mit dem Bernischen Historischen Museum. Es soll den Erlebnisort Kaiserhaus bereichern.

  • Ein historisches Erbe in neuem Glanz

    Ein historisches Erbe in neuem Glanz

    1896 legte Richard Theiler mit dem Bau des Theilerhauses den Grundstein für das Electrotechnische Institut, das später als Landis+Gyr Weltgeltung erlangte. Die Bedeutung des Theilerhauses für die Zuger Bevölkerung ist nicht abzustreiten und seine Erhaltung wurde 1989 zur Priorität, als der Kanton Zug das Areal erwarb, um es für kommende Generationen zu bewahren.

    Erhaltung historischer Substanz
    Der Kanton Zug hat ein umfassendes Konzept entwickelt «Das Theilerhaus und sein Spirit». Diese Ideenskizze dient dem Ziel, den «Geist» der Gebäude zu bewahren und Aspekte der Ökonomie, Technologie, Architektur und Kultur in einem ganzheitlichen Rahmen zusammenzuführen.

    Denkmalgerechte Sanierung
    Die Instandhaltungsmassnahmen erstrecken sich auf alle bestehenden Altbauten, wobei der Fokus auf der Erdbebensicherheit, dem Brandschutz und der Barrierefreiheit liegt. Die Erneuerung von Fenstern, Sonnenschutz und Dachhaut sowie die Dämmung der Shedhalle sind wichtige Schritte, um den Anforderungen gerecht zu werden. Durch den Neubau im östlichen Bereich wird die historische Substanz respektiert und eine ansprechende städtebauliche Gesamtstruktur geschaffen.

    Ein neuer städtebaulicher Akzent
    Der geplante Neubau ergänzt das städtebauliche Ensemble und besteht aus einem fünfgeschossigen Kopfbau und einem viergeschossigen Zwischenbau. Diese Gestaltung, die durch einen modernen Treppenturm an den Hochbau angebunden wird, fügt sich harmonisch in die bestehende Umgebung ein und stärkt die Identität des Areals.

    Die Shedhalle als kultureller, kreativer Raum
    Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Shedhalle nicht nur als ein Ort des Erinnerns an die Vergangenheit fungieren, sondern auch als ein lebendiger Raum für kulturelle und künstlerische Veranstaltungen. Diese Nutzung bietet einen Mehrwert für die Zuger Bevölkerung und unterstreicht die Vielseitigkeit des Areals und dessen Relevanz in der heutigen Zeit.

    Zukunftsweisendes Projekt
    Insgesamt stellt dieses Projekt einen bedeutenden Schritt in der städtebaulichen Entwicklung des Kantons Zug da und soll zukünftigen Generationen zugutekommen. Die geplanten Massnahmen unterstreichen, wie wichtig es ist, historisches Erbe als Teil einer lebendigen, sich ständig weiterentwickelnden Gesellschaft zu betrachten und entsprechend zu gestalten.