Schlagwort: ladestation

  • Galliker nimmt Ladestation der Superlative von Designwerk in Betrieb

    Galliker nimmt Ladestation der Superlative von Designwerk in Betrieb

    Die Galliker Transport AG verfügt neu über eine Ladestation der Superlative: Im Rahmen des Innovation Day by Galliker hat der Logistiker aus Altishofen den ersten Stationary Battery Backed Mega Charger von Designwerk in Betrieb genommen, informiert die Designwerk Technologies AG in einer Mitteilung. Die Pilotanlage des batteriegepufferten Schnellladesystems verfügt über eine Gesamtkapazität von 1 Megawattstunde und wird mit von Galliker selbst produziertem Solarstrom betrieben.

    „Durch den Einsatz der batteriegepufferten Ladestation können wir den tagsüber produzierten Solarstrom nutzen, um unsere elektrischen Nutzfahrzeuge rund um die Uhr effizient zu laden“, wird Felix Felder, Leiter Flottenmanagement bei der Galliker Transport AG, in der Mitteilung zitiert. „Dabei kann der Mega Charger zur Stabilität unseres Arealnetzes beitragen, indem er Lastspitzen glättet.“

    Die Ladestation hat die Grösse eines Standardcontainers. Die Pilotanlage bei Galliker ist mit zwei Ladepunkten mit einer Leistung von je 420 Kilowatt Gleichstrom ausgestattet. In der Maximalversion des Mega Chargers kann eine Gesamtkapazität von bis zu 2 Megawattstunden untergebracht werden.

    „Die Inbetriebnahme des Mega Chargers bei Galliker ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung zukunftsfähiger Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge“, erläutert Thorben Maier, Leiter Vertrieb und Kundendienst Ladetechnik der Designwerk Technologies AG. „Unsere Technologie ermöglicht es Logistikunternehmen, eine Vielzahl von Ladeszenarien nachhaltig abzudecken, wobei die Pufferspeicher das Stromnetz entlasten.“

  • Juice stattet Ladestation mit Bezahlterminal von Wallee aus

    Juice stattet Ladestation mit Bezahlterminal von Wallee aus

    Die Juice Technology AG und die Wallee Group AG in Winterthur wollen das Aufladen von Stromautos vereinfachen. Dafür stattet die Herstellerin von Ladestationen und -software mit Sitz in Bachenbülach ihre Ladestation Juice Charger me 3 mit dem Bezahlterminal des Winterthurer Zahlungsdienstleisters aus. Künftig können Nutzende dank dem Wallee-Terminal mit Kredit- und Debitkarten, aber auch kontaktlos mit Apple Pay und Google Pay oder Twint bezahlen. Dies solle andere Ladekarten überflüssig machen und zu faireren Tarifen führen, da weniger Parteien am Verdienst beteiligt seien, heisst es in einer Mitteilung.

    «Als Partner, der wie Juice aus dem Kanton Zürich stammt, haben wir die optimale Ergänzung für Juice-Ladestationen im Angebot», wird Sascha Krüsi, CXO und Mitbegründer von Wallee in der Mitteilung zitiert. Christoph Erni, CEO und Gründer von Juice, sieht in der Kombination von innovativer Technologie und vertrauenswürdigen Zahlungsdienstleistungen die Zukunft der E-Mobilität.

    Die Ladestation kann auch von gewerblichen Anbietern genutzt werden. So könnten beispielsweise Gastronomien, Hotellerie, Einzelhandel oder Unternehmen mit Firmenparkplätzen Anbieter der Stationen werden. Das System von Juice und Wallee wird bereits in Laax GR und im Riedmatt Center in Rümlang ZH eingesetzt.

    Der Juice Charger me 3 ist mit allen E-Autos kompatibel.

  • Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Schlieren geht beim Solarausbau weiter voran

    Die Stadt Schlieren macht ihrer Medienmitteilung zufolge einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung und Mobilität: Sie nimmt bis Ende August sechs neue Ladestationen für elektrische Fahrzeuge sowie am IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum an der Rütistrasse die grösste städtische Photovoltaikanlage in Betrieb.

    Jedes ihrer 1278 Module der neuesten Generation erbringt eine Leistung von 425 Watt Peak. Der erzeugte Solarstrom werde nicht nur ins Netz eingespeist, sondern auch für den Eigenverbrauch genutzt: „Das Projekt beim IJZ unterstreicht exemplarisch den Fortschritt in der Energiewende, auf den wir in diesem und vielen weiteren Projekten äusserst viel Wert legen“, wird Dr. Martin Nicklas zitiert, der das Energiecontracting der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) leitet. Denn mit dem dort produzierten Solarstrom werden das IJZ und die darin ansässigen gewerblichen Betriebe sowie die umliegenden Wohnungen versorgt. „Damit wird der PV-Strom am selben Ort produziert und genutzt – mehr Lokalität geht nicht.“

    Gerade angesichts der im Kanton bisher verfehlten Solarziele wolle Schlieren ein positives Zeichen setzen. Die Stadt forciere den Solarausbau auf den eigenen städtischen Liegenschaften, insbesondere auf Flachdächern, so Albert Schweizer, Bereichsleiter Liegenschaften und Standortförderung bei der Stadt Schlieren. „Unsere eigenen städtischen Instanzen sowie der Denkmalschutz und unsere Netzanbieterin EKZ unterstützen uns im Vorantreiben der Solarenergie massgeblich.“

  • Nationalrat will mehr Fotovoltaikanlagen auf Stockwerkeigentum

    Nationalrat will mehr Fotovoltaikanlagen auf Stockwerkeigentum

    Er hat am Mittwoch eine Motion des Tessiner SP-Nationalrats Bruno Storni mit dieser Forderung angenommen. Storni strebt auch an, dass es in Gebäuden im Stockwerkeigentum einfacher wird, energetische Sanierungen vorzunehmen und Elektroauto-Ladestationen zu installieren. 

    Dafür soll der Bundesrat im Stockwerkeigentumsrecht die nötigen Quoren bei der Beschlussfassung von solchen Projekten anpassen. Fürs Erreichen der Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundes sei es wichtig, dass die Energieeffizienz von Gebäuden im Stockwerkeigentum steige, sagt Storni. 

    Mit 119 zu 66 Stimmen bei 6 Enthaltungen nahm die grosse Kammer Stornis Vorstoss an. Dieser geht nun zur Prüfung an die zuständige Kommission des Ständerats. 

    Der Bundesrat lehnte die Motion ab. Das geltende Recht enthalte eine differenzierte und ausgewogene Regelung der Beschlussfassung von Stockwerkeigentümergemeinschaften. Es solle den Stockwerkeigentümern im Rahmen ihrer Privatautonomie überlassen sein, mittels der bewährten Regeln der Beschlussfassung über Sanierungs- und Umbauprojekte zu entscheiden. 

  • AMAG lanciert Lademöglichkeit für Kurzparkierende

    AMAG lanciert Lademöglichkeit für Kurzparkierende

    Die AMAG Gruppe erweitert das Angebot ihrer Ladehäuser auf Lademöglichkeiten für Kurzparkierende. Im vergangenen Sommer hatte die Automobilhandelsgruppe aus Cham die Parkhäuser Utoquai, Kongress und Messe in Zürich teilweise in Ladehäuser umfunktioniert. Zunächst wurden die Parkplätze mit Lademöglichkeit dabei ausschliesslich auf Monatsbasis vermietet. Der Fokus der ersten Phase habe auf Ladelösungen für Mieterinnen und Mieter sowie auf Stockwerkeigentümerinnen und -eigentümer gestanden, informiert AMAG in einer Mitteilung.

    Nun wird das Angebot auf eine stunden- oder tageweise Nutzung ausgedehnt. Im Ladehaus Utoquai ist die neue Nutzungsart bereits möglich, das Ladehaus Messe zieht am 16. Mai nach. Kurzparkierende müssen bei der Einfahrt ins Ladehaus ein Parkticket ziehen. Der Ladeprozess selbst wird mit einer Ladekarte oder dem Scannen des QR-Codes auf der Ladestation in einer Lade-App aktiviert. Alternativ ist auch die Hinterlegung der Kreditkartenangaben möglich. Der Preis richtet sich nach dem entsprechenden Ladekartenanbieter oder Betreiber.

  • Bern testet Strassenlaternen als Stromtankstellen

    Bern testet Strassenlaternen als Stromtankstellen

    Der städtische Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) will Strassenlampen in zwei Berner Quartieren zu Ladestationen für Elektrofahrzeuge umbauen. Ende März nimmt die ewb laut einer Medienmitteilung zwei aufgerüstete Laternen an der Thormannstrasse 62 und 64 sowie an der Huberstrasse 16 in Betrieb. Die beiden Masten werden mit Typ2-Steckdosen, dem europäischen Standard für das Laden von E-Autos, ausgestattet.

    ewb reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach E-Autos und damit auch nach Ladepunkten in Bern. Die Teststationen befinden sich jeweils auf blau markierten Anwohnerparkflächen. Damit eignen sie sich laut der Medienmitteilung insbesondere für Anwohner der Thormannstrasse und der Huberstrasse, die über ein E-Auto und eine Anwohnerparkkarte verfügen.

    ewb will die E-Ladestationen gezielt in den blauen Zonen ausbauen, weil dort die meisten Berner parkieren. Der Energieversorger wird für das Projekt technisch von Siemens und ubitricity sowie MOVE als E-Mobility Service Provider unterstützt. Des Weiteren sind die Stadt Bern und EnergieSchweiz beteiligt.

    Für Halter von Diesel- und Benzinautos sowie E-Fahrzeugen, die nicht geladen werden sollen, stehen die Flächen bis zum Ende der Pilotphase im Frühjahr 2022 nicht mehr Verfügung. Das sollen sie an entsprechenden Schildern erkennen können. Nach Ablauf der Testphase wollen die ewb und ihre Projektpartner die Daten auswerten und über eine flächendeckende Einführung solcher Lade-Laternen entscheiden.

  • Ecocoach lanciert Lastmanagement für Ladestationen

    Ecocoach lanciert Lastmanagement für Ladestationen

    Ecocoach bietet neu ein E-Mobility-Lastmanagement an, informiert das Schwyzer Technologieunternehmen in einer Mitteilung. Der ecoChargingCoach kann Ladestationen unabhängig von deren Hersteller verwalten, wird dort weiter erläutert. Immobilienbetreiber und Unternehmen können mit dem System die Belastung ihrer Netzanschlüsse durch Ladestationen reduzieren und somit Kosten sparen.

    In der Basisausführung könne der ecoChargingCoach bis zu zehn Wechselstrom-Ladestationen verwalten, schreibt Ecocoach. Zukünftig will das Technologieunternehmen sein E-Mobility-Lastmanagement auch auf Gleichstrom-Ladestationen erweitern.

    „Der ecoChargingCoach ist eine besonders zukunftssichere und flexible Energiemanagementlösung für Ladestationen“, wird Benjamin Friedrich, Leitender Geschäftsfeldentwickler von Ecocoach, in der Mitteilung zitiert. Das System sei mit verschiedenen Technologien und mit den Produkten unterschiedlicher anderer Anbieter kompatibel, erläutert Friedrich. Dadurch sei der ecoChargingCoach „universell für Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten einsetzbar“.

  • Plug’n Roll baut E-Ladenetz für den Kanton Zürich

    Plug’n Roll baut E-Ladenetz für den Kanton Zürich

    Der Kanton Zürich hat sich nach einer öffentlichen Ausschreibung für den E-Mobility-Anbieter von Repower als Einrichter und späterer Betreiber der Ladeinfrastruktur auf den kantonseigenen Liegenschaften entschieden. Bis 2030 soll die Fahrzeugflotte des Kantons Zürich auf nicht-fossile Fahrzeuge umgestellt werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Plug’n Roll von Repower hat mit dem Kanton eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Weil noch nicht genau feststeht, wie viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge gebaut werden müssen. Bis 2025 rechnen die Partner mit einem Bedarf von 880 Ladestationen. Insgesamt 765 davon sollen laut Mitteilung mit einer Ladeleistung von drei bis 22 Kilowatt eingerichtet werden. Dazu kommen 115 Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von 22 bis 150 Kilowatt. Beim Kanton Zürich rechnet man bis 2030 sogar mit einem Bedarf von insgesamt tausend bis 1450 Ladestationen.

    Plug’n Roll soll das Ladenetz nicht nur aufbauen. Der Zürcher Regierungsrat hat den Auftrag für die Beschaffung und auch die Bewirtschaftung der Ladestationen erteilt. Der Gesamtauftrag, der bis 2025 erfüllt werden soll, umfasst Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Betrieb, Instandhaltung und Störungsbehebung der Stationen sowie die Administration der Energieabrechnung, heisst es in der Mitteilung von Repower.

  • ABB baut mit AFC netzunabhängige Ladestationen auf

    ABB baut mit AFC netzunabhängige Ladestationen auf

    ABBund AFC Energy haben eine Kooperation vereinbart, um wasserstoffbetriebenes Laden von Elektrofahrzeugen auf den globalen Markt zu bringen, heisst es in einer Medienmitteilung von AFC mit Sitz in Carnleigh südöstlich von London. Die Zusammenarbeit mit „dem Weltmarktführer für Elektrifizierungstechnologien“ ABB, so die Mitteilung, finde einen globalen Markt von mindestens 140 Milliarden Dollar bis 2030 für das Laden von Elektrofahrzeugen vor.

    Beide Unternehmen wollen das von AFC entwickelte und hergestellte Wasserstoff-Brennstoffzellensystem einsetzen, das sauberen Strom für netzgebundene und netzferne Anwendungen liefert. Auch netzunabhängige Ladestationen für E-Fahrzeuge werden mit solchen Brennstoffzellen möglich und liefern CO2-freien Strom. Die Partner werden das integrierte Produkt gemeinsam vermarkten und gemeinsam eine Kommunikationsstrategie für das Branding und den Einsatz entwickeln. Es soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 zunächst in Grossbritannien, Europa, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern einsatzbereit sein, heisst es in der Medienmitteilung.

    Frank Muehlon, Leiter des globalen Geschäfts für E-Mobility-Infrastrukturlösungen bei ABB, wird zitiert: „ABB ist führend bei E-Mobilitätslösungen und stolz darauf, eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung von E-Fahrzeugen auf der ganzen Welt gespielt zu haben. Die Partnerschaft mit AFC Energy ermöglicht es uns, die Grenzen der E-Mobilität zu erweitern, insbesondere im Hinblick auf netzferne Anwendungen, und so eine viel grössere Reichweite der E-Mobilität auf der Basis sauberer Energie zu ermöglichen.“ Adam Bond, Vorstandsvorsitzender von AFC Energy: „Der heutige Tag markiert einen historischen Meilenstein in der Kommerzialisierung unserer proprietären Wasserstoff-Brennstoffzelle, da wir eine langfristige Zusammenarbeit mit ABB beginnen.“ ABB biete einen starken und glaubwürdigen Zugang zu wichtigen Kundenkanälen in Europa und Übersee.

    Die Partnerschaft wird sich laut der Mitteilung auf den gemeinsamen Einsatz von integrierten Hochleistungs-EV-Ladesystemen in den Schlüsselmärkten von ABB konzentrieren. Dies seien private Nutzer wie Logistikunternehmen und auch der städtische Nahverkehr. Auch für die Stromversorgung von Schiffen und senkrecht startenden und landenden Fahrzeugen (VTOL) könnten die Systeme – weil nicht ans Netz gebunden – eingesetzt werden.

  • GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    GOFAST und Fast Food gehen zusammen

    Der Schweizer Schnellladeanbieter GOFASTlanciert zusammen mit McDonald’s Schweiz ein Projekt für den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos. Laut Medienmitteilungsollen an zahlreichen Standorten der Schnellrestaurantkette insgesamt 90 Ladestationen für Elektrofahrzeuge neu entstehen. Dass GOFAST mit McDonald’s Schweiz einen neuen Partner für sich gewinnen konnte, sei für die steil wachsende Zahl von E-Autofahrenden ein wahrer Glücksfall, wird Domenic Lanz, Geschäftsführer des 2016 gegründeten E-Mobilitätsunternehmens GOFAST in der Mitteilung zitiert. GOFAST steht als Abkürzung für GOtthard FASTcharge AG mit Sitz in Zürich.

    Die übliche Ladezeit von 20 bis 30 Minuten für eine Reichweite von – je nach Modell und Ladekapazität der Batterien – um die 300 Kilometer kann so genutzt werden, während man sich im Restaurant verpflegt. Bei GOFAST HPC-Ladern (High-Power-Charging) können E-Autofahrende ihr Fahrzeug mit Leistungen von bis zu 150 Kilowatt nachladen, wird in der Mitteilung erläutert. Im Idealfall könnten damit in zehn Minuten bis zu 150 Kilometer Reichweite gewonnen werden. Geladen werde ausschliesslich mit Schweizer Strom aus erneuerbaren Energien.

    Der Ausbau beginnt am McDonald’s-Restaurants an der Autobahnausfahrt Martigny mit sechs Ladeplätzen. Die nächsten Stationen sind dann die McDrives in Hinwil, Kölliken, La Tour-de-Trême und Lugano. Aglaë Strachwitz, Managing Director von McDonald’s Schweiz, wird in der Mitteilung zitiert: „Seit Jahren setzen wir uns bei McDonald’s gemeinsam für die Umwelt ein. So fährt unser Logistikpartner mit Biodiesel und Biogas, hergestellt aus unseren Küchenabfällen. Wir setzen auf den Zug als Transportweg, beim Strom auf Wasserkraft und nun verstärkt auch auf schnelle Ladestationen für unsere Gäste.“