Schlagwort: Lager

  • Pistor darf neue Logistikanlage bauen

    Pistor darf neue Logistikanlage bauen

    Die Grosshändlerin Pistor AG darf ihre Logistik an ihrem Hauptsitz in Rothenburg erweitern. Das Stimmvolk der Gemeinde hat am 12. März dem Bebauungsplan Hasenmoos Süd zugestimmt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach kann Pistor nun mit den Detailplanungen für neue Lager-, Warenumschlags- und Distributionsflächen auf 31‘700 Quadratmetern beginnen. Vorgesehen sind drei Bauetappen ab 2026. Die Kosten belaufen sich auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag, schätzt das Unternehmen.

    Teil der Investition sind hochautomatisierte Logistiklösungen. Damit will Pistor ihre Genossenschaftern und Genossenschafterinnen sowie Kunden und Kundinnen „die effizienteste und zuverlässigste Lieferkette am Markt“ bieten. Pistor beliefert hauptsächlich Bäckereien und Konditoreien, aber auch Gastrounternehmen, Spitäler und Pflegeheime mit Lebensmitteln und Waren.

    Perspektivisch will Pistor seinen Lieferumfang ausweiten auf medizinische Verbrauchsartikel wie Hygienemasken und Spritzen. „Auch hierfür sollen die neuen, geplanten Gebäude die Grundlage bilden.“ Der Regierungsrat des Kantons Luzern muss den Entscheid noch formell bestätigen.

    „Wir danken den Rothenburgerinnen und Rothenburgern für das Vertrauen, das sie uns entgegenbringen“, wird Patrick Lobsiger, CEO von Pistor, in der Medienmitteilung zitiert. Pistor sei ein wichtiger Arbeitgeber für die Region und darüber hinaus.

  • Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Imbach Logistik errichtet im Littauerboden sein neues Logistikcenter Luzern. Im August 2020 war der Spatenstich für den Neubau  mit einer Gesamtfläche von rund 30’000 Quadratmeter erfolgt. Nun ist die Gebäudehülle fast fertiggestellt, informiert das zur Galliker Transport AG gehörende Unternehmen mit Sitz in Schachen.

    Das Ende der Bauarbeiten ist für Herbst 2024 vorgesehen. Einmal fertiggestellt sollen im neuen Logistikzentrum rund 60 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das Lager werde ein vollautomatisiertes Hochregallager mit Stellplätzen für 6500 Paletten und ein ebenfalls vollautomatisiertes Kleinteilelager beinhalten, erläutert Imbach Logistik. Im Zuge der Arbeiten werden zudem von Imbach am Standort bereits betriebene alte Hallen abgerissen.

    Die Energie für das neue Logistizentrum will Imbach Logistik aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Heizung und Kühlung des gesamten Gebäudes sollen mit Grundwasser erfolgen, eine auf dem Dach geplante Photovoltaikanlage ist auf eine jährliche Produktion von 950’000 Kilowattstunden Strom ausgelegt. Insgesamt investiert Imbach Logistik rund 60 Millionen Franken in das Projekt.

    Aktuell werden Haus- und Gebäudetechnik installiert und die Fördertechnik für Paletten und Behälter eingerichtet. Im Kleinteilelager sind bereits erste Arbeiten für die Inbetriebnahme angelaufen.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.