Schlagwort: Landiwiese

  • Testplanung «Seeufer Wollishofen» abgeschlossen

    Testplanung «Seeufer Wollishofen» abgeschlossen

    Der erste Schritt im Planungsprozess für das Seeufergebiet von der Landiwiese bis zur Roten Fabrik ist gemacht: Die partizipative Testplanung unter Federführung des Amts für Städtebau ist abgeschlossen. Die Prinzipien und Schlüsse aus der Testplanung sind in einem Schlussbericht festgehalten.

    Die Stossrichtungen aus der Testplanung werden nun in einem Masterplan geschärft und im Sommer 2023 dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt. Erst dieser Masterplan wird schliesslich die verbindliche Grundlage für mittel- und langfristige Umsetzungsschritte mit Zeithorizont bis 2040 bilden.

    Vielfalt erhalten, Grün- und Freiräume stärken
    Das Begleitgremium der Testplanung empfiehlt, dass das bezeichnete Seeufergebiet in seiner Vielfalt zu erhalten und künftig besser für die Allgemeinheit zugänglich zu machen ist: als Ort diverser gewerblicher, soziokultureller und kultureller Nutzungen, die sich mit den angrenzenden Grün- und Freiräumen am See verbinden. Dabei ist laut Begleitgremium mittel- und langfristig eine grosszügige Erweiterung des Freiraums im Gebiet nötig, um der Nachfrage der Stadt- und Quartierbevölkerung wie auch der Lage am See gerecht zu werden. Die industrielle Prägung des Seeufers Wollishofen soll dabei weiterhin erkennbar bleiben, während verbesserte Fusswege das Seeufer Wollishofen und den bestehenden Seeuferweg in Zukunft besser mit dem angrenzenden Strassenraum, den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem umliegenden Quartier vernetzen sollen – ganz im Sinne einer «Stadt der kurzen Wege».

    Kein zusätzlicher Wohnraum
    Zusätzlicher Wohnraum konnte im Rahmen der Testplanung in der Nachbarschaft der Roten Fabrik, des GZ Wollishofen und der öffentlichen Frei- und Grünflächen am See nicht zweckmässig angeordnet werden. Die entsprechenden Ruhe- und Rückzugsbedürfnisse wären mit den heutigen und den angestrebten Nutzungen nicht vereinbar.

    Mitwirkung mit Wirkung
    Grundlage für die Testplanung ist eine Motion aus dem Zürcher Gemeinderat (GR Nr. 2019/44), die den Stadtrat mit einer Gebietsplanung im Perimeter beauftragt. Der Planungsprozess bezog die verschiedenen Nutzer*innengruppen vor Ort, die Quartierbevölkerung wie auch die Grundeigentümerschaften im Perimeter mit ein. An zwei Workshops wurden die städtebaulichen Entwürfe von drei externen, interdisziplinären Planungsteams intensiv diskutiert und wichtige Hinweise zur weiteren Bearbeitung gesammelt. Die Bevölkerung wurde über den aktuellen Stand im «Dialog Seeufer Wollishofen» an verschiedenen Terminen vor Ort und einer Dialogveranstaltung informiert und angehört.

  • Kompotoi spürt den Frühling

    Kompotoi spürt den Frühling

    Mit dem Frühling kommt auch wieder der Bedarf nach Toilettenhäuschen im öffentlichen Raum. Kompotoi, der Zürcher Anbieter von Komposttoiletten, ist seit dem letzten Montag im März denn auch wieder mit über 20 seiner Toilettenhäuschen in der Stadt Zürich zu finden. Sie stehen etwa auf der Saffainstel bei der Landiwiese, auf dem Bullingerplatz und im Hohensteinpark auf dem Uetliberg, wie das Unternehmen mitteilt.

    Kompotoi setzt dieses Jahr auch seine Expansion nach Deutschland fort. Nachdem die Firma ihre Toilettenhäuschen in Deutschland von Darmstadt aus geliefert hat, ist sie dieses Jahr auch in München vertreten. In der Schweiz liefert Kompotoi ausser von Zürich auch von Basel, Bern, Freiburg, aus Graubünden, Lausanne, Martigny und St.Gallen sowie neu auch von Wohlen BE.

    Die Toiletten von Kompotoi verarbeiten die menschlichen Hinterlassenschaften ohne Chemie und Spülung in einen Bodenverbesserer. Sie werden in der Schweiz in Handarbeit hergestellt. Kompotoi verkauft und vermietet die Anlagen.