Schlagwort: Landschaft

  • Der Wohnpark Glarus Südsetzt neue Massstäb

    Der Wohnpark Glarus Südsetzt neue Massstäb

    Mitten im Glarnerland, eingebettet in die alpine Landschaft und mit direkter S-Bahn-Anbindung nach Zürich, nimmt ein wegweisendes Projekt Gestalt an. Der Wohnpark Glarus Süd ist bereit für die Realisierung. Die Baubewilligung liegt vor, das Konzept steht und das Umfeld ist ideal erschlossen. Auf dem Areal befinden sich bereits heute ein etabliertes Gesundheits- und Präventionszentrum, ein Café, ein Coiffeur- und Kosmetiksalon sowie vielseitig nutzbare Eventflächen. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Spitexdienste und die Bahn nach Braunwald liegen in Gehdistanz. Die Lage kombiniert naturnahes Wohnen mit urbaner Anbindung.

    Ein Pionierprojekt für neue Lebensformen
    Im Fokus des Projekts steht das Mehrgenerationen-Wohnen, ergänzt durch Co-Living und Co-Working-Angebote. Die 51 Wohnungen sind Teil eines ganzheitlichen Konzepts, das auf soziale Durchmischung, Begegnung und gemeinsame Nutzung ausgerichtet ist. Der Wohnpark wird CO2-neutral betrieben. Die Energie stammt aus eigener Produktion. Das Konzept greift zentrale Herausforderungen wie den demografischen Wandel, den Klimaschutz und den zunehmenden Bedarf an flexiblen Lebens- und Arbeitsformen auf und bietet gleichzeitig attraktive Perspektiven für Investoren, die auf werthaltige, gesellschaftlich relevante Projekte setzen.

    Erfahrung trifft Vision
    Hinter dem Projekt steht die Hacontex AG aus Zollikon. Das Unternehmen mit Wurzeln in der Textilindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten konsequent transformiert. Heute ist Hacontex in der nachhaltigen Energieproduktion und Immobilienentwicklung tätig. Geschäftsführer Hans-Peter Keller und sein Team setzen auf unternehmerischen Mut, regionale Verankerung und wirtschaftliche Weitsicht. Mit Projekten in der Zürcher Agglomeration, im Kanton Schwyz und im Glarnerland adressiert das Unternehmen zukunftsgerichtete Themen, stets im Spannungsfeld von Natur, Technik und Gesellschaft.

    Ein Projekt mit Signalwirkung
    Der Wohnpark Glarus Süd ist mehr als ein Immobilienvorhaben. Er ist ein Impuls für die Region und ein Modell für die nachhaltige Transformation des ländlichen Raums. Mitten in den Bergen entsteht ein Ort für alle Generationen, für Arbeit, Gesundheit, Gemeinschaft und Innovation. Die Kombination aus moderner Infrastruktur, lokaler Verankerung und ökologischer Verantwortung macht das Projekt zu einem Investitionsziel mit langfristigem Mehrwert.

    Mit der Baureife steht der Startschuss unmittelbar bevor. Jetzt wird ein Investor gesucht, der die Vision teilt und den Mut hat, auf ein Projekt zu setzen, das Zukunft nicht nur verspricht, sondern baut.

  • Plus de Jardins – Der Puls von Thuns neuem Gartenquartier Siegenthalergut

    Plus de Jardins – Der Puls von Thuns neuem Gartenquartier Siegenthalergut

    Im Südwesten von Thun nimmt ein bedeutsames Stadtentwicklungsprojekt Gestalt an. Das Siegenthalergut, das sich über ein fünf Hektar grosses Areal erstreckt, soll in den kommenden Jahren in ein zukunftsorientiertes Wohnquartier für 1500 Menschen transformiert werden. Die Frutiger AG entwickelt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt dringend benötigten Wohnraum für die Thuner Bevölkerung. Ziel ist, die ganze Entwicklung des Siegenthalerguts massgeblich durch den Freiraum zu prägen. Für die Gestaltung des Aussenraums führten die Stadt und die Frutiger AG einen Studienauftrag nach SIA 143 durch. Aufgabe war es, ein Freiraumkonzept für den Park, den Boulevard entlang der Hohmadstrasse und die weiteren Aussenräume zu erarbeiten.

    Siegerprojekt «Plus de Jardins»
    Das Herzstück der Freiraumgestaltung bildet das Projekt «Plus de Jardins» des Zürcher Büros für Landschaftsarchitektur «Skala Landschaft Stadt Raum», das als Sieger aus dem Studienauftrag hervorging. Es überzeugt gestalterisch als auch ökologisch und schafft optimale Voraussetzungen für einen vielseitigen, öffentlichen Park als Raum für Begegnungen.

    Öffentlicher Park als Begegnungsort
    Der Park, der sich über rund 7’100 m² erstrecken wird, soll ein Ort der Begegnung für das ganze Quartier werden. Mit einer grossen offenen Wiese für Sport- und Spielaktivitäten, umgeben von Baumgruppen und einem Natursteinband, das sich stellenweise zur Sitzmauer erhöht, schafft der Park eine einladende Atmosphäre.

    Ökologische Qualität und Multifunktionalität
    Die Wohngassen zwischen den Baufeldern und der Boulevard entlang der Hohmadstrasse dienen nicht nur der Erschliessung, sondern tragen mit ihrer vielseitigen Gestaltung und Biodiversität zu einer biodiversen Qualität bei. Multifunktionalität und unterschiedliche Atmosphären in den verschiedenen Aussenräumen zeichnen das Konzept aus und unterstützen die Idee eines Quartiers, das Begegnungen ermöglicht und neue Freiräume schafft.

    Einbezug der lokalen Bevölkerung
    Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einbezug der lokalen Bevölkerung. Ihre Bedürfnisse und Anliegen fliessen kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Projektes ein. Durch Workshops und Befragungen wurde sichergestellt, dass die Anliegen des Quartiers im Studienauftrag berücksichtigt werden. Die Befragung der Bevölkerung beschränkte sich dabei nicht auf die Thematik der Aussenräume, sondern umfasste diverse für eine Entwicklung dieser Dimension relevante Themen.

    Zukünftige Schritte zur Realisierung

    Für die Realisierung des Projekts ist die Schaffung einer neuen Zone mit Planungspflicht (ZPP) notwendig, die voraussichtlich im ersten Quartal 2024 in die öffentliche Auflage gelangen wird. Nach der Beschlussfassung der ZPP durch den Thuner Stadtrat erfolgt die Genehmigung durch den Kanton. In Anschluss an die Genehmigung wird eine Masterplanung für den gesamten Perimeter erarbeitet, welche die Grundlage für die Überbauungsordnung und die Architekturwettbewerbe bildet.

    Ausblick auf die Bauphase
    Der Start der ersten Bauphase ist im Jahr 2027 geplant. Das Siegenthalergut stellt ein exemplarisches Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung dar. Es zeichnet sich durch eine durchdachte Verbindung von Wohnraum, Freiflächen und Gemein-schaftseinrichtungen aus.

  • Räte streiten weiter um Nutzungen ausserhalb von Bauzonen

    Räte streiten weiter um Nutzungen ausserhalb von Bauzonen

    Der Ständerat hielt am Montag unerschütterlich an seiner Position fest, während der Nationalrat die Regelung auf Gebirgsregionen begrenzen möchte. Die große Kammer muss sich nun erneut mit dem Thema auseinandersetzen. Dabei wird sie auch wieder über die genauen Vorschriften für die Installation von Mobilfunkantennen außerhalb der Bauzone entscheiden müssen. Auch bei dieser Frage gibt es noch eine Differenz.

    In vielen weiteren Punkten hatten sich die Räte in der Vorwoche geeinigt. Insbesondere stimmte der Nationalrat zu, unter bestimmten Bedingungen die Umwandlung nicht mehr benötigter landwirtschaftlicher Gebäude in Wohnhäuser zu erlauben.

    Die Vorlage betrifft Bauvorhaben außerhalb der Bauzone und stellt den indirekten Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative dar. Im Zentrum der Gesetzesrevision steht ein Stabilisierungsziel. Die Kantone müssen im Richtplan festlegen, wie sie außerhalb der Bauzone die Anzahl der Gebäude und das Ausmaß der Versiegelung stabil halten wollen. Sie müssen dem Bund regelmäßig Bericht erstatten und bei Bedarf Anpassungen vornehmen. Um zu erreichen, dass nicht mehr genutzte Gebäude aus der Landschaft entfernt werden, möchten die Räte Anreize setzen. Neu sollen die Kantone unter bestimmten Bedingungen Abbruchprämien für solche Gebäude auszahlen können.

  • Ferien im Baudenkmal in den Naturpärken der Schweiz

    Ferien im Baudenkmal in den Naturpärken der Schweiz

    Die Schweizer Pärke schätzen und achten Natur und Landschaft als Lebensgrundlage. Sie engagieren sich für eine reiche Biodiversität, eine hohe Landschaftsqualität und die Energiewende. Gleichzeitig setzen sie sich für die Erhaltung des kulturellen Erbes ein und entwickeln touristische Angebote, welche die Wertschöpfung in den Regionen erhöhen. Die Stiftung Ferien im Baudenkmal setzt sich für den sinnvollen Fortbestand bestehender Bauten und Kulturlandschaften ein. Mit jedem geretteten Haus sensibilisiert sie ihre Feriengäste für Themen der nachhaltigen Baukultur.

    Die gemeinsamen Werte der Nachhaltigkeit sind der Grund, für die kommunikative Vernetzung der beiden Institutionen. Zurzeit befinden sich 22 Baudenkmäler der Stiftung in zwölf Schweizer Pärken. Dank der gegenseitigen Kommunikation finden sich Feriengäste vor Ort leichter zurecht und können ausgehend von den Baudenkmälern die regionale Baukultur und Natur hautnah erleben.

    Im Rahmen der Kooperation soll das Angebot der Stiftung Ferien im Baudenkmal in den Pärken aktiv erweitert werden. Sanfter Tourismus fördert das Bewusstsein und das Engagement für das kulturelle Erbe.

    Entdecken Sie alle Naturpärke, in denen Sie gleichzeitig auch Ferien im Baudenkmal verbringen können. Während dem Aufenthalt in den Baudenkmälern lassen sich Ausflüge zu allen Sehenswürdigkeiten der Pärke unternehmen. Erleben Sie die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz.

  • Bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze im Sisslerfeld

    Bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze im Sisslerfeld

    Das Sisslerfeld im Fricktal soll sich zu einem Zukunftsort entwickeln. Es ist das grösste zusammenhängende und eingezonte Industriegebiet des Kantons Aargau. Mit der Weiterentwicklung des Sisslerfelds sollen sich mehr Unternehmen im Gebiet ansiedeln und 5000 bis 10’000 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

    Die vier beteiligten Gemeinden – Eiken, Münchwilen, Sisseln und Stein, – der Planungsverband Fricktal Regio und der Kanton Aargau haben darum Ende 2018 beschlossen, die Entwicklung der 200 Hektaren grossen Arbeitszone gemeinsam und koordiniert anzugehen. Qualitatives Wachstum steht dabei im Vordergrund.
    Bereits im Jahr 2019 wurden die Menschen, die im Sisslerfeld wohnen oder arbeiten, sowie die Unternehmen und Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer nach ihren Bedürfnissen gefragt. Daraus sind Leitsätze für die weitere Entwicklung entstanden.

    Von Januar bis September 2020 suchten vier Teams von Fachplanerinnen und Fachplanern Lösungen, um die Leitsätze umzusetzen. In dieser sogenannten Testplanung beschäftigten sich die Teams mit der Frage, wie die Arbeitsplätze im Sisslerfeld wachsen und gleichzeitig der Verkehr erträglich bleiben und die landschaftliche Schönheit mit ihrem Naherholungswert bewahrt werden kann. Die Fachpersonen aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Städtebau, Mobilität, Freiraum und Energie arbeiteten dafür interdisziplinär zusammen. Dabei haben sie verschiedene Lösungsansätze untersucht und verglichen und ihre Vor- und Nachteile diskutiert.

    Ihre Lösungsansätze wurden von einem 16-köpfigen Beurteilungsgremium in drei Workshops intensiv und kritisch diskutiert. Um der jungen Generation genügend Gewicht zu geben, waren in diesem Gremium auch sehr junge Fachpersonen vertreten. Vorsitzender des Beurteilungsgremiums war Rainer Klostermann, Architekt und Städteplaner aus Zürich. In der Testplanung sei es für ihn wichtig gewesen, «all die Ideen und Erkenntnisse zu berücksichtigen, wie sich das Sisslerfeld als künftiger Arbeits-, aber auch Wohn- und Freizeitort gestalten lässt». «Anderseits», so Klostermann weiter, «gilt es, den lokalen Bedürfnissen Rechnung zu tragen, ja diese geradezu zu hüten.» In der Testplanung wurde nicht nur ausgelotet, wie das Sisslerfeld entwickelt werden könnte. «Ebenso wichtig war es, verschiedene Perspektiven zu diskutieren und unter einen Hut zu bringen.»

    Im Anschluss an die Testplanung wurden die verschiedenen Anliegen denn auch zu einem abgestimmten Gesamtbild zusammengeführt. Das Beurteilungsgremium hat diese Synthese Anfang Juli 2021 verabschiedet. Sie besteht aus acht Stossrichtungen und zeigt auf, wie sich das Sisslerfeld nachhaltig entwickeln könnte und welche Weichen dafür bereits heute gestellt werden können.

    In einem nächsten Schritt werden diese Stossrichtungen mit den Gemeinden, der Bevölkerung sowie den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern diskutiert. Die Ergebnisse dieses Dialogs sollen im Jahr 2022 in behörden- und anschliessend grundeigentümerverbindliche Planungen überführt werden.