Schlagwort: Lateinamerika

  • Übernahme von Baufirma in Peru

    Übernahme von Baufirma in Peru

    Holcim hat laut einer Unternehmensmitteilung die Übernahme der Compañía Minera Luren abgeschlossen. Mit der in Lima ansässigen Firma für Spezialbaulösungen sieht sich der in Zug ansässige Baustoffkonzern gut aufgestellt, um sein Geschäft in Peru auszubauen und das Wachstum in Lateinamerika zu beschleunigen. Holcim geht davon aus, dass diese Übernahme in Peru und Lateinamerika «erhebliche Synergien» schaffen wird. Denn wie es heisst, ergänze das Produktportfolio das bestehende Geschäft von Holcim in Peru «in hohem Masse».

    Das 1956 gegründete Familienunternehmen Compañía Minera Luren stellt unter seiner Marke La Casa Mauerwerksysteme und andere Spezialbaustoffe her, darunter Mineralien für industrielle Anwendungen. Spezialisiert ist das Unternehmen auf Wandsysteme, die energieeffiziente Dämmung und Spezialmörtel kombinieren.

    «Die Übernahme der Compañía Minera Luren wird das Produktportfolio von Holcim erweitern», so Oliver Osswald, Leiter der Region Lateinamerika. Deren Wandsysteme würden es Holcim ermöglichen, «der Kundschaft vollständig integrierte Komplettlösungen anzubieten, von Fundamenten und Bodenbelägen bis hin zu Wänden und Dächern».

  • Firma eröffnet in Peru Werk für Makrofasern

    Firma eröffnet in Peru Werk für Makrofasern

    Sika hat in Lima einen neuen Hub für synthetische Makro-Kunststofffasern eröffnet. Damit kann das Zuger Unternehmen sein Sortiment um eine Produktreihe erweitern, die laut einer Medienmitteilung ein enormes Wachstumspotenzial aufweist. Sika spricht davon, dass ein Viertel des weltweit steigenden Bedarfs an Makrofaser-Bewehrung in Lateinamerika entstehe und erwartet dort über die nächsten fünf Jahre ein jährliches Wachstum von 25 Prozent. Mit dem grössten Volumenwachstum der Region rechnet Sika in Peru, dem Land mit der grössten Bergbauindustrie Lateinamerikas.

    Makro-Kunststofffasern basieren auf einer neuen Technologie für die konstruktive und statische Bewehrung von Betonbauteilen. Sie ersetzen Stahlarmierungen und verbessern die Eigenschaften von ausgehärtetem Beton. Das verlängert den Angaben zufolge die Lebensdauer von Betonteilen signifikant. All dies wirke sich auch positiv auf die Klassifizierung nachhaltiger Bauwerke im Rahmen von internationalen Zertifizierungssysstemen wie etwa LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) aus.

    Die zunehmende Mobilität in urbanen Ballungsräumen verlange nach neuen, effizienten Verkehrsinfrastrukturen wie Strassentunnels und U-Bahnsystemen, erklärt Sikas Regionalleiter Americas, Mike Campion. Gleichzeitige steige der Bedarf an Makrofaser-Bewehrungssystemen für Bergbauprojekte: „Mit dem neuen, hochmodernen Werk in Peru sind wir in der Lage, unseren Kunden in ganz Lateinamerika sämtliche Betontechnologien von Sika anzubieten und gleichzeitig die höchsten nachhaltigen Bauanforderungen zu erfüllen.“