Schlagwort: LED

  • Das Naturhistorische Museum in Genf enthüllt seine Energievision

    Das Naturhistorische Museum in Genf enthüllt seine Energievision

    Der neue Erweiterungsbau für die Sammlungen, der von MAK Architecture entworfen wurde, wird die bestehenden Flügel aus den 1960er Jahren ergänzen. Mit über 15 Millionen Ausstellungsstücken, darunter Tiere, Gesteine und Mineralien aus der ganzen Welt, ist das MHNG das größte naturhistorische Museum der Schweiz und eines der zehn wichtigsten in Europa. Die Erweiterung wird nicht nur eine bessere Organisation und Präsentation der Sammlungen ermöglichen, sondern auch neue Arbeitsräume schaffen, die Besucherbereiche verbessern und einen neuen Raum für temporäre Ausstellungen einrichten.

    Energieeffizienz als zentrales Element
    Eines der zentralen Ziele des Projekts ist die Verbesserung der Energieeffizienz des Museums. Der historische Teil des Gebäudes wurde bereits 2012 energetisch saniert und die neue Erweiterung wird nach dem Standard der sehr hohen Energieeffizienz gebaut. Dies entspricht der Strategie der Stadt Genf, bis 2050 100% erneuerbare Energien zu nutzen und die CO²-Emissionen zu eliminieren.

    Photovoltaikanlage und nachhaltige Beleuchtung
    Einer der Höhepunkte der Renovierung ist die Installation des zweitgrößten Photovoltaiksystems der Stadt Genf. Darüber hinaus wird das gesamte Gebäude mit hocheffizienten LED-Leuchten ausgestattet und nutzt die natürliche Beleuchtung, um den Energieverbrauch weiter zu senken.

    Heizungs-und Klimasysteme
    Der Heizbedarf der neuen Erweiterung wird vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt und insgesamt wird der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Standort schrittweise auf 80% erhöht. Eine Wärmepumpe wird die Hauptenergiequelle für die Heizung sein und 70 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr im Vergleich zu herkömmlichen Systemen einsparen. Im Notfall wird eine Gasheizung als Notfalllösung zur Verfügung stehen.

    Optimierte Belüftung und Klimatisierung
    Besondere Aufmerksamkeit wurde der Belüftung und Klimatisierung gewidmet, um die empfindlichen Sammlungen vor schädlichen Feuchtigkeitsschwankungen zu schützen. Dies wird es dem Museum ermöglichen, wertvolle Leihgaben von anderen Institutionen zu erhalten, die hohe Anforderungen an die Konservierungsbedingungen stellen.

  • Wohnsiedlung erhält autarke Beleuchtung

    Wohnsiedlung erhält autarke Beleuchtung

    Die Aussenbeleuchtung der Siedlung Moosbühlstrasse in Moosseedorf bei Bern ist nicht mehr vom Stromnetz abhängig, informiert die BKW in einer Mitteilung. Das Berner Energie- und Infrastrukturunternehmen hat hier 27 solarbetriebene LED-Leuchten installiert, die ausreichend Licht auf Treppen und in Hauseingänge werfen, aber möglichst wenig Mensch und Umwelt irritierende Lichtemissionen abgeben. Mit dem von der Gemeinde finanziell unterstützten Projekt statte die BKW „zum ersten Mal eine ganze Siedlung mit nachhaltigen Solarleuchten aus“, wird Projektleiter Simon Jakob von der BKW in der Mitteilung zitiert.

    Die innovative Beleuchtung weise gegenüber herkömmlichen Aussenbeleuchtungen gleich eine ganze Reihe von Vorteilen auf, wird in der Mitteilung weiter erläutert. So können die Lampen nicht nur unabhängig vom Stromnetz betrieben werden, bei Einrichtung und Erneuerung entfällt auch der Aufwand für das Ziehen von Leitungen. Die auf allen vier Seiten der Lampenmasten angebrachten Solarpanele erzeugen auch an lichtarmen Wintertagen genug Energie für den Betrieb der Leuchten. Eine bewegungsabhängige Steuerung hilft zusätzlich beim Einsparen von Energie. „Der Trend hin zu so wenig Licht wie nötig und das höhere Umweltbewusstsein der Bevölkerung machen solare Aussenbeleuchtungen für Siedlungsbewohnerinnen und Eigentümer interessant“, meint Jakob.

  • Delta Schule setzt auf LEDcity

    Delta Schule setzt auf LEDcity

    Die Delta Schule in Zürich hat die Beleuchtung ihrer Klassenzimmer auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht. Dabei wurden die alten Leuchtkörper durch die energieeffiziente, sensorgesteuerte Beleuchtung von LEDcity ersetzt, informiert LEDcity in einer Mitteilung.

    Im Rahmen des von der Schule durchgeführten Eco-Schools-Projects wurden auch die Schülerinnen und Schüler in die Umrüstung der Beleuchtung eingebunden. Yves Jungo von LEDcity wiederum musste sich als Lehrkraft beweisen: Der Kundenberater der Zürcher Jungunternehmens führte die Kinder und Jugendlichen in zwei Unterrichtseinheiten in die Grundlagen von Strom und Beleuchtung ein.

    Für LEDcity habe die Zusammenarbeit mit der Schule Vorbildcharakter, heisst es weiter in der Mitteilung. „Wenn man bereits Kindern die Wichtigkeit eines schonenden Umgangs mit unseren Ressourcen – und insbesondere auch mit der ,unsichtbaren‘ Ressource Strom – vermitteln kann, trägt dies viel zu einer grüneren Zukunft bei“, wird Jungo dort zitiert.

    Unternehmensangaben zufolge sparten Anwendende des innovativen Beleuchtungssystems bis zu 93 Prozent der Energiekosten gegenüber konventionellen Beleuchtungen ein. Dazu setzt LEDcity von Künstlicher Intelligenz optimierte Algorithmen ein, die die Lichtquellen autonom und bedarfsorientiert steuern.

    In der Delta Schule haben die Schülerinnen und Schüler die tatsächliche Energieeinsparung selbst berechnen können: Das Zusammenspiel von LED-Technologie, Algorithmen und Sensoren reduziert die Kosten um 60 Franken pro Jahr und Leuchtmittel.

  • Lumineo verbaut lichtdurchlässigen Beton für Vinci

    Lumineo verbaut lichtdurchlässigen Beton für Vinci

    Lumineo, ein junges Unternehmen aus dem Jura, ist eingeladen worden, einen Teil der repräsentativen Eingangshalle im neuen Konzernsitz von Vinci mit seinem innovativen Material zu gestalten. Für den grössten Baukonzern Europas und den fünftgrössten der Welt hat Lumineo eine 80 Quadratmeter grosse Wand aus lichtdurchlässigem Beton errichtet. Das verwendete Material heisst Lumistone. Es ist eine Eigenentwicklung des in Porrentruy ansässigen Unternehmens.

    Laut einer Mitteilung ist dies die grösste Wand, die die Lumineo Group je mit diesem Material gebaut hat. Lumistone sieht aus wie Beton. Mittels LEDs können animierte Bilder durch diese Wand projiziert werden. Der Weg zur erfolgreichen Entwicklung dieses transluziden Materials sei „so hart wie Beton“ gewesen, so Lumineo auf seiner Internetseite. Unzählige Schichten von Glasfasern hätten in den Beton gegossen werden müssen, „bevor das Rezept entdeckt wurde“.

    Darüber hinaus ist dies eine geschwungene Wand, „was bedeutet, dass die Struktur anders bearbeitet werden musste“, wird Lumineo-CEO und eine der Projektleiterinnen, Aurélie Pezzotta, zitiert. Sie war Mitte Juni Gast der neuen Veranstaltungsreihe Femmes Fondatrices im Switzerland Innovation Park Basel Area, Standort Jura. Pezzotta sei froh darüber, diesen Bau fertiggestellt zu haben, denn „die Nächte waren in den vergangenen Monaten sehr kurz“.

    Eine Wand im Empfangsbereich des weltweit führenden Bauunternehmens könne für die Lumineo Gruppe nur von Vorteil sein. „Viele Architekten und Projektmanagerinnen werden hier vorbeikommen“, es sei also ein grossartiges Schaufenster für das Unternehmen. Nun wolle sich Lumineo auf nationaler Ebene weiterentwickeln und weitere Mitarbeitende einstellen.

  • Clevertrailer ist jetzt auch ein Werbeträger

    Clevertrailer ist jetzt auch ein Werbeträger

    Die Clevertrailer GmbH hat die Anwendungsmöglichkeiten ihres Leichtbauanhängers nochmals erweitert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Lyss mitteilt,  kann dieser nun auch mit einem LED-Bildschirm gemietet werden. Dieser weist eine Höhe von 160 Zentimetern und eine Breite von 208 Zentimetern auf. Er kann für Werbestandbilder ebenso benutzt werden wie für das Abspielen von Werbefilmen oder für Fernsehübertragungen.

    Der LEDtrailer wird künftig dank seiner Batterie mit Solarpanel auch über eine autonome Energieversorgung verfügen und kann daher praktisch überall eingesetzt werden. Damit ist er für Veranstaltungen von Unternehmen, Organisationen und Privaten gleichermassen geeignet.

    Anfragen für Mietzwecke sind über die eigene Internetseite des LEDtrailers oder über info@clevertrailer.ch möglich.

  • Altendorf setzt auf innovative Beleuchtung

    Altendorf setzt auf innovative Beleuchtung

    Eine innovative Lichtsteuerung in der Gemeinde Altendorf misst die Anzahl der Fahrzeuge und passt das Licht dem Verkehr an. Sie verbraucht weniger Energie und reduziert das Lichtniveau auf das notwendige Minimum. Laut einer Medienmitteilung zeigt Altendorf damit „als erste Gemeinde auf, wie man ein intelligentes System einfach und kostengünstig umsetzen kann“. Der Kanton Schwyz hatte Mitte August entschieden, die Gemeinden bei der Umrüstung finanziell zu unterstützen.

    Schon seit 2010 habe Altendorf mit der Umrüstung auf LED-Leuchten begonnen. Für die nun begonnene Sanierungsetappe entschied sich die Gemeinde für die verkehrsabhängige Lichtsteuerung TrafficDim der Firma Elektron aus Wädenswil ZH. Das System „gehört zu den effizientesten Lichtsteuerungen, die es auf dem Markt gibt“, heisst es in der Mitteilung.

    Mit den vor Ort erfassten Verkehrsdaten werden die Leuchten über ein Lichtmanagementsystem bedarfsgerecht gesteuert, „ohne Einschränkungen der Sicherheit“. Die Veränderungen seien sanft und kaum wahrzunehmen. „Wir wollten keine nervöse Beleuchtung, kein ständiges Auf und Ab des Lichts“, wird Markus Weber, der Leiter des örtlichen Tiefbauamts, zitiert.

    Rund 60 dieser Leuchten von der Elektrizitätsversorgung Altendorf AG (EVA) installieren zu lassen, sei „ein Gebot der Stunde“, so Erich Keller, Gemeinderat für Tiefbau und Werke. „Altendorf möchte Energiestadt werden. Dazu gehört auch, den Energieverbrauch der Strassenbeleuchtung auf ein Minimum zu senken.“ Die Beleuchtung seiner Hauptverkehrsachse, einer vielbefahrene Kantonsstrasse, verbrauche rund 20 Prozent der gesamten Strassenbeleuchtungsinfrastruktur. Deshalb biete sie „die idealen Voraussetzungen für den Einsatz einer innovativen Lichtsteuerung“.

    Die Gemeinde „Altendorf hat bei der Sanierung ihrer öffentlichen Beleuchtung alles richtig gemacht“, findet der Smart-City-Experte und CEO von Elektron, Enrico Baumann. „Sie hat früh mit dem Umrüsten auf LED begonnen und den technologischen Fortschritt in den letzten zehn Jahren fortlaufend berücksichtigt. Mit dem Einsatz von TrafficDim übernimmt sie schweizweit eine Vorreiterrolle.“