Schlagwort: Leerstandsquote

  • Potenziale und Herausforderungen der Umnutzung

    Potenziale und Herausforderungen der Umnutzung

    Technische und wirtschaftliche Herausforderungen
    Die Umwandlung von Gewerbebauten in Wohnraum erfordert erhebliche bauliche Anpassungen. Gebäudetiefen, Lichtverhältnisse und Infrastruktur stellen Herausforderungen dar, die hohe Investitionen verlangen. Gleichzeitig kann eine Umnutzung wirtschaftlich attraktiv sein, wenn die Mietpotenziale für Wohnraum über denen von Büroflächen liegen. Kreative Konzepte wie modulare Bauelemente oder alternative Wohnmodelle wie Co-Living können die Umsetzung erleichtern.

    Rechtliche Hürden und politische Faktoren
    Bauvorschriften, Zonenpläne und das NIMBY-Phänomen (Not In My Back Yard) können Projekte verzögern oder verhindern. Ein frühzeitiger Dialog mit Behörden und Anwohnern kann helfen, Widerstände zu minimieren. Zudem zeigt die Politik zunehmend Bereitschaft, regulatorische Rahmenbedingungen anzupassen, um Umnutzungen zu erleichtern.

    Innovative Praxisbeispiele
    Erfolgreiche Projekte wie die Umnutzung der Rennbahnklinik in Muttenz oder das Pilotprojekt auf dem ehemaligen Industrieareal ZWHATT in Regensdorf zeigen, dass durch flexible Konzepte, reduzierte Baukosten und intelligente Raumlösungen nachhaltiger Wohnraum geschaffen werden kann.

    Zukunftsperspektiven
    Umnutzungen bieten grosses Potenzial zur Bewältigung der Wohnraumknappheit und zur ressourcenschonenden Stadtentwicklung. Voraussetzung für den Erfolg sind innovative Planung, politische Unterstützung und ein kooperativer Ansatz zwischen Investoren, Behörden und der Bevölkerung.

  • Bezahlbares Wohnen in Zug

    Bezahlbares Wohnen in Zug

    Der Kanton Zug und die Stadt Zug leiden noch mehr als andere Kantone und Städte unter einem Mangel an Wohnraum. Der Kanton Zug weist die landesweit tiefste Leerstandsquote von 0.2% auf, und zwar das vierte Jahr in Folge. Das fehlende Angebot und die anhaltend hohe Nachfrage führen zu einer starken Konkurrenzsituation um die wenigen inserierten Mietwohnungen: die Wiedervermietungsdauer ist rekordverdächtig kurz. Es finden sich genügend zahlungskräftige Zu- und Umziehende, die sich auf immer höhere Mietpreise einlassen¹.

    Weil Angebotsmieten mittlerweile 50% über dem Schweizer Durchschnitt liegen, gehen die Klagen weit in den Mittelstand, dass Mietwohnungen nicht mehr erschwinglich sind². Selbst wer mit normalen Haushaltseinkommen umziehen oder in den Kanton ziehen wolle, habe wenig Chancen auf einen Zugang zum Wohnungsangebot.

    In diesem Kontext stellt sich die Frage, was renditeorientierte Eigentümer, die Wohnungsbestand im Kanton und in der Stadt Zug haben oder entwickeln möchten, zur Versorgung von breiten Bevölkerungsschichten mit Wohnraum beitragen können.

    Wie soll erschwinglicher Wohnraum definiert werden?
    Zunächst stellt sich die Frage, wie «erschwinglicher» Wohnraum definiert werden soll. Dazu gibt es einen objektorientierten, einen marktorientierten und einen zielgruppenorientierten Ansatz³. Als preisgünstig können Wohnungsmieten definiert werden, die über maximal festgesetzte Anlagekosten für ein Wohnobjekt berechnet werden. Damit diese Rechnung für renditeorientierte Eigentümer aufgeht, braucht es einen Konsens darüber, was eine sinnvolle Grenze für Anlagekosten ist. Der marktorientierte Ansatz ordnet preisgünstige Wohnungsmieten in bestimmte Quantile der Marktmieten ein. Dazu braucht es einen Konsens, welche Quantile preisgünstig sind. Als bezahlbar werden schliesslich Wohnungsmieten definiert, die für Mieterinnen und Mieter finanziell tragbar sind. Dazu braucht es einen Konsens, dass Haushalte beispielsweise nicht mehr als ein Drittel ihres Bruttoeinkommens – oder grosszügiger gerechnet ihres steuerbaren Einkommens – für die Miete ausgeben sollen.

    Spielraum über den subjektorientierten Ansatz
    Am aussagekräftigsten für eine breit ausgelegte Wohnraumversorgung ist der Ansatz über die finanzielle Tragbarkeit. Dieser Ansatz berücksichtigt, anders der Ansatz über die Anlagekosten, dass viele Menschen im Kanton Zug mehr verdienen als in anderen Kantonen, und sich dadurch auch höhere Mieten leisten können (Abb. 1). Anders als der Ansatz über die Quantile der Marktmieten orientiert er sich aber nicht an der Zahlungsbereitschaft der Zu- und Umziehenden, sondern an den realen Einkommen der Bevölkerung. Der Ansatz hilft, gezielt auf den Bedarf bestimmter Einkommensgruppen einzugehen.

    Eine bezahlbare Wohnung für eine alleinwohnende Person aus dem unteren Mittelstand, die zwischen 70 und 100% des Medianeinkommens verdient, dürfte in der Stadt Zug somit zwischen 1400 und 1900 Franken, kosten. Wie viel Wohnfläche für den Preis angeboten wird, entscheidet der Anbieter aufgrund seiner Einschätzung der Marktfähigkeit einer Wohnung. Weil sich die Bezahlbarkeit am Stückpreis der Wohnung, und nicht am Quadratmeterpreis orientiert, erhalten renditeorientierte Investoren mehr Spielraum, den bezahlbaren Wohnraum in ihre Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu integrieren.

    Bestehenden bezahlbaren Wohnraum optimal verteilen
    Wohnungen bauen dauert lange und ist oft mit unsicheren Planungsprozessen verbunden. Eigentümer und Investoren können auch nicht frei darüber entscheiden, wo und wieviel zusätzlichen Wohnraum sie realisieren möchten. Unmittelbare Handlungsmöglichkeiten haben Eigentümer mit ihrem Bestand: Sie können zur Versorgung der breiten Bevölkerung beitragen, wenn sie ihre freien Mietwohnungen optimal verteilen. Jeder Wohnungswechsel bietet die Möglichkeit, die im Sinne des «Best Owner Prinzips» am besten passende Mietpartei zu berücksichtigen. Eigentümer können Vermietungsteams die Anweisung geben, die Tragbarkeit bei Mietwohnungen, die für den Mittelstand erschwinglich sind, auszureizen und jenen Interessenten zu wählen, der sich die Wohnung – beispielsweise unter der Annahme eines vollen Lohnes – am wenigsten leisten kann. Vermietungsteams brauchen dazu lediglich eine Matrix, die ihnen pro Zimmerzahl die maximal für den Mittelstand (oder die anvisierte Einkommensgruppe) bezahlbaren Mietpreise aufzeigen. Wird eine freie Wohnung im entsprechenden Preisbereich frei, wäre die Regel anzuwenden.

    Fazit
    Um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen, müssen die langwierigen Aufgaben angegangen werden, Hürden für den Wohnungsbau zu reduzieren und ein parteienübergreifendes Verständnis zu entwickeln, wie erschwinglicher Wohnraum definiert wird und wie seine Bereitstellung reguliert werden soll. In der Zwischenzeit können renditeorientierte Eigentümer einen Beitrag leisten, indem sie die Versorgung mit bezahlbaren Wohnungen mit einem subjektorientierten Ansatz angehen, der in ihre Marktlogik passt. Damit bleiben sie auch den legitimen Interessen ihrer direkten Anspruchsgruppen gerecht.

  • Starker Immobilienmarkt im Aargau zeigt hohe Preise und niedrige Leerstände

    Starker Immobilienmarkt im Aargau zeigt hohe Preise und niedrige Leerstände

    Der aktuelle Immobilienbarometer der Aargauischen Kantonalbank (AKB) attestiert dem Aargauer Immobilienmarkt ein «starkes Momentum». Die hohe Anziehungskraft des Kantons als Wohnort äussere sich «in weiterhin überdurchschnittlich steigenden Immobilienwerten», schreiben die Fachleute der AKB im Barometer. Konkret haben sie eine Zunahme der Preise für Wohneigentum um 4,6 Prozent im Jahresvergleich festgestellt.

    Unter den einzelnen Regionen des Aargau stechen dabei Aarau/Seetal mit um 5,1 Prozent gestiegenen Hauspreisen und Rheinfelden/Fricktal mit um 6,1 Prozent teureren Eigentumswohnungen hervor. In der Mehrheit der 230 Gemeinden des Kantons müssen den Recherchen der Fachleute zufolge mehr als 1 Million Franken für ein freistehendes Einfamilienhaus mit Umschwung auf den Tisch gelegt werden. Noch höher fallen die Preise in den Einzugsmärkten der umliegenden Grosszentren aus.

    Bei den Angebotsmieten haben die Fachleute der AKB eine Steigung von 4,7 Prozent Jahresvergleich festgestellt. Für eine moderne 4,5-Zimmer-Wohnung beträgt die Miete damit im Mittel rund 2200 bis 2300 Franken ohne Nebenkosten. Die Leerstandsquote liegt aktuell kantonsweit bei 1,3 Prozent.

    Die Immobilienfachleute der Kantonalbank gehen auch für die Zukunft von steigenden Preisen bei Wohneigentum und Angebotsmieten aus. Sie stützen sich dabei auf ein anhaltend starkes Bevölkerungswachstum bei gleichzeitig weiterhin stockender Bautätigkeit. Zudem erwarten sie weitere Leitzinsreduktionen, die sich positiv auf die Rendite von Investitionen in Immobilien gegenüber Vergleichsanlagen wie Bundesobligationen auswirken.

  • Immobilienpreise im Aargau steigen weiterhin überdurchschnittlich

    Immobilienpreise im Aargau steigen weiterhin überdurchschnittlich

    Der Immobilienmarkt im Kanton Aargau verzeichnet weiterhin eine überdurchschnittliche Wertsteigerung. Wie der aktuelle Immobilienbarometer der Aargauischen Kantonalbank zeigt, sind die Preise für Wohneigentum um 4,6 Prozent und die Angebotsmieten um 4,7 Prozent gestiegen. «Die hohe Anziehungskraft des Kantons als Wohnort spiegelt sich in stark steigenden Immobilienwerten wider», so die Experten der AKB.

    Aarau/Seetal und Rheinfelden/Fricktal vorne
    Besonders deutliche Preissteigerungen wurden in den Regionen Aarau/Seetal mit einem Anstieg der Hauspreise um 5,1 Prozent und Rheinfelden/Fricktal mit einem Zuwachs von 6,1 Prozent bei Eigentumswohnungen festgestellt. In den meisten Gemeinden des Kantons müssen Käufer inzwischen mehr als 1 Million Franken für ein freistehendes Einfamilienhaus aufbringen, in den Einzugsgebieten der umliegenden Grosszentren fallen die Preise sogar noch höher aus.

    Erhöhtes Niveau bei sinkendem Leerstand
    Auch die Angebotsmieten sind stark gestiegen. Für eine moderne 4,5-Zimmer-Wohnung liegen die durchschnittlichen Mietpreise zwischen 2200 und 2300 Franken, exklusive Nebenkosten. Die kantonsweite Leerstandsquote ist mit 1,3 Prozent vergleichsweise niedrig, was auf eine hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot hinweist.

    Weiter steigende Preise
    Die AKB-Immobilienfachleute gehen davon aus, dass sowohl die Preise für Wohneigentum als auch die Angebotsmieten weiter steigen werden. Gründe dafür sind:

    • Starkes Bevölkerungswachstum im Kanton Aargau
    • Stockende Bautätigkeit, die das Angebot begrenzt
    • Erwartete Leitzinsreduktionen, die Immobilieninvestitionen attraktiver machen

    Die Kombination aus hoher Nachfrage, begrenztem Angebot und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sorgt dafür, dass der Aargauer Immobilienmarkt auch in Zukunft dynamisch bleibt. Sowohl Käufer als auch Mieter sollten sich auf weiter steigende Preise einstellen.

  • Anstieg der Leerstandsquoten auf dem Schweizer Büromarkt

    Anstieg der Leerstandsquoten auf dem Schweizer Büromarkt

    Die neuesten Erhebungen von CBRE zeigen, dass im dritten Quartal 2023 die verfügbare Bürofläche in der Schweiz auf 1,82 Millionen Quadratmeter anwuchs, was 3,8 Prozent des Gesamtbestandes entspricht. Besonders betroffen sind die peripheren Büromärkte, die abseits der fünf grössten Bürostandorte – Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne – liegen. Hier ist eine deutliche Zunahme an verfügbaren Flächen zu verzeichnen, wobei beispielsweise in der Region um den Zürcher Flughafen und im Limmattal ein Verfügbarkeitsanteil von 13,3 Prozent erreicht wird.

    Währenddessen bleibt die Nachfrage nach Büroflächen in zentralen Lagen hoch. Mieter legen vermehrt Wert auf Aspekte wie gute Erreichbarkeit, Nachhaltigkeit und einen hochwertigen Ausbau durch den Vermieter. In der Zürcher Innenstadt ist die Verfügbarkeit von Büroflächen im selben Quartal auf 2,7 Prozent gesunken, im Zürcher CBD sogar auf 2,0 Prozent.

    Die rückläufige Gesamtnachfrage wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Einerseits hat das gestiegene Angebot an Büroflächen die Bautätigkeit und damit die Fertigstellung neuer Projekte übertroffen. Andererseits hat die abkühlende Wirtschaftslage dazu geführt, dass die Nachfrage gesunken ist. Dieser Trend konnte bisher durch das starke Wirtschaftswachstum und hohe Flächenumsätze, die die Zunahme der Homeoffice-Tätigkeit ausglichen, überdeckt werden. Nun macht sich jedoch der gedämpfte Bedarf in Form höherer Leerstände bemerkbar, was eine Herausforderung für das Immobilienmanagement darstellt.

  • CBRE Schweiz Bericht über den Retail-Markt Q3 2023

    CBRE Schweiz Bericht über den Retail-Markt Q3 2023

    Die Analyse hebt die anhaltend hohen Spitzenmieten in Zürich und Genf hervor. Insbesondere erreicht die Zürcher Bahnhofstrasse mit CHF 11.000 pro Quadratmeter und Jahr den Spitzenwert, während die Genfer Rue du Rhone mit CHF 6.500 folgt. Diese Zahlen reflektieren die starke Nachfrage nach Luxus-Einzelhandelsflächen, die durch die Pandemie und deren Nachwirkungen noch verstärkt wurde.

    Leerstandsquoten und ihre Bedeutung
    Mit einer durchschnittlichen Leerstandsquote von nur 1,7% in den untersuchten Städten bestätigt die Analyse die hohe Marktnachfrage und -stabilität. Interessanterweise liegt die optimale Leerstandsquote laut der Studie bei 1,27%, während der durchschnittliche strukturelle Leerstand von 1980 bis 2022 bei etwa 1,07% lag. Dies zeigt, dass der tatsächliche Leerstand in der Schweiz tendenziell unter dem idealen Wert für eine stabile Preisentwicklung liegt.

    Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass der Schweizer Einzelhandelsmarkt für Immobilienfachleute weiterhin attraktiv bleibt. Die stabilen Mieten und geringen Leerstandsquoten sind Indikatoren für einen gesunden und dynamischen Markt, in dem Investitionen und Entwicklungen florieren können.

    Zugang zum Detailbericht
    Für vertiefte Einblicke und detaillierte Daten steht der vollständige Bericht in englischer Sprache über das webbasierte Retail Tool von CBRE Schweiz zur Verfügung.

  • Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Gewinnsteigerung um über 6% bei Swiss Prime Site

    Die Kennzahlen 2022 sind geprägt durch zwei Faktoren: Einerseits ist mit dem Closing per 10. Januar 2022 die Akara-Gruppe aus Zug erstmals im Konsolidierungskreis enthalten, und andererseits wurde die Konzernrechnung 2022 neu nach dem Rechnungslegungsstandard IFRS erstellt und die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

    Zinswende eingeläutet, jedoch resistenter Schweizer Immobilienmarkt
    Die Schweizer Wirtschaft hat im bisherigen Jahresverlauf, trotz geopolitischen Heraus-forderungen, Lieferkettenproblemen und steigenden Preisen, ihren Wachstumskurs fortgesetzt. Mit einer Zunahme um 105 000 Stellen im Dienstleistungssektor in den letzten 12 Monaten und rekordhohen 114 000 offenen Stellen bleiben die Aussichten für die Konjunktur positiv. Die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im Juni 2022 vorgenommene Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte soll verhindern, dass die auch in der Schweiz anziehende Inflation auf breiter Front auf Waren und Dienstleistungen übergreift. Die hiesige Inflation liegt nach wie vor unter derjenigen in den europäischen Märkten. Trotz den von der SNB für 2022 in Aussicht gestellten weiteren Zinserhöhungen befinden wir uns immer noch in einem negativen realen Zinsumfeld. Dies begünstigt Realwertanlagen wie Immobilien. Entsprechend sehen wir bisher nur vereinzelte Reaktionen im Immobilienmarkt. Erstklassige Lagen werden von Mietern und Investoren weiterhin nachgefragt.

    Steigerung Betriebsertrag und gutes Vermietungsergebnis
    Der positive Geschäftsverlauf der Swiss Prime Site-Gruppe zeigt sich in der Betriebsertragssteigerung um 2.5% auf CHF 378.9 Mio. Dazu haben sämtliche Gruppengesellschaften beigetragen. Im 1. Halbjahr 2022 konnten wir im eigenen Immobilienportfolio eine Fläche von über 102 000 m2 [47 000 m2] neu- oder wiedervermieten. Dies geschah oft zu besseren Konditionen und führte zu einer Steigerung des Ertrags aus Vermietung auf CHF 214.2 Mio. (+1.9% auf vergleichbarer Basis). Die Leerstandsquote konnte auf 4.4% [4.7%] gesenkt werden. Der WAULT beträgt nach wie vor 5.5 Jahre [5.6 Jahre]. Die Vermietungserfolge überkompensierten damit die im 1. Halbjahr 2021 noch enthaltene Miete von CHF 3.3 Mio. aus dem Modernisierungsprojekt an der Müllerstrasse in Zürich sowie den Wegfall aus dem Verkauf von Objekten im Rahmen unserer Capital Recycling-Strategie. Dabei handelte es sich um ein Portfolio mit sieben Liegenschaften, welches an den neu lancierten Fonds «Swiss Prime Site Solutions Investment Fund Commercial» veräussert wurde, sowie um zwei weitere Immobilien in St. Gallen. Daraus resultierte ein Vorsteuergewinn von CHF 14.7 Mio. Die Verkaufsgewinne werden sich in der zweiten Jahreshälfte 2022 aufgrund von bereits unterzeichneten Immobilienverkäufen im Umfang von über CHF 165 Mio. (u. a. Haus B «Espace Tourbillon» in Plan-les-Ouates) nochmals markant erhöhen.

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