Schlagwort: Lehre

  • Baustart für die Erweiterung ZHAW School of Engineering

    Baustart für die Erweiterung ZHAW School of Engineering

    Die erste Bauetappe umfasst den Bau von zwei fünfstöckigen Laborgebäuden, die dringend benötigten Raum für Lehre, Forschung und Entwicklung bieten. Diese modernen Gebäude ergänzen die historischen Bauten des ehemaligen Technikums und sind flexibel gestaltet, um den sich wandelnden Anforderungen der Hochschule langfristig gerecht zu werden. Die Gebäude werden zudem an das Fernwärmenetz der Stadt Winterthur angeschlossen und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, was einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leistet.

    Mehr als nur Hochschulgebäude – ein öffentlicher Raum für alle
    Parallel zur Errichtung der Laborgebäude wird die Eulach in einen naturnahen Park integriert. Dieser Park bietet nicht nur den Studierenden, sondern auch der Öffentlichkeit eine grüne Oase der Erholung mitten in der Stadt. Der Fluss wird ökologisch aufgewertet und zwei neue Brücken verbinden die Altstadt mit dem «Campus T» und den umliegenden Quartieren. Der Park dient als lebendiger Treffpunkt, der Bildung und Natur harmonisch miteinander verbindet.

    Zeitplan und Ausblick
    Noch in diesem Jahr wird das bestehende Gebäude TB rückgebaut, und der Aushub für das neue Laborgebäude TT beginnt. Der Rohbau des ersten Neubaus soll bis 2027 fertiggestellt sein, während das zweite Gebäude voraussichtlich 2029 bezugsbereit sein wird. Diese Erweiterung der ZHAW ist ein bedeutender Schritt für den Bildungs- und Forschungsstandort Winterthur, der dadurch seine Attraktivität und Innovationskraft weiter ausbauen kann.

    Mit dem Start der Bauarbeiten wird die Modernisierung des «Campus T» in Winterthur Realität. Die neuen Laborgebäude und der naturnahe Park stärken nicht nur die ZHAW, sondern auch die gesamte Region. Für Studierende, Lehrende und die Bevölkerung entsteht ein moderner Raum, der Forschung, Bildung und Erholung vereint.

  • ETH-Campus Hönggerberg entwickelt sich weiter

    ETH-Campus Hönggerberg entwickelt sich weiter

    Der Kernauftrag der ETH Zürich ist die Lehre und Forschung sowie der Transfer von Wissen in die Wirtschaft und Gesellschaft. Eine zeitgemässe Infrastruktur ist ein Schlüsselfaktor dafür. Um der steigenden Anzahl an Studierenden und Forschenden gerecht zu werden und den nötigen Raum für neue Forschungsgebiete und innovative Unterrichtsmethoden zu schaffen, arbeitet die ETH Zürich an der Weiterentwicklung ihrer Hauptstandorte Zürich Zent-rum und Zürich Hönggerberg. Mit Blick auf den künftigen Raumbedarf spielt der Campus Hönggerberg eine zentrale Rolle. Als Grundlage für seine Weiterentwicklung erarbeitete die ETH Zürich zusammen mit der Stadt und dem Kanton Zürich den Masterplan «Campus Hönggerberg 2040». Er beschreibt das langfristig angestrebte räumliche Entwicklungsziel. Die bauliche Verdichtung und Weiterentwicklung des Campus sollen die heutigen Gegebenheiten des Areals wie etwa die sensible Einbettung im Naherholungsgebiet sowie denkmalgeschützte Gebäude und Gärten wahren und nur entsprechend dem sich abzeichnenden Bedarf erfolgen. In den nächsten Jahren entstehen unter anderem ein Neubau für die Quantenphysik, ein Rechenzentrum sowie ein Zentrum für studentische und unternehmerische Initiativen. Ebenso wird die zentrale Wolfgang-Pauli-Strasse als wichtiges Masterplan-Element saniert und aufgewertet. Bis zum vollständigen Ausbau des Campussind bei rund einemDutzendder Gebäude einUmbau, Neubau, eine Erweiterungoder Sanierung geplant, dabei sind vier neue Hochpunkte vorgesehen. Diverse Grünflächen sollen erweitert werden. Mit dem neuen Masterplan knüpft die ETH an den bisherigen Masterplan «Science City» von 2005 an. Die ETH Zürich möchte ihren Campus nachhaltig entwickeln und dies auf verschiedenen Ebenen: ökologisch, ökonomisch und sozial. Unter anderem will sie der Klimaneutralität einen grossen Schritt näherkommen und setzt dafür auf Energieversorgung ohne fossile Energieträger. Ein zentrales Element dabei ist der Ausbau des heutigen Energienetzes. Auch in Bezug auf nachhaltiges Bauen, Lokalklima, Biodiversität sowie Retention und Entwässerung sind Projekte geplant. Die ETH Zürich ist für die Weiterentwicklung des Campus mit internen und externen Interessensgruppen im Dialog und bindet punktuell ausgewählte Personen partizipativ ein.

    Attraktive Freiräume sollen für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen und die Biodiversität auf dem Campus unterstützen.

    Um die umgebende Landschaft zu schützen, wird der Campus nach innen entwickelt und im bestehenden Areal verdichtet. Eine begrünte Ringstrasse rund um den Campus versinnbildlicht diese Entwicklung und dient als Übergang vom Campus zur Landschaft. Attraktive Freiräume sollen für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen und die Biodiversität auf dem Campus weiter fördern. Der Campus soll mit umweltfreundlichen Transportmitteln wie ÖV oder Velo gut erreichbar sein. Zur Entlastung der lokalen öffentlichen Verkehrsmittel verkehrt für ETH-Angehörige zwischen dem Campus Hönggerberg und dem Campus Zent-rum bereits heute ein direkter elektrisch betriebener Bus, der sogenannte eLink. Weitere lokale Angebote wie Bike Sharing sind vorhanden und werden laufend ausgebaut. Der heutige Stadtquartiercharakter des Campus soll weiter verstärkt werden. Die zentrale Wolfgang-Pauli-Strasse wird zu einer belebten und grünen Flaniermeile mit vielseitigen Erdgeschossnutzungen für die Öffentlichkeit werden. Auch die zentrale «Piazza» gewinnt zukünftig an Bedeutung und soll zu Begegnungen und Austausch einladen.