Schlagwort: Leistung

  • AMAG nimmt zweite Solaranlage in Zuchwil in Betrieb

    AMAG nimmt zweite Solaranlage in Zuchwil in Betrieb

    Die AMAG Gruppe hat Mitte Dezember an ihrem Standort in Zuchwil eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 153 Kilowatt Peak in Betrieb genommen, informiert die hauptsächlich im Automobilhandel tätige Unternehmensgruppe in einer Mitteilung. Bis 2025 will AMAG rund 75’000 Quadratmeter Fläche auf AMAG-Betrieben mit Solarpanelen bestücken. Damit würde die Gruppe über einen Fünftel ihres Strombedarfs aus Eigenproduktion decken können.

    Die jetzt in Zuchwil installierten 369 Solarpanele bilden bereits die zweite Anlage der Gruppe am Solothurner Standort. Bereits Ende Juni war eine ähnlich grosse Anlage in Betrieb genommen worden. „Unsere erste Photovoltaikanlage hat sich schon sehr bewährt und erfüllt unsere Erwartungen“, wird Raphael Biberstein, Geschäftsführer der AMAG Solothurn, in der Mitteilung zitiert. „Es erfüllt uns mit Stolz, mit den beiden Anlagen den Strom für unseren Eigenbedarf selbst herstellen zu können.“

    Weitere Photovoltaikanlagen hat die AMAG Gruppe bereits in Basel, Wettswil ZH, Lupfig AG, Chur, Baden AG, EtoyVD, Oftringen AG, Buchrain LU, Winterthur, Maienfeld GR, Cham, Noville VD, La Tour-de-Trême FR, Châtelaine GE, Lengwil TG und Lugano installiert. Sie decken insgesamt eine Fläche von rund 34’000 Quadratmetern ab.

  • Standortförderung Bern ergänzt Förderkriterien

    Standortförderung Bern ergänzt Förderkriterien

    Die Standortförderung des Kantons Bern wird künftig auch die Umweltleistungen eines Unternehmens bewerten, das Unterstützung beantragt. Entsprechende Nachhaltigkeitselemente hat sie jetzt in ihre Beurteilungskriterien aufgenommen. Die anderen Kriterien, die bisher angelegt wurden, bleiben laut einer Mitteilung der Kantonsverwaltung weiterhin gültig. Insbesondere gelte dies für die beiden Schlüsselkriterien Innovationsgehalt des Investitionsprojekts und Wertschöpfung für die bernische Wirtschaft.

    Entsprechend den neuen Massgaben werden Firmen neu dazu aufgefordert, einen Online-Fragebogen zur Selbsteinschätzung auszufüllen. Wie es heisst, zielen die Fragen auf wichtige Aspekte der Kreislaufwirtschaft. Unternehmen, die weniger als 25 Prozent erreichen, müssen Verbesserungsmassnahmen ergreifen, ehe sie für eine Förderung infrage kommen. Jedoch geht die Standortförderung davon aus, dass dieser Wert parallel zu den wachsenden Anforderungen an die Nachhaltigkeit steigen wird.

    Der Fragebogen sei ein einfaches Instrument für Betriebe, die eine schnelle Bilanz ihrer Massnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft ziehen können, heisst es weiter. Es stehe auch Unternehmen zur Verfügung, die keine finanzielle Unterstützung durch die Behörde beantragen.

  • Samedan soll Solarpionierdorf im Engadin werden

    Samedan soll Solarpionierdorf im Engadin werden

    Die Bündner Gemeinde Samedan soll ihren Strombedarf künftig aus Solarstrom decken. Dafür richten die auf Solarprojekte spezialisierte TNC Consulting AG und der gemeindeeigene Energieversorger Energia Samedan auf der Fläche zwischen dem Flughafen Samedan und dem Fluss Flaz eine Solaranlage mit einer Leistung von 30 Megawatt ein. Sie werde rund 150 Prozent der Energie produzieren, die Samedan inklusive seiner Industriebetriebe im Jahr benötigt, schreibt TNC Consulting in einer Mitteilung. Der überschüssige Strom soll ins regionale Stromnetz abgegeben werden.

    „Samedin wird Solarpionierdorf im Engadin“, prognostiziert TNC Consulting. Die geplante Anlage weist dafür eine ganze Reihe von Vorteilen auf. So wird aufgrund der günstigen Lage mit einem Winterstromanteil von mehr als 50 Prozent gerechnet. Der Aufbau der Panele wird durch die Nähe der Strasse und zur Rhätischen Bahn erleichtert. Zudem sind bereits vier mögliche Anschlusspunkte an das öffentliche Stromnetz vorhanden.

    Aufstellung und Anordnung der Solarpanele sollen garantieren, dass die Fläche weiterhin mehrfach genutzt werden kann. Dazu werden die Module vertikal im Abstand von sechs Metern aufgestellt, wobei die unteren von zwei übereinanderliegenden Panelen 90 Zentimeter Abstand zum Boden aufweisen. „Dank der ausgesprochen konstruktiven Zusammenarbeit seitens der Grundeigentümer und Pächter, der kommunalen und kantonalen Behörden, von weiteren Industriepartnern sowie von den Umweltorganisationen“ bestünden „gute Voraussetzungen“, dass die in Etappen ausbaubare Anlage zur Schliessung der Stromlücke im  Winter 2024/25 beiträgt, heisst es in der Mitteilung.

  • Neue Einmalvergütung für Solaranlagen tritt in Kraft

    Neue Einmalvergütung für Solaranlagen tritt in Kraft

    Anfang Januar ist die Revision des Energiegesetzes in Kraft getreten. Sie sieht parallel zu den beiden bereits bestehenden Fördermodellen für kleine und grosse Photovoltaikanlagen unter anderem eine neue hohe Einmalvergütung für Photovoltaikanlagen vor, erläutert Swissolar in einer Mitteilung. Der Verband der Schweizer Solarenergiebranche schlüsselt dort die Voraussetzungen auf, unter denen Eigener bis zu 60 Prozent der Investitionskosten von Referenzanlagen erstattet bekommen können.

    Danach muss die neue Photovoltaikanlage eine Leistung von mindestens 2 und höchsten 150 Kilowatt aufweisen. Die von ihr erzeugte Energie darf zudem nicht zum Eigenverbrauch genutzt, sondern muss über mindestens 15 Jahre hinweg ins Netz eingespeist werden. Auch werden nur Anlagen mit einem Inbetriebnahmedatum ab Jahresbeginn 2023 gefördert.

    Für das laufende Jahr beläuft sich die hohe Einmalvergütung auf 450 Franken pro Kilowatt installierter Leistung, so Swissolar. Zudem ist die Förderung auf eine neue Photovoltaikanlage ohne Eigenverbrauch pro Jahr und Grundstück begrenzt. Ein allfälliger Neigungswinkelbonus kann jedoch zusätzlich beantragt werden.