Schlagwort: Leuchtturm

  • Umwelt Arena zeigt Leuchtturmprojekt Bauen 2050 Urdorf

    Umwelt Arena zeigt Leuchtturmprojekt Bauen 2050 Urdorf

    Das neueste Leuchtturmprojekt des Konzepts Bauen 2050 der Stiftung Umwelt Arena Schweizist eine CO2-neutrale Wohnüberbauung in Urdorf. Sie wird Interessierten nun im Rahmen von Führungen zugänglich gemacht. Laut eines LinkedIn-Posts der Stiftung eignet sich das Programm auch als Firmenausflug. Im Rahmen eines ersten Moduls bekommen die Teilnehmenden eine Führung in der Wohnüberbauung selbst. Dabei wird ihnen auch eine Musterwohnung gezeigt. Das zweite Modul findet in der Umwelt Arena in Spreitenbach statt, wo weitere Hintergrundinformationen zum Konzept Bauen 2050 vorgestellt werden. Auch die Umwelt Area selbst steht dabei im Fokus. Zwischen den zwei Standorten könnten die Teilnehmenden unter anderem mit der Limmattalbahn verkehren.

    Die CO2-neutrale Wohnüberbauung in Urdorf weist mehrere nachhaltige Baukonzepte auf. So wurden etwa Recyclingbeton und Backstein verbaut, welche eine möglichst verlustfreie Speicherung solarer Wärmeenergie ermöglichen. Ausserdem tragen beispielsweise Duschen mit Wärmerückgewinnung, Erdsonden oder dreifach verglaste Fenster zu einer hohen Energieeffizienz bei. Dank solcher Massnahmen sind Strom und Wärme für Mieterinnen und Mieter innerhalb eines definierten Budgets kostenlos. Die Überbauung wurde von W. Schmid + Co. Glattbrugg sowie Ausstellungs- und Fachpartnern der Umwelt Arena gebaut.

  • Juch-Areal soll zu Leuchtturm des zirkulären Bauens werden

    Juch-Areal soll zu Leuchtturm des zirkulären Bauens werden

    Die Graber Pulver Architekten AG aus Zürich hat den Architekturwettbewerb der Stadt Zürich für den geplanten Neubau des Recyclingzentrums Juch-Areal von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) in Zürich-Altstetten für sich entschieden. Mit dem Neubau wollen das Zürcher Amt für Hochbauten und das ERZ ein Pionierprojekt bei der Wiederverwertung von Bauteilen schaffen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach wollen sie „die Möglichkeiten der Wiederverwendung von Bauteilen und das Potenzial der zirkulären Bauwirtschaft bei öffentlichen Bauten maximal ausloten“. Aus diesem Grund sollten die eingereichten Wettbewerbsprojekte einen möglichst hohen Anteil an wiederverwendeten Bauteilen vorweisen.

    So stammt das Baumaterial für das Siegerprojekt grösstenteils aus der unmittelbaren Umgebung von Zürich. Im Betriebsgebäude und im Hallenboden kommen gebrauchte Stahlbetonplatten zum Einsatz. Die Wände bestehen aus Holzrahmenkonstruktionen, die mit alten Büchern, Zeitschriften und Kleidern gedämmt werden. Ausrangierte Baugerüste werden als Lagerregale neu genutzt. Die bestehende Hallenstruktur soll nur leicht angepasst wieder aufgebaut werden.

    Die Fassaden werden durch Platten aus rezykliertem Glas und Aluminium sowie durch alte Küchenabdeckungen, Türen und Tischplatten vor der Witterung geschützt. Die Begrünung der Fassaden soll Pflanzen und Tieren Lebensraum bieten und für eine lokale Hitzeverringerung sorgen.

    Durch die Verwendung von alten Bauteilen spart die Stadt Zürich fast 600 Tonnen Kohlenstoffdioxid gegenüber einem konventionellen Neubau ein. Das entspricht einer Verringerung des Treibhausgases um 40 Prozent.

    Den zweiten Platz belegte das Studio Hammer aus Basel. Der dritte Platz ging an die Zürcher Arbeitsgemeinschaft Studio Burkhardt und Lucas Michael Architektur.

  • Ein Leuchtturmprojekt für Wil

    Ein Leuchtturmprojekt für Wil

    Die Überbauung Untere Bahnhofstrasse 1-11 ist das Ergebnis eines Studienauftrags, um an diesem verkehrstechnisch und ortsbaulich wichtigen Standort den hohen architektonischen und ortsplanerischen Anforderungen gerecht zu werden. So stellte die Lage zwischen Bahngeleise und Unterer Bahnhofstrasse bezüglich Emissionen, Wohnhygiene und Wohnqualität hohe Ansprüche an die Gestaltung der Organisation und der Grundrisse: «In der Ostschweiz entsteht hier die erste Überbauung dieser Grössenordnung, die 2000-Watt-Areal zertifiziert sein wird», sagt der Projektverantwortliche Stefan Schreiber vom Immobilienentwickler Mettler2Invest AG. «Der Neubau beseitigt einen seit Jahren in der lokalen Presse als ‹Schandfleck› bezeichneten Missstand am Bahnhof.»

    Im Untergeschoss entsteht eine neue, gedeckte Zweiradabstellanlage für über 600 Fahrräder. Diese wird von der Stadt Wil betrieben und ist direkt mit der Personenunterführung der SBB verbunden. Die Überbauung bietet mit 100 Einheiten von 1½ bis 5½ Zimmern ein breites Angebot an Wohnraum, geeignet sowohl für Einpersonenhaushalte, Paare, Familien und auch Senioren. Für Büro-, Dienstleistung- und Retailnutzung stehen 4100 m2 Fläche zur Verfügung. Die zentrale Lage unmittelbar am Bahnhofplatz und am Perron 1 der SBB bietet den Mietern und Kunden eine sehr gute öffentliche Erschliessung. Der Bau ist architektonisch und ökonomisch ein Leuchtturmprojekt für Wil.

  • Leuchtturmprojekt im Kanton Aargau

    Leuchtturmprojekt im Kanton Aargau

    Die Schweiz steht an der Spitze der innovativsten Länder der Welt: «Wir bauen hier ein Hightech Ökosystem, basierend auf den Forschungsschwerpunkten des Paul Scherrer Instituts (PSI) auf», sagt Benno Rechsteiner, CEO der Innovaare AG gegenüber Immo!nvest. «Mit seinen Grossforschungsanlagen der Spitzenklasse ist das PSI das grösste Forschungsinstitut in der Schweiz. Um den Austausch mit der Industrie zu fördern, ziehen mehrere Abteilungen in den Innovationscampus ein, der durch eine Unterführung mit dem PSI-Gelände verbunden ist. Damit hat man den direkten Zugang zum gegenüber liegenden Teilchenbeschleuniger.» Bereits jetzt beherbergt der Park Innovaare 17 Hightech-Unternehmen in bestehenden Gebäuden. Diese Firmen entspringen der Forschung am Paul Scherrer Institut, der ETH, der EPFL und des CERN. «Ideal ist für uns ein Mix aus Forschungsabteilungen, industrieller Grossfirmen, entwicklungsorientierter KMUs und Hightech Start-ups.»

    Grösstmögliche Flexibilität
    Um langfristig dem Anspruch eines modernen Innovationscampus gerecht zu werden, muss die Immobilie so flexibel wie möglich gebaut werden, damit spätere Anpassungen möglich sind: «Die Auslegung der Technikräume, die Abmessungen der Steigzonen und die freigehaltenen Mietflächen werden uns helfen, auf verschiedene Nutzerbedürfnisse der sich ansiedelnden Firmen einzugehen». so Rechsteiner, der den Park Innovaare als Leuchtturmprojekt im Kanton Aargau versteht.

    Erneuerbare Energiequellen
    Der Wärmebedarf des Park Innovaare wird zu rund 95 Prozent durch die Abwärme aus der Kälteerzeugung und zu rund fünf Prozent aus dem Fernwärmenetz des PSI gedeckt. Zur effizienten Erzeugung der Kälteenergie werden hoch effiziente HFO-Maschinen, die ihre Energie aus der Aare beziehen, eingesetzt. So gesehen wird der Energiebedarf des 38’000 m2 grossen Innovationscampus für Heizung und Kühlung grösstenteils aus erneuerbaren Quellen gedeckt.