Schlagwort: Limmattalbahn

  • Limmattalbahn meldet 1,5 Millionen Fahrgäste

    Limmattalbahn meldet 1,5 Millionen Fahrgäste

    Die Aargau Verkehr AG (AVA) zieht nach den ersten 100 Betriebstagen eine positive Bilanz der neuen Limmattalbahn hinsichtlich Benutzerzahlen und Pünktlichkeit. Laut einer Medienmitteilung haben seit Beginn des Linienbetriebs am 11. Dezember 2022 rund 1,5 Millionen Fahrgäste die Bahn benutzt. An einem Wochentag befördern die Stadtbahnen 16‘000 Fahrgäste.

    Zu den meistfrequentierten Stationen zählen die Bahnhöfe Dietikon und Zürich Altstetten, die Haltestellen Zentrum in Schlieren, Oetwilerstrasse in Dietikon und am Einkaufszentrum Shoppi Tivoli in Spreitenbach. Die AVA stellt die hohe Pünktlichkeit heraus: 97 Prozent der Stadtbahnen treffen mit weniger als drei Minuten Verspätung am Ziel ein.

    Der Inbetriebnahme war eine gut zwölfjährige Planungs- und Bauzeit vorausgegangen. Vor Beginn des regulären Dienstes im Dezember wurden im zweiten Halbjahr 2022 Test- und Schulungsfahrten durchgeführt, um ein funktionierendes Zusammenspiel zwischen Infrastruktur, Leit- und Informationssystemen sicherzustellen. Im täglichen Fahrgastbetrieb mit höheren Belastungen sei es es in den ersten Betriebswochen vereinzelt zu Störungen und Verspätungen gekommen, heisst es in der Mitteilung der AVA. Diese Unregelmässigkeiten hätten durch technische Anpassungen und Optimierungen an den Fahrzeugen und den Anlagen behoben werden können. Die anfänglich knappen Umsteigezeiten seien in den ersten Betriebswochen optimiert worden.

    Die Bahn verkehrt auf 92 Prozent ihrer Strecke auf eigener Trasse unabhängig vom restlichen Verkehr. Wo sie die Fahrstrecke mit dem Individualverkehr teilt, sorgen Lichtsignalanlagen und Barrieren für sicheren Betrieb. Seit Betriebsbeginn ist es den Angaben zufolge zu sieben Kollisionen zwischen Personenwagen und Stadtbahnen gekommen. In allen Fällen sei Fehlverhalten oder Unaufmerksamkeit der Autofahrenden die Ursache gewesen.

  • Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Limmattalbahn AG wertet Zentrum von Dietikon auf

    Die Limmattalbahn AG hat im Auftrag des Kantons Zürich und der Stadt Dietikon mehrere Bauarbeiten in Dietikon durchgeführt. Kurz vor der Inbetriebnahme der Limmattalbahn konnten diese Arbeiten nun abgeschlossen werden, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

    Unter anderem wurde der Abschnitt der Zürcherstrasse zwischen Poststrasse und Kirchplatz neugestaltet. Entlang der Strasse gibt es nun einen Velostreifen. Weiter wurde die Bahnhofstrasse mit Bäumen und einer Tempo-30-Zone umgestaltet. Auch die Werkleitungen entlang der beiden Strassen wurden erneuert. Dabei wurde ein Fernwärmenetz erstellt, an das sich mehrere Liegenschaftenbesitzende an der Strasse angeschlossen haben. Im Dezember sollen noch weitere Bäume gepflanzt werden.

    Neben den Arbeiten an den beiden Strassen wurde auch eine neue Gartenanlage beim Bahnhofplatz Ost umgesetzt. Gemäss eines Vorschlags des Dietiker Stadtvereins trägt sie den Namen Römergarten. Damit wird ein ehemaliger römischer Gutshof geehrt, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Der Garten bietet auch für die Hundeskulptur des Dietiker Künstlers Bruno Weber eine neue Heimat.

    „Die Neugestaltung der Bahnhof- und der Zürcherstrasse sowie die Einrichtung des Römergartens sind wichtige Impulse für die Entwicklung Dietikons”, wird der Dietiker Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) zitiert.

  • Shoppi Tivoli übernimmt Bahnhof der Limmattalbahn

    Shoppi Tivoli übernimmt Bahnhof der Limmattalbahn

    Mit einer feierlichen „Schlüsselübergabe“ ist die Haltestelle „Shoppi Tivoli“ der Limmattalbahn (LTB) am Montag von der Betreiberin Aargau Verkehr (AVA) an das Einkaufzentrum Shoppi Tivoliübergeben worden. Laut Medienmitteilung von Shoppi Tivoli nahmen daran die Geschäftsleitungen der Aargau Verkehr AG sowie der Shoppi Tivoli Management AG und weitere Gäste teil, darunter der Gemeindepräsident von Spreitenbach, Markus Mötteli.

    Für Severin Rangosch, CEO Aargau Verkehr, ist die Realisierung der Limmattalbahn ein Bekenntnis zur Region. Man glaube an ihr Potenzial, wird Rangosch zitiert.

    Patrick Stäuble, Centerleiter und CEO von Shoppi Tivoli, wird zitiert, das Management sei „stolz, heute den Shoppi Tivoli-Bahnhof präsentieren zu können“. Für das Einkaufzentrum sei dies extrem wichtig, aber auch für die anliegenden Einrichtungen, darunter die Umwelt Arena und das gesamte Quartier Tivoli Garten mit seinen Angeboten fürs Wohnen, einem Ärztezentrum, Shopping-Angebote oder einem Kindergarten.

    Das Shoppi Tivoli bereite sich auf den Bahnhof vor, in dem es seinen Service auf die besonderen Bedürfnisse der Reisenden erweitere. So gibt es schon jetzt fünf neue Schnell-Restaurants am Eingang zum LTB-Bahnhof. Und sie sind auch nach dem offiziellen Ladenschluss noch zugänglich. Dazu wird nach Angaben von CEO Stäuble auch ein Restaurant gehören, das sieben Tage die Woche offen ist.

    „Die Haltestelle entsteht direkt unter der CenterMall. Man steigt also aus der Bahn, nimmt die Rolltreppe und ist schon im Shoppi Tivoli. Diese Anbindung wird für uns ein grosser Meilenstein, denn entlang der Limmattalbahn findet Entwicklung statt“, wurde Stäuble in einem Interview mit dem regionalen Standortförderer Limmatstadt AG zitiert.

  • Phänomena präsentiert Design des Hauptbaus

    Phänomena präsentiert Design des Hauptbaus

    Das Design für die ikonischen Bauten der Ausstellung Phänomena ist am 6. Juli in der neuen Anlage der Limmattalbahn in Dietikon vorgestellt worden. Der Siegerentwurf für den ganz aus Holz bestehenden Hauptbau stammt laut Medienmitteilung von Professor Yves Weinand von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL).

    Nach einem Grusswort des Dietiker Stadtpräsidenten Roger Bachmann stellte Gesamtprojektleiter Urs J. Müller das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vor. „Die Phänomena liefert Grundlagen, um zentrale Themen der Gegenwart und Zukunft besser zu verstehen. Deshalb verlangt sie nach einer Architektur, die ihrer Zielsetzung entspricht, und die Verbesserung unseres Planeten durch Verständnis und Einsatz moderner Wissenschaften fördert“, wird Müller zitiert.

    Der Hauptbau auf dem Dietiker Niderfeld wird eine Struktur aus regionalen Rundhölzern. Intelligente Roboter bearbeiten die naturbelassenen Stämme vor Ort. Sie schaffen dabei ein wiederverwendbares Stecksystem. Nach der Phänomena können die Hölzer nahezu ohne Verschnitt bei anderen Projekten verwendet werden.

    „Mit den Bauten der Phänomena möchte ich zeigen, wie einer der ältesten Baustoffe – Holz – in Verbindung mit modernen digitalen Werkzeugen lokale Nutzung und Zirkularität fördert“, wird Weinand zitiert. Der Architekt und Leiter des IBOIS-Labors für Holzkonstruktionen an der EPFL und Gründer des Bureau d’Études Weinand hat zahlreiche emblematische Holzbauten entworfen und realisiert. So die Kapelle Saint Loup, das neue Waadtländer Parlament oder in jüngster Zeit den Pavillon des Vidy Theaters in Lausanne.

  • Aargau Verkehr erhält ersten Zug der neuen Limmattalbahn

    Aargau Verkehr erhält ersten Zug der neuen Limmattalbahn

    Die Aargau Verkehr AG (AVA) hat die erste von acht Stadtbahnen für die neue Limmattalbahn erhalten. Der in drei Teile zerlegte Tramlink, eine niederflurige Strassenbahn, wurde von Stadler Rail mit Sitz in Bussnang TG in seinem Werk im spanischen Valencia gebaut und per Schwertransporter nach Bremgarten gebracht. Dort wurden die Teile laut Medienmitteilung dann durch Techniker von Aargau Verkehr und Stadler Valencia wieder zur 44,3 Meter langen Stadtbahn zusammengefügt. Bis November wird die Tramlink-Flotte mit weiteren sieben Stadtbahnen sukzessive komplettiert.

    Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022 befördern die acht Stadtbahnen Fahrgäste der Limmattalbahn zwischen Killwangen-Spreitenbach und Zürich Altstetten. Auf 13,4 Kilometern bedient die Linie 20 dann insgesamt 27 Haltestellen.

    Die jetzt gelieferte erste Bahn soll im Limmattal ab Sommer eingesetzt werden, wenn die Infrastruktur für die Limmattalbahn fertig ist. Vom neuen Depot in Dietikon aus werden Testfahrten gemacht.

    Die nach Angaben von AVA gemeinsam mit der BLT Baselland Transport AG beschafften Stadtbahnen gehören zu einer modernen und komfortablen Fahrzeuggeneration. Die Tramlink-Modelle sind laut AVA-Internetseite mehrfachgelenkige Niederflur-Strassenbahnen. Sie erfüllen mit dem stufenlosen Ein- und Ausstieg die Anforderungen des Gesetzes zur Behindertengleichstellung. Neben Vollklimatisierung, einem System zur  Fahrgastinformation und komfortablen Sitzplätzen gibt es Funktionsabteile mit Platz für Kinderwagen, Rollstühle sowie schweres Gepäck. Alle Tramlinks sind mit Notrufsprechstellen ausgerüstet.

  • «Wir rechnen mit einem Trend nach urbanem Wohnen»

    «Wir rechnen mit einem Trend nach urbanem Wohnen»

    Zur Person
    Stephan Attiger (FDP) leitet seit 2013 das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Auf nationaler Ebene vertritt der 54-Jährige als Präsident der Bau- und Umweltdirektorenkonferenz (BPUK) und als Vorstandsmitglied der Energiedirektorenkonferenz (ENDK) die Anliegen des Kantons. Der gebürtige Badener arbeitete lange Zeit in den Führungsetagen verschiedener Schweizer Unternehmen, bevor er in die Politik wechselte. Er war unter anderem von 2006 bis 2013 Stadtpräsident der Stadt Baden und von 2009 bis 2013 Grossrat des Kantons Aargau.

    Sie leiten das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Wie muss man sich einen typischen Arbeitstag bei Ihnen vorstellen?
    In den letzten Monaten waren meine Arbeitstage covidbedingt eher untypisch: Ich war häufig im Homeoffice, physische Treffen waren selten, und offizielle Anlässe fanden fast gar nicht statt. Aber auch sonst ist nicht jeder Tag gleich, und der Ablauf hängt stark vom Terminkalender ab. Grundsätzlich bespreche ich am frühen Morgen mit meinen engsten Mitarbeitenden die kurzfristig anstehenden Themen und was mittel- und langfristig ansteht. Danach folgen Meetings auf verschiedenen Stufen: Regierungsrat, Departement, Abteilungen, bilaterale Gespräche und Sitzungen mit Externen. Zwischendurch studiere ich Akten.

    Welche Meilensteine haben Sie in Sachen Bau bislang erreicht?
    Da gibt es einerseits zahlreiche grössere und kleinere Bauten, die ich einweihen durfte – nicht nur im Strassenbau, sondern auch im Umweltbereich wie etwa Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekte. Auch Letztere wirken sich direkt und positiv auf die Wohn- und Standortattraktivität aus. Daneben haben wir wichtige Grundlagen für die Planung und spätere Umsetzung von Mobilitätsvorhaben geschaffen. Mit der letzten Revision des Richtplans und der neuen kantonalen Mobilitätsstrategie mobilitätAARGAU wollen wir die Siedlungs- und die Verkehrsentwicklung aufeinander abstimmen. Sie setzt deshalb gezielt räumliche Akzente und differenzierte Ziele pro Raumtyp für die einzelnen Verkehrsmittel. Das wiederum wirkt sich auf den Tief- und den Hochbau aus. Als Kanton nehmen wir auch eine Vorbildfunktion ein.

    Inwiefern?
    Wir fördern zum Beispiel in den Aussenräumen unserer Liegenschaften vermehrt Biodiversität und Aufenthaltsqualität. Wir suchen nach guten Lösungen, wie Biodiversitätsthemen bei Neubauten und bei der Pflege bestehender Liegenschaften berücksichtigt werden können. Klimaanpassungs-Massnahmen an Gebäuden und in deren Umfeld leisten einen Beitrag, unsere klimapolitischen Ziele zu erreichen. Ein gutes Beispiel ist zudem der Neubau des Amtes für Verbraucherschutz, bei dem wir als nachhaltigen Baustoff Holz aus den Aargauer Wäldern einsetzen wollen.

    Welches sind aktuell die bedeutendsten Bauprojekte im Hochbau?
    Ein zurzeit laufendes grosses Projekt im Bereich der kantonalen Immobilien ist der Neubau des Polizeigebäudes im Telliquartier in Aarau. Hier sollen die auf zahlreiche Standorte verteilten Einheiten der Kantonspolizei zusammengeführt werden. Die Baubewilligung ist bereits vorhanden. Auch startete der Kanton Ende März das Anhörungsverfahren für den neuen Standort einer Kantonsschule im Fricktal. Die Anhörungen zum erwähnten Neubau für das Amt für Verbraucherschutz und das Projekt zum Zusammenzug der Informatik Aargau in einem Gebäude in Unterentfelden konnten abgeschlossen werden. Alle Baumassnahmen werden nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit umgesetzt. Bei der Planung liegt jeweils ein besonderes Augenmerk auf die im Gebäude gebundene graue Energie, und der Zeitpunkt für neue Nutzeranforderungen wird auf den Instandsetzungszeitpunkt abgestimmt.

    Der Aargau hat eine grosse Anzahl Entwicklungsareale, die Platz für zusätzliche Einwohner bieten könnten. Wie sehen hier die Pläne aus?
    Der kantonale Richtplan bezeichnet 21 Wohnschwerpunkte mit Arealen, die für eine hochwertige Siedlungsentwicklung prädestiniert sind. Diese sollen einen namhaften Beitrag dazu leisten, das erwartete Bevölkerungswachstum der nächsten 10 bis 20 Jahre an geeigneten, gut erreichbaren Orten aufzufangen. Die Areale sollen nicht nur mit einer angemessenen Dichte den haushälterischen Umgang mit dem Boden unterstützen, sondern auch im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung zu qualitativ hochstehenden und attraktiven Wohnstandorten werden. Dies ist die Aufgabe der Gemeinden, die in der Nutzungsplanung die geeigneten Rahmenbedingungen und Anforderungen bestimmen. Der Kanton unterstützt sie dabei.

    Arealentwicklungen stolpern häufig über die Verkehrsproblematik. Helfen Sie hier aktiv bei der Lösungssuche?
    Es ist effektiv so, dass gerade bei Arealentwicklungen hohe Anforderungen an die Verkehrsplanung gestellt werden. Dies, weil viele Unbekannte bestehen bezüglich zukünftiger Ansprüche. Hier muss die Verkehrsplanung ein flexibles Gerüst bereitstellen, um auf die verschiedenen Anforderungen der Investoren reagieren zu können. Soweit der Kanton betroffen ist, übernimmt er einen aktiven Part oder setzt an den Schnittstellen die Rahmenbedingungen.

    Das Projekt zur Verlängerung der Limmattalbahn von Killwangen-Spreitenbach bis Baden schlägt derzeit hohe Wellen. Mit welchen Argumenten versuchen Sie, die Gegner der Verlängerung umzustimmen?
    Die Berichterstattung in den Medien vermittelt leider ein verzerrtes Bild von der allgemein grossen Akzeptanz zu diesem Projekt. In der öffentlichen Anhörung haben die Regionalplanungsverbände und alle Gemeinden im Perimeter der neuen Tramstrecke sowie die meisten Verbände der Limmattalbahn zugestimmt. Eine breite Zustimmung hat auch die konkret vorgeschlagene Linienführung erhalten. Die Vorbehalte aus der Bevölkerung, die aus der Anhörung hervorgegangen sind, nehmen wir sehr ernst. Zum Beispiel haben wir zusätzliche Varianten für die Linienführung aufgenommen. Diese und weitere beanstandete Punkte werden wir bis zur Festsetzung im Richtplan genauer untersuchen und mit den übrigen kantonalen Interessen sowie mit den erwähnten Vorbehalten abwägen.

    Die Zersiedelung ist auch im Aargau ein Problem. Haben die Gemeinden bei der Raumentwicklung Fehler gemacht?
    Wichtig ist, dass der Blick in die Zukunft geht. Im heutigen Bestand sollen die Potenziale erkannt werden, die für eine nachhaltige Entwicklung besser genutzt werden können. Die Revision des Raumplanungsgesetzes von 2013 hat gezeigt, dass mit der Siedlungsentwicklung nach innen, also der Nutzung der bestehenden Reserven, die Entwicklungsbedürfnisse der nächsten 20 Jahre abgedeckt werden können. Die Eindämmung der Zersiedelung nehmen wir sehr ernst. Der Richtplan 2015 legt das Siedlungsgebiet abschliessend fest. Der Verbrauch von Fruchtfolgeflächen ist bereits stark zurückgegangen.

    Wie gut oder schlecht funktioniert die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Raumentwicklung?
    Bei dieser Zusammenarbeit kommt vor allem den Regionalplanungsverbänden eine wichtige Rolle zu. Sie haben auch gemäss Baugesetz die kommunalen Nutzungsplanungen regional abzustimmen. Die Koordination entlang der Gemeindegrenzen funktioniert.

    Wie sieht für Sie eine optimale Bodenressourcennutzung aus?
    Der haushälterische Umgang mit dem Boden ist ein zentrales Anliegen. Das Bauen in die Höhe kann aber nicht schrankenlos erfolgen. Die Siedlungsqualität und das Ortsbild sind immer zu berücksichtigen. Und bei unterirdischen Bauten ist darauf zu achten, dass genügend Flächen bleiben, wo man grosse Bäume pflanzen und Wasser versickern kann. Das ist entscheidend zur Vermeidung von Wärme-Inseln im Siedlungsgebiet und für das Grundwasser. Der Klimawandel stellt uns vor grosse Herausforderungen. Eine optimale Nutzung der Ressource Boden, eine nachhaltige Siedlungsentwicklung und hochwertige Wohn- und Arbeitsplatzgebiete sind keine Gegensätze.

    Der Kanton Aargau ist bereits heute in Sachen Digitalisierung gut aufgestellt. Wie sehen hier die Zukunftspläne im Baubereich aus?
    Die Digitalisierung von Bauprojekten mit Building Information Modeling (BIM) ist bei uns ein grosses Thema. Momentan beschäftigen wir uns mit rund 20 BIM-Pilotprojekten. Anfang Jahr wurde so auch die erste Baumeistersubmission als Teil eines Pilotprojekts im Einladungsverfahren ausgeschrieben. Unser Ziel ist, dass BIM ab 2025 bei allen neu startenden Projekten der Abteilung Tiefbau standardmässig für die Projektabwicklung eingesetzt wird. Den gleichen «Fahrplan» haben Astra und SBB.

    Pandemien hatten schon früher Einfluss auf die Stadtplanung. Wird Corona die Stadtplaner in Zukunft vor neue Herausforderungen stellen?
    Unsere Dörfer und kleinen Städte sind als Orte der kurzen Wege bestens geeignet für den Fuss- und Veloverkehr. Das ist eine sehr gute Ausgangslage, auch in Pandemiezeiten. An immer mehr Orten gibt es die Möglichkeit, in Co-Working-Spaces zu arbeiten. So lassen sich lange Reisezeiten vermeiden, auch wenn der Platz für Homeoffice knapp ist. Wichtig sind attraktive öffentliche Räume und gut erreichbare Naherholungsmöglichkeiten. Diese sind nicht erst seit Corona sehr gesucht. Dass diese Pandemie die Stadtplanung völlig auf den Kopf stellt, glaube ich nicht.

    Laut einer Analyse von Wüest & Partner hat der Kanton Aargau neben Genf, Waadt und Zürich das höchste Potenzial an neuem Wohnraum und Entwicklungsarealen. Was wird sich im Aargau in 10 Jahren verändert haben?
    Gemäss unserer Prognose werden wir besonders an gut erreichbaren Lagen, in Bahnhofsnähe, in den Zentren unserer Dörfer und Städte mehr attraktiven Wohnraum erhalten. Bestehende Bauten werden umgenutzt, zum Teil wird neu gebaut. Wir rechnen mit einem Trend nach urbanem Wohnen, nicht zuletzt wegen der demografischen Entwicklung. Mehr ältere Leute zieht es an zentrale Lagen, wo sie von Dienstleistungen, kurzen Distanzen und vom kulturellen Angebot profitieren können. Aber auch das Wohnen im Grünen wird attraktiv bleiben. Viele der rund 100’000 Einfamilienhäuser im Aargau werden saniert und energetisch auf den neusten Stand gebracht oder sogar durch Neubauten ersetzt werden.

  • «Wir sind auf allen Baustellen auf Kurs»

    «Wir sind auf allen Baustellen auf Kurs»

    Seit gut einem Jahr ist die erste Etappe der Limmattalbahn zwischen Zürich Farbhof und Schlieren Geissweid in Betrieb. Das Tram wird gut akzeptiert und rege genutzt. «Es wird kaum mehr unterschieden zwischen ‹alter› und ‹neuer› Strecke», sagt Oliver Obergfell von der Medienstelle VBZ. Auch das Grüntrassee mache nach einem Betriebsjahr bereits einen sehr guten Eindruck. Im Durchschnitt nutzen unter der Woche rund 5000 Personen die Schlieremer Haltestellen – das entspricht in etwa der Passagierzahl der ehemaligen Buslinie 31. Seitens der Limmattalbahn (LTB) AG ist man ebenfalls zufrieden mit dem Betrieb. «Bisher hatten wir auch kaum Beschwerden in Bezug auf die Infrastruktur», sagt Geschäftsführer Daniel Issler.


    Die zweite Etappe der Limmattalbahn zwischen Bahnhof Altstetten und Zürich Farbhof sowie zwischen Schlieren Geissweid und Killwangen-Spreitenbach ist seit einem Jahr im Bau. Auch hier läuft alles nach Plan: «Die Bauarbeiten kommen sehr gut voran. Wir sind auf allen Baustellen auf Kurs oder sogar etwas schneller unterwegs», sagt Issler. Eine Kostenüberschreitung zeichne sich zurzeit nicht ab. Der Gesamtprojektleiter sieht sich aber auch mit Herausforderungen konfrontiert: «Bei der zweiten Etappe finden die Bauarbeiten zeitgleich auf einer Länge von rund 10 Kilometern statt.» Hinzu kämen die grossen Bauwerke wie der Färberhüslitunnel in Schlieren, die Unterführung bei der Dreispitzkreuzung in Dietikon und das Rampenbauwerk in Killwangen.

    Eine Buslinie könnte das steigende Passagieraufkommen nicht bewältigen
    Der Bau der Limmattalbahn ist mit Einschränkungen und Immissionen für Anwohner, Unternehmer und Verkehrsteilnehmer entlang der Strecke verbunden. Dass die Baustelle der Limmattalbahn einige Unannehmlichkeiten mit sich bringt, ist der LTB AG bewusst. «Wir bemühen uns deshalb, so rasch wie möglich zu bauen, um die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Meldet sich jemand mit einem Anliegen bei uns, sind wir bestrebt, individuelle Lösungen zu finden», sagt der Geschäftsführer. Dabei hebt Issler noch einmal den Nutzen der durchgehenden Limmattalbahn von Zürich Altstetten bis Killwangen-Spreitenbach hervor: «Der öffentliche Verkehr wird gestärkt – die Limmattalbahn ist eine Ergänzung zur bestehenden S-Bahn und ermöglicht eine durchgehende und zuverlässige Reisekette.» Das viel hervorgebrachte Argument der Limmattalbahn-Gegner – dass ein Ausbau der bestehenden Busnetze in der Region genügt hätte und billiger gekommen wäre – entkräftet der Chef der LTB AG: «Das Limmattal entwickelt sich rasant. Viele Neuerungen stehen ja noch bevor. Eine Buslinie könnte dieses Wachstum nicht bewältigen. Zudem ein Bus immer Gefahr läuft, im Stau stecken zu bleiben.»

    Die Ankündigung der Limmattalbahn hat entlang der Strecke bereits zahlreiche Bautätigkeiten ausgelöst. Alte Bausubstanz wird erneuert, neue Geschäfts- und Wohnbauten entstehen. Issler erwartet, dass dieser Trend anhalten und sich sogar noch verstärken wird. Das Wachstum verschärft aber auch das bereits bestehende Verkehrsproblem des Limmattals. Kann die Limmattalbahn hier Abhilfe schaffen? «Ein Ziel der Limmattalbahn ist, den Grossteil des Mehrverkehrs durch den öffentlichen Verkehr aufzufangen. Da gleichzeitig auch Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr umgesetzt werden, sind wir zuversichtlich, dass sich dadurch auch der Strassenverkehr verflüssigt», sagt Issler.

    Die zweite Etappe soll Mitte 2022 fertig gebaut sein. Danach folgen Testfahrten. Der offizielle Betrieb soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 aufgenommen werden. Dann bedient die Limmattalbahn mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 22 km/h eine Strecke von 13,4 Kilometer: Von Zürich Altstetten über Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach bis nach Killwangen. Die Stadtbahn stoppt dabei 27 mal und hat Kapazität für 260 Fahrgäste. Für die ersten zwei Etappen wurden von den Kantonen Zürich und Aargau sowie vom Bund insgesamt 755 Millionen Franken aufgewendet.

    Die Aargauer Regierung arbeitet derweil an den Plänen für eine dritte Etappe: von Killwangen-Spreitenbach bis nach Baden. Der Grosse Rat hat im Spätsommer 2020 entschieden, das Trassee freizuhalten und die Weiterführung der Tramstrecke im kantonalen Richtplan vom bisherigen Status «Vororientierung» auf die Stufe «Zwischenergebnis» anzuheben. Die Verlängerung der Limmattalbahn hat damit gute Chancen – bis zu einem definitiven Entscheid müssen aber noch einige Hürden genommen werden. Die Aufnahme des Betriebs für die letzte Etappe, sofern sie tatsächlich realisiert wird, erwartet man nicht vor 2032. ■

  • Ein Stadtquartier inklusive Limmattalbahn

    Ein Stadtquartier inklusive Limmattalbahn

    « Wo Zürich Zukunft hat», lautet der Slogan von Schlieren. Dies auch in Bezug auf das neue Stadtquartier Reitmen, wo in fünf Gebäuden 177 Mietwohnungen für die unterschiedlichen Generationen und Bedürfnisse entstehen werden. Alle Wohnungen würden ausgeklügelte Grundrisse, sorgfältig ausgewählte Materialien und grosszügige Balkone bieten. Jedes der fünf Wohnhäuser habe seinen Charakter und ein eigenes Farbkonzept ist auf der Homepage, zu lesen, auf der das Projekt vorgestellt wird. Die Stadtsiedlung stehe für das moderne Schlieren, betonen die Projektverantwortlichen. Die Siedlung soll ein Ort mit hoher Lebensqualität werden, der zeitgemässes Wohnen und Gewerberäume für ein breites Publikum bietet. Hinzu kommen 1500 Quadratmeter Gewerbefläche, ein grosszügiger Park und ab 2022 die Haltestelle der neuen Limmattalbahn direkt vor der Tür. ■

  • Regionale 2025 – Projekte für die Vielfalt

    Regionale 2025 – Projekte für die Vielfalt

    Das Limmattal – ein vielfältiges, zusammenhängendes Mosaik
    Trotz urbaner Schübe ist die Entwicklung und auch die Ausgangslage nicht überall gleich. So befinden sich beispielsweise Spreitenbach und Neuenhof im Umbruch von der prägenden 70er-Jahre-Moderne zu urbaneren Orten, jedoch ist die Dynamik z.B. mit Schlieren bis jetzt nicht vergleichbar. Auch Wettingen diskutiert über die Verdichtung, und der Begriff der Gartenstadt, der bisher so prägend war, wird hinterfragt.

    Ganz anders sieht es auf der rechten Limmatseite aus. Die Gemeinden mit ihren grossen Einfamilienhausgebieten schauen staunend auf die andere Talseite und beobachten die Entwicklung aus der Distanz. Sie sind weiterhin Dörfer und wollen das auch bleiben. Diese Heterogenität des Limmattals, die als Schwierigkeit gedeutet werden kann, ist jedoch vor allem seine Stärke. Zudem besteht mit der prägenden Landschaft ein Kit, der diese Puzzlesteine zusammenhält. Allen voran die Limmat als Namensgeber und Identitätsträger, als vereinende Naturkraft, die sich durch das Tal schlängelt. Aber auch «Zwischenräume», wie beispielsweise die Landschaftskorridore Sulperg-Rüsler oder Hüttikerberg-Sandbühl, bekommen immer mehr Bedeutung und entwickeln sich zur Parklandschaft.

    «Stadt» ist als Leitbegriff für dieses vielfältige Gewebe nur bedingt tauglich und wird den Unterschieden der Orte und der Rolle der Landschaft als Gerüst des Ganzen nicht gerecht. Fachleute sprechen deswegen mehr von «Stadtlandschaften», um diesem Phänomen gerecht zu werden. Deswegen sind Blockrand, Platz und Boulevard als bewährte Stadtelemente nicht immer unbedingt das Allerheilmittel. Dabei wird oftmals nicht bedacht, dass dies nicht den vielschichtigen gesellschaftlichen, ökonomischen und räumlichen Strukturen des Limmattals entspricht. Die Umsetzung dieser Idee ist beispielsweise im Limmatfeld zu besichtigen, wo die neuen Strukturen bis jetzt eine Insel im Kontext der Umgebung darstellen und auch noch nicht das gewünschte belebte Zentrum jenseits der Bahn ausbilden konnte.

    Diese neuen Stadtbausteine sind durchaus ein guter Beitrag zur Diskussion um die Zukunft des Limmattals, gehen je-doch an vielen Realitäten des bestehenden Limmattals und auch den Befindlichkeiten der Bevölkerung vorbei. Die Ausgangslage im Limmattal ist zu vielschichtig, um nur einen Ansatz zu verfolgen. Industriebrachen wie das Rietbach-Areal in Schlieren oder das Limmatfeld für konsistente neue Stadtbausteine stehen praktisch nicht mehr zur Verfügung. Alles was jetzt im Zuge der Verdichtung dazukommt, muss sich mit dem Bestehenden auseinandersetzen. Das Weiterbauen des Shoppi Tivoli in Spreitenbach verlangt andere Strategien als die Verdichtung von Wettingen oder Neuenhof. Und die Strategien für die Weiterentwicklung der Dörfer rechts der Limmat verlangen nochmals ganz andere Rezepte.

    Grenzen überwinden – räumlich und thematisch
    Interessant wird das Ganze in der Verknüpfung von unterschiedlichen Strategien für die langfristige Weiterentwicklung des Limmattals. In der Längsrichtung stellt die Limmattalbahn die lineare Verbindung mit hochverdichteten Knotenpunkten entlang der Haltestellen her. Spannend ist auch, wenn die Querverbindungen betrachtet werden. Bisher kaum ausgebildet, haben sie das Potenzial, ganz neue Schwerelinien zu bilden: Sowohl im bebauten Raum als auch in der Landschaft. Die Achsen wie Schlieren-Unterengstringen oder Dietikon-Fahrweid-Geroldswil bergen ebenso wie die Landschaftskorridore eine Chance, die Unterschiedlichkeiten räumlich und gesellschaftlich zu verbinden und ein neues Zusammenspiel über die Längsbarrieren hinweg zu ermöglichen.

    Dies ist auch innerhalb der Orte und Städte selber von grosser Bedeutung. Exemplarisch hierfür stehen verschiedene, unbedingt weiter zu verfolgende Planungen und Konzepte: Schlieren möchte die rasant entstandenen neuen Stadtteile beiderseits der Bahn mit den bestehenden Stadtteilen und dem Dorfkern verknüpfen. In Dietikon besteht die Idee einer Verbindung Silbern-Niederfeld. Spreitenbach möchte die Zentrumsachse bis zur Limmat verlängern, und Neuenhof entwickelt sich quer zur Hauptachse zu «Neuenhof am See». Hierzu braucht es jeweils neue Verbindungen und Brücken über die Bahn, die Limmat oder über Strassen. Dies sind nicht nur räumliche Verbindungen, sondern bringen auch Alteingesessene und Neuzuzüger näher zueinander.

    Wachstum und Wandel betreffen deswegen nicht nur die Bereiche Bauen und Mobilität, sondern alle Lebensbereiche der Bevölkerung: Der über die Grenzen hinweg gelebte Alltag spiegelt sich bereits heute sowohl im Arbeits-, Wohn- und Freizeitverhalten, als auch im Mobilitäts- und Konsumverhalten wider. Was mit einem Besuch im Shoppi Tivoli in Spreitenbach in den 1970er-Jahren begann, wird sich mit dem Bau der Limmattalbahn verstärken und noch weitere Investitionen nach sich ziehen. Die Kantone Zürich und Aargau haben sich deshalb gemeinsam mit 16 Städten und Gemeinden im Limmattal entschieden, die Entwicklung aktiv und grenzüberschreitend unter Einsatz eines neuen Formates zu gestalten. Hierfür haben sie im Jahr 2015 einen Verein gegründet, die «Regionale Projektschau Limmattal».

    Zur Bewältigung der Herausforderungen und auch, um die «Wachstumsschmerzen» im Limmattal zu lindern, verfolgt die Regionale 2025 einen thematisch breiten Ansatz, der neben den klassischen Raumplanungsthemen auch die Bereiche Kultur und Gesellschaft umfasst. ■

  • Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Der Regierungsrat hat eine Botschaft zuhanden des Grossen Rates verabschiedet, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Demnach soll die Fortführung der Limmattalbahn von Killwangen nach Baden nun auf die Stufe Zwischenergebnis angehoben werden. Bislang wird das Projekt im kantonalen Richtplan als Vororientierung geführt.

    Der Kanton verweist in der Mitteilung auf die enge Verknüpfung der Limmattalbahn und des regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau (rGVK OASE) im Raum Baden. Demnach sollen Massnahmen im Raum Baden „vorerst im Richtplan auf Stufe Zwischenergebnis verbleiben“. „Die Massnahmen für das rGVK OASE im Raum Brugg-Windisch sollen dagegen durch den Beschluss des Grossen Rats noch vor Ende 2020 auf die Stufe Festsetzung angehoben werden.“

    Die Limmattalbahn sei „ein zentraler Baustein für die Bewältigung der zukünftigen und wachsenden Mobilitätsbedürfnisse im Korridor Killwangen-Neuenhof-Wettingen-Baden“. Durch sie könne die hohe Standortgunst und der Erhalt der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit der Region sichergestellt werden. In der Botschaft des Regierungsrates werden auch die neuen Haltestellen in Wettingen und Spreitenbach behandelt. „Die zukünftige SBB-Haltestelle Wettingen Tägerhard soll S-Bahn, Bus und Limmattalbahn miteinander verknüpfen und den geplanten Wohnschwerpunkt Tägerhard-Ost optimal an den öV anbinden.“ Sie soll daher ebenso als Zwischenergebnis in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden wie die künftige Haltestelle der Limmattalbahn im Osten von Spreitenbach, welche „langfristig eine dichte, urbane Wohn- und Gewerbenutzung ermöglichen“ soll.

  • Neue Brücke für die Limmattalbahn installiert

    Neue Brücke für die Limmattalbahn installiert

    Gemäss einer Medienmitteilung der Limmattalbahn AG hat die neue Fussgänger- und Velobrücke über der Nationalstrasse A4 ein Gewicht von 100 Tonnen, ist 49 Meter lang und 5.3 Meter breit. Sie wurde in einem 90 Meter langen Konvoi zu ihrem neuen Standort transportiert.

    An der Ausfahrt Urdorf-Nord wurde sie von einem Pneukran in einem Stück auf die Widerlager gehoben. Jetzt müssen noch einige Arbeiten um die Brücke durchgeführt werden – ab Herbst soll sie dann für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die neue Brücke ersetzt den Gehweg an der Überführung Bernstrasse. Dieser Bereich wird für die Trasse der Limmattalbahn benötigt.