Der Fachkräftemangel stellt eine der grössten Herausforderungen in der Immobilienwirtschaft dar. Um diesem entgegenzuwirken, bringt das SVIT five Real Estate Symposium 2024 führende Experten zusammen, um neue Wege in der Rekrutierung zu diskutieren. Jan-Egbert Sturm, renommierter Professor für Angewandte Wirtschaftsforschung, wird seine Prognosen zur Branchenzukunft teilen. Markus Steckeisen, erfahrener Unternehmer und Studienleiter an der HWZ, sowie Yannick Blättler, Unternehmer und Kenner der Generation Z, werden ihre Perspektiven einbringen. Das Symposium dient als essentielle Informations- und Networking-Plattform für die Immobilienbranche, um innovative Lösungsansätze für den Fachkräftemangel zu entwickeln und umzusetzen. Mit diesem Fokus etabliert sich das jährliche Real Estate Symposium als ein Muss für Fachleute der Immobilienwirtschaft.
Schlagwort: Lösungsansätze
-

Zwischenbilanz klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden
Der Zwischenbericht zur klimaneutralen Landwirtschaft in Graubünden bietet einen Einblick in die Fortschritte und Herausforderungen dieses wegweisenden Projekts. Mit Blick auf die 52 beteiligten Betriebe wurden in der Pilotphase zunächst die Treibhausgasemissionen ermittelt. Darauf aufbauend wurden gezielte Maßnahmen zur Emissionsreduktion oder -kompensation entwickelt.
Die Gesamtemissionen Betriebe belaufen sich auf etwa 15’000 Tonnen CO2-Äquivalente jährlich, vergleichbar mit dem Treibhausgas-Ausstoß von rund 1’100 Personen in der Schweiz. Ein Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen tierischer Lebensmittelproduktion, insbesondere den Emissionen aus der Wiederkäuerhaltung. Das Methan von Rindern, Schafen und Ziegen trägt 30-mal stärker zur Erwärmung bei als CO2. In diesem Zusammenhang werden auch Unterschiede zwischen verschiedenen Betriebstypen deutlich.
Die Umsetzung der Projektmaßnahmen begann im Jahr 2022. Die Frage, ob die Pilotbetriebe in dieser Phase ihre Emissionen signifikant reduzieren konnten, wird jedoch erst nach Abschluss der Pilotphase Ende 2025 abschließend beantwortet werden können. Aktuell sind zahlreiche betriebliche Anpassungen erforderlich, um eine schrittweise Reduktion der Emissionen zu erreichen. Dies betrifft unter anderem Bodenbearbeitung, Tierhaltung, Fütterung, Lagerung von Wirtschaftsdüngern, sowie die Nutzung erneuerbarer Energien.
Die Erkenntnis aus der Pilotphase, dass natürliche Prozesse wie die Lagerung und Ausbringung von Wirtschaftsdüngern sowie Tierhaltung durch Methan- und Lachgasemissionen stärker zur Treibhausgasbelastung beitragen als der Treibstoffverbrauch von Traktoren, ist überraschend. Trotz der Herausforderungen bleiben die teilnehmenden Betriebe motiviert. Sie erfahren sowohl gesellschaftliche Unterstützung als auch Anerkennung für ihre Bemühungen, die Klimakrise anzugehen. Auch in anderen Betrieben sowie benachbarten Kantonen weckt das Projekt großes Interesse und fördert ähnliche Initiativen.
Die Pilotphase wird Ende 2025 abgeschlossen sein. Ziel ist es, die gewonnenen Erfahrungen ab 2026 auf alle rund 2000 Landwirtschaftsbetriebe in Graubünden auszudehnen. Es wird daran gearbeitet, Lösungsansätze für eine klimaneutrale Landwirtschaft zu entwickeln und umzusetzen. Klimaneutralität bleibt eine Vision, aber die Landwirtschaft bietet die Möglichkeit, Treibhausgase durch „negative Emissionen“ zu kompensieren, etwa durch den Aufbau von Kohlenstoff im Boden.
Der Kauf klimaneutral erzeugter Produkte durch Konsumenten trägt zur Förderung einer klimaneutralen Landwirtschaft bei. Die Pilotphase fördert Projekte wie regionalen Lieferservice mit Gemüse-Abonnements. Eine langfristig erfolgreiche klimaneutrale Landwirtschaft erfordert die Bereitschaft der Konsumenten, entsprechende Produkte zu konsumieren und gegebenenfalls einen höheren Preis zu akzeptieren. Der gesellschaftliche Trend zu pflanzlicher Ernährung unterstützt solche Initiativen.
Obwohl die Herausforderung der Klimaneutralität trotz intensiver Bemühungen bestehen bleibt, zieht Projektleiter Müller zur Halbzeit der Pilotphase eine positive Bilanz der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure. Die Vision einer klimaneutralen Landwirtschaft wird von den Pilotbetrieben weiterhin mit Begeisterung und Enthusiasmus verfolgt.
-

Bundesrat Parmelins runder Tisch zur Wohnungsknappheit
Am Runden Tisch haben Vertreterinnen und Vertreter der drei Staatsebenen, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie weitere Akteure teilgenommen. Ziel des Treffens war es, ein gemeinsames Verständnis über die Herausforderung und die Rollen der Akteure zu finden, sich einen Überblick über die Ursachen der Wohnungsknappheit zu verschaffen und Lösungsansätze zu besprechen.
Seit mehreren Wochen wird über das Thema Wohnungsknappheit diskutiert. Auf gesamtschweizerischer Ebene ist die Situation derzeit noch nicht dramatisch. Allerdings ist der Wohnungsmarkt in manchen Regionen bereits angespannt und die Perspektiven für die kommenden Jahre sind nicht rosig. Die Hintergründe und Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig und komplex.
Lösungsansätze können nur gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet werden. Im Anschluss an den runden Tisch werden nun verschiedene Fragen noch vertieft. Gleichzeitig soll ein Aktionsplan mit möglichen Massnahmenplan erarbeitet werden.
-

Der Bahnhof Lausanne wird auf zukünftigen Bedürfnisse ausgerichtet
Zusammen mit ihren Beauftragten suchte die SBB intensiv nach Lösungen für die Elemente, die im Dezember 2022 den Start mehrerer Baustellen verhindert hatten. Zudem hatte das BAV im Oktober Klärung bezüglich der Statik verlangt und für Passagierströme, bei denen noch Fragen offen waren, eine partielle Plangenehmigungsverfügung erlassen. In den letzten sechs Monaten fanden zahlreiche technische und politische Konsultationen statt, um nachhaltige Lösungen zu finden.
Lösungen für die Verankerungen im Süden des Bahnhofs
Für die neuen Verankerungen, welche die Stützmauer und die Statik der Südfassade des Bahnhofs verstärken, wurden zusätzliche Informationen verlangt. Um die geologischen Verhältnisse des Geländes zu prüfen, wurden Testverankerungen gebaut. Nun wird das Dossier entsprechend überarbeitet und im Frühling 2024 dem BAV zur Prüfung unterbreitet.Lösungen für das Untergeschoss des Bahnhofplatzes
Das BAV hat zusätzliche Informationen zur Statik des Bahnhofplatz-Untergeschosses verlangt. Bis Ende Jahr werden die Statik und das Dossier überarbeitet, sodass das BAV sie 2024 prüfen kann.Lösungen für die Perrons und Unterführungen
Bei der partiellen Plangenehmigungsverfügung wurden Aspekte in Bezug auf die Perrons und Unterführungen beanstandet. Dafür suchten die SBB Projektteams nach Verbesserungen. Angesichts des steigenden Personenaufkommens und Angebots im Bahnhof Lausanne stellen staufreie und sichere Passagierströme eine grosse Herausforderung dar. Um den Abriss weiterer Gebäude südlich des Bahnhofs zu vermeiden, wurden 2012 für das Projekt Perrons definiert, die schmaler als ideal waren. Nun plant die SBB breitere Perrons mit mehr Platz für die Kund:innen, u.a. aufgrund der Entwicklung des Bahnbetriebs und der Normen zum Gleisachsabstand im Bahnhof. Die neue Gleisgeometrie liefert gleichzeitig auch die vom BAV verlangten Zusatzinformationen bezüglich der Statik. Dank dieser Verbesserungen kann der Bahnhof Lausanne länger genutzt werden, ohne dass es zu einer Überlastung kommt.Für das neue Projekt sind über 1000 neue Pläne, technische Berichte und Berechnungsunterlagen nötig. Die gesamte Gleis- und Perrongeometrie des Bahnhofs muss überarbeitet werden. Die SBB und ihre Beauftragten benötigen für die Erarbeitung der Dokumente 2,5 Jahre, das BAV für die Prüfung und Genehmigung dieses Teildossiers 12 Monate. Zuerst wird die Konsistenz der Gesamtplanung beurteilt, danach werden die verschiedenen Teilprojekte fortlaufend geprüft und genehmigt, sofern sie den technischen und gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Mit den rund 12 Monaten Verspätung, die das Projekt bereits heute hat, sollten die Arbeiten 2037 abgeschlossen sein, also 4,5 Jahre später als ursprünglich geplant. Die Mehrkosten für die neue Planung werden in den nächsten Monaten analysiert.
Neue Etappierung der Baustelle
Die Freigabe der Plangenehmigungsdossiers in drei Phasen führt zu einer neuen Etappierung der Baustelle. Die Planer:innen bemühten sich, die Belastung für die Kund:innen möglichst gering zu halten. Durch die neue Planung hat sich auch die Abhängigkeit vom Metroprojekt minimiert. Das Angebot im Bahnhof Lausanne wird während der Arbeiten aufrechterhalten. -

Publikumsvoting SVIT AWARD 2022
Der SVIT AWARD zeichnet Liegenschaftsverwaltungen aus, die in den letzten drei Jahren innovative Lösungen für kleinere oder grössere Herausforderungen in der Bewirtschaftung von Mietliegenschaften oder Stockwerkeigentum umgesetzt haben. Gefragt sind spannende Lösungsansätze, die SVIT Mitglieder inspirieren, Arbeitsweisen zu hinterfragen, Prozesse zu überdenken, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln oder neue Dienstleistungen anzubieten.
Die Eingaben verdeutlichen, wo Bewirtschaftern der Schuh drückt: Steigende Arbeitsvolumen müssen effizienter bewältigt und schwierige Geschäftsfelder attraktiver gestaltet werden. Weiter müssen veränderte Kundenbedürfnisse erkannt und befriedigt werden. Bei den Lösungsansätzen dominieren Digitalisierungsprojekte, die Prozesse vereinfachen, Systeme integrieren, die Kommunikation mit Kunden und Diensteilstern erleichtern oder Big Data so aufbereiten, dass Smart Buildings auch smart bewirtschaftet werden können.
Auch wenn die Pandemie gerade mit Blick auf die Digitalisierung viel bewegt hat, lässt sich Innovation nicht einfach auf die Einführung neuer Proptech-Lösungen reduzieren. Entscheidend ist vielmehr, ob digitalisierte Arbeitsprozesse und Informationsflüsse einen messbaren Mehrwert für Mitarbeitende, Kunden und Dienstleister schaffen – und ob Unternehmen Wege finden, die Macht der Gewohnheiten zu brechen und Nutzerbedürfnisse sowie Fach- und Sachwissen in die Entwicklung technischer Lösungen einzubringen.
Die Jury beurteilte die Eingaben anhand von drei Fragekomplexen: Wie innovativ ist die Herangehensweise? Wie gut lässt sich die Wirkung messen? Und wie leicht kann der Lösungsansatz transferiert und skaliert werden? In die engere Auswahl kamen Lösungen, die sich in der Praxis bewährt haben, Unternehmen wettbewerbsfähiger machen, und die Branche inspirieren und weiterbringen können.
Die Wahl der drei Kandidaten für das Publikumsvoting war nicht einfach, aber einstimmig. SVIT-Mitglieder haben vom 10. August bis 11. September die Möglichkeit, ihren Favoriten zu küren. Der Gewinner wird am SVIT AWARD Abend am 26. September 2022 im Kraftwerk Selnau in Zürich vorgestellt.
Smart Buildings für eine nutzerorientierte Bewirtschaftung: F. Hoffmann-La Roche AG
Roche beschäftigt an drei Schweizer Standorten rund 14’400 Mitarbeitende in der Forschung, Entwicklung, Produktion, Vermarktung und im Vertrieb. Die Bewirtschaftung der rund 1 Mio.[CB1] m2 Büro-, Labor-, Produktions- und Logistikflächen erfolgt inhouse. Das Digital & Site Engineering-Team hat die Aufgabe, Gebäude und Standorte für die beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics zu optimieren.Im Rahmen der Smart Building Initiative sammelt Roche Gebäude- und Anlagedaten, die Mitarbeitende und Dienstleister bei ihrer Arbeit unterstützen und das Unternehmen attraktiver, effizienter und nachhaltiger machen. Um relevante Informationen und Entscheidungsgrundlagen für unterschiedlich stark automatisierte Gebäude aufzubereiten, nutzt das Digital & Site Engineering-Team eine offene IoT (Internet of Things) Plattform und «Use Cases», die mit Nutzern entwickelt werden.
Dank der offenen Architektur können Sensoren und Aktoren einfach und kostengünstig in die IoT-Plattform integriert und mit Daten aus Gebäudemanagement-Systemen, WIFI-Access Points, Anlagen und Geräten verknüpft werden. Die daraus gewonnenen Informationen zur Nutzung von Flächen, Arbeitsplätzen, technischen Anlagen und Geräten werden anhand von Use Cases in Apps visualisiert oder in Entscheidungshilfen integriert. Die Use Cases decken ein breites Spektrum an Bedürfnissen ab, die nicht nur Gebäude, sondern auch Aufgaben vernetzen: Mitarbeitenden wird die Zusammenarbeit in agilen Teams erleichtert. Standortverantwortliche können das Raumangebot oder den Flächenverbrauch optimieren. Das FM weiss, wann Räume gereinigt werden müssen und ein «Lab Device Asset Tracking» ermöglicht Forschenden, kostspielige Anlagen und Geräte zu teilen.
Viele Bewirtschafter kämpfen damit, dass sie zu wenig Daten haben. Bei Smart Buildings werden aber auch grosse Datenvolumen schnell zur Herausforderung. Roche zeigt, wie Big Data eine smarte Bewirtschaftung von Geschäftsflächen ermöglichen. Die Jury schätzt besonders, dass sich das Roche-Team nicht einfach am technisch Machbaren orientiert. Die Einsicht, dass der Mehrwert von Endnutzern erzeugt wird, und technische Innovationen einen Use Case erfordern, schärft gerade bei komplexen Digitalisierungsprojekten den Blick aufs Wesentliche: den Unternehmenserfolg. Die Jury würdigt, dass der Lösungsansatz nicht nur Liegenschaftsverwaltungen, sondern explizit auch Mieter wettbewerbsfähiger macht.
Digitalisierung so einfach und bequem wie möglich machen: Certimo AG – Zürich
Die Certimo AG ist ein Kleinunternehmen mit zwei Standorten im Kanton Zürich. Eingespielte Teams mit langejährigen Mitarbeitenden bewirtschaften rund 1’000 Mietwohnungen und 100 Wohnungen im Stockwerkeigentum. Schon vor der Pandemie hat das Unternehmen angefangen, den Bewirtschaftungsprozess zu digitalisieren und Abläufe neu zu organisieren.Dank einer engagierten Fachspezialistin und einem technologieaffinen Chef können Mitarbeitende heute Arbeitsschritte von der Ausschreibung von Mietobjekten über die Mieterauswahl bis zur Vertragsunterzeichnung und Kautionszahlungen digital abwickeln. Das Unternehmen kann dadurch zusätzliche Mandate übernehmen. Mitarbeitende können sich Aufgaben und Projekten widmen, die im Tagesgeschäft früher zu kurz kamen. Weil digitale Ablagen und Prozesse den täglichen (Um-) Weg ins Büro ersparen, können neue Mitarbeitende aus einem grösseren Einzugsgebiet rekrutiert werden.
Hinter dem Erfolg steht nicht einfach eine Proptech-Lösung, sondern die Bereitschaft, digitale Produkte auszuprobieren, die Weiterentwicklung einer vielversprechenden Lösung aktiv mit Sach- und Fachwissen zu unterstützen, und die Einführung neuer Abläufe und Funktionen im Unternehmen so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Für das schrittweise Onboarding wurden Erleichterungen demonstriert und neue Vorgehensweisen in konzisen Checklisten dokumentiert. Mit der Entscheidung, Neugeschäfte vollständig und den Bestand nur bei Änderungen zu digitalisieren, wurde ein ressourcenschonender Rollout ermöglicht. Aufbauend auf den Erfolgen wurden nächste Digitalisierungsschritte geplant.
Digitalisierung ist kein Selbstläufer: viele erfahrene Mitarbeitende befürchten, dass sich vermeintlich innovative Lösungen in der Praxis nicht bewähren, dass Neuerungen etablierte Abläufe unübersichtlicher und fehleranfälliger machen, oder dass die Umstellung auf neue Systeme zu viele finanzielle und personelle Ressourcen bindet. Certimo zeigt, dass ein Paradigmenwechsel dank einem klaren Fokus auf Nutzerbedürfnisse und Resultate möglich ist. Die Jury würdigt, dass Certimo als Kleinunternehmen die Digitalisierung von Bewirtschaftungsprozessen nicht nur weitsichtig vorangetrieben und mit leichter Hand organisatorisch verankert hat, sondern gleichzeitig die Weiterentwicklung einer Proptech-Lösung aktiv inhaltlich unterstützt und die gesamte Branche dadurch einen Schritt weitergebracht hat.
Stockwerkeigentum stressfreier bewirtschaften: H&B Real Estate AG
Die H&B Real Estate AG ist ein KMU, das im Grossraum Zürich eine breite Palette an Dienstleistungen im Immobilien- und Transaktionsmanagement anbietet. Im spezialisierten Stockwerkeigentum-Team kümmern sich fünf Mitarbeitende um ein Portfolio von rund 500 Wohnungen[CB2] .Um Stockwerkeigentums-Mandate attraktiver zu machen und das Team während der Versammlungssaison zu entlasten, hat das KMU eine Proptech-Lösung adoptiert, mit der Stockwerkeigentümerversammlungen und die vor- und nachgelagerten Prozesse digitalisiert werden können. Stockwerkeigentümer können selbständig und rund um die Uhr Dokumente einsehen. Bewirtschafter können über das ganze Jahr Traktanden erfassen. Traktandenlisten können einfach zusammengestellt und verteilt werden. Abstimmungen können leicht ausgezählt und Entscheide schnell protokolliert werden. Ein Ticketing-System vereinfacht die Kommunikation, neben Eigentümern können auch Mieter direkt informiert werden.
Damit die Software-Lösung die Bedürfnisse aus der Bewirtschaftung angemessen berücksichtigt, ist die H&B Real Estate AG 2020 eine Innovationspartnerschaft mit den Entwicklern eingegangen. Durch die Zusammenarbeit konnte sichergestellt werden, dass Bewirtschaftungsprozesse korrekt abgebildet und problematische Medien- und Systembrüche eliminiert wurden. Dank effizienteren Prozessen konnte das Unternehmen zusätzliche Mandate akquirieren, dank der besseren Strukturierung der Versammlungen braucht es bei grösseren Versammlungen weniger spezialisiertes Personal, dank dem Aufgaben- und Auftragssystem können Anfragen schneller erledigt werden, die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum ist insgesamt nicht nur effizienter, sondern auch transparenter geworden.
Stockwerkeigentum ist in der Branche wenig beliebt und während der Versammlungssaison oft belastend. Die H&B Real Estate AG signalisiert mit ihrem Innovationsprojekt, dass ihr das Geschäftsfeld wichtig ist, und dass sie das STWE-Team entlasten will. Die Digitalisierung erleichtert Abläufe, reduziert Missverständnisse und ermöglicht eine zeitgemässe Kommunikation mit Eigentümern und deren Mietern. Die Jury würdigt, dass die H&B Real Estate AG mit ihrer Innovationspartnerschaft wichtige Impulse für die Entwicklung einer Proptech-Lösung geliefert hat, die der gesamten Branche zugutekommt und dazu beiträgt, dass die Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum gerade für junge Mitarbeitende wieder attraktiver wird.
Link zum Publikumsvoting (für SVIT-Mitglieder): www.svit-award.ch
Stimmabgabe vom 10. August bis zum 11. September 2022
Unter den Teilnehmenden werden 20 Tickets für die Preisverleihung vom 26. September 2022 im Kraftwerk Selnau in Zürich verlost.
