Schlagwort: Logistik

  • Modernisierung einer Betriebszentrale sichert langfristige Kapazitäten

    Modernisierung einer Betriebszentrale sichert langfristige Kapazitäten

    Migros Ostschweiz hat mit dem Umbau und der Modernisierung der Betriebszentrale in Gossau begonnen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, beabsichtigt die Geschäftsführung der Migros Ostschweiz, mit der Rekonstruktion das Gebäude fit „für Betrieb und die Expansion in den nächsten 40 Jahren“ zu machen, wie Sandro Feltscher, Leiter der Direktion Logistik und Informatik bei der Migros Ostschweiz, zitiert wird.

    Die Arbeiten werden im Wesentlichen am Gebäude C der Betriebszentrale vorgenommen. Dieses dient seit 1979 der Produktion und dem Vertrieb von Fleisch- und Charcuterieprodukten sowie für die Kommission und Spedition gekühlter Lebensmittel. In einem ersten Bauabschnitt wird an der südlichen Seite ein Ergänzungsbau mit zusätzlichen Andockstellen für Lieferfahrzeuge errichtet. Im kommenden Jahr sollen Abstellplätze für Lastanhänger sowie Parkplätze für Mitarbeiter saniert werden. In den Jahren 2028 und 2029 sollen neue zeitgemässe Räume für Mitarbeitende errichtet werden. Parallel zu den gesamten Baumassnahmen sollen die Kühlstrecken für Kommissionierung durch moderne ersetzt werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird für 2030 gerechnet.

    „Die grösste Herausforderung im Bauprojekt sind der Anlagenersatz und die Sanierung der Produktion unter laufendem Betrieb. Auch während des Austauschs benötigen unsere Supermärkte und Restaurants täglich Lieferungen mit Milchprodukten, Fleisch und anderen gekühlten Waren“, heisst es von Feltscher. 

  • Neues Kompetenzzentrum stärkt Logistik und Bodenlösungen in Oberhasli

    Neues Kompetenzzentrum stärkt Logistik und Bodenlösungen in Oberhasli

    Die SHARKGROUP AG, eine Spezialistin für Bodenlösungen aus Oberhasli, bezieht gemeinsam mit der Dietiker Planzer Transport AG ihr neues Kompetenzzentrum in Oberhasli. Wie Planzer in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, werden die beiden Unternehmen nun unter einem Dach ihre Kompetenzen bündeln. Während Planzer die Logistik der SHARKGROUP auf den 4000 Quadratmetern Lagerfläche übernimmt, kann die SHARKGROUP mit dem neuen Standort ihr Wachstum voranbringen und ihr Angebot weiter ausbauen.

    Das Kompetenzzentrum hat eine Fläche von 10‘000 Quadratmetern und besitzt eine 3000 Quadratmeter grosse Solaranlage auf ihrem Dach. Sie ermöglicht den Unternehmen zudem kurze Wege und CO2-reduzierte Transporte und ist damit ein Schritt in Richtung nachhaltiger Logistik.

    Wie die SHARKGROUP in einer Mitteilung erklärt, kann das Unternehmen mit dem neuen Standort seine Präsenz in der Region Zürich weiter stärken und eine bessere Verfügbarkeit des Sortiments ermöglichen. Zudem schaffen die erweiterten Kapazitäten und Ausstellungsflächen mehr Raum für individuelle Betreuung und Dienstleistungen. „Wir sind stolz auf das Wachstum unserer Gruppe und darauf, unseren Kunden künftig noch mehr Nähe und Service bieten zu können“, so Geschäftsführer Moritz Mühlebach, Geschäftsführer der SHARKGROUP. „Dieses Projekt ist Ausdruck unseres unternehmerischen Weitblicks und unseres Anspruchs, die Branche aktiv mitzugestalten.“

  • Das Landolt-Areal im Wandel

    Das Landolt-Areal im Wandel

    Welche Bedeutung hat die Entwicklung des Landolt-Areals für den Wirtschaftsstandort Glarus? Welche Impulse erwarten Sie konkret für die lokale Wirtschaft und die Schaffung neuer Arbeitsplätze?
    Das Areal ist heute bereits gut ausgelastet mit vielen verschiedenen KMU. Mit dem mittelfristigen Wegzug der Firma Landolt wird der Altbestand frei. Besonders interessant dabei ist die Shedhalle, welche wir bereits saniert und das Dach mit einer grossen PV-Anlage ausgestattet haben. Wir sind dabei, neue Mieter anzusiedeln und bieten einen sehr attraktiven Standort mit optimaler Logistikanbindung. Hier entstehen neue attraktive Arbeitsplätze.

    Zwischennutzungen wie der geplante Mobility-Hub sind ein zentrales Element im Konzept. Welche Chancen sehen Sie in diesen temporären Nutzungen zur Belebung des Areals während der Entwicklungsphase?
    Dies ist einer der wichtigsten Teile der Transformation. Die bestehenden Mietenden möchten wir, wenn möglich, alle behalten. Wir pflegen einen direkten Kontakt zu ihnen, damit diese sich auch innerhalb des Areals weiterentwickeln können. Die Gebäude mit Zwischennutzungen werden günstig aber nicht lange vermietet, sei dies als Lager, Parking oder Hub, aber ohne grosse Investitionen von unserer Seite. Hier ist auch Platz für Kreativität.

    Wie sind der Kanton Glarus und die Standortförderung in das Projekt eingebunden? eingebunden? Gibt es eine strategische Abstimmung mit kantonalen Entwicklungszielen?
    Wir stehen in einem regelmässigen Austausch mit der Standortförderung und sind zuversichtlich aufgrund der guten Lage und der Grösse der angebotenen Fläche, auch grössere KMU für den Kanton Glarus gewinnen zu können. Bereits sind mehrere Betriebe interessiert, sich hier niederzulassen.

    Die partizipative Planung wird betont. Wie konnten sich Anwohnerinnen und Anwohner resp. Gewerbetreibende konkret einbringen und welche Erkenntnisse aus diesem Prozess fliessen in die nächsten Schritte ein?
    Mit gut abgestützter Behördenvertretung und einem Fachgremium aus Wirtschaft und Städtebau sowie einem internationalen Planerteam wurden der Städtebau, die Bezüge zu den Nachbarn sowie die Nutzung und Bebauungsverteilung des Areals neu bearbeitet. Viele der alten Spinnereigebäude sollen erhalten und mit neuem Leben erfüllt werden.

    Das heute reine Gewerbeareal wird mit verschieden gewerblichen Angeboten ergänzt, und auch ein kleiner Anteil Wohnen wird möglich. Die sehr attraktive Lage zwischen den Bachläufen Chli Linthli und dem Mühlibach lädt auch Spaziergänger und Anwohner ein, diesen schönen und idyllischen Ort zu erleben.

    Zusammen mit der Gestaltungskommission und der Denkmalpflege erarbeiten die Planenden zurzeit das Richtprojekt. Bis nach dem Sommer 2025 werden die zukünftige Gestalt des Areals, das erweiterte Gewerbeangebot und die Wohnungsvielfalt aufgezeigt werden können. Wir sind sehr froh über die sehr gute Zusammenarbeit und überzeugt, dass durch den sorgsamen Umgang mit dem Bestand und den neuen Gebäuden ein grosser Mehrwert für die Arealnutzenden, aber auch für die Anwohnenden entsteht.

    Die Entwicklung erfolgt in vier Etappen. Wie stellen Sie sicher, dass das Areal bereits in den Zwischenphasen lebendig, nutzbar und attraktiv bleibt und nicht zu einer langjährigen Baustelle wird?
    Wie bereits angesprochen wird ein Teil in den bestehenden Industriegebäuden neu genutzt. Die sehr alten Bestandsbauten, welche mittelfristig nach dem Auszug der Firma Landolt leer stehen, sollen nach einem Umbau oder einer Modernisierung rasch wieder vermietet werden. Dazu wurden die verschieden Talentzonen definiert, und diese bilden die Etappen. Mit der Fertigstellung der jeweiligen Zonen wird die Entwicklung sukzessiv abgeschlossen.

    Der Innovationscampus am Chli Linthli soll sich unabhängig und bedarfsorientiert entwickeln. Welche Zielgruppen möchten Sie hier ansprechen und welche Branchen könnten sich hier ansiedeln?
    Dieses Areal ist heute voll besetzt mit einem breiten Angebot an Gewerbe. Hier wird der Bedarf der Zukunft untergebracht werden. Die Idee ist, ein vielfältiges Angebot an Gewerbe entstehen zu lassen, welches eine gute Vernetzung innerhalb dieses Areals braucht und wie ein Campus funktioniert. Wir sind aber auch offen für andere Ideen. Welche das sind, wird die Zukunft zeigen.

    Wie schaffen Sie auf dem Areal langfristig Identität und Bindung? Welche Rolle spielen dabei soziale, kulturelle oder ökologische Angebote für die künftigen Nutzerinnen und Nutzer?
    Das Areal hat heute bereits eine reichhaltige Geschichte. Dies sieht man hier überall. Mit einer neuen Nutzung und dem richtigen Umgang wird die Kultur gewahrt aber auch neu definiert. Mit unserm Ziel der Nachhaltigkeit wird dieser Prozess auch Ressourcen schonen. Mit dem Einsatz von natürlichen Baustoffen und einer einfachen Architektur wird für die Nutzenden bezahlbarer Arbeits- und Wohnraum geschaffen, welcher gesund und lebenswert ist. Das Areal bietet mit seinen Wasserläufen, dem Grünraum, den neu geschaffen Quartierplätzen etc. viel Raumqualität, aber auch einen sehr attraktiven Ort zum Arbeiten, Wohnen und Bleiben.

  • Pistors Wachstum erfordert grössere Gebäude

    Pistors Wachstum erfordert grössere Gebäude

    Pistor hat in Rothenburg das Warenumschlagszentrum WUZ West erweitert. Die Investitionen für das vollautomatisierte Nachschublager belaufen sich laut einer Medienmitteilung auf 34 Millionen Franken. Nun soll das Gebäude Platz für 22’000 Paletten bieten, 7000 mehr als bisher.

    Eine Solaranlage auf dem Dach liefert laut Pistor jährlich so viel Strom, dass damit 66 Haushalte versorgt werden könnten. «Ausserdem», so Geschäftsleistungsmitglied und Logistikleiter Richard Betschart, «haben wir ein grosses Erdspeichersystem installiert, das uns erlaubt, das Areal mit der eigenen Sommerabwärme im Winter zu heizen und den CO2-Ausstoss zu minimieren». Zudem baut Pistor den Angaben zufolge auch die Zahl an Elektrolastwagen aus.

    Mit dem Erweiterungsmassnahmen reagiert der Gastro-Grosshändler und -Dienstleister den Angaben zufolge auf die kontinuierlich steigende Nachfrage. Neben seinem Stammgeschäft, der Belieferung von Bäckereien und Konditoreien, versorgt die Firma auch Gastronomie- und Gesundheitsbetriebe wie Spitäler und Altersheime.

    Doch der grosse Wurf stehe erst noch bevor, so Pistor: Am Hauptsitz in Rothenburg plant das Unternehmen bis 2030 auf einer Fläche von vier Fussballfeldern neue Büro-, Lager-, Warenumschlags- und Distributionsflächen. Zudem erfolgt noch in diesem Jahr der Spatenstich für ein Verteilzentrum in Sennwald SG. Von dort aus soll die Ostschweiz noch besser beliefert werden.

  • Rhenus Schweiz nimmt in Schaffhausen Solardach in Betrieb

    Rhenus Schweiz nimmt in Schaffhausen Solardach in Betrieb

    Rhenus Schweiz nimmt auf dem mit einer Spezialfolie ergänzten Dach des Logistikgebäudes in Schaffhausen insgesamt 2511 Photovoltaikmodule in Betrieb. Diese Anlage soll rund 1’100’000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Einer Medienmitteilung zufolge entspricht das etwa dem Verbrauch von 220 Haushalten.

    Das Gebäude war in knapp vier Monaten saniert worden. Der auf 6700 Quadratmetern erzeugte Solarstrom wird direkt in das Netz von Rhenus eingespeist. Damit will Rhenus drei Gebäude mit Büro-, Lager- und Mietflächen betreiben. Die Versorgung der Logistikflächen mit insgesamt 23 Laderampen und über 15’000 Palettenplätzen sowie Blocklager- und Kommissionierflächen sei damit gewährleistet.

    „In der nachhaltigen Logistik sind wir bei der Rhenus Gruppe am liebsten gleich zwei Schritte voraus“, wird der CEO von Rhenus Alpina, Andreas Stöckli, zitiert. „Mit dem jüngsten Anbau unserer Photovoltaik-Anlage in Schaffhausen sowie auch auf Logistikzentren in Basel und Spreitenbach schaffen wir die Grundlage für einen effizienteren und klimafreundlicheren Güterumschlag. Es braucht innovative Lösungen, die nicht nur der Umwelt und Gesellschaft zugutekommen, sondern auch unseren Kunden.“

    Die deutsche Rhenus Gruppe ist weltweit einer der führenden Logistikdienstleister mit 39’000 Mitarbeitenden an 1120 Standorten und einem Jahresumsatz von 8,6 Milliarden Euro. In der Schweiz unterhält das Unternehmen 15 Standorte.

  • Flughafen Zürich nimmt neue Gepäckanlage in Betrieb

    Flughafen Zürich nimmt neue Gepäckanlage in Betrieb

    Der Flughafen Zürich beginnt mit der Umstellung auf eine neue Gepäcksortieranlage, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Diese befindet sich weitgehend im Untergrund und umfasst eine Förderstrecke von rund 25 Kilometern. Sie wird von 5500 Motoren angetrieben und weist den Angaben zufolge eine höhere Energieeffizienz auf als die aktuelle Anlage. Ausserdem wird sie von 5600 Sensoren überwacht und entspricht den neuen EU-Vorschriften zur Sicherheitskontrolle.

    Die Anlage ist laut Mitteilung das aktuell grösste Bauprojekt am Flughafen Zürich. Ihre Kosten belaufen sich auf rund 400 Millionen Franken. Der Flughafen Zürich geht davon aus, dass sie während 20 bis 25 Jahren im Betrieb sein wird.

    Die Umstellung auf die neue Anlage wird ab dem 6. November schrittweise erfolgen. Bis Ende Januar 2024 soll die Gepäcksortierung so weit umgestellt sein, dass das gesamte aufgegebene Gepäck nach den neuen EU-Vorschriften kontrolliert werden kann. Der vollständige Ersatz der alten Anlage wird voraussichtlich bis 2026 dauern.

  • Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Neues ewz-Zentrallager: hohe Effizienz bei halber Fläche

    Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte das neue ewz-Zentrallager im Mai 2023 den Nutzern des Geschäftsbereiches Netze übergeben werden. Bis August wurde ein minutiös geplanter Umzug des gesamten Lagerbestandes von der einen Seite des Areals ins neue Gebäude vollzogen und dies bei vollem Betrieb. Sämtliche Artikel, ob Schraubenzieher, Leuchten, Kabel, Verteilkästen oder Mittelspannungstransformator, mussten für die die ewz-Mitarbeitenden von Bau und Betrieb jederzeit verfügbar sein. Zudem musste jeder Artikel im neuen Lager auch seinen neuen «digitalen Platz» in den ewz-IT-Systemen finden, damit der gesamte Bestell-, Rüst- und Auslieferungsvorgang in der gewohnten Qualität und Zeitspanne abgewickelt werden kann.

    Heute stellte Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, das neue Zentrallager zusammen mit den ewz-Verantwortlichen den Medien vor. Anhand der Legislaturschwerpunkte im Bereich Energie zeigte er auf, wie wichtig das neue Logistikzentrum für die Versorgungssicherheit und das Erreichen der Energie- und Klimaziele der Stadt Zürich ist. Baumer: «Nur mit einer leistungsfähigen und bedarfsgerechten Infrastruktur können wir die Transformation der Energieversorgung vorantreiben und die Versorgungssicherheit stärken.»

    Höhere Effizienz trotz 50 Prozent kleinerer Fläche
    Die Lagerflächen in der alten Bobinenhalle und dem Betriebsgebäude aus dem Jahr 1974 boten etwa doppelt so viel Platz wie das neue Lager. Diese logistische Herausforderung wurde dank eines neu entwickelten Logistikkonzeptes mit einer optimalen Ausnutzung der Höhe und Verdichtung mit drei automatischen Lagereinrichtungen gelöst: Dies sind vier Lagerlifte mit rund 5’400 Plätzen, ca. 1’200 Palettenplätze in einem Verschieberegallager sowie ein Paternoster für Bobinen (grosse Kabelspulen) mit 282 Lagerplätzen. Dazu braucht es ein höchst leistungsfähiges Tragwerk und Decken, die den Anforderungen einer Brücke entsprechen müssen, da sie sehr hohen Belastungen standhalten müssen. Zudem muss das Lager auch nach einem Erdbeben funktionsfähig bleiben, damit ewz selbst im Katastrophenfall die systemrelevanten Stromnetze rasch wieder instand setzen kann. Mit der Integration der Eichstelle in das neue Zentrallager können die grösstmöglichen Synergien in den Prozessen sowie den Lagereinrichtungen genutzt werden.

    Neuer Blickfang im Industriequartier
    Besonders anspruchsvoll war das Einbringen der 55 Tonnen schweren und 32 Meter langen vorgefertigten Stahlbetonträgern auf das Grundstück, das eingebettet ist zwischen zwei Eisenbahnviadukten, der Duttweiler-Brücke, Zubringergeleisen zum Migros-Areal sowie der Pfingstweidstrasse. Die Wuchtigkeit des Innenausbaus widerspiegelt sich jedoch kaum in der Aussengestaltung. Mit seiner Fassade aus unbehandeltem Douglasienholz, das zu 80% aus der Forstregion Zürich Nord stammt, ist es ein Blickfang mitten im von Backsteinen, Glas, Stahl und Beton geprägten Zürcher Industriequartier. Mit der Zeit wird die Ostfassade sowie das Dach intensiv begrünt sein und so einen Beitrag an die Biodiversität leisten.

    Baustart Erneuerung Betriebsgebäude Herdern
    Im September 2023 wurde mit dem Überdachen des Unterwerks Herdern die zweite Bauetappe eingeläutet. Das Hauptgebäude wird auf den Rohbau zurückgebaut, saniert und um zwei Geschosse aufgestockt, wobei die beiden neuen Stockwerke über der alten Lagerhalle und dem Unterwerk auffällig herausragen werden. Mit einer neuartigen Rezirkulationsanlage, die Grundwasser als Energiequelle nutzt, und einer grossen Solaranlage ist dieses Bauvorhaben auch in Bezug auf die Energieversorgung zukunftsweisend. Für die Instandsetzung und Optimierung des gesamten ewz-Areals Herdern haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich im September 2020 mit einem Ja-Anteil von 88,2% den Objektkredit von 167,44 Mio. Franken bewilligt.

  • Limmattal soll seine Stadtwerdung aktiv gestalten

    Limmattal soll seine Stadtwerdung aktiv gestalten

    Der Urbanist Thomas Sevcik geht davon aus, dass die Region zwischen Schlieren und Turgi zunehmend zu einer Stadt wird. In seiner Publikation „Limmattalstadt – Impulse für die Region entlang der Limmat“ schlägt er vor, diese Urbanisierung „aktiv und strategisch“ zu gestalten. „Kommen wird die Limmattalstadt sowieso. Aber wir sollten sie so gut machen, wie wir nur können“, schreibt er.

    Sevcik schlägt unter anderem sogenannte Neogebiete vor. Diese sollten Lücken zwischen den Siedlungsgebieten schliessen. So könnte ein Campus etwa auf einem Teil des Rangierbahnhofs Platz für eine Hochschule Limmat, ein Rechenzentrum, aber auch ein Kongress- und Unterhaltungszentrum bieten. Zwischen Neuenhof und Killwangen könnte ein neues Wohnquartier entstehen, im Tägerhard östlich von Wettingen ein zukunftsgerichtetes Quartier für neue Wohn- und Arbeitsformen. Auch in der Hard in Siggenthal könnte ein neues Quartier Arbeiten, Wohnen und Freizeit verbinden.

    Sevcik weist darauf hin, dass die Limmat bisher in der Region wenig präsent ist. Er schlägt die Aufwertung der Flusslandschaft in Dietikon zu einer Riviera vor.

    Wirtschaftlich sollte die künftige Limmattalstadt auf ihre Stärken in der angewandten Technologie und im Design, auf Logistik und Handel sowie Medtech und Biotech setzen. Die Mobilität in der Region sollte durch die Verlängerung der Limmattalbahn, die Nutzung der Bahnstrecke zwischen Dättwil und Wettingen, durch Seilbahnen und das Velonetz erleichtert werden. Sevcik schlägt auch einen Startplatz für vertikal startende elektrische Helikopter bei der Autobahnraststätte Würenlos vor.

    Sevcik hat die Strategieideen auf Initiative der Standortförderung Limmatstadt erarbeitet und am 15. August an der Generalversammlung der Limmatstadt AG vorgestellt. 20 Unternehmen, vor allem aus der Region, haben das Projekt unterstützt. Die Publikation kann digital bestellt werden.

  • Basler Hafenareal will Energie sparen

    Basler Hafenareal will Energie sparen

    Die Akteure auf dem Basler Hafenareal könnten ihre Energiekosten um 20 bis 25 Prozent senken, erklärt Industrielle Werke Basel (IWB) in einer Mitteilung. Der Energieversorger stützt sich dabei auf eine Analyse, die IWB gemeinsam mit den auf dem Hafenareal ansässigen Unternehmen Schweizerische Rheinhäfen, Rhenus Alpina AG und Ultra-Brag AG sowie dem Jungunternehmen Sympheny aus dem Technopark Winterthur erstellt hat. Im Ergebnis weist die Analyse ein weitreichendes Energiekonzept aus, das auf einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch setzt.

    „Die Planung für das Hafenareal war komplex, da es die zahlreichen elektrischen Verbraucher wie zum Beispiel Kräne und Gebäude zu berücksichtigen galt“, wird Bernd Weinmann, Senior Strategie Entwickler bei der IWB, in der Mitteilung zitiert. Hier kamen die Lösungen der Empa-Ausgründung Sympheny ins Spiel, mit denen belastbare Modelle erstellt und tragfähige Szenarien entwickelt wurden. „Damit ist das Konsortium in der Lage, objektivierte strategische Entscheidungen für die zukünftige Entwicklung des Hafengebiets zu treffen“, meint Weinmann.

    Zwei bereits im Einsatz befindliche Photovoltaikanlagen sollen durch eine dritte auf dem Dach von Terminal 4 ergänzt werden, erläutert Rhenus Alpina-CEO Andreas Stöckli. Letztendlich wollen die Partner im Hafen mehr Strom produzieren, als sie selbst benötigen. „Für uns war klar, dass wir darum ein Gesamtkonzept für das Hafenareal brauchen“, sagt Stöckli. „Durch IWB und Sympheny wurden wir in diesem komplexen Prozess sehr gut begleitet.“

  • Pistor baut ihren Hauptsitz aus

    Pistor baut ihren Hauptsitz aus

    Die Pistor AG hat seit über 40 Jahren ihren Hauptsitz an der Hasenmoosstrasse – nahe des Bahnhofs Rothenburg Station. Das Unternehmen bietet über 25’000 Produkte sowie innovative Dienstleistungen an: «Als Grosshändlerin und Dienstleisterin beliefern wir seit längerem nicht nur Bäckereien und Confiserien, sondern auch Gastronomie- und Gesundheitsbetriebe wie beispielsweise Spitäler und Altersheime. Letztere wollen wir vermehrt mit Medizinalverbrauchsartikeln beliefern», erklärt der Pistor-CEO, Patrick Lobsiger. Er betont, dass das Unternehmen grundsätzlich auf Wachstumskurs sei, weshalb mehr Platz benötigt werde.

    Vorgesehen sind auf knapp 32’000 Quadratmetern vor allem Lager-, Warenumschlags- und Distributionsflächen. Hinzu kommen Auto-, LKW- und Veloparkplätze sowie neue Büroflächen. Diese sollen auf der Wiese zwischen dem Hauptsitz und dem ACE Café realisiert werden. Da das Grundstück in der Landwirtschaftszone liegt, ist eine Umzonung Voraussetzung. Diese erfüllt die Vorgaben des Teilrichtplans Siedlungslenkung 2030 von Luzern Plus. Die Rothenburger Stimmbevölkerung hat diesem Vorhaben am 12. März 2023 zugestimmt. Der Regierungsrat des Kantons Luzern muss den Entscheid der Stimmberechtitgen in einem Genehmigungsverfahren noch formell bestätigen. Lobsiger freut sich über das Vertrauen der Rothenburgerinnen und Rothenburger: «Mit der ausgebauten Infrastruktur und unseren hochautomatisierten Logistiklösungen wollen wir unseren Genossenschaftern und Kunden die effizienteste und zuverlässigste Lieferkette am Markt bieten», sagt Lobsiger.

    Der Neubau soll ab 2026 in drei Etappen in einer CO2-reduzierenden Bauweise erstellt werden. Für jede Etappe sind rund zwei Jahre eingeplant. Keines der Gebäude wird die Höhe von 30 Metern überschreiten. Eine ökologische Aufwertung der Neubauten durch eine Begrünung der Umgebung ist vorgesehen. Die Flachdächer sollen ebenfalls begrünt und mit sickerfähigem Belag sowie Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Der für den Ausbau des Hauptsitzes veranschlagte zweistellige Millionenbetrag soll auch den Erwerb von weiteren E-LKWS umfassen. Allein bis Ende 2023 will Pistor AG ihren Bestand von heute drei auf neu elf E-LKWs ausbauen.

    Das Unternehmen mit derzeit rund 616 Mitarbeitenden gilt als wichtiger Arbeitgeber in Rothenburg. Mit der Erweiterung könnten weitere Arbeitsplätze für die Zentralschweiz geschaffen werden.

  • Gütermetro beginnt Arbeiten im Gelände

    Gütermetro beginnt Arbeiten im Gelände

    Die erste Teilstrecke der Gütermetro von Härkingen nach Zürich soll 2031 in Betrieb gehen. Ende Januar wird mit ersten Arbeiten im Gelände begonnen, informiert die Cargo sous Terrain AG (CST) in einer Mitteilung. Konkret sind Probebohrungen und geophysikalische Messungen geplant, die Aufschluss über die Beschaffenheit des Untergrunds geben. Die Erkenntnisse sollen zur Konkretisierung der Planung der ersten Teilstrecke dienen und das entsprechende Bewilligungsverfahren vorantreiben.

    Für die Genehmigung der verschiedenen Instanzen von Bund und Kantonen muss CST eine Reihe von Nachweisen erbringen. In der Mitteilung zählt das Unternehmen vertiefte Abklärungen für Geologie, Verkehr, Verwertung des Aushubs, Umweltverträglichkeit und die Auswirkungen des geplanten Tunnels auf das Grundwasser auf. Eine detaillierte Streckenführung könne aus den ersten Arbeiten jedoch nicht abgelesen werden, erläutert CST.

    Die geplanten Probebohrungen sollen Tiefen von 100 und mehr Meter erreichen. Für die Umsetzung hat CST spezialisierte Firmen engagiert, die „mit modernen, umweltschonenden Methoden“ arbeiten, heisst es in der Mitteilung. Anreiner müssten lediglich mit geringen Geräuschemissionen und kurzzeitigen Verkehrssperrungen an einigen Messpunkten rechnen.

  • Post nimmt neues Paketzentrum in Buchs in Betrieb

    Post nimmt neues Paketzentrum in Buchs in Betrieb

    Die Post hat ein neues regionales Paketzentrum in Buchs in Betrieb genommen. Für den dazu notwendigen Umbau einer Lagerhalle hat das Unternehmen laut einer Medienmitteilung rund 15 Millionen Franken investiert.

    Nach 15 Monaten der Planung und des Bauens ist das Logistikzentrum seit Mitte Juli in Betrieb. Erstmalig bei der Post kommen hier vertikale, spiralförmige Förderbänder zum Einsatz. Sie sparen Platz und „hieven die Pakete in wenigen Sekunden zur Sortiermaschine auf knapp drei Meter Höhe“.

    So werden bis zu 5000 Pakete pro Stunde sortiert, die im Grossraum Aarau, Lenzburg, Seetal, Suhrental und Wynental aufgegeben und dort auch zugestellt. Sie müssen nun nicht mehr den Weg über die grossen Paketzentren wie Härkingen SO, Frauenfeld und Daillens VD machen. Das kürzt die Transportwege und macht die Paketverarbeitung nachhaltiger und schneller.

    Insgesamt 175 Mitarbeitende sind in Buchs beschäftigt, davon wurden 60 Stellen neu geschaffen. Weitere 100 sollen im kommenden Jahr von der Briefzustellstelle Aarau dorthin umziehen.

    „Die Post ist eine attraktive Arbeitgeberin im Aargau, sie beschäftigt fast 2500 Aargauerinnen und Aargauer. Mit dem neuen Logistikzentrum bekennt sie sich zu unserem Wirtschaftsstandort, was mich sehr freut“, wird Dieter Egli, Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Aargau, in der Medienmitteilung zitiert.

    Nach Rümlang ist Buchs den Angaben zufolge das zweite regionale Paketzentrum, das die Post in diesem Jahr in Betrieb genommen hat. Weitere regionale Paketzentren hat der Konzern in Vétroz VS, Cadenazzo TI, Untervaz GR und Ostermundigen BE eröffnet. Insgesamt rund 250 Millionen Franken hat die Post in den vergangenen Jahren in den Ausbau ihrer Sortier- und Zustellinfrastruktur investiert.

  • Gütermetro geht in die Umsetzung

    Gütermetro geht in die Umsetzung

    Ende 2021 hatte die Cargo sous terrain AG (CST) vom Parlament grünes Licht für die Pläne zur Verlegung eines Teils des Gütertransports der Schweiz in den Untergrund bekommen. Damit könne CST nun auf die Mittel der Investoren für die Baubewilligungsphase zurückgreifen, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung. Als nächstes sollen die Bewilligungsverfahren in den Kantonen entlang der ersten Teilstrecke des Tunnels vorbereitet werden. In den Kantonen Aargau, Solothurn und Zürich sind Richtplanungsverfahren für Ende dieses Jahres angesetzt.

    Die erste Teilstrecke soll von Härkingen SO zum Flughafen Zürich führen. Hier prüfe CST aktuell geeignete Hub-Standorte, heisst es in der Mitteilung. Mit der am Unternehmen beteiligten Flughafen Zürich AG wurde vereinbart, den Flughafen bereits mit der ersten Teilstrecke anzubinden. Dabei steuert CST die Abzweigung vom Haupttunnel und einen Vertikalförderer bei. Die Flughafenbetreiberin übernimmt den Bau des Logistik-Terminalgebäudes.

    Parallel wird an der schweizweiten Erweiterung des Netzes gearbeitet. Hier seien in den letzten Monaten wichtige Etappenziele erreicht worden, schreibt CST. In der Mitteilung wird hier die Anbindung der Ostschweiz genannt. Hier hatte CST mit den Kantonen St.Gallen und Thurgau eine Potenzialanalyse durchgeführt. Sie habe gezeigt, „dass die Verlängerung des Netzes bis nach St.Gallen technisch und wirtschaftlich erfolgversprechend ist“.  Eine Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit den Kantonen Waadt und Genf habe ein entsprechendes Potenzial auch für die Romandie aufgezeigt.

  • Vier Firmen sind für Swiss Logistics Award nominiert

    Vier Firmen sind für Swiss Logistics Award nominiert

    Der Berner Verein GS1 Switzerland hat vier Unternehmen für seinen diesjährigen Swiss Logistics Award nominiert. Mit dem Preis zeichnet er einer Mitteilung zufolge „besondere Markt- und kundenorientierte Prozesslösungen“ aus, die als besonders vielversprechend gelten.

    Zu den Nominierten gehört erstens die Brauerei Feldschlösschen mit Sitz in Rheinfelden AG. Sie konnte die Jury mit einem Projekt  für die umweltschonende Lieferung von Getränken überzeugen. Bis 2030 will Feldschlösschen seine gesamte Logistik CO2-neutral betreiben. Dafür hat es sich bereits 20 neue 26-Tonnen-Stromlastwagen beschafft.

    Zweitens gehört Gilgen Logistics aus Köniz BE zu den Nominierten. Das Unternehmen digitalisiert seine Intralogistik-Anlagen. Dabei setzt es etwa auf die Erweiterte Realität und die Cloud. Jedes Element der Anlage erhält einen digitalen Zwilling. So kann die Anlage der Kundschaft oder beim Service digital vorgestellt werden. Die Detailhändlerin Denner hat bereits eine digitalisierte Anlage von Gilgen in Betrieb genommen.

    Drittens wurde Kemaro aus Eschlikon TG unter die Nominierten gewählt. Das Unternehmen konnte mit einem Trockenreinigungsroboter überzeugen. Dieser kann in der Logistik autonom und ohne den Einsatz von Chemikalien oder Wasser reinigen. Er kann die Reinigungskosten den Angaben zufolge um 50 Prozent reduzieren.

    Das vierte nominierte Unternehmen ist SBB Cargo mit Sitz in Olten. Überzeugen konnte die Güter-Sparte der SBB mit dem Projekt Urban Mining Logistics Zürich. Dabei baut SBB Cargo gemeinsam mit der Zürcher Spross Transport & Recycling AG eine Anlage für Recyclingbeton. Diese verwertet Abbruchmaterial wieder, das von der Stadt Zürich geliefert wird. Die Transporte von Primär- und Sekundärrohstoffen erfolgen ausschliesslich auf der Schiene. Das Konzept ist laut Mitteilung durch die Verbindung von Urban Mining, Urban Logistics und Rail Logisitics entstanden.

    Der Swiss Logistics Award wird am 8. Juni im Kursaal Bern vergeben.

  • Neue Paketlogistik soll Städte entlasten

    Neue Paketlogistik soll Städte entlasten

    Ein neues Pilotprojekt der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse testet in Zürich ein alternatives Verteilsystem für Paketsendungen. Es soll den Lieferverkehr in Städten reduzieren. Eine Medienmitteilung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zitiert das Bundesamt für Raumentwicklung, wonach das Paketaufkommen durch den wachsenden Online-Handel bis 2040 um 75 Prozent steigen und der Güterverkehr in der Folge um 37 Prozent zunehmen werde.

    Das ZHAW-Institut für Nachhaltige Entwicklung in Winterthur leitet dieses Projekt. Daran beteiligt sind Unternehmen wie H&M, Zalando und Ikea. Projektpartner sind neben der Stadt Zürich auch die Schweizerische Post, DPD und Cargo Sous Terrain. Die angestrebte Lösung sieht ein Zusammenspiel dreier Verteilzentren, sogenannter Hubs, vor. Das Projekt will Städten auch Bewertungskriterien zur Verfügung stellen, mittels derer sie geeignete Standorte finden können.

    „Heute fährt jeder Lastwagen einmal durch die Stadt und verteilt die Ware. Mit einem Hub in der Stadtmitte, von dem aus die Feinverteilung stattfindet, kann man viel besser bündeln“, wird Maike Scherrer von der ZHAW zitiert. Ein digitales Rückgrat auf Basis von künstlicher Intelligenz soll die Sendungszuteilung auf unterschiedlichen Transportmitteln so organisieren, dass möglichst wenige Transportkilometer gefahren werden. Freie Transportkapazitäten können online versteigert werden. Wichtig sei, dass die Distanz zur Wohnadresse kurz ist, damit die Paketempfänger möglichst zu Fuss zum Microhub gehen können.

  • Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Imbach Logistik errichtet im Littauerboden sein neues Logistikcenter Luzern. Im August 2020 war der Spatenstich für den Neubau  mit einer Gesamtfläche von rund 30’000 Quadratmeter erfolgt. Nun ist die Gebäudehülle fast fertiggestellt, informiert das zur Galliker Transport AG gehörende Unternehmen mit Sitz in Schachen.

    Das Ende der Bauarbeiten ist für Herbst 2024 vorgesehen. Einmal fertiggestellt sollen im neuen Logistikzentrum rund 60 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das Lager werde ein vollautomatisiertes Hochregallager mit Stellplätzen für 6500 Paletten und ein ebenfalls vollautomatisiertes Kleinteilelager beinhalten, erläutert Imbach Logistik. Im Zuge der Arbeiten werden zudem von Imbach am Standort bereits betriebene alte Hallen abgerissen.

    Die Energie für das neue Logistizentrum will Imbach Logistik aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Heizung und Kühlung des gesamten Gebäudes sollen mit Grundwasser erfolgen, eine auf dem Dach geplante Photovoltaikanlage ist auf eine jährliche Produktion von 950’000 Kilowattstunden Strom ausgelegt. Insgesamt investiert Imbach Logistik rund 60 Millionen Franken in das Projekt.

    Aktuell werden Haus- und Gebäudetechnik installiert und die Fördertechnik für Paletten und Behälter eingerichtet. Im Kleinteilelager sind bereits erste Arbeiten für die Inbetriebnahme angelaufen.

  • Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    In der Pandemie habe der ohnehin wachsende Online-Handel weiter zugelegt, schreiben das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, der Verein Pro Innenstadt Basel und der Logistikcluster Region Basel  in einer gemeinsamen Mitteilung. Die von ihnen entwickelten anbieterneutralen Paketanlagen sollen hier Abhilfe schaffen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde bereits eine erste der sogenannten Smart Boxes am Claraplatz aufgestellt.

    Eine weitere Smart Box soll am St.Johann eingerichtet werden, ein dritter Standort sei in Planung, informieren die Projektpartner in der Mitteilung weiter. Bis Februar 2023 wollen sie Akzeptanz und Wirkung der Paketanlagen testen. „Das aktuelle Pilotprojekt soll aufzeigen, wie rege das Angebot genutzt wird und wie stark das tägliche Verkehrsaufkommen damit reduziert werden kann“, wird Deborah Strub, Vorsitzende des Logistikclusters Region Basel, in der Mitteilung zitiert.

    Finanziert wird das Projekt vom Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt und dem Verein Pro Innenstadt Basel. „Bewohnerinnen und Bewohner von Basel können so bestellte Pakete bequem an die Smart Box Basel liefern lassen, wo sie diese rund um die Uhr abholen können“, erläutert der Geschäftsführer des Vereins Mathias F. Böhm. Hergestellt und betrieben werden die Paketanlagen von der Huber AG. Sie hat zudem eine digitale Anwendung für die Nutzung der Smart Boxes entwickelt.

  • s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    Das Unternehmen s:stebler hat in diesem Jahr bereits drei Partnerschaften geschlossen. Dies geht aus Medienmitteilungen des Herstellers von Briefkastenanlagen, Depotboxen und Dachflächenfenstern aus Oensingen hervor.

    Erstens spannt s:stebler mit dem Start-up LivingPackets zusammen. Das 2016 im französischen Nantes gegründete Unternehmen hat eine intelligente Zustellbox entwickelt, die digital verriegelt werden kann. Die Box ist unter anderem mit GPS-und Internetverbindung ausgestattet, wodurch die Lieferung jederzeit überwacht werden kann. Ausserdem ist die Box wiederverwendbar, was den im Online-Handel entstehenden Müll reduziert. Dank der Partnerschaft werden Pakete in den intelligenten Boxen direkt an Multifunktionspaketstationen namens s:yourbox von s:stebler geliefert. Der Kunde wird benachrichtigt, sobald die Lieferung eintrifft.

    Zweitens arbeitet s:stebler mit dem Zürcher Start-up Allthings zusammen. Allthings hat eine Mieterplattform entwickelt, dank der sämtliche Interaktionen zwischen Mietern, Immobilieneigentümern sowie anderen Dienstleistern erfasst werden können. Zusammen mit den Briefkasten- und Paketfachanlagen von s:stebler sollen nun „Gesamtlösungen“ entstehen, welche „die Mieterbindung und die Effizienz signifikant steigern“, heisst es.

    Drittens kooperiert s:stebler mit Bird Home Automation, einem führenden Hersteller von IP-Türstationen. Das Ziel ist es, IP-Video-Türsprechanlagen des Berliner Unternehmens in Briefkästen und Briefkastenanlagen von s:stebler zu integrieren. Gebäudebetreiber können die intelligente Türsprechanlage aus der Ferne verwalten und in bestehende Hausautomatisierungssysteme integrieren.

  • Emmi testet Wasserstofflastwagen

    Emmi testet Wasserstofflastwagen

    Emmi hat zwei Wasserstofflastwagen von Hyundai Hydrogen Mobility in Betrieb genommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Diese wird das Unternehmen nun in der Logistik testen. Dabei arbeitet es mit dem Förderverein Wasserstoffmobilität Schweiz zusammen.

    Emmi transportiert täglich rund 8000 Paletten von A nach B, um seine Kunden in der Schweiz mit frischen Milchprodukten zu versorgen. Dafür hat das Unternehmen derzeit 140 Fahrzeuge im Einsatz, die jährlich 9,3 Millionen Kilometer zurücklegen. Zwar hat Emmi einen Teil seiner Transporte auf die Schiene verlagert. Allerdings sei dieses umweltschonende Transportmittel in verschiedener Hinsicht limitiert. In der Umstellung auf Wasserstofflastwagen sieht Emmi hingegen grosses Potenzial.

    Im Vergleich zu herkömmlichen Diesellastwagen können mit den Wasserstofflastwagen rund 70 bis 80 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden, hält das Unternehmen in der Mitteilung fest. Statt CO2 stossen diese Fahrzeuge Wasserdampf aus.

    Emmi wird die beiden Wasserstofflastwagen am H2-Tankstellen-Netz des Unternehmens Hydrospider aus Opfikon betanken, das derzeit in der Schweiz ausgebaut wird. Dieses stellt zu 100 Prozent emissionsfreien Wasserstoff zur Verfügung. Eine Tankfüllung reicht den Angaben zufolge für eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern. Der umweltfreundliche Treibstoff ermöglicht zudem den Betrieb von Nebenaggregaten, wie etwa dem Kühlraum.

  • Quickpac verteilt Pakete jetzt von Dietikon aus

    Quickpac verteilt Pakete jetzt von Dietikon aus

    Mit dem jetzt eröffneten neuen Depot in Dietikon will der Paketzusteller Quickpac zukünftig weite Teile der Kantone Aargau, Zug und Zürich bedienen. Mit Dietikon erweitert Quickpac die Zahl seiner Verteilzentren auf drei. Aus den drei Depots können täglich bis zu 25’000 Pakete befördert werden. Für 2021 plant die Tochter der Quickmail AG in St.Gallen die Eröffnung weiterer Depots und sucht derzeit laut Medienmitteilungnach Standorten in den Regionen Bern, St.Gallen, Oberer Zürichsee, Luzern und Basel.

    In Dietikon sind 55 neue Paketzusteller eingestellt worden. Die Zahl solle sich 2021 verdoppeln, heisst es. Es wurden 75 neue Elektrofahrzeuge für die Zustellung angeschafft. Mit 176 Renault Kangoo Z.E. verfügt Quickpac über die grösste Elektroautoflotte der Schweiz. Leiter des Depots Dietikon ist laut der Mitteilung Matthias Merz (47), zuvor Leiter Operations bei der Cargo Solution GmbH.

    Durch das neue Paketzentrum würden noch mehr Empfängerinnen und Empfänger in der Schweiz davon profitieren können, „dass ihre Pakete emissionsarm und leise zugestellt werden“, wird Thomas Ulmann, COO von Quickpac, zitiert. Hinzu komme die rasche Zustellung. Ein Viertel der Pakete werde am Einliefertag zugestellt. Und zwar auch zwischen 17 und 21 Uhr, wenn Berufstätige zu Hause seien. Ulmann: „Das spart unnötige und unökologische Wege zu Abholstellen.“