Schlagwort: Logistikzentrum

  • Neues Logistikzentrum entsteht in Hunzenschwil

    Neues Logistikzentrum entsteht in Hunzenschwil

    Die ERNE AG Bauunternehmung aus Laufenburg realisiert in Hunzenschwil ein modernes Logistikzentrum für die Lagerhäuser Aarau AG, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Industrieneubau umfasst ein Hochregallager sowie Büroräumlichkeiten. Der 130 Meter lange und 100 Meter breite Bau erreicht ein Gesamtvolumen von 364’043 Kubikmetern.

    Der Zeitplan für den Rohbau ist klar definiert: Die Fertigstellung ist auf den 9. Dezember 2026 terminiert. Bereits zur Hälfte der Bauzeit muss das Gebäude im Bereich des Hochregallagers seine vollständige Höhe erreichen. Um diese Vorgaben einzuhalten, setzt ERNE auf digitale Bauprozesse und ein virtuelles Gesamtmodell (Virtual Design and Construction), das sämtliche Bauetappen detailliert abbildet. Dadurch werden Bauabläufe präzise geplant, Gewerke optimal koordiniert sowie Schnittstellen und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt.

    Rund 50 Mitarbeitende sowie vier Krane des Typs Wolff WK 7534 sind täglich auf der Grossbaustelle im Einsatz. Für die Betonierarbeiten werden rund 31’000 Kubikmeter Beton mithilfe einer mobilen Betonanlage inklusive Wasserhaltung direkt vor Ort produziert und verarbeitet. Nach Abschluss der Fundamentarbeiten folgen Wände und Decken des Zentrums. Nach Fertigstellung der Bodenplatte wird im Durchschnitt jeden zweiten Tag eine der insgesamt 120 Deckenetappen mit Flächen von jeweils 300 bis 350 Quadratmetern betoniert. Mit der baulichen Verbindung von Neubau und Bestandsgebäude werden die Rohbauarbeiten abgeschlossen.

    Der Erweiterungsbau wird nach seiner Fertigstellung nicht nur der steigenden Nachfrage nach flexiblen Lager- und Logistiklösungen gerecht, sondern soll laut Mitteilung auch neue Massstäbe in den Bereichen Automatisierung, Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise setzen.

  • Neues Verteilzentrum stärkt Frischelogistik

    Neues Verteilzentrum stärkt Frischelogistik

    Denner hat in Mägenwil am 2. Februar 2026 sein drittes Verteilzentrum für gekühlte Produkte in Betrieb genommen. Damit reagiert die Lebensmitteldetailistin auf die starke Nachfrage nach diesen Waren. Laut einer Mitteilung handelt es sich um das erste gekühlte Verteilzentrum, welches gemäss Minergie-Standard zertifiziert wurde. Denner schafft dort 70 zusätzliche Arbeitsplätze.

    Von dem zusätzlichen Standort aus sollen 250 der 872 Ladengeschäfte ihre Frischware erhalten. Gesamt mit den drei Verteilzentren für ungekühlte Waren beliefere Denner sein Filialnetz künftig von sechs Logistikstandorten aus.

    Denner arbeitet am Ausbau seines Filialnetzes und will mehr Frischprodukte in die Sortimente bringen. Die Bauzeit für den Neubau betrug zwei Jahre und steht nach Aussage von CEO Torsten Friedrich „sinnbildlich für das Wachstum“ von Denner. Ziel sei es, die Logistik für die wachsende Nachfrage nach frischen Lebensmitteln sicherzustellen. Zudem verkürzten sich Anfahrtswege. Jährlich könnten so 120‘000 Transportkilometer vermieden werden. In Mägenwil ist eine 10‘000 Quadratmeter grosse Lagerfläche entstanden. Sie erlaube die Einlagerung und Kühlung von mehr als 700 Produkten zwischen 2 und 5 Grad Celsius.

    Das Minergie-Zertifikat attestiert dem Neubau Energieeffizienz im laufenden Betrieb. Abwärme aus dem energieintensiven Betrieb der Kühlanlage werde zum Heizen genutzt. Der komplette Strombedarf werde auf Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an der Südfassade erzeugt. Zudem können acht Ladestationen für Lastwagen und zehn für Personenwagen gespeist werden. Ein weiterer Neubau für ungekühlte Produkte soll 2027 in Aclens VD in Betrieb gehen.

  • Moderner Logistikbau setzt auf Effizienz und Nachhaltigkeit

    Moderner Logistikbau setzt auf Effizienz und Nachhaltigkeit

    Die zu Pestalozzi gehörende Transstahl AG soll künftig die Transporte von Lang- und Sperrgut noch effizienter und flexibler schweizweit durchführen können. Deshalb baut die Pestalozzi Gruppe in Pieterlen ein neues Logistikzentrum, für welches nun laut einer Mitteilung der feierliche Spatenstich gesetzt wurde. Daran haben neben Vertretern von Pestalozzi und Transstahl auch Beat Rüfli, Gemeindepräsident von Pieterlen, und Simon Enderli, Leiter Standortförderung Kanton Bern, sowie weitere Gäste teilgenommen.

    Das Logistikzentrum wird 100 Meter lang, 30 Meter breit und 12 Meter hoch sein. Eine energieeffiziente Heizung ist ebenso geplant wie eine Photovoltaikanlage sowie Ladestationen für Elektro-Last- und Personenwagen. Ein Grossteil der verbauten Materialien stammt aus dem Sortiment der auf Stahltechnik und Haustechnik spezialisierten Pestalozzi Gruppe.

    „Mit diesem Spatenstich investieren wir in die Entwicklung unserer Unternehmensgruppe und bekennen uns klar zum Werkplatz Schweiz und zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Gemeinden und Regionen“, wird Matthias Pestalozzi in der Mitteilung zitiert. Er ist Inhaber und Delegierter des Verwaltungsrates der Pestalozzi Gruppe.

  • Neues Logistikzentrum sichert Arzneimittelversorgung in der Schweiz

    Neues Logistikzentrum sichert Arzneimittelversorgung in der Schweiz

    Die Spirig HealthCare AG hat in Wangen an der Aare ein neues Logistikzentrum eröffnet, informiert die auf Generika spezialisierte Arzneimittelfirma aus Egerkingen in einer Mitteilung. Hier sind auf 2600 Quadratmetern Fläche über 2000 Kommissionierplätze sowie Kühl- und Speziallager untergebracht. Über die Höhe der Investition, bei der bereits acht neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Mit dem neuen Logistikzentrum will Spirig HealthCare die eigenen Lagerkapazitäten erhöhen und den Vertrieb flexibilisieren. Über eine eigene Flotte können Medikamente im Bedarfsfall innerhalb weniger Stunden an jeden Ort in der Schweiz geliefert werden, schreibt das Unternehmen.

    „Die zuverlässige Grundversorgung mit wichtigen Arzneimitteln in der Schweiz ist unser zentraler Auftrag“, wird Hans-Peter Borger, General Manager von Spirig HealthCare, in der Mitteilung zitiert. „Mit gezielten Investitionen in eigene Lagerkapazitäten stellen wir sicher, dass wir diesem Anspruch gerecht werden können. Das neue Logistikzentrum steht für Flexibilität, Schnelligkeit und nachhaltige Distribution – und ist unser klares Bekenntnis zur Versorgungssicherheit.“

  • Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Die Imbach Logistik AG aus Schachen, Tochterunternehmen der Galliker Transport AG aus Altishofen LU, hat laut einer Mitteilung einen neuen Logistikstandort in Luzern-Littau in Betrieb genommen. Das Zentrum, das für moderne Industrie 4.0-Anforderungen konstruiert wurde, sei mit seinem vollautomatisierte Hochregallager und einem hochflexiblem Kleinteilelager Firmenangaben zufolge „ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Luzern“. Nach der Realisierung in zwei Bauetappen schafft Imbach Logistik mit dem neuen Zentrum insgesamt 60 neue Arbeitsplätze.

    Besonders an dem neuen Zentrum ist die räumliche Anordnung der Lager: im Gegensatz zur branchenüblichen horizontalen Platzierung ist das Kleinteilelager vertikal über dem Hochregallager realisiert, um die Raumnutzung zu maximieren. Möglich gemacht wird die Lagerautomatisierung durch den Einsatz modernster Shuttle-Technologien und eines integrierten Lagerverwaltungs- und Materialflusssystems, das von den Partnern SSI Schäfer AG und EPG entwickelt wurde. Das Schäfer-Flexi-Shuttle-System koordiniert dabei zusammen mit der EPG-Software LFS Ein- und Auslagerungen sowie vorgelagerte Pick-und-Pack-Prozesse mit hoher Effizienz.

    Auch die Nachhaltigkeit steht an dem Standort im Fokus: das Gebäude mit einem Volumen von 215’000 Kubikmetern wird vollständig durch eine Photovoltaikanlage mit 1000 Kilowattpeak Leistung versorgt, die jährlich rund 1’150’000 Kilowattstunden Strom produziert. Die Wärme- und Kälteversorgung ist mit einer Grundwasser-Wärmepumpe in Kombination mit einem Freecooling-System umweltschonend. „Mit dem neuen Logistikcenter Luzern schaffen wir die Grundlage für noch effizientere und nachhaltigere Dienstleistungen für unsere Kunden. Besonders Industrieunternehmen in der Region profitieren von modernster Technologie und individuellen Logistikkonzepten“, wird Christian Kempter-Imbach in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Imbach Logistik AG. 

  • Neubau verbindet Lager, Büroflächen und Solaranlage

    Neubau verbindet Lager, Büroflächen und Solaranlage

    Die Schenker Schweiz AG hat am 1. April 2025 den Spatenstich für die Erweiterung des Landesverkehrsterminals in Eiken gesetzt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll das Terminal um 9800 Quadratmeter auf 15‘400 Quadratmeter erweitert werden. Geplant ist das neue Umschlaglager mit einer Tiefgarage von zwei Ebenen zu jeweils 4900 Quadratmetern. Im Obergeschoss soll zusätzlich ein Bürotrakt mit Sozialeinrichtungen gestaltet werden.

    Auf dem Dach des nach modernen Richtlinien herzustellenden Neubaus wird eine Photovoltaikanlage montiert, die auch Ladestationen für E-Lastwagen versorgen soll. Hauptauftragnehmer des Baus ist die für die gesamte Planung und Ausführung zuständige Tierstein AG.

    «Mit dem modernen Erweiterungsbau verfügt Schenker über zusätzliche Kapazität, um sein Landverkehrsnetz weiter auszubauen», wird Basaran Yildirim, Head of Land Transport der Schenker Schweiz AG, in der Mitteilung zitiert. «Wir bedanken uns für das Vertrauen der Gemeinde Eiken sowie die Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten.»

    Der Standort Eiken spielt für den Import und Export auf dem Landweg aufgrund seiner guten Verkehrsanbindung an der Nordwestgrenze der Schweiz eine zentrale Rolle für die Schenker-Logistik.

  • Fortschrittliche Logistiklösung: Eröffnung des neuen Zentrums in Möhlin

    Fortschrittliche Logistiklösung: Eröffnung des neuen Zentrums in Möhlin

    Die Rhenus Logistics AG wird im Januar  in Möhlin nach anderthalb Jahren Bauzeit ihr neues Schweizer Logistikzentrum eröffnen. Dieses soll laut einer Mitteilung auf einer Gesamtfläche von 2000 Quadratmetern insgesamt 30‘000 Lagerplätze umfassen.

    Das Logistikzentrum wird von rund 80 Mitarbeitenden bedient, die mit 30 P40-Robotern des chinesischen Herstellers Geek+ und sieben RoboShuttles zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit soll eine Zeitersparnis von 70 Prozent ermöglichen. Das Gebäude wird auch über spezielle Lagerräume etwa für temperaturgeführte Güter und für die Aufbewahrung von Gefahrenstoffen verfügen.

    Die Stromversorgung wird über eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sichergestellt. Diese soll 1 Million Kilowattstunden pro Jahr erzeugen.

    „Unser neues Logistikcenter in Möhlin zeigt eindrucksvoll, wie moderne Logistik aussieht: mehr Automatisierung und erhöhte Effizienz bei gleichzeitiger Förderung von Arbeitsplätzen, Nachhaltigkeitszielen und Qualitätsansprüchen“, wird Andreas Stöckli, CEO Rhenus Alpina und Mitglied des Vorstands der Rhenus Gruppe, in der Mitteilung zitiert.

    Die Rhenus Gruppe mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Holzwickede und Schweizer Sitz in Basel ist an 1320 Standorten in über 70 Ländern präsent und erzielt einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro pro Jahr.

  • Erweiterung des Produktionsstandorts in Oberriet

    Erweiterung des Produktionsstandorts in Oberriet

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Stahlsystemanbieter Jansen will den Produktionsstandort an seinem Firmensitz in Oberriet deutlich ausbauen. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen dafür mehrere Millionen Franken investiert werden. Laut Jansen handelt es sich bei diesen Investitionen um ein „klares Bekenntnis zum Standort Oberriet“. Zudem soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt werden.

    Jansen plant den Ausbau sowie den Neuaufbau mehrerer Produktionshallen, in denen Fenster-, Türen- und Fassadenelemente hergestellt werden sollen. Deren Produktion war bislang in den Gebäuden der übernommenen Rino Weder AG umgesetzt worden, die nun aber zu klein geworden sind. Jansen wird den ehemaligen Standort der Rino Weder 2026 aufgeben. Stattdessen werden in den eigenen Gebäuden „ideale und dem Stand der Technik entsprechende Produktionsbedingungen geschaffen“.

    Zudem wird Mitte 2025 mit der Installation einer modernen Pulverbeschichtungsanlage begonnen, die Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen soll. Diese neue Produktionsanlage soll jene des bisherigen Standorts der Rino Weder AG ersetzen. Dabei wird erwartet, dass in der neuen Anlage täglich bis zu 1600 Quadratmeter Fläche beschichtet werden können. Ausser der Beschichtung eigener Produkte bietet Jansen dort auch Lohnbeschichtungen für Fremdaufträge an.

    Nebst dem Ausbau der Produktionsanlagen will Jansen laut der Mitteilung auch den Logistikbereich des Unternehmens erweitern. In diesem Zusammenhang ist die Einrichtung eines Paletten- und Kleinteilezentrums mit moderner Fördertechnik, selbstfahrenden Transportsystemen und modernen Arbeitsplätzen vorgesehen.

  • Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Logistikcenter Luzern nimmt Form an

    Imbach Logistik errichtet im Littauerboden sein neues Logistikcenter Luzern. Im August 2020 war der Spatenstich für den Neubau  mit einer Gesamtfläche von rund 30’000 Quadratmeter erfolgt. Nun ist die Gebäudehülle fast fertiggestellt, informiert das zur Galliker Transport AG gehörende Unternehmen mit Sitz in Schachen.

    Das Ende der Bauarbeiten ist für Herbst 2024 vorgesehen. Einmal fertiggestellt sollen im neuen Logistikzentrum rund 60 Mitarbeiter beschäftigt sein. Das Lager werde ein vollautomatisiertes Hochregallager mit Stellplätzen für 6500 Paletten und ein ebenfalls vollautomatisiertes Kleinteilelager beinhalten, erläutert Imbach Logistik. Im Zuge der Arbeiten werden zudem von Imbach am Standort bereits betriebene alte Hallen abgerissen.

    Die Energie für das neue Logistizentrum will Imbach Logistik aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Heizung und Kühlung des gesamten Gebäudes sollen mit Grundwasser erfolgen, eine auf dem Dach geplante Photovoltaikanlage ist auf eine jährliche Produktion von 950’000 Kilowattstunden Strom ausgelegt. Insgesamt investiert Imbach Logistik rund 60 Millionen Franken in das Projekt.

    Aktuell werden Haus- und Gebäudetechnik installiert und die Fördertechnik für Paletten und Behälter eingerichtet. Im Kleinteilelager sind bereits erste Arbeiten für die Inbetriebnahme angelaufen.