Schlagwort: Luxus

  • MAG bringt Immobilien-Luxusmarke von Dubai ins Tessin

    MAG bringt Immobilien-Luxusmarke von Dubai ins Tessin

    MAG wird sein erstes internationales Projekt in der Schweiz verwirklichen. In der Gemeinde Stabio im Tessiner Bezirk Mendrisio plant der Entwickler von Luxusimmobilien mit Sitz in Dubai das Projekt Stabio Garden Living by Keturah. Dafür wird MAG mit der weltweit tätigen und in Massagno TI ansässigen A++ Group zusammenarbeiten, die MAG in einer Medienmitteilung als «anerkannten Marktführer in Immobiliendesign und -entwicklung» bezeichnet.

    Das auf 185 Millionen Franken veranschlagte Projekt wird 180 Einheiten in 14 Gebäuden im Minergie-Standard umfassen, samt Fitnessbereich, Kinderspielplatz und Co-Working-Space. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.

    «Wir vereinen unsere umfassende Erfahrungen bezüglich Technik und Immobilien mit den hervorragenden Leistungen der Gruppe bei Design und Entwicklung», wird MAG-CEO Talal Moafaq Al Gaddah zitiert. Diese Zusammenarbeit werde «bemerkenswerte Ergebnisse und innovative Lösungen» hervorbringen, die «den Lebensstil der Bewohnenden anheben und den Immobiliensektor weltweit neu definieren».

    Das neue Keturah-Projekt folge auf die Einführung der The Ritz-Carlton Residences, Dubai, Creekside, die Teil des Keturah Resorts sind, des Luxuswohngebäudes Keturah Reserve und des in Kürze zu errichtenden urbanen Wohnkomplexes Keturah Downtown. Alle liegen im Stadtgebiet von Dubai.

  • Luxusimmobilien sind auf Höhenflug

    Luxusimmobilien sind auf Höhenflug

    Laut UBS hat die Pandemie einen starken Nachfragezuwachs nach Luxusimmobilien ausgelöst. Wie ihre jetzt publizierte Studie „UBS Luxury Property Focus 2021“ zeigt, stieg die Nachfrage um mehr als die Hälfte gegenüber dem Vorjahr an. Damit liegt sie etwa dreimal so hoch wie im fünfjährigen Mittel. In der Folge zogen auch die Preise überdurchschnittlich an: „Der Nachfrageüberhang liess die Preise im Luxussegment 2020 um 9 Prozent in die Höhe schnellen – deutlich mehr als die 4,4 Prozent im durchschnittlichen Schweizer Eigenheimmarkt“, wird UBS-Immobilienexpertin Katharina Hofer in einer Mitteilung zitiert.

    Einen „Goldrausch“ macht die UBS am Genfersee aus. Die Gemeinde Cologny bleibe der teuerste Luxusimmobilienmarkt der Schweiz. In den Luxusgemeinden nahe Genf kletterten die Preise innert Jahresfrist um durchschnittlich rund 16 Prozent. Auf dem Zweitwohnungsmarkt sind die hochpreisigsten Liegenschaften in Gstaad zu finden. Im Oberengadin beginne das Luxussegment nur knapp unter den dortigen Kaufpreisen. Auch Luxusimmobilien in Berggemeinden verteuerten sich um 10 Prozent. Dagegen fielen die Preisanstiege in der Zürichseeregion sowie in der Zentralschweiz mit durchschnittlich 6 Prozent moderater aus.

    Als Gründe für die hohe Nachfrage nennt der UBS-Bericht die positive Entwicklung der Finanzmärkte. Ausserdem sei die langfristige Werthaltigkeit angesichts der unsicheren konjunkturellen Entwicklung besonders attraktiv gewesen. Darüber hinaus konstatiert die Studie ein gestiegenes Interesse aus dem Ausland. „Denn die hiesigen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie waren weitaus weniger restriktiv als beispielsweise in Frankreich, Italien oder Grossbritannien.“ Aus diesen Ländern stamme ein Grossteil der ausländischen Nachfrage. Ausserdem führt die UBS das hierzulande geringe Risiko höherer Steuern für Top-Verdiener und das gute Gesundheitssystem als Motive ins Feld.

    Die UBS rechnet damit, dass aktuelle Nachfragetreiber auch in der zweiten Jahreshälfte ihre Gültigkeit behalten werden. Demnach sei weiterhin mit überdurchschnittlich vielen Transaktionen und lokalen Preissteigerungen zu rechnen. Und der Trend sollte auch über das Jahr hinaus anhalten, so Hofer: „Wer auf globalen Luxusmärkten nach einem Ort mit stabilen Institutionen und etablierten Luxusstandorten sucht, dürfte die Schweiz vermehrt ins Auge fassen.“

  • Bündner Luxusresidenzen sollen seltener leer stehen

    Bündner Luxusresidenzen sollen seltener leer stehen

    Die Fachhochschule (FH) Graubünden hat untersucht, wie die Wertschöpfung bei oftmals leerstehenden Luxusresidenzen verbessert werden kann. In diesem Zusammenhang ging das Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) der Frage nach, wie deren Besitzerinnen und Besitzer zu überzeugten Vermietenden werden können. Sie seien in Graubünden bisher „eher stiefmütterlich behandelt“ worden, schreibt die FH in einer Mitteilung. Weil der Trend jedoch von Hotellogiernächten zur eigenen Ferienwohnung gehe, dürfe diese Klientel nicht vernachlässigt werden.

    Für eine Bedürfnisanalyse sei jedoch die bestehende Datenlage zu dünn. Deshalb untersuchten die Forschenden in ihrer Studie die Vermietungsbereitschaft bei ähnlichen Prestigeobjekten. Im globalen Yacht-Chartermarkt machten sie neben hohen administrativen Hürden auch psychologische Motive als Hemmnis für eine Vermietung aus. Dazu zählen Eingriffe in die Privatsphäre und eine limitierte Flexibilität bei der Eigennutzung.

    Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Bedürfnisanalyse laute jedoch, „dass es sich sowohl bei der Vermietung von Superyachten als auch Luxusresidenzen um Vertrauenssache handelt“. Damit das Potenzial der oftmals leerstehenden Luxusimmobilien in den alpinen Hochpreisdestinationen genutzt werden könne, müssten „alle anfallenden Aufgaben von einer Koordinatoren-Rolle verwaltet werden“. Ihre Aufgabe sei es, ein möglichst reibungsloses Ineinandergreifen aller Service-Beteiligten zu garantieren. „Der Rest kommt dann wie von selbst, denn zufriedene Vermietende generieren zufriedene Mietende“, heisst es in der Mitteilung.