Schlagwort: Luxusresort

  • Ein Kap, eine Vision, 100 Millionen Franken

    Ein Kap, eine Vision, 100 Millionen Franken

    Das Capo San Martino zählt zu den spektakulärsten Seelagen der Schweiz. Die Landzunge südlich von Paradiso liegt zwischen zwei Gemeinden, hat eine bewegte Geschichte und war seit Jahren dem Verfall überlassen. Als das Grundstück zum Verkauf stand, schlug Constantin nach eigenen Angaben sofort zu. Was seit Jahren brachliegt, soll nun zu einem Ort zum Spazieren, Verweilen und Atmen werden.

    Was geplant ist
    Vorgesehen sind rund 100 Betten, Panoramazimmer, Gastronomie, Wellness und ein Spa mit direktem Seeblick. Verantwortlich für den Entwurf ist das Luganeser Büro Mino Caggiula Architects. Für den Architekten geht es um die Wiedererweckung eines Stücks Landschaft und Geschichte. Der Baustart ist für Anfang 2027 geplant, die Eröffnung für Frühjahr 2030, wenn alles läuft.

    Die Hürden sind real
    Bevor ein Stein gesetzt werden kann, braucht das Projekt eine Zonenplanänderung. Diese muss vom Stadtparlament und der Kantonsregierung genehmigt werden. Historische Vorbelastungen, Umweltfragen und die öffentliche Wahrnehmung an einem so exponierten Standort können rasch zu entscheidenden Einflussfaktoren werden. Constantin gibt sich zuversichtlich. Doch Beobachter bezeichnen den Zeitplan als sehr optimistisch.

    Was das Projekt bedeutet
    Für das Tessin ist Capo San Martino mehr als ein Immobilienprojekt. Es belebt die Debatte um den hochwertigen Tourismusstandort Lugano neu. In einem Markt, der zunehmend auf internationales Profil und Erlebnisqualität setzt, sind ikonische Projekte ein möglicher Hebel. Gleichzeitig steigt der Druck auf alle Beteiligten. Spektakuläre Bilder reichen nicht, gefragt sind tragfähige Konzepte für Betrieb, Erschliessung und politische Akzeptanz.

    Leuchtturm oder Luftschloss
    Ob Capo San Martino tatsächlich zum Leuchtturmprojekt wird, hängt von mehr ab als von 100 Millionen Franken. Das Projekt muss beweisen, dass es sich in einen anspruchsvollen topografischen und politischen Kontext einzufügen vermag. Gelingt das, schreibt Constantin tatsächlich ein neues Kapitel für diesen Ort und das Tessin ein neues Kapitel für seinen Tourismus.

  • Exklusive Destination am Vierwaldstättersee stärkt Präsenz in Indien

    Exklusive Destination am Vierwaldstättersee stärkt Präsenz in Indien

    Das Traditionshotel Bürgenstock Resort Lake Lucerne lässt sich in Indien ab sofort von der auf Hotellerie spezialisierten und in Mumbai ansässigen Agentur Aumentar Hospitality repräsentieren. „Wir sind gespannt auf all die einzigartigen Begegnungen, Events und Emotionen, die diese Verbindung auf den Bürgenberg bringen wird“, heisst es dazu in einer Mitteilung des Betreibers. Wie die Bürgenstock Hotels AG weiter ausführt, habe sie mit Aumentar Hospitality einen Partner an ihrer Seite, „der über ein exzellentes Netzwerk in Indien verfügt und die Bedürfnisse von Reiseveranstaltern, Agenturen und anspruchsvollen Gästen genau kennt“.

    Diese Partnerschaft versteht das Nidwalder Unternehmen als Teil der strategischen Bestrebungen, seine Präsenz auf dem indischen Markt gezielt auszubauen, „denn Indien gilt für uns als klarer Wachstumsmarkt“. Die Nachfrage nach exklusiven europäischen Destinationen steige seit Jahren kontinuierlich, insbesondere im Zusammenhang mit sogenannten Milestone Celebrations, also Hochzeiten, Jubiläen und anderen besonderen Lebensereignissen.

    Nicht zuletzt wegen einiger Bollywood-Produktionen, die in und um Luzern gedreht wurden, sei die Region im indischen Markt sehr bekannt: „Die Destination gilt als Tor zur Schweiz und vereint Stadt, See und Alpen auf engstem Raum – ein Aspekt, der von indischen Gästen sehr geschätzt wird.“

    Die 60 Hektar grosse Hotel- und Tourismusanlage oberhalb des Vierwaldstättersees zählt insgesamt 30 Gebäude. Sie liegen auf dem Bürgenberg in den Gemeindegebieten von Stansstad und Ennetbürgen.