Schlagwort: Machbarkeit

  • Scandens stellt digitale Sanierungsplanung vor

    Scandens stellt digitale Sanierungsplanung vor

    Scandens will mit seiner innovativen Softwaretechnologie die digitale Sanierungs- und Investitionsplanung zur Dekarbonisierung von Gebäuden revolutionieren. Laut einer Medienmitteilung liefert die Web-App von Scandens den Nutzenden – Hauseigentümerinnen und -eigentümern, Energieberatenden, Finanzinstituten, Behörden sowie Architektur- und Baubüros – mit wenigen Klicks eine Analyse zur aktuellen Klimaverträglichkeit der Immobilie. Sie soll über 400 verschiedene Sanierungsstrategien und konkrete Massnahmen aufzeigen, mit denen der aktuelle CO2-Fussabdruck und Energieverbrauch des Gebäudes reduziert werden kann.

    Die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) wurde 2021 gegründet und vom Migros-Pionierfonds unterstützt. Die Algorithmen des Maschinellen Lernens wurden nach Angaben der Gründer an der ETH und am Massachusetts Institute of Technology entwickelt. Die Software kombiniert sie den Angaben zufolge mit den neuesten Energie­modellierungs­techniken für digitale Zwillinge und offiziellen Planungs­normen.

    Sie aktualisiert den gesamten Planungsprozess, von der Datenerfassung über die Machbarkeitsprüfung und die Komponenten- und Bauteilauslegung bis hin zur Wirtschaftlichkeitsrechnung und CO2-Bilanzierung inklusive der grauen Emissionen. Die Pilotkundinnen und -kunden haben laut Scandens-Mitgründer Dominik Bucher im täglichen Gebrauch bestätigt, „dass mit unserer Lösung eine Zeitersparnis von 80 Prozent möglich ist. Unser Produkt wird die Bau- und Immobilienbranche nachhaltig beeinflussen.“

  • IWB prüft alpine Solaranlage auf Melchsee-Frutt

    IWB prüft alpine Solaranlage auf Melchsee-Frutt

    IWB hat einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Alpgenossenschaft Kerns ausserhalb der steinernen Brücke abgeschlossen. Dieser sieht laut einer Medienmitteilung vor, die Machbarkeit einer Solaranlage auf der Hochebene Melchsee-Frutt zu prüfen. Dabei soll ausser den technischen Einzelheiten auch analysiert werden, welche Auswirkungen eine Photovoltaikanlage auf die bisherige Bewirtschaftung und die Umwelt hätte.

    Die gute Erschliessung, die hohe Lage und der Schnee begünstigten die Stromproduktion gerade auch im Winter, heisst es in der Mitteilung. Die Anlage würde an das Elektrizitätswerk Obwalden angeschlossen.

    Die beiden Vertragspartner haben bereits mit der Gemeinde Kerns und dem Kanton Obwalden Gespräche aufgenommen. Auch weitere Interessenvertreter und Umweltorganisationen sollen in die Gespräche einbezogen werden.

    Markus Ettlin-Niederberger, Präsident der Alpgenossenschaft Kerns, begrüsst die Ausweitung des Vorhabens. „Wir können einen aktiven Beitrag zu einer erneuerbaren und sicheren Energieversorgung leisten und steigern erst noch die lokale Wertschöpfung“, wird er in der Mitteilung zitiert. Auch Pascal Semlitsch sieht im Projekt ein grosses Potenzial. „Melchsee-Frutt bietet sehr gute Voraussetzungen für eine alpine Solaranlage“, wird der Leiter Investments bei IWB zitiert. „Wir haben das Ziel, dass mehr erneuerbarer, einheimischer Solarstrom ganz lokal und umweltverträglich produziert werden kann.“

    IWB hat bereits an der Staumauer Muttsee im Kanton Glarus zusammen mit der Axpo eine alpine Solaranlage errichtet.