Schlagwort: Markteintritt

  • DuraMon nimmt 1 Million Franken frisches Kapital ein

    DuraMon nimmt 1 Million Franken frisches Kapital ein

    Die DuraMon AG mit Sitz in Zürich hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 1 Million Franken erhalten. Die Investition führte die Zürcher Risikokapitalgesellschaft QBIT Capital an. Neben Serpentine Ventures, der ETH Foundation und anderen Investoren beteiligte sich auch der Zuger Baustoffkonzern Sika als strategischer Investor, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

    Demnach dienen die eingeworbenen Mittel insbesondere dem Ausbau des Teams, der Erweiterung des Kundenportfolios und der Optimierung und Automatisierung der Abläufe im Unternehmen.

    DuraMon entwickelt die weltweit erste Sensortechnologie und Smart-Analytics-Lösung zur präzisen und zuverlässigen Überwachung des Korrosionszustandes von Stahl- und Spannbeton. Diese Lösungen ermöglichen das rechtzeitige Erkennen von Verfall in Betoninfrastrukturen wie Brücken, Tunnel, Parkhäusern und Garagen.

    DuraMon hilft Kunden dabei, „die richtige Art der Instandsetzung für das richtige Bauwerk zum richtigen Zeitpunkt auszuwählen“. Dadurch werden Stahl- und Spannbetoninfrastrukturen weder zu früh noch zu spät repariert, so das Versprechen.

    Durch die strategische Partnerschaft mit dem weltweit aktiven Unternehmen Sika „können wir unsere Kunden in der Bauindustrie mit einer umfassenden Technologie bedienen, die Nachhaltigkeit durch rationellen Einsatz von Baumaterialien und den richtigen Unterhalt von Infrastrukturen und Gebäudestrukturen ermöglicht“, wird Philippe Jost, Leiter der Bauabteilung und Mitglied der Konzernleitung bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) wurde 2021 gegründet und im April dieses Jahres von der DuraMon GmbH in die DuraMon AG umgewandelt.

  • PRICEHUBBLE kündigt Markteintritt im Vereinigten Königreich an

    PRICEHUBBLE kündigt Markteintritt im Vereinigten Königreich an

    Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der britische Immobilienmarkt, die Kreditvergabe und -aufnahme sowie die Zinsen nach den Ankündigungen des britischen Finanzministers im Rahmen eines «Mini-Budgets» verstärkt ins Rampenlicht rücken.

    Als erst sechs Jahre altes Unternehmen mit über 200 Mitarbeitenden hat sich PriceHubble bereits in neun internationalen Märkten etabliert: der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und der Slowakei. Das Unternehmen bedient über 1’500 B2B-Kunden, darunter bekannte internationale Unternehmen wie die Credit Suisse in der Schweiz sowie BNP und Axa in Frankreich.

    Der Launch im Vereinigten Königreich stellt den jüngsten einer Reihe von Markteintritten auf Basis von Übernahmen und Greenfield-Investitionen in Europa und Asien dar. Mit seiner umfassenden Markterfahrung legt PriceHubble nun den Schwerpunkt auf die Partnerschaft mit britischen Banken, Vermögensverwalter:innen, Immobilienmakler:innen, Hypothekenberater:innen, IFAs und FinTechs. Das Unternehmen ermöglicht präzise Immobilien-Objekteinsichten, die sich digital in die Customer Journey integrieren lassen, um die Kundeninteraktion und die gesamte Geschäftsentwicklung zu transformieren.

    Stefan Heitmann erläutert: «Nach unserem Erfolg in europäischen und asiatischen Märkten freuen wir uns über den Launch im Vereinigten Königreich – ein klarer Meilenstein unserer globalen Expansionsstrategie. Das Vereinigte Königreich ist der dynamischste und höchstwahrscheinlich wettbewerbsintensivste Immobilienmarkt Europas. Die britischen Kund:innen und ihre Finanzdienstleister:innen können jedoch nicht auf den Umfang von Daten und Einsichten zugreifen, die PriceHubble derzeit seinen bestehenden Kund:innen weltweit bietet. Wir steigen in den britischen Markt mit einem ganz klaren Fokus auf eine Partnerschaft mit neuen Kund:innen ein, um leistungsfähige Immobiliendaten und -einblicke bereitzustellen, mit denen diese ihre Kundeninteraktion und Geschäftsentwicklung transformieren können.»

    Im Oktober wird PriceHubble das erste seiner Flaggschiff-Produkte – den Property Advisor – lancieren. Dieses visuelle Dashboard umfasst verschiedene Datensätze, z. B. Immobilienbewertungen und örtliche Einrichtungen, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Kund:innen im Hinblick auf ihr Immobilienvermögen beraten können und Konsument:innen von einer ganz neuen Transparenz rund um ihr Zuhause profitieren.

    Heitmann weiter: «Am meisten begeistert mich, dass die Technologie von PriceHubble den emotionalen und finanziellen Wert einer Immobilien kombiniert und diesem echte Bedeutung verleiht.»

    Tony Prestedge stösst als Berater und Investor zum Unternehmen

    Im Rahmen der Unternehmenspläne für den britischen Markt ist Tony Prestedge, der frühere stellvertretende CEO von Santander und Nationwide und einer der führenden britischen Bankiers, als Berater und Investor zum Unternehmen hinzugestossen. Tony Prestedge unterstützt die Expansionsstrategie und Geschäftsinitiativen des Unternehmens gemeinsam mit Ian Walsh, UK Country Head.

    Tony Prestedge dazu: «Ohne Zweifel befinden wir uns im Vereinigten Königreich an einem Wendepunkt aufgrund einer immer älter werdenden Bevölkerung, einem sich wandelnden Immobilienmarkt und wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen, etwa den steigenden Zinsen. Das Zuhause selbst wird jetzt zunehmend zu einem Vermögenswert, der sich im Laufe des Lebens verändert. Das bedeutet, dass die richtigen Entscheide rund um eine Immobilie sich nicht nur über eine, sondern gleich über mehrere Generationen hinweg auf das Lebenswerk eines Menschen auswirken.»

    «PriceHubble befindet sich mitten im Zentrum dieser Marktdynamiken. Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass das Unternehmen ausgezeichnet in den britischen Markt passt, wo die Menschen nicht nur eine grosse emotionale Bindung zu ihrem Zuhause entwickeln, sondern auch eine immer stärkere finanzielle Abhängigkeit davon.» «PriceHubble ist ein spannendes Unternehmen mit hohem Ansehen und einer starken Führung. Ich freue mich, dieses hochkompetente Team unterstützen zu dürfen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die modernsten und innovativsten digitalen Lösungen für die Immobilien- und Finanzdienstleistungsbranche zu entwickeln.»

  • Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Die Standortinitiative Digitalswitzerland will vielversprechende Jungfirmen in die Schweiz locken. Dafür hat sie das Swiss Market Entry Program lanciert, welches dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der europäischen Innovationsplattform Kickstart durchgeführt wurde.

    Im Rahmen des Programms erhalten Start-ups, die im Ausland bereits erfolgreich sind, einen Einblick in das Schweizer Ökosystem. Dabei werden Treffen mit führenden Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Innovationsprogrammen organisiert. Das Ziel ist es, Unternehmen für einen möglichen Markteintritt in die Schweiz zu motivieren und sie dabei zu unterstützen.

    In diesem Jahr haben einer Mitteilung zufolge 25 Start-ups aus 16 Ländern am Swiss Market Entry Program teilgenommen. Sie stammen nicht nur aus europäischen Ländern, sondern etwa auch aus den USA und aus Israel. Mit CarbonClick hat zudem auch eine Firma aus Neuseeland teilgenommen. Sie unterstützt Unternehmen beim Klimaschutz, indem sie ihnen Kohlenstoffkompensationen ermöglicht.

    Die 25 Start-ups wurden am 6. Dezember in der Schweiz empfangen. Das Programm fand im Kraftwerk statt, einem ehemaligen Elektrizitätswerk, das in einen Raum für Innovation in Zürich umgewandelt wurde.