Schlagwort: Maschinenbau

  • Globale Rangliste bestätigt langfristige Klimastrategie

    Globale Rangliste bestätigt langfristige Klimastrategie

    KONE landet in der diesjährigen Rangliste der Global 100 Most Sustainable Corporations in the World von Corporate Knights aus Toronto in der kanadischen Provinz Ontario auf Platz 54. In der Liste der Industriegruppe Machinery (Maschinenbau) nimmt der Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen unter 397 Unternehmen weltweit sogar Platz 2 ein. In Finnland, wo KONE in Espoo seit 1910 seinen Hauptsitz hat, ist es das bestplatzierte Maschinenbauunternehmen, ebenso in der Schweiz, wo die KONE (Schweiz) AG seit 1996 tätig ist. Das Unternehmen beschäftigt in mehr als 70 Ländern über 60’000 Mitarbeitende.

    Bereits 2024 war KONE mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis als nachhaltigstes Unternehmen in der Kategorie Hebe- und Fördertechnik ausgezeichnet worden. KONE hat als erstes Unternehmen seiner Branche ambitionierte und wissenschaftlich fundierte Klimaziele für 2030 definiert, heisst es in einer Mitteilung. „Für KONE bedeutet Führungsanspruch in der Branche immer auch Führungsanspruch in der Nachhaltigkeit“, wird Kirsi Simola-Laaksonen, Senior Vice President für Nachhaltigkeit und Umwelt, zitiert. „Diese Platzierung ist ein klarer, unabhängiger Nachweis für die Fortschritte, die wir machen.“

    Das Unternehmen hat sich verpflichtet, seine Aktivitäten am Ziel auszurichten, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. „Wir haben verstanden, dass nachhaltiges Wirtschaften gutes Wirtschaften ist, für unsere Kunden, deren Kunden und für uns“, so Simola-Laaksonen. „Wir verfolgen kontinuierlich, wie sich nachhaltige Lösungen auf unser Geschäft auswirken, und erhöhen den Anteil unseres Umsatzes mit Produkten und Services, die zum Klimaschutz beitragen. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir smarte und nachhaltige Gebäude und ermöglichen so besseres urbanes Leben.“

  • Investition in moderne Arbeitsplätze und Ausbildung

    Investition in moderne Arbeitsplätze und Ausbildung

    Die Ferrum Gruppe hat laut einer Mitteilung ihren neuen Erweiterungsbau ferruBase an ihrer Niederlassung in Schafisheim eingeweiht. Mit dem Neubau hat das Maschinenbauunternehmen eine vertikale Produktionsstruktur realisiert, die auf rund 14’000 Quadratfläche Nutzfläche Platz für 240 neue Büroarbeitsplätze, voll ausgestattete Produktionsräume und eine zukunftsorientierte Lehrwerkstatt schafft. Bei der Eröffnung konnten über 1000 Gäste teilnehmen und bei Expertenführungen Einblicke in das neue Gebäude erhalten.

    Das neue Gebäude verknüpft laut der Mitteilung moderne Produktionsprozesse mit ergonomischer Bürogestaltung und Lehrwerkstatt nahtlos miteinander. Bei den Führungen konnten Mitarbeitende, Angehörige und Gäste erste Einblicke in Architektur, Bauweise und den neuen Maschinenpark erhalten. Bei der Eröffnungsfeier stand zudem Verpflegung bereit und es wurde und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm geboten.

    Der Neubau sei für Ferrum eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und soll langfristig Arbeitsplätze am Standort Aargau sichern. Gleichzeitig sei er auch ein Bekenntnis dafür, wie Tradition und moderne Technologie erfolgreich vereint werden können.

  • Kone fertigt ausschliesslich CO2-neutral

    Kone fertigt ausschliesslich CO2-neutral

    Kone ist laut Medienmitteilung das erste Unternehmen der Aufzugsbranche, das weltweit CO2-neutrale Fertigungsanlagen betreibt. Die Kone Schweiz AG hat ihren Hauptsitz in Wangen-Brüttisellen. Die Mutter Kone mit Sitz im finnischen Espoo bei Helsinki verfügt über zehn Werke in sieben Ländern auf der ganzen Welt.

    Das Ziel der CO2-neutralen Fertigung sei bereits früher als geplant, Ende Juni 2023, erreicht worden, heisst es weiter. „Dies ist ein bedeutender Schritt in Kones Ambition, die widerstandsfähigste, nachhaltigste und wettbewerbsfähigste Lieferkette in der Branche zu haben“, wird Mikko Korte zitiert, geschäftsführender Vizepräsident der Kone Supply Chain. „Nachhaltigkeit gehört zu den Kernprinzipien aller unserer Geschäftsbereiche und Aktivitäten. Unsere Fertigungsanlagen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Lieferkettenbetriebs und CO2-Fussabdrucks“, so Korte.

    Als Teil der Scope-1-Emissionsziele investiere Kone ständig in die Energieeffizienz und bemühe sich, in allen seinen Fertigungseinheiten auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Scope 1 umfasst alle Emissionen, für die ein Betrieb direkt und unmittelbar verantwortlich ist. Kone habe in die Energieeffizienz sowie in die Fertigungslinienrobotik und die Automatisierung investiert und unter anderem Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungssysteme eingeführt, die zur Vergrösserung der Energieeinsparungen beitragen. In 8 von 10 Fabriken wurden herkömmliche Gabelstapler durch elektrische Modelle ersetzt und die Gabelstapler mit Dieselantrieb nutzen Biokraftstoffe, heisst es weiter.

    Kone ist einer der weltweit führenden Anbieter in der Aufzug-, Rolltreppen und Automatiktürenbranche. 2022 erwirtschafteten mehr als 60‘000 Mitarbeitende in mehr als 1000 Niederlassungen in über 60 Ländern weltweit einen Jahresumsatz von 10,9 Milliarden Euro.

  • Volkswagen in Zwickau setzt auf HighStep Systems

    Volkswagen in Zwickau setzt auf HighStep Systems

    Im Zwickauer Volkswagen-Werk werden Steiglifte der HighStep Systems AG aus Dietikon eingesetzt. Das Fachmagazin „Technische Logistik“ berichtet darüber in einem ausführlichen Artikel mit dem Titel „Liften statt Klettern“. Steigleitern an Regalbediengeräten im Fall von Wartungs- oder Reparaturarbeiten zu erklimmen, sei mühsam und berge Unfallrisiken, heisst es darin.

    Deshalb hätten Spezialisten der MIAS GmbH aus Eching bei München ein „Assistenzsystems der besonderen Art“ installiert. Dabei handelt es sich um den Highstep Lift von HighStep Systems. Der Aufzug befördere Mensch und Material bis zu 150 Kilogramm Gewicht über eine Höhe von 30 Metern schnell und sicher an jede gewünschte Position.

    „Die körperliche Belastung durch das Aufsteigen war teils immens“, wird John Schultke von der Serienplanung Lackiererei im Volkswagen-Werk Zwickau zitiert. „Schliesslich mussten auch Ausrüstung und Werkzeug mitgeführt werden, sodass die Mitarbeitenden beim konventionell 15 Minuten dauernden Aufstieg völlig erschöpft waren.“ Mit dem HighStep Lift „haben wir eine Lösung gefunden, die den Begriff Steighilfe neu definiert“, so John Schultke weiter. Das System erfülle höhere Sicherheitsstandards, als dies bei Normen für Steigleitern der Fall sei.

    Die HighStep Systems AG wurde 2007 gegründet und hat ihren Sitz in Dietikon. Sie entwickelt und vertreibt innovative Steigschutzsysteme als Alternative zu konventionellen Steigmethoden wie zum Beispiel Steigleitern. Das Steigschutzsystem HighStep besteht aus zwei Komponenten: einer Aluminiumschiene als Systemträger und dem portablen HighStep Lift.

    Zu den Kunden zählen der Schweizer Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid, der europäische Hochspannungsnetzbetreiber TenneT oder auch das chinesische Energieunternehmen State Grid Corporation of China. ce/gba

  • EcoVadis verleiht Hilti erneut Umwelt-Rating in Gold

    EcoVadis verleiht Hilti erneut Umwelt-Rating in Gold

    Hilti hat von EcoVadis zum dritten Mal das Umwelt-Rating in Gold erhalten. Diese Auszeichnung bekommen branchenübergreifend nur die besten 5 Prozent der weltweit mehr als 100’000 bewerteten Unternehmen. Zudem wurde dem Bauchtechnologieunternehmen auch das Prädikat Leader on Carbon Management verliehen. Die in Paris ansässige und weltweit tätige Umwelt-Rating-Agentur würdigte Hilti laut seiner Medienmitteilung als „Unternehmen mit einem erstklassigen Treibhausgas-Managementsystem und grossen Ambitionen bei der Dekarbonisierung“.

    Grundlage für diese „herausragende Bewertung“ sei das Bekenntnis von Hilti zur Science Based Targets Initiative. Unternehmen, die ihr beitreten, verpflichten sich, ihren CO2-Fussabdruck bis 2030 deutlich zu reduzieren und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Darüber hinaus attestierte EcoVadis der Hilti Gruppe im Vergleich zum Vorjahresrating weitere Verbesserungen in den Kernbereichen Umwelt und Geschäftsethik. Unter anderem sei die hohe Datentransparenz zum Lebenszyklus der Hilti-Produkte hervorgehoben worden.

    „Wir treten an, um für unsere Kunden der beste Partner in Sachen Nachhaltigkeit zu sein“, wird CEO Jahangir Doongaji zitiert. „Die diesjährige Bewertung bestärkt uns darin, unsere Ambitionen weiter voranzutreiben. Neben unserem Ziel, selbst nachhaltiger zu werden, hilft unser differenziertes Produkt- und Dienstleistungsangebot unseren Kunden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“

  • Schindler wächst im Startquartal

    Schindler wächst im Startquartal

    Schindler hat im ersten Quartal 2023 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 2,80 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 6,2 Prozent, informiert der Luzerner Aufzugsbauer in einer Mitteilung. Der Auftragseingang fiel mit 2,89 Milliarden Franken hingegen um 8,7 Prozent geringer als im ersten Quartal 2022 aus.

    „Verzögerungen auf Baustellen und die Unsicherheit an den internationalen Kapitalmärkten wirken sich zusehends negativ auf die Immobilienbranche aus, trotz starker Nachfrage im Wohnungsbausektor“, wird Silvio Napoli, Verwaltungsratspräsident und CEO von Schindler, in der Mitteilung zitiert. „Auch in diesem herausfordernden Umfeld konnte Schindler Umsatzwachstum in allen Regionen und Produktlinien erzielen.“
    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 211 Millionen auf 282 Millionen Franken zu. Der um den Verkauf des ehemaligen Fabrikareals in Suzhou bereinigte Reingewinn fiel mit 186 Millionen Franken um 29,2 Prozent höher als im Vorjahresquartal aus.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch eine Veränderung in der Konzernleitung. Hier wird der neu ernannte Chief Technology Officer Donato Carparelli den in den Ruhestand tretenden Karl-Heinz Bauer ersetzen.

    Ende März hat Schindler zudem ein seit fast zehn Jahren laufendes Verfahren gewonnen. Hintergrund sind gegen den Willen von Aktionär Schindler vorgenommene Kapitalerhöhungen bei Hyundai Elevator. Der oberste Gerichtshof der Republik Korea habe Schindler in der Verantwortlichkeitsklage gegen verschiedene Verwaltungsratsmitglieder von Hyundai Elevator Recht gegeben, heisst es in der Mitteilung.

  • Digitale Prozesse verändern die Baubranche

    Digitale Prozesse verändern die Baubranche

    Grundlage für die digitale Transformation ist die Cloud. Sie ermöglicht die Speicherung großer Datenmengen an zentraler Stelle. Für ein Bauprojekt geschieht das in der Regel in einem BIM-Modell, auf das alle Beteiligte Zugriff haben. In diesem digitalen Zwilling des realen Gebäudes werden alle Daten kontinuierlich erfasst und verwaltet. Änderungen lassen sich in Echtzeit verfolgen. So entsteht Transparenz, der Planungs- und Bauprozess wird verlässlicher, schneller und weniger anfällig für Fehler oder Missverständnisse.

    Ebenso wichtig wie ein nachvollziehbarer Planungs- und Bauprozess sind Zeitmanagement und Kostenkontrolle. Softwaretools, die anhand eines BIM-Modells Mengen ermitteln und daraus Kosten ableiten, schaffen bereits in der Planungsphase Verlässlichkeit. Bei Materialengpässen oder Preissteigerung lassen sich Ausführungsvarianten und Materialien miteinander vergleichen.

    Nachholbedarf bei BIM
    Obgleich die große Mehrheit der Branche den Mehrwert dieser Technologien erkennt, sieht sich weniger als die Hälfte der deutschen Planungs- und Bauunternehmen in Sachen Digitalisierung gut aufgestellt, wie aus einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC vom Dezember 2020 hervorgeht. Bei BIM haben gar über zwei Drittel der Befragten noch Nachholbedarf. Das Bewusstsein für das Potenzial digitaler Instrumente ist also vorhanden, die Umsetzung scheitert aber oft an mangelnden Kenntnissen. Ein Grund dafür ist, dass digitale Lösungen von Bauherrn viel zu selten eingefordert werden. 80 Prozent der Studienteilnehmer berichten, dass das nur teilweise oder gar nicht der Fall ist.

    Abhilfe schaffen soll u. a. das neue BIM-Portal des Bundes, das am 11. Oktober 2022 an den Start ging. Es stellt Informationen, Anwendungen und einheitliche Daten bereit, mit der die Digitalisierung von Bauvorhaben vorangebracht werden soll. Dazu zählen u. a. interaktive und webbasierte Werkzeuge, Datenbibliotheken sowie herstellerneutrale Bauteile-Informationen. Die Plattform soll ständig weiterentwickelt werden. Sie ist das Ergebnis eines Stufenplans, der bereits 2015 in Kraft trat und die schrittweise Einführung von BIM auf den Weg bringen sollte. Bis heute ist der Einsatz von BIM allerdings nur für die Ausschreibung öffentlicher Infrastrukturprojekte verpflichtend, nicht für den Hochbau allgemein.

    Daten ermöglichen industrielle Fertigung und serielles Bauen
    Ohne Digitalisierung keine industrielle Fertigung: Die Verfügbarkeit von Daten in BIM-Modellen, sowohl über Bauteile wie über das Gebäude selbst, ist die Voraussetzung für die standardisierte und automatisierte Fertigung in der Werkshalle, ohne die wiederum das serielle und modulare Bauen, oft als Allheilmittel gegen Wohnungsnot und Fachkräftemangel dargestellt, nicht vorankommt. Aus den digitalen Daten werden standardisierte, aber frei kombinierbare Bausätze, die in der Fabrik vollautomatisch zusammengebaut werden, seien es Fenster, Wände oder ganze Fassaden. Auf der Baustelle werden ganze Wohnungen oder Teile davon dann nur noch zusammengesetzt, auf Basis standardisierter Grundrisse. Die Vorteile dieser Art des Bauens liegen auf der Hand: geringere Bauzeit, Kosteneinsparungen, weniger Schutt auf der Baustelle, weniger Lärm vor Ort und weniger Baumängel aufgrund besserer Qualitätssicherung.

    Auch auf der Baustelle: IoT, AR, VR, KI und Machine Learning
    Digitale Werkzeuge kommen aber nicht nur in der Planung, sondern auch auf Baustellen zum Einsatz. Die grundlegende Technologie hierfür ist das Internet of Things (IoT). Es vernetzt Geräte und Baufahrzeuge und ermöglicht deren Interaktion und autonomen Betrieb. Das gilt auch für Roboter, die zunehmend auf Baustellen unterstützende Arbeiten verrichten, was mit Blick auf den Fachkräftemangel immer wichtiger wird. Dazu gehören auch 3-D-Druckverfahren, bei denen Roboterarme mittlerweile ganze Häuser aus schnell aushärtendem Beton fertigen. Künftig soll das auch mit Metallbaustoffen möglich sein.

    Auch Technologien, die man eher vom Maschinen- und Anlagenbau kennt, halten langsam Einzug in die Bauindustrie. KI und Machine Learning zum Beispiel helfen bei der Projektsteuerung. Sie erlauben Prognosen hinsichtlich Zeit- und Kostenvorgaben und schlagen Alarm, sobald etwas in die falsche Richtung läuft. Virtual Reality (VR) ermöglicht es Planern, in ihr CAD- oder BIM-Modell einzutauchen, und Augmented Reality (AR) kann ein wichtiges Hilfsmittel für die Erkennung von Risiken und die Vermeidung von Unfällen auf Baustellen sein. Schließlich gibt es auch immer mehr hilfreiche Apps rund um die Baustelle. Speziell Bauunternehmen und Handwerker nutzen sie gerne, etwa für die Erfassung von Maßen und Massen und auch für die Kommunikation mit Auftraggebern oder Bauleitern.

    Die BAU 2023 zeigt, speziell im Ausstellungsbereich BAU IT, die neuesten Entwicklungen rund um die Digitalisierung des Planens und Bauens. Darüber hinaus bieten mit der digitalBAU (Februar 2024) sowie der digitalBAU conference & networking (4.-6. Juli 2023) zwei weitere Veranstaltungen die Möglichkeit, Chancen der digitalen Transformation live zu erleben.

  • HighStep liefert neue Lift-Generation an Kunden aus

    HighStep liefert neue Lift-Generation an Kunden aus

    Die HighStep Systems AG mit Sitz in Dietikon hat bis siebzehn Einheiten der neuesten Generation ihres Servicelifts an Kunden ausgeliefert. Darunter sind etwa der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz aus Berlin, der niederländische technische Dienstleister SPIE oder das Schweizer Windturbinen-Unternehmen Agile Wind Power. Weitere Auslieferungen etwa nach China sollen laut dem CEO der Systems AG, Alexander Luft, in den nächsten Monaten stattfinden. Er betont: „Wir freuen uns, dass wir nach intensiver Entwicklungsarbeit die ersten Lifte der neuen Generation auf den Markt gebracht haben. Hierbei handelt sich um eine grundlegende Weiterentwicklung in enger Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd, um die gestiegenen Anforderungen bezüglich Normen und Qualität zu erfüllen.“

    Der HighStep Lift gilt als der weltweit erste mobile, akkubetriebene Servicelift für Bauwerke und Masten jeglicher Art. Er soll einen effizienten, sicheren und ergonomischen Auf- und Abstieg ermöglichen und dadurch die Sicherheit und Produktivität der Mitarbeitenden drastisch erhöhen. Die Kapazität liegt bei 3000 Meter Höhe, es können Personen oder Material mit einem Gewicht bis 150 Kilogramm transportiert werden. Die neue Generation bringt unter anderem ein noch höheres Sicherheitslevel durch einen separaten Fallschutzläufer und weitere, neue Sicherheitsfunktionen.

    Das System besteht aus zwei Komponenten: einer Aluminiumschiene als Systemträger und einem wählbaren Steiggerät, dem HighStep Easy und dem portablen HighStep Lift. In der Anwendung liegt der Fokus auf Strommasten, Windkraftanlagen, Sendetürmen wie auch Industrieanlagen. Weltweit sind insgesamt mehrere tausend Installationen in Betrieb – vornehmlich in Europa und auch asiatischen Ländern. Zu den Kunden zählen etwa der Schweizer Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid, der europäische Hochspannungsnetzbetreiber TenneT oder auch das chinesische Energieunternehmen State Grid Corporation of China. yvh

  • Schindler setzt Installationsroboter erstmals in Asien ein

    Schindler setzt Installationsroboter erstmals in Asien ein

    Aufzugbauer Schindler bringt seinen Installationsroboter R.I.S.E. jetzt auch im Asien-Pazifik-Raum zum Einsatz. In Schanghai bohrte er unzählige Löcher für die Installation von fünf Fahrstühlen in einem der grössten Geschäftskomplexe der Innenstadt. Auch im Singapurer Wohnbauprojekt Avenue South Residence nahm R.I.S.E. Monteuren diesen Teil der Arbeiten ab. Dort wurden laut einer Medienmitteilung weitere zehn Fahrstühle installiert.

    „Mit Schindler R.I.S.E. machen wir Hochbaustellen sicherer und effizienter“, so Schindlers COO Paolo Compagna. „Der Roboter übernimmt das Bohren von Tausenden Ankerbolzen, die für die Installation von Aufzügen erforderlich sind und trägt so zu mehr Arbeitssicherheit bei. Monteure können ihre Zeit so für anspruchsvollere Tätigkeiten nutzen.“ Dies garantiere eine schnellere und effizientere Projektabwicklung, „was in einer Zeit, in der weltweit viele mit Verzögerungen auf Baustellen konfrontiert sind, noch wichtiger geworden ist“.

    Schindler verweist darauf, dass es diese „bahnbrechende“ Innovation in der Kategorie Innovation Leaders in die engere Auswahl für den Swiss Technology Award geschafft habe. Er gilt als der bedeutendste Innovations- und Technologiepreis der Schweiz.