Schlagwort: Medtech

  • Innovationsnetzwerk in der Medizintechnik

    Innovationsnetzwerk in der Medizintechnik

    Die Medtech-Branche im Kanton Jura wächst kontinuierlich. Eine aktuelle Karte von Basel Area Business & Innovation verzeichnet bereits 67 Unternehmen, Start-ups und andere Einrichtungen in 24 Gemeinden. Besonders stark ist die Branche in Delémont und Courroux vertreten.

    Zu den 14 Unternehmen in der Kantonshauptstadt gehören junge Unternehmen wie 3D Precision und Galien Plus aber auch Traditionsfirmen wie Humard Automation und Willemin-Macodel. In Courroux bildet der jurassische Ableger des Switzerland Innovation Park Basel Area den Kern der wachsenden Branche, die bereits 17 Unternehmen, Start-ups und Institutionen umfasst. Hier ist nicht nur ein Ableger des Centre Suisse d’électronique et de microtéchnique (CSEM) vertreten, sondern der Start-up-Beschleuniger DayOne Tech, der ausgewählte Start-ups während zwölf Monaten betreut. In Glovelier und Porrentruy sind je vier Firmen angesiedelt, in Bassecourt und Courgenay drei.

    Die Branche vernetzt sich zunehmend untereinander. Dazu trägt auch der Medtech Congress bei, der am 30. Oktober bereits zum dritten Mal von DayOne im Switzerland Innovation Park Basel Area in Courroux durchgeführt wird. Am Folgetag stehen Besuche bei Unternehmen in der Region auf dem Programm.

    Das Förderprogramm DayOne Tech geht bereits in die vierte Runde. Dafür hat es drei Unternehmen ausgewählt, Altiscreen entwickelt tragbare Geräte zur raschen Erkennung von Drogen. Amarastesia arbeitet an Komponenten, mit denen Körperhöhlen mit möglichst wenig Nachwirkungen für die Patienten geöffnet werden können. OrthoSens entwickelt intelligente Implantate für die Orthopädie, die Chirurgen Echtzeitdaten liefern sollen.

    Der Kanton Jura gehört mit den beiden Basel zu den Trägern von Basel Area Business & Innovation. Der Standortförderer unterstützt Unternehmen und Start-ups in der Region und engagiert sich für Ansiedlungen weiterer Firmen.

  • Ypsomed baut Konferenz- und Kulturzentrum in Solothurn

    Ypsomed baut Konferenz- und Kulturzentrum in Solothurn

    Ypsomed investiert in Solothurn rund 15 Millionen Franken. Die Mittel dienen der Einrichtung eines Konferenz- und Kulturzentrums gegenüber dem neuen Haupteingang des Firmengebäudes von Ypsomed. Mit der Planung und Umsetzung des Projektes hat das Medtech mit Hauptsitz in Burgdorf das Solothurner Büro der phalt Architekten AG betraut.

    „Wir haben in Solothurn in den letzten zehn Jahren über 400 neue Stellen geschaffen und wollen weiterwachsen“, wird Ypsomed-CEO Simon Michel in einer Mitteilung aus seiner Ansprache anlässlich der Bekanntgabe der Pläne zitiert. „Wir investieren hier auch, weil wir eine optimale Unterstützung durch die Stadt erfahren.“ Mit dem Forum wolle das Unternehmen „der Stadt und der Bevölkerung von Solothurn etwas zurückgeben“, so Michel. Das geplante Ypsomed-Zentrum kann für öffentliche Veranstaltungen und Anlässe gemietet werden.

    Der Neubau ist als fünfstöckiges Gebäude mit einem zweigeschossigen Parkdeck angelegt. Für öffentliche Veranstaltungen sind ein Empfang und ein Auditorium geplant. Zudem will Ypsomed die Fläche zwischen dem Zentrum und dem eigenen Firmengebäude begrünen und zu einer Begegnungszone gestalten lassen.

    An der Veranstaltung anlässlich der Bekanntgabe der Pläne wies Stadtpräsidentin Stefanie Ingold auf die Aufwertung des Stadtteils durch das Konferenz- und Kulturzentrum hin. Ypsomed habe in Solothurn einen Wissensstandort aufgebaut, wird Ingold in der Mitteilung zitiert. Das weltweit aktive Berner Medtech ist auf Infusions- und Injektionssysteme für flüssige Medikamente spezialisiert.

  • Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente, der Rheintaler Experte für augenchirurgisches Gerät und Verbrauchsmaterial, baut an seinem Firmensitz ein dreistöckiges Gebäude. Laut einer Medienmitteilung setzten am Donnerstag die Inhaber Christoph und Thomas Bosshard gemeinsam mit Gemeindepräsident Bruno Seelos und Björn Lutze von der ausführenden Bänziger Lutze Architektur AG den Spatenstich.

    Auf insgesamt 11’000 Quadratmetern Fläche soll der Neubau die Infrastruktur für die künftige Entwicklung des Unternehmens aus der St.GallenBodenseeArea stärken. „Mit dem Bau der Lean Factory setzen wir den Grundstein für die Weiterentwicklung der Wertschöpfung und des Wachstums am Standort Berneck“, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens.

    Der östliche der beiden neuen Baukörper soll den Reinraum sowie die Produktionsflächen für Operationsgeräte und Instrumente erweitern. Der westliche sei für eine „effiziente Inhouse-Logistik“ ausgelegt. Zudem sind eine Tiefgarage, Schulungs- und Pausenräume ebenso vorgesehen wie eine Dachterrasse. Beide Gebäudeteile werden über einen Innenhof und verschiedene Erschliessungszonen miteinander in Verbindung stehen. Im Jahr 2023 soll der Neubau vollständig bezogen sein.