Schlagwort: Megawattstunden

  • AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    AMAG Porsche Zentrum bekommt Solarstrom

    Die AMAG Gruppe hat am 5. Mai auf dem Dach des Porsche Zentrums in Winterthur eine Photovoltaikanlage (PVA) mit einer Leistung von 87 Kilowatt Peak in Betrieb genommen. Die neue Anlage ist Teil einer Grossoffensive, bei der die Gruppe bereits eine ganze Reihe von Solaranlagen auf den Dächern von AMAG-Betrieben eingerichtet hat. Bis 2025 sollen rund 75’000 Quadratmeter Fläche mit Solarpanels bestückt werden, informiert die Automobilhandelsgruppe mit Hauptsitz in Cham in einer Mitteilung. Dies würde ausreichen, um über 20 Prozent des Strombedarfs der Gruppe zu decken. Spätestens 2025 will AMAG zudem die Klimaneutralität erreichen.

    Die neue Anlage auf dem Dach des Porsche Zentrums wird zu diesem Ziel jährlich rund 86 Megawattstunden Solarstrom beitragen. „Für uns ist es eine grosse Freude, dass wir jetzt in der Region Winterthur nicht nur für die tollen Produkte von Porsche stehen, sondern auch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemäss der Strategie der AMAG Gruppe“, wird Marcel Renz, Geschäftsführer des Porsche Zentrum Winterthur der AMAG First AG, in der Mitteilung zitiert. „Dank der PVA werden wir bis zu einem gewissen Grad selbst für die Deckung unseres Strombedarfs sorgen können.“

    Die AMAG Gruppe verfolgt der Mitteilung zufolge das Ziel, sich zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund sei auch die im letzten Jahr erfolgte Übernahme der Solarfirma Helion zu sehen, die auf Photovoltaik, Wärmepumpen und E-Mobilität spezialisiert ist.

  • Ramseier setzt in Sursee auf Photovoltaik

    Ramseier setzt in Sursee auf Photovoltaik

    Die Ramseier Suisse AG setzt an ihrem Hauptstandort in Sursee auf nachhaltige Energieversorgung und hat auf den Dächern der Abfüllhalle und des Hochregallagers eine Photovoltaikanlage installiert. Sie erzeugt laut Medienmitteilung rund 400 Megawattstunden Energie pro Jahr, was dem Energiebedarf von 90 Einfamilienhäusern entspricht.

    Auch die Anfang Jahr in Sursee in Betrieb genommene moderne PET-Abfülllinie werde damit noch nachhaltiger, heisst es in der Mitteilung. Die Investition in die PET-Anlage, die durch moderne Technologie den Wasser- und Dampfverbrauch bei der Getränkeproduktion reduziert, sei eine Massnahme der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.

    Mit dem Solarstrom würden nun die natürlichen Ressourcen aus der Region genutzt und die Abhängigkeit des Unternehmens von fossilen Brennstoffen gemindert. „Wir nutzen die fortschreitende technologische Entwicklung, um unsere CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren“, wird Christoph Richli zitiert, CEO der Ramseier Suisse AG.

    „Im Vergleich zu 2013 konnten wir im Jahr 2021 1’950 Tonnen CO2 einsparen. Dies entspricht einer absoluten CO2-Einsparung von etwa 244 Erdumrundungen mit dem Auto“, so Richli weiter. Die Investitionen in einen nachhaltigen und energieeffizienten Standort gingen mit der Nachhaltigkeitsstrategie der Agrargenossenschaft fenaco einher.

    Ramseier Suisse ist Produzentin von Erfrischungs-, Obst- und Fruchtsaftgetränken mit  Standorten in Sursee, Hochdorf LU und Elm GL. Sie führt die drei Traditionsmarken Ramseier, Sinalco und Elmer. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in der ganzen Schweiz rund 250 Mitarbeitende und gehört zur fenaco.

  • Zwicky wird für Solaranlage ausgezeichnet

    Zwicky wird für Solaranlage ausgezeichnet

    Die E. Zwicky AG ist für ihre zu 85 Prozent vertikale Solaranlage ausgezeichnet worden, informiert die auf Produkte aus Getreide, Hülsenfrüchten, Kernen und Saaten spezialisierte Thurgauer Familienfirma in einer Mitteilung. Konkret hat Zwicky den Schweizer Solarpreis 2022 in der Kategorie Energieanlagen gewonnen. „Wir sind stolz, eine der schweizweit grössten vertikalen Solaranlagen unser Eigen nennen zu dürfen“, wird Zwicky-CEO Kurt Krucker in der Mitteilung zitiert. Insgesamt sind mehr als 30 Gewinner ernannt worden.

    Für die bereits von weitem sichtbare Solaranlage an den rund 60 Meter hohen Silotürmen der Schälmühle des Unternehmens in Müllheim-Wigoltingen wurden über 2200 Quadratmeter Solarpanele verbaut. Durch die überwiegend vertikale Installation kann besonders die im Winterhalbjahr tiefer stehende Sonne gut ausgenutzt werden, erläutert Zwicky. In den ersten zehn Monaten Laufzeit hat die Anlage bereits 340 Megawattstunden Strom produziert.

    Zwicky setzt den an den Silotürmen gewonnenen Strom vollständig in der eigenen Produktion ein. „Unsere Zwicky-Vision ist es, zum energetischen Selbstversorger heranzuwachsen“, erklärt Krucker. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Unternehmen weitere Projekte für nachhaltige Energie umsetzen. Entsprechende Baugesuche seien bereits eingereicht, erläutert der Unternehmenschef.

  • Axpo liefert Windstrom an Borealis

    Axpo liefert Windstrom an Borealis

    Axpo und der schwedische Hersteller von Plastikfolien, Borealis, haben laut Medienmitteilung einen langlaufenden Stromabnahmevertrag (PPA) unterzeichnet. Die hundertprozentige Axpo-Tochter Axpo Nordic wird demnach ab Januar 2024 zehn Jahre lang über 130’000 Megawattstunden Strom aus Windkraft an die Produktionsanlage von Borealis in Stenungsund liefern.

    Für Borealis bedeutet der Vertrag mit Axpo, dass der Anteil an erneuerbarer Energie, die in der Anlage in Stenungsund verbraucht wird, erheblich gesteigert wird, heisst es in der Medienmitteilung. Der indirekte Kohlendioxidausstoss in Betrieben von Borealis werde um nahezu 10’000 Tonnen jährlich reduziert. Borealis will bis 2025 den Anteil an Erneuerbaren in seinem Strommix auf 40 Prozent steigern und bis 2030 erreichen, dass 100 Prozent Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen.

    „Diese Transaktion markiert einen weiteren Meilenstein in unserem Corporate-PPA-Geschäft und zeigt, welch entscheidende Rolle Axpo Nordic in der Energiewende spielt. Schweden ist ein attraktiver Markt für internationale Anleger in erneuerbare Energien“, wird Cecilia Bergman von der Geschäftsleitung Axpo Sweden zitiert. Der kontinuierliche Ausbau der Windfarmen ermögliche es den Industrieunternehmen, vor Ort erneuerbaren Strom für ihre Anlagen zu beziehen, um ihre Emissionen zu verringern und ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, so Bergman weiter.

    „ Der Vertrag bringt uns unserem letztlichen Ziel näher, bis Ende dieses Jahrzehnts unseren gesamten Stromverbrauch aus erneuerbaren Quellen zu decken. Damit gehen wir einen weiteren Schritt auf unserem Weg, uns neu zu erfinden und nachhaltiger zu leben“, wird Wolfram Krenn, Executive Vice President Base Chemicals & Operations von Borealis, zitiert.