Schlagwort: Metropolitanraum

  • Kooperationsprogramm Metropolitanraum Zürich 2025–2028

    Kooperationsprogramm Metropolitanraum Zürich 2025–2028

    Die Kooperationsprogramme des Vereins Metropolitanraum Zürich dienen der gezielten Entwicklung von Projekten mit regionalem Mehrwert. Seit der Gründung 2009 wurden drei Programme erfolgreich umgesetzt. Schwerpunktesind der Wachstum, die Digitalisierung und der demografischer Wandel. Die aktuelle vierte Ausschreibung läuft unter den Leitmotiven «Positives Innovationsklima» und «Intelligente Nutzung knapper Ressourcen» und greift damit die neue Vision 2040/50 und die Nutzungsstrategie 2027 auf.

    Das Programm ist offen für Projekte zu einem Themenschwerpunkt oder solchen, die beide Aspekte verbinden. Über das selektive, zweistufige Verfahren wird sichergestellt, dass die eingereichten Konzepte praxisnah, skalierbar und partnerschaftlich in den Mitgliedskantonen, Städten und Gemeinden umsetzbar sind. Die Eingabeschwelle ist bewusst niedrig gehalten. In Stufe 1 genügt eine knappe Skizze der Idee und Organisation, in Stufe 2 wird das Projekt weiter ausgeführt und vertieft.

    Vorteile und Besonderheiten
    Das Programm schafft ein innovatives Forum für den überregionalen Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die fachliche Vernetzung fördert nachhaltige Lösungen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Metropolitanraums als führenden Standort für Forschung und Entwicklung. Kantone, Städte und Gemeinden profitieren auch dann, wenn einzelne Projekte nicht alle gleichermassen tangieren. Vielfalt und innovative Ansätze bleiben Massstab für den strukturellen und funktionalen Raum.

    Praxisnahe Umsetzung und strategische Wirkung
    Die Metropolitankonferenz Zürich setzt mit jedem Programm neue Impulse für den Wandel in Arbeit, Mobilität und Ressourcennutzung. Mit dem aktuellen Fokus werden Projekte unterstützt, die zu mehr Innovationskraft, digitaler Transformation und nachhaltiger Entwicklung beitragen. Regionale und sektorübergreifende Lösungen sollen den Metropolitanraum Zürich als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum weiter stärken.

  • Eine neue Vision für den Metropolitanraum Zürich

    Eine neue Vision für den Metropolitanraum Zürich

    Die Metro-ROK 2050 Initiative stellt die Notwendigkeit heraus, den Siedlungsraum sinnvoll und nachhaltig zu nutzen, um die Lebensqualität zu erhöhen und das ökologische Gleichgewicht zu wahren. Mit dem Fokus auf vier zentrale Handlungsräume — Stadtlandschaft, Übergangslandschaft, Kulturlandschaft und Naturlandschaft — zielt das Konzept darauf ab, eine ausgewogene Entwicklung zu fördern. Besonders der Schutz von Grünflächen und die qualitätsvolle Innenentwicklung spielen eine zentrale Rolle. Durch die strikte Begrenzung der Siedlungserweiterung bis 2040 und die Förderung von Transformationsprojekten im Bestand, die das Kreislaufprinzip berücksichtigen, soll eine umweltfreundliche Städteplanung realisiert werden.

    Innovative Technologien und Energieeffizienz
    Ein weiterer wichtiger Aspekt des Metro-ROK 2050 ist die Integration von fortschrittlichen Technologien und ökologischen Bauweisen, um die CO2-Bilanz des Metropolitanraums zu verbessern. Das Konzept betont die Bedeutung von erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden, um den Herausforderungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Die Vermeidung weiterer Bodenversiegelung und die Nutzung von Grünflächen zur Hitzebekämpfung in urbanen Zentren sind ebenfalls prioritäre Massnahmen.

    Nachhaltige Mobilität als Schlüsselkomponente
    Ergänzend legt das Raumordnungskonzept einen starken Fokus auf die Förderung des öffentlichen Verkehrs und nachhaltiger Mobilitätslösungen. Das Ziel, den Anteil des öffentlichen Verkehrs bis 2050 zu erhöhen und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu fördern, ist entscheidend für die Reduzierung der Umweltbelastung und die Steigerung der Lebensqualität in der Region. Kurze Wege und emissionsarme Verkehrsmittel sollen dabei helfen, den ökologischen Fussabdruck zu minimieren.

    Zusammenarbeit und zukunftsorientierte Planung
    Die Metro-ROK 2050-Initiative spiegelt das Engagement der beteiligten Kantone wider und setzt neue Massstäbe in der regionalen Raumplanung. Das aktualisierte Konzept, das am 3. November vom Metropolitanrat einstimmig angenommen wurde, dient als richtungsweisender Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des gesamten Metropolitanraums Zürich. Durch die integrierte Betrachtung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren strebt das Konzept danach, den Metropolitanraum als lebenswerten und nachhaltigen Ort zu gestalten.

  • Ein visionäres Raumordnungskonzept für die Zukunft Metropolitanraum Zürich 2050

    Ein visionäres Raumordnungskonzept für die Zukunft Metropolitanraum Zürich 2050

    Mit fast 40 % der Schweizer Bevölkerung und einem Grossteil der Arbeitsplätze beheimatet der Metropolitanraum Zürich einen signifikanten Anteil des nationalen Lebens und Wirtschaftens. Das aktualisierte Raumordnungskonzept Metro-ROK 2050, eine Fortschreibung des ersten Metro-ROK von 2015, definiert ambitionierte, planerische Ziele für diesen bedeutenden Wirtschafts- und Lebensraum. Es zielt darauf ab, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, die sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung als auch dem Schutz der Umwelt gerecht wird.

    Das Konzept unterteilt den Raum in vier Handlungsräume: Stadtlandschaften mit städtischen Zentren, Übergangslandschaften mit regionalen Zentren, Kulturlandschaften und Naturlandschaften. Diese Einteilung ermöglicht es, zielgerichtete Massnahmen zu entwickeln, die eine hohe Lebensqualität gewährleisten und gleichzeitig den Raum ökologisch nachhaltig gestalten.

    Ein Kernanliegen des Metro-ROKs 2050 ist der Schutz von Grünflächen und die Förderung einer qualitätsvollen Innenentwicklung. Bis 2040 sind keine Erweiterungen des Siedlungsraumes vorgesehen, um die Zersiedelung zu stoppen und die vorhandenen Flächen besser zu nutzen. Dabei soll sich die Baukultur am Kreislaufprinzip orientieren, graue Energie berücksichtigen und die Biodiversität schützen.

    Weiterhin legt das Konzept einen starken Fokus auf die nachhaltige Nutzung von Ressourcen und die Förderung von Energieeffizienz. Innovative Technologien und ökologische Bauprojekte sollen dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern und den Metropolitanraum widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Erneuerbare Energien und die Reduktion von Bodenversiegelungen stehen ebenso im Fokus wie die Förderung des öffentlichen Verkehrs und nachhaltiger Mobilitätslösungen. Ziel ist es, bis 2050 den Anteil umweltfreundlicher Fortbewegungsmittel signifikant zu erhöhen.

    Das Raumordnungskonzept Metropolitanraum Zürich 2050 stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung dar. Mit der positiven Aufnahme der Handlungsempfehlungen durch den Metropolitanrat am 3. November wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Das Konzept spiegelt das Engagement der beteiligten Kantone wider, gemeinsam für einen lebenswerten und ökologisch nachhaltigen Metropolitanraum Zürich zu sorgen.

  • Studie zur Rolle der Raumplanung bei steigenden Wohnkosten

    Studie zur Rolle der Raumplanung bei steigenden Wohnkosten

    Die Studie «Ursachen für steigende Wohnkosten in der Schweiz mit Fokus auf die Raumplanung» verdeutlicht, dass die Raumplanung eine moderierende Rolle im Immobilienmarkt spielt: Sie hat Auswirkungen auf die Bautätigkeit und beeinflusst somit die Wohnkosten. Die Erhöhung der Nachfrage nach Wohnraum ist hingegen ein treibender Faktor bei den steigenden Wohnkosten. Dabei spielen unter anderem die Verkleinerung der Haushalte, das Bevölkerungswachstum sowie der steigende individuelle Wohnraumkonsum eine Rolle.

    Die Raumplanung kann hier Einfluss nehmen. Sie begrenzt die Baulandverfügbarkeit und Bauzonenkapazitäten. So steuert sie, wie flexibel sich das Angebot an Wohnraum an eine veränderte Nachfrage anpassen kann. Ist die Raumplanung zu strikt, kann das Angebot weniger flexibel auf die stark gestiegene Nachfrage reagieren. Das kann langfristig zu höheren Wohnkosten führen.

    Innenentwicklung als Lösungsansatz
    Allerdings gehört es zu den Aufgaben der Raumplanung, die Zersiedlung zu begrenzen und die Landschaft zu schützen. Die Studie identifiziert denn auch die Innenentwicklung als ein Instrument, das es erlaubt, sowohl den Schutz der Landschaft zu gewährleisten, als auch das Wohnraumangebot zu erhöhen. Die Studie zeigt ausserdem, dass Aufzonungen dort preisdämpfend sind, wo die Bauzonenausschöpfung bereits hoch ist. Als Aufzonung gilt die Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten innerhalb einer Bauzone. Dies ist deshalb ein probates Mittel und kann, wenn gezielt eingesetzt, optimal seine Wirkung entfalten. Die Studienresultate legen zudem einen Zusammenhang zwischen hohen Wohnkosten und hohen Planungs- und Prozesskosten nahe. Langwierige Bewilligungs- und Einspracheverfahren tragen ebenfalls zur Kostensteigerung bei.

    Tagung zu Wohnraum und Raumentwicklung
    Im Rahmen der Schweizer Wohntage 2023, die vom 3. bis 7.  November 2023 in Biel stattfinden werden, diskutiert am 6. November ein Panel von Experten, wie die Innenentwicklung gestaltet werden kann, so dass dabei mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird. Mehr Details und Anmeldung unter www.bwo.admin.ch.