Schlagwort: Meyer Burger

  • Meyer Burger Module als Top-Performer ausgezeichnet

    Meyer Burger Module als Top-Performer ausgezeichnet

    PVEL hat die Hochleistungsmodule von Meyer Burger in die höchste Kategorie seiner aktuellen Top-Performer-Liste aufgenommen. Das hat das unabhängige nordamerikanische Labor für Zuverlässigkeits- und Leistungstests von Solarmodulen am 5. Juni bei der Veröffentlichung seiner 10. Annual PV Module Reliability Scorecard mitgeteilt.

    Laut Meyer Burger beziehen sich diese Tests auf das aktuelle Produktportfolio von Meyer Burger und das künftig am Standort Goodyear im US-Bundesstaat Arizona hergestellte Utility-Modul. Diese Tests werden in sieben verschiedenen Kategorien durchgeführt, unter anderem hinsichtlich Temperatur- und Feuchtigkeitseffekten, der Auswirkung von mechanischer Belastung und Hagel sowie bezüglich aller relevanter Degradationsmechanismen.

    Meyer Burger schaffte es mit nur acht weiteren Herstellern in die Liste jener Hersteller, die in allen sieben Kategorien Bestnoten erhalten haben. Dabei testet PVEL laut Meyer Burger weit über die gängigen IEC und UL-Standards hinaus.

    „Wir können stolz darauf sein, gleich bei unserer ersten Teilnahme am PVEL-Testverfahren so ein gutes Ergebnis erreicht zu haben“, wird Madlen Apel, Head of Product Management, zitiert. „Dieser Erfolg spiegelt eindrucksvoll unser Qualitätsbewusstsein und unsere Technologieführerschaft in der Industrie wider und bezeugt unabhängig das Vertrauen in unsere Produkte für alle Kunden und Investoren.“

  • Helion Energy und Meyer Burger gehen Partnerschaft ein

    Helion Energy und Meyer Burger gehen Partnerschaft ein

    Photovoltaik-Hersteller Meyer Burger hat mit dem Anbieter von Komplettlösungen für die Solarenergie und AMAG-Tochter Helion Energy eine strategische Partnerschaft vereinbart. Einer Medienmitteilung zufolge wird die AMAG Gruppe bei allen eigenen noch zu bauenden Photovoltaikanlagen bevorzugt Solarmodule von Meyer Burger verwenden. Die AMAG Gruppe wird im Rahmen ihrer Klimastrategie bis 2025 an ihren eigenen Standorten rund 75‘000 Quadratmeter Solaranlagen bauen.

    Helion Energy und die Meyer Burger Technology engagieren sich im Rahmen der strategischen Partnerschaft für den Wiederaufbau der Photovoltaik-Wertschöpfungskette in der Schweiz, heisst es in der Mitteilung weiter. Aktuell importiert die Schweiz ihre Solarmodule zu über 90 Prozent aus asiatischen Ländern.

    „Meyer Burger Hochleistungsmodule bieten eine Reihe von Vorteilen für die Kundschaft: Sie werden in der Schweiz entwickelt und nachhaltig in Deutschland produziert“, wird Helion-CEO Noah Heynen zitiert. Die Module zeigten geringere Leistungseinbussen über die Jahre und durch bessere Temperatur-Koeffizienten und Schwachlichtverhalten höhere Erträge zu allen Jahreszeiten. Sie seien für eine Lebensdauer von über 30 Jahren ausgelegt und mit einer branchenführenden Garantie von mindestens 25 Jahren ausgestattet.

    Laut CEO Gunter Erfurt ist Meyer Burger dabei, seine Produktion für Solarzellen und -module „massiv auszubauen“. Die Schweizer Solarmodule verfügten über einen Technologievorsprung gegenüber der asiatischen Konkurrenz und erwirtschafteten deutlich höhere Erträge über die gesamte Laufzeit.

  • Meyer Burger gewinnt ersten Vertriebspartner für Solardachziegel

    Meyer Burger gewinnt ersten Vertriebspartner für Solardachziegel

    Die Meyer Burger Technology AG hat bereits in der Pilotphase eine erste Vertriebspartnerin für ihren Solardachziegel Meyer Burger Tile gewonnen, informiert das Thuner Solarunternehmen in einer Mitteilung. Die deutsche Genossenschaft Dachdecker-Einkauf Süd (DE Süd) wird erste Pilotprojekte ihrer Kunden aus dem Bedachungsgewerbe begleiten, bei denen die aus der Pilotproduktion stammenden Solardachziegel von Meyer Burger eingesetzt werden. „Wir freuen uns, dass wir als Vertriebspartner für die Produkteinführung gemeinsam mit Meyer Burger dem Handwerk ein so innovatives Produkt zur Verfügung stellen können“, wird Björn Augustin, geschäftsführender Vorstand der DE Süd, in der Mitteilung zitiert.

    Im zweiten Halbjahr 2023 soll die Produktion für die Markteinführung stehen. Zunächst sei eine Fertigung von 1 Million Stück pro Jahr geplant, heisst es in der Mitteilung. Das Unternehmen plant, die Massenfertigung „an ein dafür spezialisiertes Unternehmen in Europa zu vergeben“. Solarzellen und Verbindungstechnologie will Meyer Burger im eigenen Haus anfertigen. Zudem behält sich das Unternehmen die Verantwortung für Auswahl und Einkauf aller Komponenten und Materialien vor.

    Die Branchenzeitschrift „pv magazine“ hat den Meyer Burger Tile in ihrer aktuellen Ausgabe als Highlight Top-Innovation ausgezeichnet. „Mit der Lösung könnten Denkmalschützer oder Hausbesitzer überzeugt werden, die sich aus ästhetischen Gründen bisher dagegen entschieden haben“, wird in der Mitteilung aus der Begründung der unabhängigen Jury zitiert. „Ausserdem kann der Solardachziegel mehr Dachdecker dafür begeistern, an der Energiewende mitzuwirken.“

  • Deutsche Ökobank setzt auf Meyer Burger

    Deutsche Ökobank setzt auf Meyer Burger

    Die GLS Bank aus Deutschland setzt bei ihrem Angebot eines Pakets für den Ausbau von Solaranlagen auf Meyer Burger. Die nach sozial-ökologischen Grundsätzen wirtschaftende Genossenschaftsbank will den Ausbau von Photovoltaikanlagen im gewerblichen und öffentlichen Bereich fördern. Dazu hat die Bank ein sogenanntes Sorglos-Photovoltaikpaket für Firmenkunden lanciert. Es beinhaltet neben der Finanzierung eine Reihe weiterer Leistungen.

    Im Rahmen des Pakets habe sich die GLS Bank für Meyer Burger als Kooperationspartner für Photovoltaikmodule entschieden, informiert das Solarunternehmen aus Thun in einer Mitteilung. „Wir haben hohe Ansprüche an unsere Produkte und unsere Produktion in Bezug auf Umwelt- und Ressourcenschonung sowie soziale Faktoren“, wird Katja Tavernaro dort zitiert. „Unsere Hochleistungs-Solarmodule sind ein gutes Beispiel für ein gelungenes Verhältnis von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit“, meint die Chief Sustainability Officer bei der Meyer Burger Technology AG. Konkret führt Tavernaro einen reduzierten Einsatz von Material und Energie, den Verzicht auf giftige Inhaltsstoffe, die Fertigung ausschliesslich mit Strom aus erneuerbaren Energien und die Beachtung sozialer Standards in den Lieferketten an.

    Dies kommt den Zielen der GLS Bank entgegen: „Wir wollen nicht nur Photovoltaik aufs Dach bekommen, wir stellen auch Fragen zu Qualität und Nachhaltigkeit der Module“, erläutert Bankvertreter Michael Orth.

  • Meyer Burger bekommt deutsche Fördergelder

    Meyer Burger bekommt deutsche Fördergelder

    Meyer Burger will am Standort Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt Heterojunction-Solarzellen produzieren, informiert der Technologiekonzern aus Thun in einer Mitteilung. Dafür soll dort eine neue Betriebsstätte eingerichtet werden. Sachsen-Anhalt und die Bundesrepublik unterstützen die Pläne von Meyer Burger mit Zuschüssen in Höhe von bis zu 22,5 Millionen Euro. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hatte der Technologie von Meyer Burger erhebliche Vorteile für die Umwelt bescheinigt.

    „Wir freuen uns über die Umweltschutzbeihilfe in bedeutender Höhe“, wird Konzernchef Gunter Erfurt in der Mitteilung zitiert. „Sie belegt, dass unsere Heterojunction-Technologie nicht nur effizienter, sondern auch umweltfreundlicher als herkömmliche Solarzellentechnologien ist.“

    Das Unternehmen habe die positiven Bescheide über die Zuwendungen bereits Ende 2020 entgegennehmen können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Voraussetzung für die Auszahlung wird dort eine jährliche Produktionskapazität des Standorts von 1,4 Gigawatt angegeben. Der Ausbau der Kapazitäten auf die erforderlichen 1,4 Gigawatt soll mit Fremdkapital finanziert und schnellstmöglich umgesetzt werden. Der Konzern sei zuversichtlich, diese Vorgabe erfüllen zu können, schreibt Meyer Burger.

    In diesem Jahr will Meyer Burger in Bitterfeld-Wolfen 0,4 Gigawatt Solarzellen produzieren. Sie werden am Standort Freiberg in Sachsen zu Solarmodulen weiterverarbeitet.