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  • Wachstumskurs für solarbetriebene Gewächshäuser

    Wachstumskurs für solarbetriebene Gewächshäuser

    Voltiris hat für die Stromversorgung und Elektrifizierung von High-Tech-Gewächshäusern in einer Startkapitalrunde 4,8 Millionen Franken erhalten. Angeführt wurde die Runde von der Zürcher Risikokapitalgesellschaft Equity Pitcher und 3M Ventures, dem Risikokapitalarm der in St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota ansässigen 3M Company. Beteiligt haben sich auch der ClimateTech-Wagniskapitalfonds Satgana aus Luxemburg und mehrere Family Offices.

    Wie es in einer Mitteilung von Voltiris heisst, werden die frischen Mittel «die gross angelegte Kommerzialisierung und weitere Leistungsoptimierung der firmeneigenen Spektralfiltertechnologie beschleunigen und die Rendite für Landwirte in Zeiten steigern, in denen Energieunabhängigkeit und Dekarbonisierung wertvoller sind denn je».

    Derzeit, so Voltiris-Mitgründer und -CEO Nicolas Weber, dehnt die Firma ihre Präsenz «in wichtigen europäischen Märkten wie Frankreich, Niederlande, Belgien und der Schweiz aus. Wir freuen uns auch darauf, unseren technologischen Vorsprung weiter auszubauen und solarbetriebene Gewächshäuser zu einem Eckpfeiler der nachhaltigen Landwirtschaft zu machen.» Ausserdem werde das Unternehmen sein Team in der Schweiz und den Niederlanden erweitern.

    In den vergangenen zwei Jahren ging Voltiris zwölf kommerzielle Projekte mit renommierten Erzeugern in Europa ein, schloss Partnerschaften mit Energieversorgern wie Elektra Baselland und Romande Energie und erhielt mehrere Branchenauszeichnungen. So gewann Voltiris mit Partnern Ende 2024 etwa die Greenhouse of the Future pitch Competition und war im vergangenen Jahr unter den Top 100 Swiss Startups.

  • Post nimmt neues Paketzentrum in Buchs in Betrieb

    Post nimmt neues Paketzentrum in Buchs in Betrieb

    Die Post hat ein neues regionales Paketzentrum in Buchs in Betrieb genommen. Für den dazu notwendigen Umbau einer Lagerhalle hat das Unternehmen laut einer Medienmitteilung rund 15 Millionen Franken investiert.

    Nach 15 Monaten der Planung und des Bauens ist das Logistikzentrum seit Mitte Juli in Betrieb. Erstmalig bei der Post kommen hier vertikale, spiralförmige Förderbänder zum Einsatz. Sie sparen Platz und „hieven die Pakete in wenigen Sekunden zur Sortiermaschine auf knapp drei Meter Höhe“.

    So werden bis zu 5000 Pakete pro Stunde sortiert, die im Grossraum Aarau, Lenzburg, Seetal, Suhrental und Wynental aufgegeben und dort auch zugestellt. Sie müssen nun nicht mehr den Weg über die grossen Paketzentren wie Härkingen SO, Frauenfeld und Daillens VD machen. Das kürzt die Transportwege und macht die Paketverarbeitung nachhaltiger und schneller.

    Insgesamt 175 Mitarbeitende sind in Buchs beschäftigt, davon wurden 60 Stellen neu geschaffen. Weitere 100 sollen im kommenden Jahr von der Briefzustellstelle Aarau dorthin umziehen.

    „Die Post ist eine attraktive Arbeitgeberin im Aargau, sie beschäftigt fast 2500 Aargauerinnen und Aargauer. Mit dem neuen Logistikzentrum bekennt sie sich zu unserem Wirtschaftsstandort, was mich sehr freut“, wird Dieter Egli, Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Aargau, in der Medienmitteilung zitiert.

    Nach Rümlang ist Buchs den Angaben zufolge das zweite regionale Paketzentrum, das die Post in diesem Jahr in Betrieb genommen hat. Weitere regionale Paketzentren hat der Konzern in Vétroz VS, Cadenazzo TI, Untervaz GR und Ostermundigen BE eröffnet. Insgesamt rund 250 Millionen Franken hat die Post in den vergangenen Jahren in den Ausbau ihrer Sortier- und Zustellinfrastruktur investiert.