Schlagwort: Mitarbeitende

  • Übernahme sichert Arbeitsplätze und Aufträge in Freiburg

    Übernahme sichert Arbeitsplätze und Aufträge in Freiburg

    Burkhalter springt bei der in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Etablissements Techniques Fragnière SA mit Sitz in Bulle in die Bresche. Der Zürcher Spezialist für Gebäudetechnik wird Geschäfte und Mitarbeitende an den Standorten von ETF in Bulle und Givisiez übernehmen, informiert Burkhalter in einer Mitteilung. Konkret werden 117 Mitarbeitende, darunter 32 Lernende, zu den für sie bei ETF geltenden Bedingungen übernommen. Mit ihnen will Burkhalter einen Grossteil der Aufträge von ETF der beiden Freiburger Standorte durchführen.

    Für die Übernahme hat Burkhalter die beiden Gesellschaften Bul Elec SA und Fri Elec SA gegründet. Sie sollen die Präsenz des Gebäudetechnikers im Kanton Freiburg verstärken. Darüber hinaus sei Burkhalter „nun in der Lage, ihren Kundinnen und Kunden im Kanton Freiburg das gesamte Portfolio an Elektrotechnikdienstleistungen anzubieten“, heisst es in der Mitteilung. Die Leitung der neuen Gesellschaften werden Laurent Murith und Frédéric Bourguet übernehmen. Beide waren zuvor an den jeweiligen Standorten von ETF als Niederlassungsleiter tätig.

  • KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    Der finnische Spezialist für Gebäudemobilität KONE hat laut einer Medienmitteilung in Sitten eine neue Niederlassung für rund 70 Mitarbeitende eingeweiht. Im Beisein des finnischen Botschafters in der Schweiz, Valtteri Hirvonen, wurde sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. KONE ist seit 2001 in der Westschweiz präsent und beschäftigt dort 140 Mitarbeitende.

    Mit der Eröffnung seines jüngsten Standorts führt KONE gleichzeitig ein neues Arbeitsmodell ein. Unter anderem gehört hierzu eine täglich neue, computergesteuerte Zuteilung der Arbeitsplätze. Wer einen Arbeitsplatz besetzen möchte, stellt via eine App eine Anfrage und bekommt dann einen Platz zugewiesen. Dies erfolgt nach dem Zufallsprinzip und anders als am Vortag.

    Das Unternehmen verspricht sich davon eine stärkere Kommunikation der Mitarbeitenden, was Zusammenarbeit und Kreativität fördern soll. Zudem ist das Bürogebäude in Sitten den Angaben zufolge das erste von KONE weltweit, das vollständig in der neuen Markenidentität gestaltet ist. Dabei sei ein dynamischer und flexibler Raum geschaffen worden, der je nach Bedürfnissen verändert werden könne. Dieses Konzept sei mit einem Team aus lokalen Mitarbeitenden in einem partizipativen Prozess entstanden.

    „Wir sind stolz, am Standort Sitten eine Form der Zusammenarbeit einführen zu können, die den Anforderungen der Digitalisierung und Globalisierung gerecht wird und die Inklusion und Innovation in unserem Westschweizer Team fördert“, wird Christian Wukovits, Geschäftsführer KONE Schweiz und Österreich, in der Mitteilung zitiert, „Der Projektgruppe und allen anderen, die an diesem Prozess beteiligt waren, möchte ich herzlich danken. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, die für unser Unternehmen wegweisend sein wird“.

  • Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group wächst weiter. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Niederurnen, Kanton Glarus, Schweiz, baut seine internationale Marktpräsenz und seine Produktionsstandorte spektakulär aus: Es hat die dänische Cembrit mit Sitz in Aalborg übernommen. Dabei handelt es sich um einen Deal der obersten Gewichtsklasse in der europäischen Faserzementindustrie. Durch die Übernahme von 1400 Mitarbeitenden der Cembrit entsteht ein 2600 Mitarbeitende starkes Unternehmen. Die Swisspearl Group wird in Europa die Nummer Zwei der Faserzementproduzenten sein.

    «The perfect Match»
    Sowohl geografisch wie auch kulturell und in ihren Ausrichtungen finden sich zwei Unternehmen, die in idealer Weise zusammenpassen. Während die bisherige Swisspearl Group, mit den Marken Eternit und Swisspearl, vor allem in Ländern wie der Schweiz, in Österreich und Slowenien stark mit Niederlassungen und Produktionsstätten präsent ist, bedient Cembrit schwergewichtig die nordischen Länder sowie Irland und UK. Weiter hat sie Tochtergesellschaften in rund zwanzig Ländern.

    Die Unternehmen weisen kaum Über­schneidungen in den Märkten auf. Sie ergänzen sich perfekt. Zusammen ergibt dies das absehbare und logische Wachstums­potential, das für den Kaufentscheid der Swisspearl Group entscheidend gewesen ist.

    Die umfangreiche Akquisition wird der Swisspearl Group helfen, ihre bereits starke Präsenz in Europa mit den Kernmärkten von Cembrit zu verstärken und gemeinsam neue Fokusmärkte auszubauen. Verbesserungen in verschiedenen Bereichen sind absehbar, wie zum Beispiel in der besseren Auslastung der Produktions­kapazitäten oder auf dem konsequent eingeschlagenen Nachhaltigkeitskurs.

    Die Sicherheit des Familienunternehmens
    Die Swisspearl Group ist im alleinigen Besitz der Unternehmerfamilie Bernhard Alpstaeg. Diese hält unter anderem die Mehrheit an der swisspor, der führenden Produzentin und Vertreiberin von Dämmstoffen, Gebäudehüllen und Systemen in der Schweiz, Polen, Deutschland, Österreich, Rumänien und weiteren Unternehmen in der Schweiz. Seit mehr als fünfzig Jahren stehen Patron Bernhard Alpstaeg und heute auch seine Familie mit Tochter Giulia Alpstaeg für Arbeitsethos, Werte wie Fleiss und Zuverlässigkeit und für unternehmerische Innovation und Wachstumskraft, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Der Eigentümerwechsel der Cembrit – vom schwedischen Investmentunternehmen Solix zur privaten Familienunternehmung – verspricht einerseits weiteres profitables Wachstum mit neuen Energien und Wissenträgerinnen und -trägern, andererseits das Versprechen eines berechenbaren, vertrauensvollen Prozesses, in dem Geschäftsjahre und langjährige Beziehungen mehr zählen als börsengetriebene Quartalsdaten.

    Es ist deshalb kein Zufall, dass Swisspearl Group CEO Harry Bosshardt besonderen Wert auf lokale Eigenständigkeit legt: «Einer der grossen Vorteile der Swisspearl Group war und ist es, dass sie internationale Niederlassungen weiterhin ihre Stärken selbstbewusst und selbstbestimmend ausspielen lässt. Daran werden wir nichts ändern, der Hauptsitz bleibt in Niederurnen», sagt Harry Bosshardt. «Mit der Cembrit erhalten wir Zuwachs, der uns beflügeln wird. Sie ergänzt die bisherige Marktpräsenz der Swisspearl Group perfekt. Nach dieser Übernahme sind wir bereit für weiteres Wachstum – dies auch in geografischen Bereichen, in denen wir bislang nicht so stark in Erscheinung getreten sind.»

  • Electrosuisse weiht vielseitigen Ladepark ein

    Electrosuisse weiht vielseitigen Ladepark ein

    Electrosuisse hat an seinem Hauptsitz in Fehraltorf einen Ladepark für elektrisch angetriebene Fahrzeuge eingeweiht. Die e-mobile-Ladelösung des Fachverbandes für Elektro-, Energie- und Informationstechnik dient sowohl dem Wiederaufladen von E-Fahrzeugen als auch als Lernplattform für Mitarbeitende und Besucher, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Demnach verfügt der Ladepark über 22 sogenannte Wallboxen, also Ladepakete, verschiedener Hersteller. Ausserdem gibt es eine bidirektionale DC-Ladesäule. Darüber kann der Strom in zwei Richtungen fliessen, nämlich vom Haus ins Fahrzeug und umgekehrt. Dadurch wird ein Fahrzeug zum Energiespeicher.

    Gesteuert werden die Solaranlage, der Netzanschluss und die Ladestationen über zehn verschiedene Lastmanagements. Diese Auslegeordnung der Infrastruktur entstand den Angaben zufolge in Zusammenarbeit mit 20 Partnerunternehmen und dient auch der Veranschaulichung intelligenter Ladeinfrastruktur für Mitarbeitende und Besucher.

    „Obschon das Elektroauto in der Gesellschaft unterdessen angekommen ist, stellt sich immer noch die Frage nach der geeigneten Ladeninfrastruktur“, heisst es in der Medienmitteilung. Um die Profis der Branche für Neu- und Umbauten von Ladestationen fit zu halten, habe Electrosuisse „den vielseitigsten e-mobile-Ladepark der Schweiz realisiert“.

  • Hauseigene Livit Akademie feiert 15 Jahre Jubiläum

    Hauseigene Livit Akademie feiert 15 Jahre Jubiläum

    Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 ging die Akademie wiederholt innovative Wege und entwickelte sich vom Angebot eines einst kompakten Kursprogramms zum heutigen branchenweit bekannten Kompetenzzentrum. Sie ist Ausdruck der strategischen  Ausrichtung der Livit, stark in ihre Mitarbeitenden zu investieren und sie beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen – das Credo bis heute.

    Für die Ausübung der meisten Berufsgruppen sind heute andere Kenntnisse gefragt als noch vor 15 Jahren. Die (Arbeits-)Welt wird immer digitaler, der Informationsfluss schneller und Jobprofile verändern sich. Livit erkannte die Chancen der neuen Technologien und richtete sich in den letzten Jahren immer moderner aus. Die Livit Akademie entwickelte sich dementsprechend und agierte als Sparring-Partnerin im Change Management. In begleitender Funktion unterstützt sie die Mitarbeitenden dabei, fachlich qualifiziert zu bleiben sowie sich kulturell mit der Organisation und strategischen Ausrichtung mitentwickeln zu können.

    Gerüstet für die Zukunft
    Die Komplexität wird weiter steigen und die Spezialisierung der Jobprofile wird sich auf die beruflichen Anforderungen und den Angebotsbedarf von Aus- und Weiterbildungen auswirken, sagt Judith Engel, Leiterin der Livit Akademie. Das bedeutet auch, dass Kooperationen immer wichtiger werden, um gemeinsam mehr zu erreichen. So hat die Livit Akademie jüngst eine Kooperation mit dem SVIT, der HWZ und Wincasa angestossen und gemeinsam eine Weiterbildung im Bereich Immobilienbuchhaltung entwickelt, die im März 2022 erstmalig startet. Die Zukunft steht ganz im Zeichen der Zusammenarbeit: diese intensiviert Livit auch mit Swiss Life Asset Managers – mit der Lancierung der «AM Academy», von welcher die Livit Akademie einen Teil bildet. Gemeinsam mit dem Mutterhaus baut Livit das Know-how im nationalen und internationalen Immobilienmarkt weiter aus, nutzt Synergien und fördert die Vernetzung.