Schlagwort: Mobility

  • Smart-City-Strategie Zug

    Smart-City-Strategie Zug

    Die Herausforderungen des Stadtwachstums, von der Klimakrise über die Verkehrslogistik bis zur Siedlungsverdichtung, verlangen nach ganzheitlichen Ansätzen. Zug setzt dabei auf die Digitalisierung als Schlüsselstrategie. Mit ihrer starken technologischen Basis und dem aktiven Einbezug aller städtischen Akteure bietet die Smart-City-Strategie Zug innovative Antworten auf die Fragen der Zukunft.

    Intelligente Verwaltung und bürgernahe Dienstleistungen
    Die Stadt Zug strebt eine effiziente, bürgernahe Verwaltung an, die den Zugang zu Dienstleistungen erleichtert und Transparenz fördert. Digitale Technologien, wie etwa Open Data und smarte Verwaltungsprozesse, bieten Bürgerinnen und Bürgern orts- und zeitunabhängige Zugänge zu städtischen Angeboten. Dieser kundenfreundliche Ansatz stärkt den Dialog zwischen Stadt und Bevölkerung und macht Zug zur Vorreiterin für eine moderne Stadtverwaltung.

    Gesellschaftliche Teilhabe und digitale Kompetenzen stärken
    Mit der Smart-City-Strategie schafft Zug neue Plattformen für die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen. Digitale Kanäle erweitern den Dialog und fördern das Mitspracherecht, insbesondere für jüngere Generationen und weniger mobile Personen. Bildungsangebote sollen die digitalen Kompetenzen sowohl der Bevölkerung als auch der Verwaltung verbessern und die Zugerinnen und Zuger für die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation fit machen.

    Smart Mobility für nachhaltige Mobilität und Lebensqualität
    Eine zentrale Säule der Strategie ist die smarte Mobilität. Innovative Technologien und alternative Verkehrsformen sollen den Pendelverkehr entlasten, Emissionen reduzieren und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zug setzt dabei auf Echtzeitdaten, intermodale Mobilität und den Ausbau emissionsfreier Verkehrsträger. Das Ziel: eine saubere, sichere und nachhaltige Mobilität, die das Stadtleben bereichert.

    Innovationsstarker Wirtschaftsstandort
    Mit seiner dynamischen Start-up-Szene und innovativen Branchen wie Fintech und Blockchain schafft Zug ein attraktives Umfeld für Hightech-Unternehmen und qualifizierte Fachkräfte. Die Smart-City-Strategie stärkt das Standortprofil und vernetzt Unternehmen, die sich für eine nachhaltige Wirtschaft und Kreislaufprozesse einsetzen. Zug wird so nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Wirtschaftsstandort zukunftsfähig aufgestellt.

    Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch smarte Technologien
    Die Förderung von Energieeffizienz und CO2-Reduktion ist ein zentrales Ziel der Strategie. Digitale Anwendungen wie «Smart Metering» ermöglichen eine transparente Darstellung des Energieverbrauchs und fördern den bewussten Umgang mit Ressourcen. Die Stadt setzt auf den Ausbau erneuerbarer Energien und eine intelligente Nutzung der bestehenden Infrastruktur – ein klares Bekenntnis zu Klimaschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung.

  • Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Die Wohnsiedlung Riedtli erhält ab Mitte Juli 14 Ladestationen für elektrische Autos. Im Zuge einer Neuvermietung der Anwohnerparkplätze richtet die Stadt Zürich zudem vier Parkplätze für Carsharing-Angebote und weitere Flächen für elektrische Lastenvelos ein. Das Pilotprojekt soll umweltfreundliche Mobilität in Wohnsiedlungen fördern und später auf andere Gebiete übertragen werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Für die Anwohner der Riedtli-Siedlung an der Grenze zwischen Zürich-Unterstrass und -Oberstrass fallen von bisher 20 Parkplätzen vier weg. Die 16 verbleibenden decken immer noch die Nachfrage, heisst es in der Medienmitteilung. Auf den vier neu vermieteten Flächen parken künftig drei E-Fahrzeuge des Carsharing-Anbieters Mobility und ein mit Benzin betriebener Mietwagen der Firma enterprise. Neu hinzu kommen drei elektrische Lastenvelos von der Firma carvelo2go. Insgesamt 14 der 23 Parkflächen werden zu Ladestationen für E-Autos umgebaut.

    Das Pilotprojekt ist ein Schritt in Richtung einer 2000-Watt-Gesellschaft, die seit 2008 in Zürichs Gemeindeordnung verankert ist. Sie hat zum Ziel, die Stadt bis 2040 klimaneutral zu machen. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr gezielt reduziert, verlagert und elektrifiziert werden. Der Umstieg zur Elektromobilität soll auch mit dem Ausbau von Ladestationen gefördert werden. Indem Autos geteilt und nur dann genutzt werden, wenn man sie wirklich braucht, tragen Menschen zu einer umweltfreundlichen Mobilität bei“, wird Stadtrat Daniel Leupi in der Medienmitteilung zitiert.

  • Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Die Stadt Zürich will eine umweltfreundliche Mobilität fördern. Dafür stellt sie jetzt den Mietern ihrer Wohnungen ein Jahresabonnement für den Autoteil-Dienst Mobility kostenlos zur Verfügung, schreiben die Stadt und Mobility in einer gemeinsamen Mitteilung. Wer in einer der 9200 städtischen Wohnungen lebt und einen Fahrausweis der Kategorie B besitzt, kann seit März ein solches Jahresabonnement in Anspruch nehmen. Die Nutzer müssen dann nur noch für die Dauer oder die Reichweite der Nutzung der Fahrzeuge von Mobility zahlen.

    Die Stadt zahlt Mobility dafür pauschal 12‘000 Franken. Die Ausgabe habe weder für die Mieten noch für die Steuerzahlenden Auswirkungen, schreibt sie in ihrer Mitteilung.