Schlagwort: modern

  • Veriset erneuert Küchenausstellung

    Veriset erneuert Küchenausstellung

    Die Veriset AG hat an ihrem Hauptsitz in Root in ihre Küchenausstellung investiert. Nach sechs Monaten Bauzeit zeigt sie sich nun in repräsentativen Räumlichkeiten runderneuert. Die Infrastruktur sei seit dem letzten grossen Umbau 2010 an ihre Grenzen gestossen, heisst es in einer Medienmitteilung. Neben deren Modernisierung sei das Ziel auch gewesen, die Ausstellungsküchen frischer zu präsentieren. Nun wirke die Ausstellung luftiger und grösser.

    Gleichzeitig würden viele neue Funktionen vorgestellt. Dazu gehört für Veriset etwa eine neuartige Gerätewand, wo sich neue Einbaugeräte schnell und einfach austauschen lassen oder ein Reduit mit Hauswirtschaftsraum, das „geschickt und wie heute üblich hinter einer Schranktüre verborgen ist“.

    Auch die beiden Partner Cozza Plättli und Textilwerke sind mit ihren Produkten vertreten. Für die Mitarbeitenden hat Veriset den Angaben zufolge mit neuen, modernen Büros attraktive Arbeitsplätze geschaffen.

    Den drei Küchenprofis stehen zwei Beratungsplätze mit zahlreichen Materialmustern und einem grossen Computerbildschirm für die Visualisierung und Planung zur Verfügung. Bei den Ausstellungsküchen ist laut Veriset sowohl die einfache Mietwohnungsküche als auch die luxuriöse schwarze Inselküche berücksichtigt worden. Ein virtueller Rundgang und Bilder sollen einen ersten Eindruck verschaffen.

  • Die neue Lokstadt: Urban, vielseitig, geschichtsträchtig

    Die neue Lokstadt: Urban, vielseitig, geschichtsträchtig

    Mit der Lokstadt entwickelt Implenia ein neues, urbanes und vielseitiges Quartier mit 750 Wohnungen für rund 1500 Menschen. Die Lokstadt liegt südöstlich des Bahnhofs Winterthur. Früher befanden sich auf diesem Gebiet die Werkhallen der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) – die bedeutendste Lokschmiede der Schweiz. Die benachbarte Fabrik Sulzer übernahm in den 1960er-Jahren die SLM.

    Einige der aus der Produktion der SLM stammenden Lokomotiven fungieren als Namensträger für die verschiedenen Baufelder. So zum Beispiel der «Tender»: Hier wurden Eigentumswohnungen realisiert, die seit Anfangs 2023 bezugsbereit sind, sowie Gewerbeflächen. Ebenfalls zum Verkauf standen die Wohnungen der 17 «Stadthäuser»: Dabei handelt es sich um vier- bis fünfgeschossige Maisonettewohnungen, die bereits fertiggestellt wurden. In einer zweiten Bauetappe entstanden sechs viergeschossige «Townhouses»: Diese umfassen insgesamt 24 Wohnungen und sind seit Frühjahr 2023 bezugsbereit. Ebenfalls bald bezugsbereit ist das Bürogebäude «Elefant», das unmittelbar an der Zürcherstrasse liegt.

    Der zentrale Dialogplatz wird künftig von drei Gebäuden umrahmt. Das erste ist das «Krokodil» in Holzbauweise. Hier entstanden 254 Wohnungen, die die unterschiedlichsten Wohnbedürfnisse von drei Genossenschaften sowie individuellen Wohneigentümern erfüllen. Vertikale Fensterbänder erinnern an die ehemaligen Industriehallen und geben dem Gebäude eine klare Struktur. An der Stirnseite des Dialogplatzes liegt «BIGBOY»:

    BIGBOY bietet 125 Wohnungen und eine Dachterrasse für die Bewohner*innen..

    Der über 50 Meter hohe Bau mit 16 Stockwerke beheimatet 125 Mietwohnungen sowie fünf Büro- und Gewerbeflächen zwischen 55 und 370 Quadratmeter. Die Dachterrasse bietet einen einmaligen Blick über die Lokstadt und ganz Winterthur. Der industriellen Vergangenheit des Areals wird durch die Backsteinfassade Rechnung getragen. Bigboy ist im Sommer 2023 bezugsbereit. Das dritte Gebäude befindet sich noch in der Entwicklung und ist derzeit das höchste geplante Holzbauhochhaus der Welt: «Rocket», entwickelt und realisiert im Auftrag von Ina Invest, wird 100 Meter hoch und mit 32 Stockwerken zum Wahrzeichen des neuen Stadtteils und der Winterthurer Skyline. Geplant sind 255 Wohnungen. Im Sockelbau «Tigerli» sind zudem gemeinnützige Wohnungen vorgesehen. Ein Hotel ist ebenfalls projektiert. Der Bezugstermin ist auf 2027 geplant.

    Die Lokstadt bieten eine einzigartige Wohnatmosphäre.

    Die Lokstadt steht für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, eine umsichtig geplante Nutzungsvielfalt sowie die innovative Belebung denkmalgeschützter Bauten. Zu diesen gehören die ehemaligen Fabrikhallen. Unter der Federführung von Implenia werden diese zu Erlebnisräumen umgestaltet, welche die lokale Geschichte und das moderne Stadtleben widerspiegeln. Das Quartier wird Schritt für Schritt nach Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft entwickelt. Trotz der dichten Bauweise wird Wert auf genügend Freiräume und eine hohe Aufenthaltsqualität gelegt. Das Areal wird mit einer baufeldübergreifenden Tiefgarage für den motorisierten Verkehr erschlossen. Oberirdisch haben Fussgänger und Velofahrer danke einer grosszügig gestalteten Fussgängerzone Vorrang.

    Trotz der dichten Bauweise wird in der Lokstadt Wert auf genügend Freiräume und eine hohe Aufenthaltsqualität gelegt.

    Mit der Lokstadt verbindet Winterthur das 19. mit dem 21. Jahrhundert: Hier werden die Industriegeschichte der Stadt mit Winterthurs Zukunft als Wohn-, Bildungs- und Dienstleistungsstadt zusammengebracht. Das Quartier wird für Menschen gebaut, die das Stadtleben lieben und denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt. Eine Lokstadt-App soll in Zukunft allen Mietern, Eigentümern und Arbeitnehmende als Kommunikations- und Interaktionskanal dienen.

  • Luzern Nord auf dem Weg zur Smart City

    Luzern Nord auf dem Weg zur Smart City

    Luzern Nord ist ein Entwicklungsschwerpunkt des Kantons Luzern. In den kommenden Jahren sollen hier schrittweise 1500 neue Wohnungen, 4000 zusätzliche Arbeitsplätze, 850 Studienplätze, zwei Erholungszonen und diverse kulturelle Einrichtungen entstehen.

    Um zu einem modernen, ökologischen und lebhaften Zentrum am Fluss zu werden, soll sich Luzern Nord als Smart City entwickeln. Eine Smart City nutzt Technologien, Innovationen und Daten, um die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen, den Standort für Unternehmen attraktiver zu machen, die Infrastruktur effizienter zu nutzen und Ressourcen zu schonen.

    Bisher fehlten in der Zentralschweiz noch konkrete Beispiele für den Smart-City-Ansatz in einer Gebietsentwicklung. Luzern Nord soll ein erstes Praxisbeispiel mit wegweisendem Charakter werden – mit den gleichzeitigen Entwicklungen der Stadt Luzern zu einer Smart City wie auch möglichen Kooperationen auf dem Weg zu einer Smart Region Luzern. An diesem vernetzten Ansatz beteiligt sind die Gemeinde Emmen, die Stadt Luzern, der Kanton, der Verkehrsverbund, die Wirtschaftsförderung, Unternehmen, Arealentwickler und die Bevölkerung.

    Die beteiligten Partner sind überzeugt, dass sich das Gebiet Luzern Nord besonders als Smart City eignet, da überdurchschnittlich viele innovative Unternehmen, Investoren und Organisationen vor Ort sind und die Zusammenarbeit bereits gut funktioniert.

    Luzern Nord gliedert sich in sechs Teilgebiete. Die angrenzenden Gebiete Seetalstrasse und Littauerboden gehören ebenfalls zum Entwicklungsschwerpunkt.

    Smartness hat viele Dimensionen
    Der Smart-City-Ansatz ist geprägt von sechs Dimensionen: «Mobility», «Living», «Economy», «Environment», «Governance» und «People». In den Smart-City-Dimensionen «Living» und «People» war in Luzern Nord das partizipative Pilotprojekt «Quartiereffekt» ein Meilenstein. Es ermöglicht der Bevölkerung, eigene Ideen für die Quartiergestaltung zu finanzieren und umzusetzen. Aber auch im Kleinen entstanden spannende Projekte, etwa eine smarte Box, aus der die Bevölkerung via App Bälle, Badminton-Schläger und andere Spiele spontan kostenfrei ausleihen kann.

    Der Materialmarkt «Offcut» im Gebiet Reussbühl verfolgt mit der Wiederverwertung von Rest- und Gebrauchsmaterialien das Ziel der Kreislaufwirtschaft, passend zur Dimension «Environment».
    Die Überbauung «4VIERTEL» am Seetalplatz sorgt in der Dimension «Mobility» für neue Ansätze und stellt ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Mobilitätstation mit Sharing-Fahrzeugen wie E-Autos, E-Roller, E-Cargobikes und E-Bikes bereit. Zudem erhalten alle autofreien Haushalte jährlich Gutscheine für den ÖV, einen Veloservice oder das hauseigene Sharing-Angebot.

    In der Dimension «Economy» entstand 2022 mit dem Viscosistadt Lab eine neue Forschungskooperation für nachhaltige Textilien. Es will damit die textilen Kompetenzen am Standort in Luzern Nord neu ausrichten.

    Die Viscosistadt entwickelt sich schrittweise zum kreativen Teil von Luzern Nord.

    Transformation in vollem Gange
    Die Transformation von Luzern Nord ist in vollem Gange. Während sich einige Projekte im Bau befinden, wurden bei anderen wichtige planerische Entscheide gefällt.

    In der Viscosistadt wird aktuell ein historisches Industriegebäude der ehemaligen Nylon-6-Fabrik umgebaut. So entstehen rund 20’000 Quadratmeter neue Flächen für Büro und Gewerbe. Gleich angrenzend befindet sich die Baustelle der Überbauung «4VIERTEL» in der Schlussphase. Ab Sommer 2023 ziehen hier die ersten Bewohnerinnen und Bewohner von Luzern Nord ein.

    In der Nähe des Bahnhofs Emmenbrücke entstehen bis 2024 im «Gerliswil Central» 42 neue Wohnungen. Dem Gebiet direkt um den Bahnhof Emmenbrücke sollen das Gebäude Emmenbaum Nord und das neu gestaltete Quartier Schützenmatt ein frisches Gesicht geben.

    Rund um den neuen Seetalplatz entsteht ein städtischer Ort mit hoher Dichte.

    Die Überbauung der Wohnbaugenossenschaft Rüüssegg am Seetalplatz befindet sich kurz vor Baueingabe für rund 380 Wohnungen. Gleich gegenüber der Kleinen Emme in Reussbühl entstehen ab 2024 ebenfalls 80 genossenschaftliche Wohnungen. Kurz vor Baustart stehen die Projekte «Metropool» der Luzerner Kantonalbank und die kantonale Verwaltung am Seetalplatz.

    Einen etwas längeren Zeithorizont hat das Gebiet Reussbühl West. Das gewerblich-industriell genutzte CKW-Areal soll in den kommenden Jahren zu einem attraktiven und lebendigen Stadtquartier werden.

    Auch wenn noch keine neuen Wohnungen bezogen wurden, lebt Luzern Nord bereits heute. Verschiedene Zwischennutzungen wie der kulturelle Treffpunkt «NF49» (bis November 2022) oder die «Garage Emma» mit Ateliers für Kreative, zahlreiche Veranstaltungen wie «Design Schenken» oder die Schweizermeisterschaft der Velokuriere, Kinos und Freizeitangebote wie der «Adventure Room» bescherten Luzern Nord im vergangenen Jahr rund 105’000 Besucherinnen und Besucher. Hinzu kommen tausende Gäste an der Sommerbar «Nordpol» an der Reuss.

  • Neuer Campus Horw schafft Synergien

    Neuer Campus Horw schafft Synergien

    Der Kanton Luzern zählt immer mehr Studierende – die bestehende Infrastruktur auf dem jetzigen Campus Horw hat ihre Kapazitätsgrenzen aber bereits erreicht und einige Gebäudeteile sind zudem veraltet. Dank den Erneuerungen und Erweiterungen des Hochschulcampus in Horw sollen nach Fertigstellung ab dem Jahr 2029 rund 4000 Studierende und 1000 Mitarbeitende des HSLU-Departements Technik und Architektur sowie der Pädagogischen Hochschule Luzern Platz finden.

    Die beiden Institutionen bleiben dabei eigenständige Organisationen mit einer je eigenen Identität und mit unterschiedlichen Kulturen. Der Campus lässt diese Diversität zu und ermöglicht eigenständige Auftritte. Trotzdem prägt ihn Gemeinsamkeit nach innen und aussen. Die gemeinsame Nutzung von Räumen und Einrichtungen, überschneidende und komplementäre Lehr-, Forschungs- und Dienstleistungsangebote sowie die zentrale Bewirtschaftung der Campusanlage basieren auf gemeinsamen Abmachungen und bewirken Synergien. Dadurch entsteht für die Pädagogische Hochschule wie auch Technik & Architektur ein qualitativer und ökonomischer Mehrwert.Geplant sind zwei neue Baukörper: Im Norden ein sechsgeschossiges Hauptgebäude der PH Luzern und im Süden ein siebengeschossiger Bau des Departements Technik & Architektur der Hochschule Luzern. Die bestehenden Trakte II, III und IV werden saniert und um ein Geschoss erweitert. Die leicht versetzte Anordnung der neuen Bauvolumen sorgt für eine spannungsvolle Gesamtkomposition auf dem Areal. Den Zuschlag für das Projekt erhielt das Architekturbüro Penzel Valier AG aus Zürich.

    Die neuen Bauvolumen werden leicht versetzt angeordnet.

    Die Architekten haben sich für eine Hybridbauweise aus Beton und Holz entschieden. Für die Erweiterung der Bestandesbauten sowie für die aussenliegenden Raumschichten der Neubauten soll unter anderem heimisches Holz zur Verarbeitung kommen. Dieses verleiht den Unterrichtsräumen eine angenehme und warme Atmosphäre. Die innenliegenden grossen Raumbereiche werden aus Recyclingbeton konstruiert.

    Die Unterrichts- und Büroräume der beiden Neubauten entstehen rund um zentrale Atriumfiguren. Die Räumlichkeiten werden flexibel und an sich verändernde Bedürfnisse anpassbar gebaut. Die Atrien vernetzen die Institute der jeweiligen Schulen untereinander sowie mit den übergeordnet genutzten Sockelgeschossen. Diese sehen gemeinsame Nutzungen für den Gesamtcampus wie Bibliothek, Mensa, Audimax oder Campusaula vor.

    Die rötliche Farbgebung der verschiedenen Fassaden-Elemente setzt die bestehende Tradition und Identität des Campus Horw fort.

    Für die Realisierung des rund 365 Millionen kostenden Projekts sowie für den späteren Betrieb des Campus ist eine eigens dafür gegründete Aktiengesellschaft, die Immobilien Campus Luzern-Horw AG, verantwortlich. Die Realisierung ist ab 2026 vorgesehen. Die etappierte Inbetriebnahme ab 2029.

    Der neue Campus Horw entsteht in Hybridbauweise aus Beton und Holz.
  • Vom Industrieareal zum Wohn- und Arbeitsquartier

    Vom Industrieareal zum Wohn- und Arbeitsquartier

    Das Isola-Areal mit einer Grösse von 114’280 Quadratmetern ist voller Geschichten und Erinnerungen. In den nächsten Jahren soll das historische Fabrikareal in Etappen zu einem neuen, lebendigen Teil von Breitenbach werden. Es soll sich in den gewachsenen Siedlungsraum einfügen, eine bereichernde Ergänzung zum bestehenden Dorfzentrum bildenund Schritt halten mit künftigen städtebaulichen und technischen Entwicklungen.Die neue Arealbebauung wird das historische Erbe der Gemeinde würdigen, respektvoll an die Schlüsselbauten anknüpfen, den Ort weiterentwickeln, neu interpretieren und durch die Verbindung von Alt und Neu eine eigene Ästhetik und besondere Atmos-phäre schaffen. Die Entwicklung eines Areals dieser Grösse kann nur dann erfolgreich sein, wenn möglichst viele Bedürfnisse berücksichtigt werden. Das Projekt wird deshalb im engen Dialog mit der Gemeinde, der Bevölkerung sowie insbesondere den ansässigen Mieterinnen und Mietern realisiert.

    Dazu gibt es unter anderem verschiedene Informations- und Partizipationsveranstaltungen. Das Isola-Areal soll zu einem Quartier werden, das mit Einfamilienhäusern, Mietwohnungen, Stockwerkeigentum, Büro- und Gewerbeflächen sowie hohen Häusern spannende Lebens- und Arbeitsräume für Menschen jeden Alters schafft. Dank der Weiterführung der etab-lierten Gewerbezone und der sinnvollen Konzentration von bereits ansässigen und neuen Betrieben auf einem Teil des Areals entsteht ein attraktiver und zukunftsträchtiger Standort für das Gewerbe. Vorgesehen sind rund 75 bis 80 Prozent für Wohnen und ein Anteil von 20 bis 25 Prozent für Arbeiten. Geplant sind zudem unterschiedliche Zwischennutzungen auf dem Areal und die Öffnung ausgewählter Bereiche für die Bevölkerung während der Planungsphase. Gemäss heutiger Planung ist ein Baubeginn der ersten Etappe ab dem Jahr 2029 möglich. Vorab startet die Sanierung von drei prägenden Bestandesbauten.

  • Wenn das Handy die Wohnungstüre öffnet

    Wenn das Handy die Wohnungstüre öffnet

    Idyllisch an der Aare gelegen, befindet sich das Riverside Areal. Urban und gleichzeitig im Grünen – eine neue Art zu Wohnen – aber nicht nur deshalb. Die Mieterinnen und Mieter des komplett vermieteten Areals im solothurnischen Zuchwil verfügen neben der attraktiven Lage auch über ein volldigitalisiertes Mietererlebnis.

    Die diversen Funktionen sind einfach von jedem mobilen Endgerät oder via dem eigens für die Bedienung aller digitalen Services in jeder Wohnung eingebauten iPad steuerbar. Dazu gehören unter anderem: Die Remote Öffnung der Eingangstüren, Öffnung der Paketboxen, Anzeige des aktuellen Verbrauchs von Strom oder Wärme via Eco-Coach, Steuerung von Licht-, Storen- und Heizung, Direkter Kontakt zur Bewirtschaftung, Meldung von Schadensmeldungen oder Problemen – Ticketing mit eigens auf Riverside Überbauung zugeschnittenem Chatverlauf, Buchungsplattformen für Waschgeräte, Buchungsplattform für E-Auto von BMW, Abfallkalender mit App-Benachrichtigung usw.

    Auch die Bewirtschaftung profitiert
    Für die Mieterinnen und Mieter haben diese Services einen positiven Einfluss auf das Wohnerlebnis. Doch nicht nur sie profitieren. Auch für die Bewirtschaftung wirken sich die Funktionen in hohem Masse aus, weil sie zum einen durch den Wegfall gewisser Anliegen entlastet wird und andererseits die Prozesse effizienter und zielgerichteter werden. Dank dem Digitalen Cockpit hat der Bewirtschafter die ganze Liegenschaft jederzeit im Überblick und die Kommunikation mit den Mietern ist vollautomatisiert möglich. Diese erfolgt einfach mittels Chats, News oder Events und kann auf verschiedenen Endgeräten ausgespielt werden – interaktiv und webbasiert. Technologisch wird die gleiche Plattform wie beim Mieterportal Wincasa Home eingesetzt.

    Premiere auf dem Schweizer Markt
    Bereits im Frühling 2021 wurde dank streamnow erstmals die gesamte Customer Journey in einem Bürokomplex in Oerlikon digitalisiert. Weitere Projekte für die verschiedensten Objektarten sind in der Pipeline – dazu gehören neben Büro- und Wohnliegenschaften auch Gewerbeobjekte oder Shopping Center.

  • Swiss Casino zieht in die Lokstadt

    Swiss Casino zieht in die Lokstadt

    Am 24. November sei in der denkmalgeschützten Halle Rapide der Winterthurer Lokstadt der Grundstein „für ein Casino, wie es die Schweiz noch nie gesehen hat“, gelegt worden, schreibt Swiss Casinos in einer Mitteilung. Ihr zufolge plant das Unternehmen mit Sitz in Zürich ein in die Halle integriertes Gebäude. In der industriellen Atmosphäre dieser „Loki“ soll ab 2025 der Casinobetrieb aufgenommen werden.

    Ein entsprechender Mietvertrag sei bereits unterzeichnet worden, informiert Ina Invest als Eigentümerin der Lockstadt-Hallen. Damit seien die Lokstadt-Hallen mit einer Nutzfläche von insgesamt 8200 Quadratmetern vollständig vergeben, erläutert das Immobilienunternehmen aus Opfikon in einer eigenen Mitteilung. „Wo einst Lokomotivgeschichte geschrieben wurde, wird bald in einem einzigartigen industriellen Ambiente übernachtet, unterhalten, gefeiert und gespielt“, wird Ina Invest-CEO Marc Baumann in der Mitteilung zitiert.

    Swiss Casino plant, zeitgleich zur Eröffnung des neuen Casinos in Winterthur, sein Casino im knapp 30 Kilometer von Winterthur entfernten Schaffhausen zu schliessen. Das Swiss Casino in Schaffhausen habe in den vergangenen 18 Jahren insgesamt 18 Millionen Franken Verlust verbucht, heisst es in der Mitteilung des Betreiberunternehmens. Den in Schaffhausen beschäftigten rund 70 Mitarbeitenden soll eine Stelle in Winterthur oder innerhalb der Swiss Casinos-Gruppe angeboten werden.