Die Schindler-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2025 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 8,16 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert die auf Aufzüge, Rolltreppen und Personenförderbänder spezialisierte Unternehmensgruppe aus Ebikon in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 0,8 Prozent in Lokalwährungen. Der Auftragseingang legte im selben Zeitraum um 3,8 Prozent in Lokalwährungen auf 8,52 Milliarden Franken zu.
Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz von Schindler wurden im Berichtszeitraum vom Modernisierungs- und Servicegeschäft der Unternehmensgruppe gestützt. Die Nachfrage und der Umsatz im Neuanlagengeschäft fielen hingegen schwächer als im Vorjahr aus. „Mit standardisierten Modernisierungslösungen haben wir das Wachstum vorangetrieben und unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt“, wird Schindler-CEO Paolo Compagna in der Mitteilung zitiert.
Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT lag mit 1,02 Milliarden Franken um 77 Millionen Franken über dem Vorjahreswert. Als Reingewinn wurden 796 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 748 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge konnte um 1,2 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent gesteigert werden. Für das Gesamtjahr hebt Schindler sein Ziel für die EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent an. Das Mittelfristziel für die Marge bleibt bei 13 Prozent.
In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch sein jüngstes Engagement für Nachhaltigkeit. „Im Einklang mit unserem Engagement zur Dekarbonisierung von Städten bieten wir nun einen Aufzug aus emissionsarmem Stahl an, der unsere Kunden bei der Erreichung ihrer Emissionsreduktionsziele unterstützt“, erläutert Compagna.
Das Amt für Arbeit reagiert auf die Veränderungen in der Arbeitswelt, darunter den demografischen Wandel, den Arbeitskräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung. Bis 2030 soll die Organisation effizienter, kundenfreundlicher und digitaler werden. Ein zentrales Ziel ist es, den Stellensuchenden und Unternehmen zeitgemässe Dienstleistungen und einen vereinfachten Zugang zu Informationen zu bieten.
Hans Rupp, Amtsleiter des AFA, erklärt: „85 Prozent der Anmeldungen erfolgen bereits digital, Tendenz steigend. Unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich zentrale Anlaufstellen und unkomplizierte Prozesse, die wir durch optimierte digitale Angebote bereitstellen möchten.“
Zusammenlegung der Standorte für mehr Effizienz Aktuell verteilen sich die Dienstleistungen des AFA auf 16 RAV-Standorte im gesamten Kanton. Künftig sollen fünf bis sieben zentrale Standorte diese Aufgaben übernehmen. Diese Anpassung wird schrittweise umgesetzt und basiert auf vertieften Analysen. Ein Stellenabbau ist dabei nicht geplant.
Hans Rupp führt weiter aus: „Die bisherige Struktur stammt aus einer Zeit, als der öffentliche Verkehr noch nicht so gut ausgebaut war. Heute ermöglicht uns die Zentralisierung, Flächen zu reduzieren und Spezialisierungen sowie individuelle Beratungen langfristig aufrechtzuerhalten.“ Durch die Zusammenlegung können Teams vergrössert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig bleibt die Organisation skalierbar, um bei steigender Arbeitslosigkeit flexibel reagieren zu können.
Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Zürich Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betont die strategische Bedeutung der Modernisierung: „Unser Ziel ist es, das Amt für Arbeit als modernes und kundenorientiertes Kompetenzzentrum für den Arbeitsmarkt zu positionieren. Davon profitieren nicht nur unsere Kundinnen und Kunden, sondern auch unser gesamter Wirtschaftsstandort Zürich.“
Die People’s Passagier und Crew Lounge am Flughafen St.Gallen-Altenrhein ist laut einer Mitteilung der Betreiberfirma People’s Air Group umfassend erneuert worden. Im Fokus stand, die Räumlichkeit frischer und moderner wirken zu lassen und den Qualitätsstandard substanziell zu steigern, heisst es weiter. Gemeinsam mit dem Innenarchitekturbüro Jürgen Krämer aus Lustenau im österreichischen Vorarlberg sei ein neues Designkonzept entwickelt worden. Die Arbeiten wurden in drei Wochen abgeschlossen.
Neu gestaltet wurde die gesamte Ausstattung von der Farbwahl über die Einrichtung und Möblierung bis hin zur Technik, heisst es in der Mitteilung. So gebe es Sessel und Sofas Verweilen. Daneben wurde eine Arbeitsfläche eingerichtet mit Hochtisch, Barhockern und ausreichend Steckdosen. Sie soll Kunden und Gästen ermöglichen, während ihres Aufenthaltes am Flugplatz St.Gallen-Altenrhein produktiv zu arbeiten.
Der Zugang in die People’s Lounge ist in den Tarifen People’s und Full Flex enthalten oder kann direkt beim Check-in erworben werden. Eine grosse Auswahl an kalten und heissen Getränken stehe kostenlos zur Verfügung, ergänzt durch verschiedene Snacks, so die Mitteilung.
Von St.Gallen-Altenrhein gibt es eine Direktverbindung nach Wien sowie Flüge zu mehr als einem Dutzend Ferienzielen im Mittelmeerraum.
Nach mehr als drei Jahrzehnten Betrieb wird das Gesundheitszentrum Herzogenmühle einer grundlegenden Modernisierung unterzogen. Diese Massnahme trägt dem Wandel in den betrieblichen Anforderungen sowie den veränderten Ansprüchen der Bewohnerinnen Rechnung. Im Zentrum des Projekts stehen diverse bauliche Optimierungen, die von Juli 2024 bis Juli 2025 umgesetzt werden sollen. Dabei geht es insbesondere darum, durch die Zusammenlegung verschiedener Räumlichkeiten grössere Gemeinschaftsflächen zu schaffen. Ziel ist es, die Mobilität innerhalb des Zentrums zu verbessern und die Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen zu erhöhen. Spezielle Nischen für Rollatoren und Rollstühle sollen die Begehbarkeit erleichtern.
Ein wesentlicher Teil des Umbaus betrifft die Umwandlung ungenutzter Badeanlagen im Untergeschoss in einen modernen Gesundheits- und Fitnessraum, einschliesslich einer Physiotherapie-Einrichtung. Zudem wird ein bisher nicht genutztes Pflegebad reaktiviert und die Podologie in einen neuen Bereich innerhalb des Coiffeursalons verlegt. Die Aussenanlagen des Gesundheitszentrums werden durch zahlreiche neu gepflanzte Bäume bereichert, die das lokale Klima verbessern und zur Steigerung der Biodiversität beitragen sollen.
Neben diesen Optimierungen sind auch notwendige Instandsetzungen vorgesehen. So müssen aufgrund von Undichtigkeiten die Fenster saniert und das Flachdach vollständig erneuert werden. Auf dem neu gestalteten Dach sind die Installation von Photovoltaikanlagen geplant, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern. Des Weiteren werden Anpassungen im Aussenbereich vorgenommen, um die Barrierefreiheit zu erhöhen und die Unfallprävention zu verbessern. Auch die Energie- und Gebäudetechnik wird umfassend erneuert, einschliesslich der Installation einer automatisierten Beschattung für Cafeteria, Speisesaal und Mehrzwecksaal, um einen besseren Hitzeschutz im Sommer zu gewährleisten. Für diese umfassenden Massnahmen wurden vom Stadtrat neue Ausgaben in Höhe von 1,664 Millionen Franken für den Umbau sowie 4,218 Millionen Franken für die Teilinstandsetzung, einschliesslich der üblichen Reserven, genehmigt.
Die Flughafen Zürich AG modernisiert mit dem Neubau einer Frachthalle einen Teil ihrer Infrastruktur. Das Gebäude im Osten des Flughafens wird laut einer Mitteilung eine Fläche von 9500 Quadratmetern aufweisen. Die ältesten Frachthallen des Flughafens stammen aus den 50er und 60er Jahren. Sie würden den heutigen Ansprüchen nicht immer gerecht, teilt die Flughafen Zürich AG mit.
Die neue Fracht Rächtenwisen soll von der dnata Switzerland AG genutzt werden, einem Dienstleister für Bodenabfertigungen und Fracht. In der neuen Frachthalle sollen unter anderem 20 Andockrampen für Lastwagen, Flächen für die Import- und Exportprozesse sowie für die Zoll- und Sicherheitskontrolle entstehen. Zudem sollen hier Pharma- und Gefahrengüter umgeschlagen werden können. Büros sind in einem Zwischengeschoss an der Südseite untergebracht.
Früher sei vor allem standardisierte Palettenware transportiert worden, heisst es in der Mitteilung. Heute spezialisiert sich der Transport auf kleinteilige Güter und Fracht mit unterschiedlichen Anforderungen an Temperatur und Grössen. Dieser Trend erhöht den Bedarf an passende Frachtflächen.
Die Halle ist als Betonstützenkonstruktion mit Holztragwerk und Photovoltaikanlage auf dem Dach geplant. Baubeginn ist April 2024, die Inbetriebnahme voraussichtlich 2027.
In einer wegweisenden Entscheidung investiert 4B, das führende Schweizer Unternehmen für Fenster und Fassaden, massiv in den Standort Hochdorf im Kanton Luzern. Diese Investition von rund 35 Millionen Franken markiert den Beginn einer neuen Ära in der Produktion von Fenstern und Fassaden. Dabei steht nicht nur die Modernisierung der Produktionsanlagen im Vordergrund, sondern auch die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit.
Das Bekenntnis zur Schweizer Wirtschaft und zur Region Luzern spiegelt sich in dieser Investition deutlich wider. Über mehr als 125 Jahre hinweg hat sich 4B als Unternehmen mit starken Wurzeln in der Schweiz etabliert. Mit der Erweiterung des Standorts in Hochdorf setzt das Unternehmen ein starkes Signal für weitere erfolgreiche Jahre in der Schweiz.
Die geplanten Investitionen umfassen den Bau einer neuen Zerspanungsanlage sowie die Errichtung von vier neuen Hallen. Diese Massnahmen bilden die Grundlage für eine langfristige Optimierung der Produktionsprozesse und ermöglichen eine verstärkte Industrialisierung der Fensterproduktion. Durch die Schaffung zusätzlicher Produktionskapazitäten können ausgelagerte Teile der Wertschöpfung wieder zurück nach Hochdorf gebracht werden, was zur Stärkung der regionalen Wirtschaft beiträgt.
Ein besonderes Augenmerk legt 4B auch auf die Energieversorgung am Standort Hochdorf. Mit einer Investition von rund vier Millionen Franken in erneuerbare Energien wird das Unternehmen bis Mitte 2025 autark mit elektrischer Energie versorgt sein. Durch die Installation von Photovoltaikanlagen auf den neuen und bestehenden Hallen sowie die Nutzung von Holzresten aus der Produktion zur Wärmeenergie-Gewinnung demonstriert 4B sein Engagement für eine nachhaltige Energieversorgung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Die Erweiterung und Modernisierung des Standorts Hochdorf unterstreicht die Innovationskraft und das langfristige Engagement von 4B für die Schweizer Wirtschaft und die Region Luzern.
Die Stadtverwaltung von Lausanne hat beschlossen, das Kabelnetz von zehn umliegenden Gemeinden auf Sunrise zu übertragen. Nach ihrem Willen sollen ihre Services industriels de Lausanne (SiL) ihre Multimedia-Aktivitäten künftig auf das Stadtgebiet fokussieren. Mit dieser strategischen Entscheidung will die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern laut einer Medienmitteilung ein vielfältigeres Angebot bieten, das historische Kabelnetz abbauen und die Entwicklung ihres FTTH-Glasfasernetzes fortsetzen.
Dieser Schritt soll dazu beitragen, die Kundschaft ausserhalb von Lausanne nicht zu benachteiligen. Sunrise, der grösste private Telekommunikationsanbieter der Schweiz, habe die Stadt in einem umfassenden Evaluationsprozess mit seiner technischen und operativen Expertise sowie seinen attraktiven Angeboten für Gewerbe und Privatpersonen überzeugt.
Mit der Übernahme des Kabelnetzes erwirbt Sunrise eine wichtige digitale Infrastruktur in der Genferseeregion. Sie erstreckt sich über die Gemeinden Prilly, Le-Mont-sur-Lausanne, Epalinges, Jouxtens-Mézery, Bottens, Morrens, Bretigny-sur-Morrens, Cugy, Froideville und Savigny. Der Übergang soll ab Mai 2024 bis etwa Ende des Jahres schrittweise erfolgen.
„Indem wir das Kabelnetz der SiL für die umliegende Region von Lausanne übernehmen und den über 17’000 angeschlossenen Haushalten unser Angebot direkt erbringen, stellen wir die kontinuierliche Versorgung der Kundinnen und Kunden mit innovativen Diensten in höchster Qualität sicher“, wird Sunrise-CEO André Krause zitiert. „Zudem werden wir das Kabelnetz modernisieren und zukunftssicher machen, sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden.“
Reto Wyss betont die Wichtigkeit moderner und professioneller Einrichtungen für die Bevölkerung und sieht in der Abstimmung eine Bestätigung für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Die umfassende Modernisierung des Zentrums wird nicht nur die Ausbildungskapazitäten verbessern, sondern Sempach auch als zentrale Bildungsstätte für Rettungskräfte in der Deutschschweiz positionieren. Ylfete Fanaj verweist darauf, dass die Anpassung an geänderte Anforderungen im Bevölkerungsschutz und in der Ausbildung essentiell sei.
Das mehr als fünf Jahrzehnte alte Zentrum wird umfassend modernisiert, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Das Projekt, das 2025 startet und bis 2027 abgeschlossen sein soll, zielt darauf ab, das Ausbildungszentrum Sempach zu einem führenden Kompetenzzentrum für den Bevölkerungsschutz auszubauen. Neben lokalen Zivilschutzorganisationen sollen künftig auch überregionale Feuerwehren und Polizeieinheiten von den verbesserten Bildungsmöglichkeiten profitieren.
Diese Initiative ist ein zentrales Element in der Strategie des Kantons Luzern, die Ausbildungsinfrastruktur im Bevölkerungsschutz zu stärken und als Vorreiter in der Ausbildung von Rettungskräften zu agieren.
Die Pläne zur Erneuerung der Justizvollzugsinfrastruktur im Kanton Bern nehmen konkrete Formen an. Mit einem Gesamtbudget von 13,5 Millionen Franken, welches der Regierungsrat nun dem Grossen Rat vorgelegt hat, soll der Neubau finanziert werden. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Strategie zur Modernisierung des Justizvollzugs, die durch den Masterplan des Kantons Bern vorgegeben wird.
Für den Wettbewerb, der die bestmögliche Umsetzung des Neubauvorhabens sichern soll, sind 12 Millionen Franken eingeplant. Die Notwendigkeit dieses Neubaus ergibt sich aus dem Zustand des bisherigen Regionalgefängnisses Biel/Bienne sowie aus der Anforderung, den geschlossenen Strafvollzug adäquat zu unterstützen. Die im Vorfeld vom Grossen Rat eingeforderten Klärungen zu Haftplatzbedarf und Betriebskosten wurden zwischenzeitlich erbracht, wodurch das Projekt auf einer soliden Datenbasis steht.
Darüber hinaus erfordert die Realisierung des Neubaus die Verlegung einiger landwirtschaftlicher Gebäude, die für den Vollzugsbetrieb in Witzwil unerlässlich sind. Um teure Zwischenlösungen zu vermeiden, wird vorgeschlagen, diese Gebäude neu zu errichten, wofür zusätzliche 1,5 Millionen Franken veranschlagt sind.
Die Abstimmung über diese Finanzierungsvorschläge ist für die Sommersession 2024 im Grossen Rat angesetzt. Die Genehmigung dieser Kredite wird nicht nur die dringend benötigte Modernisierung der Justizvollzugseinrichtungen im Kanton Bern voranbringen, sondern auch eine effiziente und nachhaltige Lösung für die Unterbringung von Straftätern sicherstellen.
Das vorgestellte Vorhaben für die Umnutzung und Erweiterung der Liegenschaft an der Gewerbestrasse 15 zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit und Vielseitigkeit aus. Es umfasst sowohl verschiedene Nutzungsformen als auch Wohnmodelle, und verbindet bestehende Strukturen mit neuen Bauten. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist, dass es, nach Erteilung der Baugenehmigung, während des laufenden Betriebs der verbleibenden Mieter (Swisscom) realisiert werden soll.
In der ersten Phase des Projekts wird das Gebäude von seiner aktuellen Fassade befreit, die bestehende Attika und die zwei darunterliegenden Geschosse abgetragen. Diese sollen durch drei Wohnetagen und eine neue Attika in Holzbauweise ersetzt werden. Die übrigen fünf Etagen des Gebäudes, vom 2. Untergeschoss bis zum 2. Obergeschoss, bleiben grösstenteils unverändert und werden weiterhin für Gewerbe, Lagerung und Technik genutzt. Eine neu hinzugefügte Terrasse im Süden des Gebäudes, zusammen mit einer Rampe an der Ostfassade, wird den Höhenunterschied zwischen dem Erdgeschoss und der Strasse barrierefrei überbrücken.
Das Projekt hebt die Unterschiede zwischen dem bestehenden Gebäude und der Aufstockung auch in den Fassaden hervor: Die unteren Geschosse werden eine hinterlüftete Steinfassade haben, während die Aufstockung mit einer hinterlüfteten Keramikverkleidung versehen wird. Richtung Westen weicht das Gebäudevolumen den Gleisen, um akustischen Herausforderungen zu begegnen und eine Terrasse zu schaffen, die sowohl den Bewohnern als auch den Gewerbemieter als Freifläche dient. Die Zugänge zu den Wohnungen erfolgen über Laubengänge, Brücken und Begrünungen, die das Gebäude im Westquartier charakterisieren.
Es ist essentiell, alle relevanten Akteure im Prozess der Quartiersgestaltung einzubinden, um die soziale Nachhaltigkeit zu fördern. Dies schließt sowohl Wohn- als auch Gewerbemieter ein. Durch die Schaffung von Aktivitäts- und Begegnungszonen wird nicht nur der soziale Zusammenhalt gestärkt, sondern auch eine Plattform für geschäftliche Synergien geboten.
Mehrwert durch Aktivierung des Quartiers Das aktive Management einer Community erhöht die Attraktivität und den Wert des Quartiers, was sich positiv auf die Vermarktung freier Flächen auswirkt. Gleichzeitig entstehen nachhaltige soziale Knotenpunkte, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Vorreiter in der schweizweiten Umsetzung Erste Projekte in verschiedenen Quartieren in der Schweiz zeigen den Erfolg dieses Ansatzes. Beispielsweise wurde ein Pop-up-Event in Winterthur lanciert, das Gastronomie und Kultur für sechs Wochen vereinte. Aufgrund des großen Zuspruchs wird dieses Konzept weiter ausgebaut und für den kommenden Winter auch in Zürich umgesetzt.
Eine junge, jedoch vielversprechende Disziplin Obwohl Community Management als Fachgebiet noch recht neu ist, wird es von Fachleuten als vielversprechender und noch unerschlossener Bereich angesehen. „Wir sehen großes Potenzial in diesem Ansatz und wollen ihn weiterentwickeln und fördern“, so Experten der Branche. Ich hoffe, diese Umschreibung entspricht Ihren Anforderungen und bietet einen neuen Blickwinkel auf das Thema.
FinanceScout24 und Abilect spannen laut einer Medienmitteilung mit dem Ziel zusammen, digitale Lösungen für die Sanierung und Finanzierung von Immobilien auszubauen. Die Partnerschaft vereine zwei im Bauwesen zentrale Herausforderungen: Finanzierungsmöglichkeiten für Immobiliensanierungen und digitale Lösungen, die eine nahtlose Vergabe, Verwaltung und Ausführung dieser Arbeiten durch geeignete und geprüfte Unternehmen der Region gewährleisten, heisst es.
Das im Waadtland ansässige Generalbauunternehmen Abilect verspricht sich für seine Kundinnen und Kunden einen Zuwachs attraktiver Finanzierungswege für Umbauarbeiten rund um die Immobilie.
FinanceScout24 will noch mehr Kunden als bisher einfache und effiziente Lösungen für die Finanzierungsbedürfnisse zur Verfügung stellen. Organisation, Verwaltung und Umsetzung von Modernisierungs- und Renovierungsprojekten hingen „entscheidend von der Finanzierung ab“, wird Jochen Pernegger, Managing Director des Finanzdienstleisters, zitiert.
Künftige Finanzierungslösungen sollen an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet werden. Aus der Partnerschaft soll zudem die Möglichkeit hervorgehen, ein Projektdossier zu erstellen. Zudem erhalten Kundinnen und Kunden Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Anbietern und bei der Umsetzung des Modernisierungs- und Sanierungsvorhabens.
368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.
Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.
Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70% CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.
Whitepaper zum Thema Energetische Sanierung In Ergänzung zum Praxisbeispiel «Webermühle» bietet das Whitepaper «Energetische Sanierungen als Chance für die Immobilienwirtschaft», das in enger Zusammenarbeit zwischen ewz und dem Forschungs- und Beratungsunternehmen intep entstanden ist, Einblicke in die Relevanz energetischer Sanierungen.
Mit dem Wissen, dass der Gebäudesektor etwa einen Viertel der Emissionen verursacht, ist es dringend notwendig, dass der Gebäudebestand saniert wird. Denn die wenigen klimafreundlichen und energieeffizienten Neubauten werden keinen grossen Effekt auf den gesamten Sektor haben. Im Moment befinden wir uns in einem Sanierungsstau. Die aktuelle Sanierungsrate von einem Prozent muss verdoppelt werden, damit die Klimaziele erreicht werden können.
Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass bei Erneuerungsprozessen die energetische Sanierung im Vergleich zu Ersatzneubauten noch zu wenig beachtet wird. Oftmals fehlen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern grundsätzliche Informationen, die ihnen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potenziale energetischer Sanierungen aufzeigen. Das Whitepaper soll genau dazu einen Beitrag leisten. Es gibt eine grundlegende Übersicht über Dringlichkeit, gesetzlichen Rahmen, Nutzen, Chancen und mögliche Strategien von energetischen Sanierungen.
Ausgezeichnete Entscheidungsgrundlagen bilden beispielsweise die Ergebnisse einer Ökobilanz (Lebenszyklusanalyse, LCA) und einer Analyse der Lebenszykluskosten (LCC). Diese quantitativen Bewertungsmethoden berücksichtigen den gesamten Gebäudelebenszyklus.
Die Lebenszyklusanalyse (LCA) zur Ermittlung der Umweltauswirkungen und die Analyse der Lebenszykluskosten (LCC) bieten quantitative Entscheidungsgrundlagen zur energetischen Sanierung. (Quelle: Kellenberger (intep), 2021)
368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.
Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.
Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70% CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.
…ist nach der etappierten Sanierung kaum wieder zu erkennen.
Der überdachte Haupteingang mit Carport.
Die Flumroc AG setzt sich seit Jahren für energieeffiziente und professionell umgesetzte Modernisierungen ein und unterstützt mit verschiedenen Engagements die Energiestrategie des Bundes.
Mit Ihrer neuen Informationskampagne «Ja, ich will. Sanieren für die Zukunft.» macht Sie auf die Notwendigkeit von Sanierungen aufmerksam und bietet Bauherren, Interessierten und Fachleuten eine Online-Informationsplattform. Potentielle Bauherren schrecken vor dem Aufwand einer energetischen Sanierung häufig zurück. Flumroc zeigt auf, dass mit der richtigen Unterstützung und Vorgehensweise und einer genauen Planung einer erfolgreichen Umsetzung nichts im Wege steht.
Bestandesanalyse Eine erste Orientierung, welche Sanierungsmassnahmen sinnvoll sind, liefert das kostenlosen Analyse-Tool eVALO. Mit ein paar Klicks können Sie Ihre Sanierung simulieren und erhalten erste Informationen zum energetischen Zustand Ihrer Immobilie. Weiterhin liefert es Ihnen erste Anhaltspunkte über die Investitionen und die Finanzierung.
In einem nächsten Schritt empfiehlt es sich, durch eine Fachperson einen sogenannten GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) ausstellen zu lassen. Dieser bewertet die Qualität der Gebäudehülle und die Energieeffizienz der Gebäudetechnik.
Eine Bestandesanalyse Ihrer Liegenschaft kann auch durch andere Fachpersonen, wie zum Beispiel eine Energieberaterin oder einen Energieberater, durchgeführt werden. Die Planung und Umsetzung von umfassenden Sanierungsmassnahmen ist komplex und sollte daher von einem Planer oder Planerin mit entsprechender Fachkompetenz durchgeführt werden.
Mit der richtigen Reihenfolge zum Ziel Entscheidend für eine erfolgreiche Sanierung sind die aufeinander abgestimmten Sanierungsmass-nahmen in der richtigen Reihenfolge und die Wahl des passenden Materials.
Am Anfang jeder Erneuerung steht das Dämmen der Gebäudehülle.
Abgestimmt auf die Dämmung können energieeffiziente Fenster eingebaut werden. Danach folgt die Anwendung moderner Gebäudetechnik. Von einer gut geplanten und ganzheitlich umgesetzten Sanierung profitieren die Bewohner in vielfacher Hinsicht. Sie sparen auf lange Sicht Kosten und geniessen gleichzeitig modernsten Wohnkomfort. Zudem sind Sanierungen in den meisten Fällen ressourcenschonender als Rückbauten.
Langfristig auf die passenden Materialien setzen Das Bewusstsein für die Wahl der passenden Materialien ist ebenfalls sehr entscheidend. An dieser Stelle kann man einen wesentlichen Beitrag für Nachhaltigkeit und Ökologie leisten. Ausserdem können wichtige Aspekte, wie der Wärme-, Schall- und Brandschutz in der Entscheidungsfindung mit einbezogen werden. Eigenschaften, die die Flumroc Steinwolle auszeichnen.
Ein sehr gut gedämmtes Haus braucht weniger Heizenergie im Winter und weniger Kühlleistung im Sommer. Das leicht zu verarbeitende Material liefert einen ausgezeichneten Schallschutz und sorgt mit einem Schmelzpunkt von über 1000 °C auch noch für einen hervorragenden Brandschutz. Ausserdem erfüllen die Produkte von Flumroc höchste ökologische Ansprüche in Bezug auf die Gewinnung des Rohstoffs, den Transport, die industrielle Verarbeitung, den Einsatz am Gebäude und die Wiederverwertung beim Rückbau. Denn Flumroc Steinwolle ist zu 100 % wiederverwertbar!
Mit der Generation FUTURO bietet Flumroc zudem Dämmprodukte mit natürlichem Bindemittel an. Die Bewohner der sanierten Gebäude geniessen damit ganzjährig ein angenehmes Raumklima und profitieren von einem ausgesprochen hohen Wohnkomfort.
Die Mobiliar und Raiffeisen haben Anfang Jahr das Gemeinschaftsunternehmen Liiva gegründet. Dieses geht nun mit einer gleichnamigen digitalen Wohneigentumsplattform an den Start. Nutzerinnen und Nutzer sollen bei allen Bedürfnissen rund um Wohneigentümer unterstützt werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.
Konkret bietet Liiva verschiedene digitale Werkzeuge an. So hilft sie etwa beim Wohnungskauf, indem sie passende Inserate der grössten Immobilienmarktplätze übersichtlich darstellt. Die Plattform bietet Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern aber beispielsweise auch Unterstützung bei der Einschätzung des Marktwerts, bei der Beurteilung des aktuellen Gebäudezustands sowie bei Sanierungen. Bald sollen auch Funktionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Immobilien aufgeschaltet werden.
„Wir möchten die Kundennähe unserer Mutterhäuser digital spiegeln und sowohl bestehenden als auch künftigen Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern das Leben spürbar vereinfachen“, lässt sich Phil Lojacono, CEO von Liiva, in der Mitteilung zitieren. Lojacono ist auch Gründer des Zürcher Fintech-Unternehmens Advanon, welches von CreditGate24 übernommen wurde.
Die Mobiliar und Raiffeisen wollen mit Liiva den traditionellen Immobilienmarkt aufmischen und die Digitalisierung der Industrie vorantreiben, heisst es. Sie sind je zu je 50 Prozent an der in Zürich ansässigen Gemeinschaftsfirma beteiligt. Verwaltungsratspräsident ist Philipp Ries, der auch als Head of EMEA Assistant Distribution Partnership bei Google in Zürich tätig ist. Er ist ausserdem Verwaltungsratspräsident des Ferienanbieters Hapimag.
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