In einem dicht bebauten Stadtteil wie dem Kreis 2 erreicht der Rettungsdienst gegenwärtig nur in etwa 60% der Fälle den Einsatzort innerhalb der kritischen Zehn-Minuten-Marke. Die geplante Erweiterung und Neugestaltung der Wache Süd für Feuerwehr und Sanität adressiert diese Problematik mit einem umfassenden Ansatz, der darauf abzielt, die Einsatzzeiten zu verkürzen und die Effizienz der Dienste zu steigern. Zugleich soll durch das Projekt eine städtebauliche Aufwertung des Areals erreicht werden, was im Einklang mit der Neugestaltung des urbanen Raums durch den Rückbau der Weststrasse und den Neubau des «Hohen Haus West» steht.
Das Gewinnerprojekt aus dem Architekturwettbewerb, «FUCHS», schafft eine nahtlose Integration in die bestehende Struktur der Brandwache. Die Erweiterung fügt sich sowohl in Höhe als auch in der Fluchtlinie harmonisch an das bestehende Gebäude an und vollendet den Blockrand stimmig. Besonders hervorzuheben sind die hofseitigen Anbauten mit Sheddächern und Photovoltaik sowie ein Rücksprung ab dem zweiten Obergeschoss, die dem Neubau eine markante Eigenständigkeit verleihen. Diese architektonischen Merkmale ermöglichen es, den Spagat zwischen der Bewahrung des historischen Erbes und der Erfüllung modernster Betriebsanforderungen zu meistern.
Das Projekt «FUCHS» überzeugt nicht nur durch seine ästhetische und funktionale Integration in die bestehende Bausubstanz, sondern setzt auch ökologisch neue Akzente. Dank der umweltgerechten Energieversorgung, die zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basiert, sowie der grosszügig dimensionierten Photovoltaik-Anlage auf den Sheddächern, wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Darüber hinaus optimiert das Design die Betriebsabläufe von Schutz & Rettung Zürich und schafft eine zusammenhängende Einheit von hoher räumlicher Qualität.
Das Projekt illustriert eindrucksvoll, wie durch kreative und innovative Lösungsansätze die Herausforderungen der modernen Notfallversorgung in einem historischen Kontext gemeistert werden können. Die sorgfältige Abwägung zwischen den Bedürfnissen des Rettungsdienstes und den Anforderungen des Denkmalschutzes mündet in einem Vorhaben, das sowohl funktional als auch ästhetisch neue Wege beschreitet. Das Ergebnis ist eine zukunftsfähige Infrastruktur, die den Anforderungen an moderne Notfalldienste gerecht wird und zugleich einen wertvollen Beitrag zur städtischen Qualität an dem Ort leistet.
Schlagwort: Modernität
-

Modernisierung und Ausbau der Wache Süd
-

Neugestaltung der Bauen+Wohnen Messe Luzern für 2024
Im Zentrum von Luzern, am Ufer des Vierwaldstättersees, wird das KKL als Schauplatz der Messe Bauen+Wohnen 2024 dienen. Das von Jean Nouvel entworfene KKL, das Natur und Architektur harmonisch vereint, symbolisiert die progressive Ausrichtung der Messe. Diese Neuausrichtung fokussiert auf eine qualitativ hochwertige Ausstellung mit informativen Fachvorträgen und bietet den idealen Rahmen für Besucher, um ihre Bauprojekte erfolgreich zu realisieren.
Die Messeveranstalter haben auf das Feedback von Besuchern und Ausstellern reagiert und ein kompaktes Konzept entwickelt, das auf Effizienz und Nutzen abzielt. Die Aussteller profitieren von einem optimierten logistischen Aufwand und attraktiven Paketen, die den Kundenkontakt fördern. Zudem wird der Freitag speziell für Fachleute aus Planung, Architektur und Immobilienverwaltung gestaltet, wodurch ein wertvoller Wissens- und Netzwerkaustausch ermöglicht wird.
Marco Biland, Messeveranstalter, äussert sich begeistert über die vollständige Ausbuchung und die positive Resonanz auf das neue Konzept. Das Programm der dreitägigen Veranstaltung umfasst neben der Ausstellung auch Vorträge, Beratungsangebote und Podiumsdiskussionen, die sowohl Fachleuten als auch dem breiten Publikum wichtige Einblicke und Anregungen bieten. Die Sonderschau Energie, in Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Stadt Luzern sowie weiteren Partnern, wird dabei ein zentrales Highlight sein.
Insgesamt stellt die Bauen+Wohnen Messe Luzern 2024 einen bedeutenden Schritt in Richtung zukunftsfähiger und nachhaltiger Baupraktiken dar und etabliert sich als ein unverzichtbarer Treffpunkt für die Immobilienbranche in der Zentralschweiz.
-

San Bernardino setzt Zeichen für touristische Entwicklung
Der Plan im Detail
Das Projekt, getragen von der San Bernardino Swiss Alps SA, plant eine umfassende Renovierung und Neugestaltung des Dorfkerns. Hierzu gehört die Wiedereröffnung der historischen Hotels Brocco & Posta und Ravizza, der Bau von neuen Aparthotels und Privatwohnungen, sowie der Ausbau von Sportanlagen und Dienstleistungen. Eine mit dem Resort verbundene Tiefgarage wird zudem ein fast autofreies Zentrum ermöglichen. Das Wasser des San Bernardino soll als zentrales Element im geplanten Spa- und Wellness-Resort dienen.
Zeitliche und rechtliche Rahmenbedingungen
Das Kaufrecht für das Projekt des Acuforta-Grundstücks wurde bis zum Ende des Jahres 2025 mit einer Option auf Verlängerung bis 2031 gesichert. Dies gibt dem Projekt einen klaren rechtlichen und zeitlichen Rahmen und ermöglicht eine langfristige Planung und Umsetzung.
Institutionelle und öffentliche Unterstützung
Der breite Konsens für das Projekt ist beeindruckend. Niccolò Meroni, Marketingleiter des San Bernardino Swiss Alps, betont die geringe Opposition und die Offenheit für konstruktive Dialoge. «Dieses Votum zeigt, dass das Projekt im Einklang mit den Wünschen der Bevölkerung steht», so Meroni.
Nachhaltigkeit und Modernität
Stefano Artioli, Verwaltungsratspräsident von San Bernardino Swiss Alps, unterstreicht die Bedeutung von Modernität und Nachhaltigkeit im Projekt. «Wir wollen ein modernes und zugleich nachhaltiges Dorf schaffen. Der erzielte Konsens gibt uns den nötigen Rückenwind, um diese Vision in die Tat umzusetzen», erklärt Artioli.
Nächste Schritte und Erwartungen
In den kommenden Wochen sind weitere Ankündigungen zu konkreten Entwicklungen des Projekts zu erwarten. Die ersten Baugesuche sind bereits eingereicht, und mit der Wiedereröffnung der Hotels sowie der Einführung neuer Dienstleistungen soll in absehbarer Zeit begonnen werden.
Fazit
Die grosse Mehrheit für das Renovierungsprojekt in San Bernardino ist ein klares Signal für Veränderung und Fortschritt. Mit institutioneller und öffentlicher Unterstützung, einem klaren Zeitplan und einer Vision für Nachhaltigkeit und Modernität steht das Projekt auf soliden Füssen und verspricht, San Bernardino in ein florierendes touristisches Zentrum zu verwandeln.