Schlagwort: Mörtel

  • Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Die Sika-Gruppe hat die Marlon Tørmørtel A/S (Marlon) aus Brædstrup übernommen. Das auf die Herstellung von Mörtel spezialisierte Familienunternehmen verfügt über ein hochautomatisiertes Werk und zwei Warenlager, informiert die weltweit aktive Gruppe für Spezialitätenchemie aus Baar in einer Mitteilung. Zum Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Der Kundenstamm von Marlon setzt sich hauptsächlich aus Bauunternehmen, Herstellern von Betonelementen und spezialisierten Verarbeitern zusammen. Zudem beliefert der Mörtelhersteller den Baustoffhandel. Sika plant, die Übernahme für einen Ausbau der eigenen Präsenz im Mörtelmarkt zu nutzen. Zudem will die Gruppe die Produktionskapazitäten in Brædstrup erhöhen und die dortige Produktpalette erweitern.

    „Mit unseren kombinierten Geschäftsaktivitäten und den erweiterten Produktionskapazitäten verfügen wir über eine ausgezeichnete Basis, um das Wachstum in Dänemark und der gesamten skandinavischen Region weiter zu beschleunigen“, wird Christoph Ganz, Regional Manager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz im bedeutenden Mörtelsegment und bietet uns die Möglichkeit, neue und bestehende Kunden noch gezielter mit umfassenden Komplettlösungen zu versorgen.“

  • Sika verstärkt sich in Peru

    Sika verstärkt sich in Peru

    Sika übernimmt Chema, einen laut einer Medienmitteilung in Peru führenden Hersteller von Mörtelprodukten vor allem für die Verlegung von Fliesen. Mit dieser Akquisition baut das Unternehmen für Spezialitätenchemie mit Sitz in Baar laut der Mitteilung seine Position im sogenannten Building Finishing des südamerikanischen Landes aus. Durch die Erweiterung der Distributionskanäle ergäben sich „spannende Chancen für das Cross-Selling ergänzender Produkte wie Dicht- und Klebstoffe, Flüssigmembrane und Abdichtungssysteme“, so Sika.

    Chemas vier modernen Werke und sieben Lager gewährleisteten die landesweite Abdeckung von Produktion und Vertrieb. Chema erzielte 2022 mit Fliesenklebern, Fugenmörteln und weiteren ergänzenden Produkten einen Umsatz von umgerechnet 50 Millionen Franken. Das Unternehmen beliefert neben Baumärkten und Baustoffhändlern auch kleinere Fachgeschäfte.

    „Durch unsere gemeinsamen Geschäftsaktivitäten und den verbesserten Marktzugang verfügen wir über eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum und eine starke Stellung im peruanischen Markt“, wird Regionalleiter Americas, Christoph Ganz, zitiert. „Mit der landesweiten geografischen Präsenz stärken wir unsere strategische Ausrichtung auf Grossstädte und unser Angebot an Komplettlösungen für neue und bestehende Kunden.“

  • Holcim kauft Minerales y Agregados in Guatemala

    Holcim kauft Minerales y Agregados in Guatemala

    Holcim weitet sein Engagement in Mittelamerika aus. Der Baustoffproduzent mit Hauptsitz in Zug gründet mit dem Kauf des Unternehmens Minerales y Agregados seine erste Niederlassung in Guatemala. Die übernommene Firma hat laut einer Medienmitteilung ihren Sitz in Sanarate und ist spezialisiert auf die Herstellung und Lieferung von Mörtel und anderen Lösungen für die Bau- und Landwirtschaft. Minerales y Agregados wurde im Jahr 2014 von der Familie Coronado gegründet.

    „Mit Minerales y Agregados bauen wir unsere geografische Präsenz weiter aus und erweitern gleichzeitig unser Angebot an modernen Baulösungen. Der Bausektor in Guatemala ist hoch spezialisiert und verlangt nach Lösungen von Weltklasse“, wird Oliver Osswald zitiert, Leiter der Region Lateinamerika bei Holcim. „Minerales y Agregados ist eine perfekte Ergänzung, die uns hilft, diese Anforderungen zu erfüllen“, so Osswald weiter.

    Mit der Produktionsstätte von Holcim in Guatemala soll das Angebot von „Solutions & Products“  in der Region um einen neuen Geschäftszweig erweitert werden, heisst es in der Mitteilung. Holcim erwarte Synergien durch die Ausweitung des Angebots von Minerales y Agregados durch Zulieferung aus seinen Werken in Metapán in El Salvador, sowie durch die Ausweitung des Angebots an modernen Mörteln und Klebstoffen aus der zur Holcim Gruppe gehörenden Lieferkette Disensa. Dazu gehören mehr als 1000 Einzelhandelsgeschäfte in ganz Lateinamerika.

    Mit dieser Akquisition treibe Holcim seine „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ voran, heisst es in der Firmenmitteilung. Diese Strategie ziele darauf ab, das Geschäft mit Lösungen und Produkten (Solutions & Products) bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes auszuweiten.

  • Sika will in Afrika wachsen

    Sika will in Afrika wachsen

    Sika positioniert sich für weiteres dynamisches Wachstum in Tansania und der Republik Elfenbeinküste. Im ostafrikanischen Wirtschaftszentrum Daressalam hat das Unternehmen einen neuen Standort bezogen. Dort produziert das Zuger Unternehmen neben Betonzusatzmitteln jetzt auch Mörtel und Fliesenkleber. Das verkürze die Transportwege, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

    In der Republik Elfenbeinküste im Westen des Kontinents hat Sika die Grösse seines Werksgeländes verdoppelt. Mit neuen Flächen für Lager, Büroräume und Labore in Abidjan könne Sika mittelfristig die Produktionskapazitäten für Fliesenkleber und Reparaturmörtel verdoppeln und die Lagerkapazitäten ausweiten. Von dort aus sollen auch die Nachbarländer Burkina Faso, Togo, Benin, Mali und Sierra Leone beliefert werden.

    Sika bekenne sich langfristig „zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit in Afrika“, wird Regionalleiter EMEA, Ivo Schädler, zitiert. „An beiden Standorten produzieren wir hochwertige Lösungen, die für grosse Infrastrukturprojekte eingesetzt werden.“ Als Beispiele führt er das Metroprojekt und die Erweiterung des Seehafens in Abidjan, die Standard Gauge Railway und das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania an.