Schlagwort: Musik

  • Klanghaus: Begehbares Instrument mitten in der Natur

    Klanghaus: Begehbares Instrument mitten in der Natur

    Am Schwendisee im Toggenburg wird zwischen geschützten Hochmooren ein magisches neues Gebäude entstehen: Das sogenannte Klanghaus, gebaut als begehbarer Klangkörper aus einheimischem Holz, ähnlich dem Resonanzkörper einer Violine. Es soll ein Haus für den Klang werden, das selber zum Instrument und Resonanzraum wird, mit einer Akustik, die es in dieser Form noch nicht gibt.

    Damit soll es ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und anziehen. Einerseits soll es Musikerinnen und Musiker, Chöre und Orchester für Proben, Kurse und Symposien anziehen. Es soll ein besonderer Ort zum Üben und Singen werden. Andererseits wird es sich zum Ort für Veranstaltungen, Konzerte und Aufführungen entwickeln. Ebenso will es Firmen, Vereinen, Schulen und anderen Organisationen Raum geben für ihre Veranstaltungen und einen attraktiver Anziehungspunkt für Architekturinteressiere und Wanderer darstellen.

    Das Klanghaus soll Herzstück und architektonisches Zentrum des touristischen Gebiets rund um den Schwendisee werden. Dazu der Präsident des Stiftungsrats der Klangwelt Toggenburg: «Ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Klanghauses soll ein funktionierender Betrieb mit einem erfolgreichen kulturellen und touristischen Angebot sichergestellt werden. Dazu gehören infrastrukturelle, organisatorische, ökonomische und inhaltliche Aspekte, die Bedürfnisse unserer Gäste und Anbieter zu einem stimmigen ‹Ökosystem Klangcampus› verbinden.» Die Klangwelt Toggenburg will damit im Toggenburg eine führende Klang- und Resonanzdestination aufbauen.

    Das Klanghaus Toggenburg wurde durch den Architekten Marcel Meili konzipiert, der 2019 verstarb. Die Realisierung des Vorhabens wurde in der Zwischenzeit an die Architektin Astrid Staufer übertragen, welche das Klanghaus im Jahr 2010 in vertraglicher Zusammenarbeit mit Marcel Meili entwickelt hat.

    Da, wo das Klanghaus entstehen wird, steht im Moment noch das ehemalige Hotel Seegüetli. Der Kanton plant, es im kommenden Jahr abzureissen. Aktuell wird die heutige Strasse verlegt. Nach aktuellem Zeitplan soll das Klanghaus im Herbst/Winter 2024 fertig gebaut sein. Im Frühling 2025 wollen der Kanton St. Gallen und die Stiftung Klangwelt Toggenburg den einzigartigen Holzbau gemeinsam eröffnen.

  • Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Der Baudienstleister Implenia hat in Deutschland neue Hochbauaufträge erhalten. Der Auftragswert beläuft sich laut einer Medienmitteilung auf rund 108 Millionen Franken.

    In einem Gewerbegebiet in Bochum-Laer wird Implenia für die Landmarken AG drei Gebäude mit einer Fläche von rund 25’000 Quadratmetern erstellen. Der Baubeginn ist für diesen Herbst geplant.

    Als europäisches Pilotprojekt ist der Neubau einer innovativen Sport- und Freizeitanlage auf einer Industriebrache im Ruhrgebiet gedacht, „die in Kontinentaleuropa so erstmals errichtet wird“. Als Vorbild dienen die weltweit bereits existierenden 60 Anlagen dieser Art. Sie sollen eine Mischung aus Unterhaltung, Sport, Musik, Gastronomie und Veranstaltungen bieten. Weitere Anlagen sollen folgen, heisst es in der Mitteilung. Baustart ist im Oktober, die Übergabe ist für Februar 2022 geplant.

    Für die Beauftragung beider Projekte seien vorgeschaltete exklusive Partnerschaftsphasen entscheidend gewesen. Dabei habe Implenia mit den Kunden und ihren Planungsteams wirtschaftliche und technische Optimierungsvorschläge für das Projekt erarbeitet. „Das Ergebnis ist Kosten- und Terminsicherheit für den Bauherrn sowie auch für Implenia.“

    Zusätzlich zu diesen beiden Projekten im Ruhrgebiet wird Implenia eine Wohnanlage in Mannheim-Waldhof bauen und in München nahe des Bahnhofs den erweiterten Rohbau „für eine bekannte Hotelkette“ erstellen.