Schlagwort: Muttenz

  • Schänzli-Areal: Siegerprojekt liegt vor

    Schänzli-Areal: Siegerprojekt liegt vor

    Die Gemeinde Muttenz verfolgt im Gebiet Hagnau-Schänzli seit Jahren konsequent die Strategie, Siedlung und Landschaft gemeinsam zu entwickeln. Die Stimmbevölkerung honorierte dieses Vorgehen und beschloss 2018 die drei zusammenhängenden Quartierplanungen Schänzli, Hagnau Ost und Hagnau West. «Damit wir die hohe planerische Sorgfalt weiterführen und ein gestalterisch, ökologisch und gewässerbaulich beispielhaftes Schänzli-Projekt in Angriff nehmen können, lancierten wir einen Studienauftrag», erklärt Gemeinderat Thomi Jourdan, Vorsteher Departement Hochbau und Planung. Von Oktober 2022 bis März 2023 erarbeiteten fünf ausgewählte Teams mit unterschiedlichen Fachpersonen der Bereiche Landschaftsarchitektur, Ökologie und Wasserbau sehr unterschiedliche Vorschläge, wie das Schänzli künftig aussehen, funktionieren und gepflegt werden könnte. «Ich freue mich, dass sich die Jury, in der auch die Gemeinde vertreten war, mit «Aqua fera» einstimmig für das überzeugendste dieser Projekte entschieden hat», sagt Jourdan. Es stammt aus der Feder des Teams Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten GmbH, Basel, Versaplan GmbH, Zürich sowie Holinger AG, Basel/Bern und soll nun weiterbearbeitet bzw. zur Ausführung gebracht werden. Die Umsetzung wird massgeblich über eine privatrechtlich vereinbarte Infrastrukturabgabe der Hagnau-Eigentümerschaft finanziert. Das rund 74’000 Quadratmeter umfassende Areal selbst übernahm die Gemeinde vom Kanton im Baurecht. 

    Wilde Wasser, erlebbare Natur 
    «Aqua fera» bedeutet «wilde Wasser» und der Name ist Programm: Das Projekt befreit die Birs aus ihrem engen Korsett und gibt ihr möglichst viel Gestaltungsfreiheit zurück. «Toll ist, dass wir endlich auch in Muttenz einen attraktiven Bade- und Spielzugang an die Birs erhalten», freut sich Jourdan. Gleichwohl werde der Grundwasserschutz garantiert und auf die Bedürfnisse der Fische eingegangen. Für letztere entstehen u. a. abgeschirmte Flachwasserzonen und eine Niederwasserrinne, die ihre Vernetzung auch in den Sommermonaten sicherstellt. «Entlang dieser Auenlandschaft reihen sich unterschiedliche Zonen an- und nebeneinander. Ihre Nutzungsintensität wird dank einer clever gewählten Gliederung und Bepflanzung subtil gesteuert», erklärt Jourdan. Im Nordteil, bei der Tramschlaufe, ist mit einer Buvette aus Stampflehm, WC-Anlagen und einer Fläche für Kleinveranstaltungen durchaus eine grössere Anzahl von Besuchenden willkommen. Gegen Süden und das Schutzgebiet «Vogelhölzli» hin soll sich deren Verteilung langsam ausdünnen. Dafür sorgt auch eine klare Besucherlenkung, die beispielsweise über Holzstege und geordnete Asthaufen («Benjeshecken») erfolgt. Dadurch werden ökologisch wertvolle Flächen geschützt und es bleiben trotz naturdominiertem Bereich faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt möglich.  

    Bevölkerung miteinbeziehen
    Sowohl für Mensch und Tier sorgt ein zur Autobahn hin sanft aufsteigender Wall für Lärmschutz.Neben der Erschliessung über die bestehende Velobrücke und von den Hagnau-Arealen her, könnte über diese Anhöhe auch eine neue Verbindung in das Käppeli-Quartier entstehen. Doch bis es so weit ist, steht noch einiges an Planungsarbeit an. «Dazu werden wir die Bevölkerung und Interessenvertretungen, wie bereits im Quartierplanungsprozess, miteinbeziehen», versichert Jourdan. In einem ersten Schritt präsentiert der Gemeinderat der Öffentlichkeit dafür am 25. Mai 2023 die detaillierten Ergebnisse der Projektstudie und legt der Gemeindeversammlung am 13. Juni 2023 einen Planungskredit über CHF 975’000 vor.

    Die Gemeinde Muttenz verfolgt im Gebiet Hagnau-Schänzli seit Jahren konsequent die Strategie, Siedlung und Landschaft gemeinsam zu entwickeln. Die Stimmbevölkerung honorierte dieses Vorgehen und beschloss 2018 die drei zusammenhängenden Quartierplanungen Schänzli, Hagnau Ost und Hagnau West. «Damit wir die hohe planerische Sorgfalt weiterführen und ein gestalterisch, ökologisch und gewässerbaulich beispielhaftes Schänzli-Projekt in Angriff nehmen können, lancierten wir einen Studienauftrag», erklärt Gemeinderat Thomi Jourdan, Vorsteher Departement Hochbau und Planung. Von Oktober 2022 bis März 2023 erarbeiteten fünf ausgewählte Teams mit unterschiedlichen Fachpersonen der Bereiche Landschaftsarchitektur, Ökologie und Wasserbau sehr unterschiedliche Vorschläge, wie das Schänzli künftig aussehen, funktionieren und gepflegt werden könnte. «Ich freue mich, dass sich die Jury, in der auch die Gemeinde vertreten war, mit «Aqua fera» einstimmig für das überzeugendste dieser Projekte entschieden hat», sagt Jourdan. Es stammt aus der Feder des Teams Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten GmbH, Basel, Versaplan GmbH, Zürich sowie Holinger AG, Basel/Bern und soll nun weiterbearbeitet bzw. zur Ausführung gebracht werden. Die Umsetzung wird massgeblich über eine privatrechtlich vereinbarte Infrastrukturabgabe der Hagnau-Eigentümerschaft finanziert. Das rund 74’000 Quadratmeter umfassende Areal selbst übernahm die Gemeinde vom Kanton im Baurecht. 

    Wilde Wasser, erlebbare Natur 
    «Aqua fera» bedeutet «wilde Wasser» und der Name ist Programm: Das Projekt befreit die Birs aus ihrem engen Korsett und gibt ihr möglichst viel Gestaltungsfreiheit zurück. «Toll ist, dass wir endlich auch in Muttenz einen attraktiven Bade- und Spielzugang an die Birs erhalten», freut sich Jourdan. Gleichwohl werde der Grundwasserschutz garantiert und auf die Bedürfnisse der Fische eingegangen. Für letztere entstehen u. a. abgeschirmte Flachwasserzonen und eine Niederwasserrinne, die ihre Vernetzung auch in den Sommermonaten sicherstellt. «Entlang dieser Auenlandschaft reihen sich unterschiedliche Zonen an- und nebeneinander. Ihre Nutzungsintensität wird dank einer clever gewählten Gliederung und Bepflanzung subtil gesteuert», erklärt Jourdan. Im Nordteil, bei der Tramschlaufe, ist mit einer Buvette aus Stampflehm, WC-Anlagen und einer Fläche für Kleinveranstaltungen durchaus eine grössere Anzahl von Besuchenden willkommen. Gegen Süden und das Schutzgebiet «Vogelhölzli» hin soll sich deren Verteilung langsam ausdünnen. Dafür sorgt auch eine klare Besucherlenkung, die beispielsweise über Holzstege und geordnete Asthaufen («Benjeshecken») erfolgt. Dadurch werden ökologisch wertvolle Flächen geschützt und es bleiben trotz naturdominiertem Bereich faszinierende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt möglich.  

    Bevölkerung miteinbeziehen 
    Sowohl für Mensch und Tier sorgt ein zur Autobahn hin sanft aufsteigender Wall für Lärmschutz.Neben der Erschliessung über die bestehende Velobrücke und von den Hagnau-Arealen her, könnte über diese Anhöhe auch eine neue Verbindung in das Käppeli-Quartier entstehen. Doch bis es so weit ist, steht noch einiges an Planungsarbeit an. «Dazu werden wir die Bevölkerung und Interessenvertretungen, wie bereits im Quartierplanungsprozess, miteinbeziehen», versichert Jourdan. In einem ersten Schritt präsentiert der Gemeinderat der Öffentlichkeit dafür am 25. Mai 2023 die detaillierten Ergebnisse der Projektstudie und legt der Gemeindeversammlung am 13. Juni 2023 einen Planungskredit über CHF 975’000 vor.

  • Primeo Energie plant zwei Windturbinen in Muttenz

    Primeo Energie plant zwei Windturbinen in Muttenz

    In einem der sechs Windparkgebiete, die der Landrat 2015 im Baselbieter Richtplan ausgewiesen hat, will Primeo Energie bis 2023 zwei Windturbinen realisieren. Der Standort liegt in der Muttenzer Hard zwischen der Autobahn A2 und den Gleisanlagen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Der Stromanbieter wird dabei einer Medienmitteilung zufolge mit der Gemeinde Muttenz und dem Kanton Basel-Landschaft zusammenarbeiten.

    Die neue Windanlage könne mit ihrer Jahresleistung von 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom durchschnittlich 1200 Haushalte mit ökologischer Energie versorgen. Damit folge Primeo Energie den Richtlinien der Energiestrategie des Bundes sowie des Kantons Basel-Landschaft.

    Für den Bau seien bereits „alle nötigen Voruntersuchungen“ ausgeführt worden. „Der Standort der beiden Turbinen ist ideal“, heisst es in der Mitteilung. Das Gebiet liege nicht in einem Landschaftsschutzgebiet. Zudem seien Verbraucher in den Industrie- und Wohngebieten nah. Deshalb lasse sich ein Netzanschluss mit wenig Aufwand realisieren.

    In der trinationalen Region Basel gebe es ausser im Hochschwarzwald bisher noch keine Windparks. Als weitere Pluspunkte führt Primeo Energie die gute Ökobilanz von Windrädern an. Ausserdem beeinträchtigten sie Flora und Fauna nur gering.