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  • Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Eigentumswohnungen bleiben selbst bei Rekordangebot gefragt

    Die aktuelle Online Home Market Analysis von ImmoScout24, in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz und dem Swiss Real Estate Institute, analysiert die Inserate für Eigentumswohnungen im Jahr 2025. Mit rund 101’000 inserierten Objekten wird laut einer Mitteilung ein neuer Höchststand erreicht – der höchste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2016. Gleichzeitig hat sich das Angebotswachstum deutlich verlangsamt. Parallel dazu verkürzt sich die durchschnittliche Insertionsdauer um acht Tage auf 84 Tage, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorjahr wieder zunimmt.

    Als Gründe nennt die Studie insbesondere das veränderte Zinsumfeld: Sinkende Finanzierungskosten und eine teilweise erleichterte Vergabe von Hypotheken erhöhen die Attraktivität von Wohneigentum gegenüber Mietobjekten. Zudem gewinnt das Bedürfnis nach einer langfristig gesicherten Wohnsituation wieder an Bedeutung.

    „Dass Eigentumswohnungen trotz des grossen Angebots wieder schneller verkauft werden, ist ein deutliches Zeichen. Schweizer:innen wollen in den eigenen vier Wänden wohnen. Erfreulicherweise ist der Traum vom Wohneigentum für viele Menschen nach wie vor realisierbar“, wird Markus Meier zitiert, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz.

    Auch regional zeigt sich eine einheitliche Entwicklung: In allen Grossregionen verkürzt sich die Insertionsdauer gegenüber 2024. Besonders schnell werden Eigentumswohnungen weiterhin in der Zentralschweiz (61 Tage), in Zürich (64 Tage) sowie in der Region Genf (65 Tage) verkauft. Eine besonders dynamische Nachfrageentwicklung zeigt sich im Tessin: Dort verkürzt sich die Insertionsdauer bei stark steigendem Inseratangebot (+10 Prozent) deutlich um 22 Prozent.

    ImmoScout24 ist ein Online-Immobilienmarktplatz, der von der SMG Swiss Marketplace Group betrieben wird. In der SMG Swiss Marketplace Group AG sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Leitzinsentwicklung belebt Immobilienmarkt

    Leitzinsentwicklung belebt Immobilienmarkt

    Der Schweizer Immobilienmarkt erweise sich trotz Herausforderungen weiterhin als resilient, leitet CSL Immobilien eine Mitteilung zu seinem Immobilienmarktbericht 2025 ein. Als solche werden dort makroökonomische Unsicherheiten und zunehmende regulatorische Anforderungen genannt. Positiv auf die Marktdynamik wirkten sich hingegen die schrittweisen Leitzinssenkungen der Nationalbank aus.

    Am Mietwohnungsmarkt hat CSL Immobilien im vergangenen Jahr weiterhin eine starke Nachfrage bei knappem Angebot ausgemacht. In Folge seien die Angebotsmieten deutlich stärker als die Bestandsmieten gestiegen und die Leerwohnziffer auf ein Rekordtief gesunken, heisst es in der Mitteilung. Aufgrund besonders stark steigender Angebotsmieten in Städten wie Zürich und Genf wichen Haushalte vermehrt auf verkehrstechnisch gut angebundene Agglomerationen aus.

    Auch die Preise für Wohneigentum zogen im vergangenen Jahr weiter an. Den Erhebungen von CSL Immobilien sind dabei die Preise im Wirtschaftsraum Zürich besonders stark gestiegen.

    Der Büromarkt hat sich 2024 unterschiedlich entwickelt. Hier legte das Angebot an freien Flächen in den Agglomerationen zu, die Mietpreise in der Peripherie zeigten nach unten. In den Stadtzentren zogen die Mietpreise bei einem weiter sinkenden Angebot an Flächen dagegen an. Allgemein wurden verstärkt ESG-konforme Büroflächen und flexible Nutzungskonzepte nachgefragt.

    Für das laufende Jahr geht CSL Immobilien von einem moderaten aber soliden weiteren Wachstum aus. «Investoren, die agil bleiben und ihre Strategien anpassen, können 2025 erfolgreich Chancen nutzen», wird Thomas Walter, CEO von CSL Immobilien, in der Mitteilung zitiert.

  • Ungeachtet allen Gegenwinds: Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt robust

    Ungeachtet allen Gegenwinds: Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt robust

    Das in der Vorperiode (Q3 2021 – Q2 2022) noch um 17 Prozent rückläufige Inseratevolumen für Einfamilienhäuser erholte sich in der aktuellen Periode (Q3 2022 – Q2 2023) wieder bei einem elfprozentigen Wachstum. Gleichzeitig verlängerte sich in gleichem Masse auch die mittlere Ausschreibungszeit von 60 auf 66 Tage. Trotz des stärksten Anstiegs der Hypothekarzinsen in den letzten 30 Jahren erwies sich die Nachfrage nach Einfamilienhäusern in der Berichtsperiode somit als durchaus robust. Dies zeigt die aktuelle Online Home Market Analysis der Immobilienportale Homegate und ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz sowie dem Swiss Real Estate Institute auf Basis der ausgewerteten Inserate mehrerer bekannter Immobilienportale.

    Für Martin Waeber, Managing Director Real Estate bei der SMG Swiss Marketplace Group, zeigen die Resultate der aktuellen Studie einmal mehr, wie robust der Einfamilienhausmarkt in der Schweiz trotz deutlichem Anstieg der Hypothekarzinsen insgesamt ist. «Das gestiegene Angebot und die längere Inseratedauer ermöglicht den Suchenden wieder mehr Auswahl und Bedenkzeit sowie insgesamt bessere Chancen, das passende Objekt zu finden», so Waeber. Allerdings nütze das beste Angebot wenig, wenn die Frage der Finanzierung immer herausfordernder werde, kommentiert Waeber die neue Analyse.

    Inseratedauer vielerorts nach oben, Nachfrage nach unten
    Die grössten Veränderungen bei der Inseratedauer zeigten sich mit Blick auf die acht Regionen in der Nordwestschweiz (plus 51 Prozent) sowie in der Zentralschweiz (plus 48 Prozent). Und auch in den «Hotspots» Zürich und der Zentralschweiz brauchen Verkäufer:innen mit einer Inseratedauer mehr Geduld als bisher, um ein Einfamilienhaus zu veräussern. In der Romandie sowie im Tessin hingegen verharrte die Inseratedauer auf praktisch demselben Niveau wie in der Vorperiode. Gleichwohl muss im Tessin mit neu 136 Tagen im Durchschnitt mehr als drei Mal so lange eine Käuferschaft gesucht werden, wie dies in der Region Zürich mit neu 42 Tagen der Fall ist.

    Die Kombination der Veränderung der Inseratedauer sowie der Anzahl Inserate lässt Rückschlüsse auf die Entwicklung der Nachfrage zu. Mit Blick auf die acht untersuchten Regionen zeigen sich dabei – obwohl die Nachfrage in der Schweiz insgesamt robust geblieben ist – erhebliche Unterschiede. So mussten insbesondere die Regionen Ost- und Nordwestschweiz die grössten Nachfrageeinbrüche hinnehmen. In der Region Ostschweiz beispielsweise mussten Verkäufer:innen ihre Einfamilienhäuser 9 Tage länger inserieren als bisher (plus 21 Prozent). Gleichzeitig wurden fast gleich viele Einfamilienhäuser inseriert wie in der Vorperiode (minus 1 Prozent).

    Steigende Nachfrage primär in einkommensstarken Gemeinden
    Bei genauerem Blick auf die verschiedenen Gemeindetypen zeigt sich zudem, dass die Eigenheim-Nachfrage bei sechs von acht Regionen in den einkommensstarken Gemeinden zunimmt, während sie in den suburbanen Gemeinden in der Mehrheit rückläufig ist. Dieser mehrheitliche Rückgang könnte unter anderem mit einem in diesen Gemeinden vergleichsweise höheren Fremdfinanzierungsanteil zusammenhängen. Daher trifft ein Zinsanstieg diese Gemeinden härter als die einkommensstarken Gemeinden, in denen beispielsweise dank Erbvorbezug weniger Fremdkapital für den Kauf eines Eigenheims und somit auch weniger fremdfinanzierte Mittel notwendig ist.

    Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts, welches die Daten ausgewertet hat, zieht denn auch folgendes Fazit: «Vielleicht wurde das Risiko einer Immobilienblase in der Vergangenheit schlicht etwas überschätzt. Während sich in vergleichbaren Ländern wie Schweden die Eigenheimpreise aufgrund der Zinsanhebungen bereits spürbar korrigiert haben, zeigt sich in der Schweiz insgesamt noch keine Abschwächung der Nachfrage nach Einfamilienhäusern». Und dies, obwohl die Hypothekarverschuldung der Schweizer Haushalte mit 140 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung im Jahr 2020 zu den höchsten weltweit gehöre, so Ilg abschliessend.

    Über die Online Home Market Analysis
    Bei der Online Home Market Analysis handelt es sich um eine halbjährlich erscheinende Analyse, die alternierend den Markt für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser betrachtet. Mit den untersuchten acht Grossregionen deckt sie die gesamte Schweiz ab und gibt gleichzeitig regional differenziert und nach Marktsegmenten aufgeschlüsselt Auskunft über die Entwicklung von Angebot und Nachfrage nach Eigenheimen.

    Homegate und ImmoScout24 sowie der Hauseigentümerverband Schweiz publizieren die Analyse in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Die neueste Ausgabe analysiert Einfamilienhaus-Inserate für die Periode vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023, die von mehreren bekannten Immobilienportalen stammen und somit die Mehrheit aller Online-Inserate während des Untersuchungszeitraumes in der Schweiz umfassen.

    Hier finden Sie die vollständige Medienmitteilung zur aktuellen Online  Home Market Analysis inklusive weiterer Grafiken sowie Detailreports zu den einzelnen Regionen.

  • Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Eine der Hauptursachen für den Rückgang der Bautätigkeit sind die komplexen und langwierigen Bewilligungsverfahren. Laut der Studie der ZKB dauert es im Landesschnitt 140 Tage vom Baugesuch bis zur Baubewilligung, was 67 Prozent mehr ist als noch 2010. Besonders in dicht besiedelten Gebieten dauert es noch länger: im Kanton Genf 500 Tage und im Kanton Zürich 330 Tage, wobei sich dieser Wert seit 2010 mehr als verdoppelt hat. Auch die Zunahme der Rekurse und Einsprachen führen zu Verzögerungen und blockierten Projekten.

    Um diese Probleme zu lösen, hilft die weltweit einzigartige Virtual Reality (VR)-Lösung von der Schweizer PropTech-Firma HEGIAS. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen wird durch die Nutzung von VR verbessert, da alle Beteiligten das Gleiche sehen und somit verstehen. Auch wird die Vorstellungskraft von den Behörden weniger herausgefordert, und somit können auch städtebaulich korrektere Entscheidungen getroffen werden.

    Schneller, günstiger und nachhaltiger bauen
    Mit der immersiven Lösung lassen sich komplexe Bewilligungsverfahren reduzieren, da Behörden und Politiker in einer realistischen VR-Umgebung die geplanten Gebäude aus jeder Perspektive und zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr betrachten können. Das spart Zeit, Geld und reduziert den Bedarf an teuren und umweltschädlichen Fassadenmustern oder aufwändigen physischen Architekturmodellen sowie 1:1 Mock-ups.

    HEGIAS VR erleichtert und beschleunigt auch die Beurteilung von denkmalgeschützten Bauten, wie zum Beispiel HEGIAS VR erfolgreich von Implenia in der Lokstadt in Winterthur eingesetzt wurde. Die VR-Modelle können auch Nachbarn zeigen, wie sich der Schattenwurf oder der Sonnenstand zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr auf ihr Grundstück auswirken würde. VR ermöglicht somit schnelles, günstigeres und nachhaltigeres Bauen.

    Mehr Infos: www.hegias.com

  • Eigentumswohnung verkaufen? In der Agglomeration top, auf dem Land Geduld

    Eigentumswohnung verkaufen? In der Agglomeration top, auf dem Land Geduld

    Die neueste Ausgabe der Online Home Market Analysis der Immobilienportale Homegate und ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute (SwissREI) analysiert die Inseratedaten von Eigentumswohnungen für das Jahr 2022. Die ausgewerteten Inserate stammen von mehreren grossen Immobilienportalen der Schweiz und umfassen damit die Mehrheit aller Online-Inserate für den Untersuchungszeitraum.

    Anzahl und Laufzeit von Inseraten geht zurück
    Während die Inseratedauer von Eigentumswohnungen während der Covid19-Pandemie auf über 80 Tagen verharrte, ist sie für 2022 nun wieder um acht auf schweizweit 77 Tage zurückgegangen. Gleichzeitig zeigte sich eine fünfprozentige Abnahme des Angebots auf gut 70’000 Objekte. Die Kombination dieser beiden Werte zeigt: über die ganze Schweiz betrachtet ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen im Jahr 2022 gestiegen.

    Für Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, zeigen die Resultate der aktuellen Analyse die Robustheit des Schweizer Immobilienmarktes: «Wohneigentum ist und bleibt ein begehrtes, aber begrenztes Gut in der Schweiz. Denn ungeachtet von deutlich höheren Finanzierungskosten verkauften sich Eigentumswohnungen im letzten Jahr wieder schneller als im Vorjahr». Mit Ausnahme der Regionen Tessin und Genf hat sich die Inseratedauer von Eigentumswohnungen in der Mehrheit der untersuchten Regionen teilweise deutlich verkürzt. «Dies zeigt einerseits die anhaltende und sogar gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Andererseits sind Immobilienplattformen wie Homegate und ImmoScout24 der bestmögliche Weg, um in einem hart umkämpften Markt kein Angebot zu verpassen und einen oftmals zeitkritischen Vorsprung zu erhalten», so Waeber weiter.

    Inseratedauer der Regionen gleichen sich an – ausser im Tessin
    Mit Blick auf die einzelnen Regionen der Schweiz hat sich die Spanne bei der Inseratedauer im letzten Jahr verringert. Mit anderen Worten: der Schweizer Immobilienmarkt wird ausgeglichener, was den Verkauf von Eigentumswohnungen angeht. Am schnellsten liessen sich Eigentumswohnungen nach wie vor in der Region Zürich verkaufen, nämlich innerhalb von 43 Tagen. Dieser Wert blieb gegenüber 2021 unverändert. In sechs weiteren Regionen ging die Ausschreibungsdauer gar zwischen fünf und 17 Prozent zurück. Anders in Genf, wo die Inseratedauer auf durchschnittlichem Niveau um knapp zwei Prozent leicht anstieg. Entkoppelt von den restlichen Regionen zeigt sich nach wie vor das Tessin. Hier hat sich die ohnehin bereits längste Inseratedauer im letzten Jahr nochmals deutlich um sieben Prozent verlängert.

    Nahezu flächendeckend gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen
    Die Kombination der Veränderungen bei der Inseratedauer sowie der Anzahl Inserate lässt Rückschlüsse auf die Nachfrage in der Gesamtschweiz und den einzelnen Regionen zu. So wurde in der Region Zürich eine 13-prozentige Zunahme der Anzahl Inserate gegenüber dem Vorjahr registriert. Da trotz dieser Angebotsausweitung die Inseratedauer in Zürich nicht im selben Masse zugenommen hat – sondern im Gegenteil zwischen 2021 und 2022 unverändert blieb – kann daraus eine gestiegene Nachfrage nach Eigentumswohnungen in dieser Region abgeleitet werden.

    Dasselbe Bild zeigt sich mit einer Ausnahme – dem Tessin – auch für die restlichen Regionen der Schweiz: Sie alle verzeichnen für 2022 eine Kombination aus Inseratedauer und -anzahl, welche sie im Bereich zunehmender Nachfrage verortet. Im Tessin hingegen mussten Eigentumswohnungen im vergangenen Jahr bei einer fast unveränderten Angebotsmenge bis zum Verkauf neun Tage länger ausgeschrieben werden. Daher kann für diese Region auf eine abnehmende Nachfrage geschlussfolgert werden.

    Agglomerationen deutlich stärker im Trend als ländliche Gemeinden
    Nicht nur in Bezug auf die Regionen zeigen sich Unterschiede in der Nachfrage nach Eigentumswohnungen, auch beim Vergleich der Gemeindetypen zeichnet sich ein klares Bild ab: während in den Gemeinden im ersten Agglomerationsgürtel («suburbane Gemeinden») sieben der acht untersuchten Regionen eine gestiegene Nachfrage nach Wohneigentum aufweisen, wurde hingegen in den «ländlichen Pendlergemeinden» häufig eine sich abschwächende Nachfrage festgestellt. Eine besonders stark abnehmende Nachfrage mussten dabei die ländlichen Gemeinden in den Regionen Espace Mittelland und Tessin hinnehmen. Nachfragesteigerungen zeigten sich hingegen lediglich noch in Zürich und der Zentralschweiz. Ganz anders bei den suburbanen Gemeinden: hier ist es ausschliesslich das Tessin, in dem die Nachfrage auch in der Agglomeration leicht zurückging.

    Für Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts, ist es erstaunlich, wie schnell sich die Immobilienmärkte nach der Covid19-Pandemie wieder «zurück zur Normalität» entwickelt haben: «Während der Pandemie wurde oft behauptet, dass ein irreversibler Trend zu einer neuen Arbeitswelt begonnen hätte. Schon ein Jahr später sehen wir, dass dem kaum mehr so ist. Homeoffice wird in den meisten, insbesondere kleineren Firmen, bereits wieder deutlich reduziert. Dies zeigt sich auch in der Nachfrageveränderung von Eigentumswohnungen: ländliche Gemeinden sind erneut weniger nachgefragt, solche um die Zentren hingegen wieder deutlich mehr».

    Quelle: https://swissmarketplace.group/de/

  • Raiffeisen befürchtet Wohnungsnot

    Raiffeisen befürchtet Wohnungsnot

    Die Leerstände sinken in allen Schweizer Kantonen rapide. Damit steigen neben den Preisen für Eigenheime jetzt auch die Mieten. Knappheit ausserhalb der besten Lagen sei am Mietwohnungsmarkt ein noch jüngeres Phänomen, schreibt der Raiffeisen Economic Research in der Übersicht zu seiner aktuellsten Immobilienstudie Schweiz/4Q22. Entsprechend überschreibt er sie mit dem Titel „Betongold verliert an Glanz“.

    Demnach spiegele sich die Ende der 2010er Jahre eingeleitete starke Drosselung der Wohnungsproduktion nun zeitverzögert wider. „Das höhere Zinsniveau und die Bauteuerung mindern die Anreize für den Wohnungsbau zusätzlich“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, zitiert. „Gleichzeitig treiben der akute Fachkräftemangel und der Krieg in der Ukraine die bereits starke Zuwanderung kräftig nach oben.“ Seine düstere Prognose: „Wir steuern mit Vollgas auf eine Wohnungsnot zu.“

    Diese ist laut der Studie in einigen Mietwohnungsmärkten bereits Realität. Demnach weisen die Kantone Genf, Zürich und Zug bereits Leerstandsquoten von deutlich unter 1 Prozent auf, so Neff. Bis 2024 dürfte das landesweit der Fall sein. Bis dahin drohten auch Bestandsmieterinnen und -mietern Mietzinserhöhungen um bis zu 10 Prozent.

    Dagegen sind die Angebotspreise für Einfamilienhäuser im dritten Quartal 2022 erstmals seit langem leicht gesunken, um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Eine dauerhafte Entspannung werde sich angesichts sehr knappen Wohneigentum jedoch nicht einstellen, so Neff.

    Bei den Renditeliegenschaften sieht Raiffeisen eine „Zeitenwende“ und „dunkle Wolken“ aufziehen: Mit dem abrupten Ende der Negativzinsära spreche Vieles für einen deutlichen Nachfragerückgang bei Anlageobjekten.

  • Swiss Prime Site setzt auf Life Sciences

    Swiss Prime Site setzt auf Life Sciences

    Swiss Prime Site baut seinen Tech Park auf dem Stücki-Areal in Basel und seinen Cluster für Life Sciences auf dem JED-Areal in Schlieren aus. Die Life Science-Branche investiere überproportional in Forschung und Technologie, schreibt die Zuger Immobilienfirma in einer Mitteilung zu ihrem Capital Markets Day 2022. Zudem habe sich die Life Sciences-Branche als krisenfest erwiesen.

    „Die Nachfrage nach bezugsbereiten Labor- und Forschungsflächen hat uns dazu bewogen, den Stücki Park mittels zwei Bauetappen bedeutend zu erweitern beziehungsweise die Fläche mit vier neuen Gebäuden um 27’000 Quadratmeter auf 60’000 Quadratmeter zu verdoppeln“, wird René Zahnd in der Mitteilung zitiert. „Ein zweites, bereits gefestigtes Cluster für Life Science existiert in Schlieren, nahe der Stadt Zürich“, so der Swiss Prime Site-CEO. Auch auf dem dortigen JED-Areal baut Swiss Prime neue Labor- und Forschungsflächen. „Beide Projekte in Basel und Schlieren sind heute schon beinahe vollvermietet“, erklärt Zahnd.

    Am Capital Markets Day in Basel stellte Swiss Prime Site zudem sein neues Green Finance Framework vor. Es löst den 2020 beschlossenen Vorgänger ab und stützt sich im Unterschied zu diesem auf ein dynamisches Rahmenmodell. Hier werden ökologisch nachhaltige Anleihen mit nachhaltig gelinkten Krediten und anderen Finanzinstrumenten gekoppelt. Auf operativer Ebene plant Swiss Prime Site, bis Ende 2022 rund drei Viertel der Flächen seines Immobilienportfolios nach dem System BREEAM In-Use zertifizieren zu lassen. „Durch die Verknüpfung unserer operativen und finanziellen Prozesse mit der Nachhaltigkeit kommen wir dem Ziel Klimaneutralität 2040 rascher näher“, meint Zahnd.

  • Wohnen wird für alle spürbar teurer

    Wohnen wird für alle spürbar teurer

    Die gestiegene Zinsbelastung kann der Nachfrage nach eigenen vier Wänden bisher nichts anhaben. Kaufinteressierte für Eigenheime sind „weiterhin in Kauflaune“, heisst es in einer Medienmitteilung auf immoscout24.ch. Die dort vorgestellten Daten stützen sich auf den Real Estate Offer Index. Er wird von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Immoscout24.ch ist ein Marktplatz der SMG.

    Demnach hat sich auf Anbieterseite die Preiserwartung trotz der Anhebung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte nicht reduziert. Einfamilienhäuser kosteten 2 Prozent mehr, Eigentumswohnungen wurden innert Monatsfrist zu 0,7 Prozent höheren Preisen inseriert. „Mit der erhöhten Zinslast und der generellen Kostensteigerung für Unterhalt und Investitionen wird das Wohnen im Eigenheim spürbar teurer“, wird Martin Waeber von SMG zitiert. Entsprechend sei eine Verlangsamung der Preisentwicklung wahrscheinlich.

    Die inserierten Mietpreise sind im vergangenen Monat mit 0,3 Prozent ebenfalls leicht gestiegen. Zusätzlich würden die deutlich teureren Erdöl- und Gaspreise zu „signifikant höheren Auslagen“ führen.

    Bei institutionellen Investoren könnte die Nachfrage nach Renditeliegenschaften sinken. Dies habe womöglich eine verminderte Bautätigkeit und damit eine Verknappung des Angebots an Mietwohnungen zur Folge. Abzuwarten sei, wie sich die Angebotsmieten langfristig entwickeln.

  • Ausgezeichnetes Lieferkettenmanagement befähigt Belimo zu zweistelligem Umsatzwachstum

    Ausgezeichnetes Lieferkettenmanagement befähigt Belimo zu zweistelligem Umsatzwachstum

    In Summe steigerte Belimo ihren Nettoumsatz in Lokalwährungen um 16.6 Prozent. In Schweizer Franken stieg der Nettoumsatz um 15.7 Prozent auf CHF 765.3 Millionen. Die positive Marktentwicklung sorgte vor allem in Europa und Amerika für eine verstärkte Nachfrage. Für die Marktregion Europa betrug das Umsatzwachstum in Lokalwährungen 15.9 Prozent, für Amerika 18.1 Prozent. In der Marktregion Asien Pazifik betrug der Anstieg 14.4 Prozent. Die Nettoumsätze der Luftanwendungen wuchsen in Lokalwährungen um 15.5 Prozent, diejenigen der Wasseranwendungen um 17.9 Prozent.

    Kapazitätserweiterungen
    Das starke Wachstum im Jahr 2021 beschleunigt den im Rahmen der Belimo Wachstumsstrategie geplanten Kapazitätsausbau. Die Gruppe wird ihre Kapazitäten in der Produktion, Logistik und Customization über die nächsten Jahre mit höheren Investitionen in allen Marktregionen erweitern. Entsprechende Projekte wurden 2021 bereits eingeleitet:

    • In der Marktregion Europa hat Belimo einen Vertrag zum Kauf eines Grundstücks neben dem bestehenden Gebäude in Hinwil (Schweiz) unterzeichnet, um Erweiterungen in Logistik und Customizing Rechnung zu tragen.
    • In der Marktregion Amerika wurden am Standort Danbury (USA) die Kapazitäten in der Logistik erweitert, um Platz für künftiges Wachstum zu schaffen und weiterhin eine hohe Liefertermintreue zu gewährleisten.
    • In der Marktregion Asien Pazifik hat Belimo ihren bestehenden Standort in Schanghai (China) gekauft, um zusätzliche Kapazitäten und Flächen für Lagerung, Customizing, Logistik und Büros bereitzustellen
  • Schweizer Büromarkt: Pandemie hinterlässt erste Spuren

    Schweizer Büromarkt: Pandemie hinterlässt erste Spuren

    Während in London oder New York die ausgeschriebenen Flächenangebote im Zuge der COVID-19-Pandemie in die Höhe schnellten, nahm das Flächenangebot in der Schweiz per Ende des 2. Quartals 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal nur moderat zu, von 5.5 % auf 5.8 %. Obwohl die Unsicherheiten über den künftigen Bedarf an Büroflächen bei vielen Mietern noch immer recht gross sind, liessen sich am Markt etliche Mietvertragsverlängerungen und auch Neuabschlüsse beobachten – zumeist zwecks Standortoptimierung oder -konzentration.

    Zögerliche Nachfrage nach Büroflächen
    Der üblicherweise enge Zusammenhang zwischen dem Wachstum der Büroarbeit und der Nachfrage nach Büroflächen hat sich während der Pandemie entkoppelt. Trotz einer relativ robusten Entwicklung der Bürobeschäftigung hielten sich viele Nachfrager bei der Anmietung neuer Flächen zurück, zumal sich die Bewältigung der Pandemie in die Länge zieht und sich der Trend zum Homeoffice folglich verfestigt. Die Flächennachfrage dürfte in den nächsten Jahren darunter leiden, dass immer mehr Firmen ihren Mitarbeitenden auch nach COVID-19 ein teilweises Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen. Die Immobilienökonomen der Credit Suisse erachten die letztjährige Prognose, wonach der coronabedingte Durchbruch des Homeoffice mittelfristig einen Minderbedarf an Büroflächen von rund 15 % verursacht, noch immer als gute Richtgrösse. Das Wirtschaftswachstum sowie steigende Anteile von Bürotätigkeiten aufgrund des Digitalisierungseffekts bilden jedoch Gegentrends, weshalb die Immobilienökonomen mittelfristig mit einer stagnierenden Nachfrage nach Büroflächen rechnen.

    Flächenangebot steigt zwar wieder – aber weniger stark als vermutet
    Als unmittelbare Folge der schleppenden Nachfrage nehmen die zur Vermietung ausgeschriebenen Büroflächen derzeit ausnahmslos auf allen regionalen Teilmärkten wieder zu. In den Büromärkten der Grosszentren steigt das Angebot in absoluten Zahlen am stärksten in den Agglomerationsgemeinden rund um die Zentrumsstädte (äussere Büromärkte). Prozentual gemessen hat das Angebot jedoch in den Innenstädten am stärksten zugenommen. Höhere Angebotsquoten lassen sich vor allem auf denjenigen Teilmärkten beobachten, die gegenwärtig einen hohen Flächenzugang verzeichnen. So trägt beispielsweise die erhöhte Bautätigkeit in Basel massgeblich zum Anstieg des Flächenangebotes am Rheinknie bei. Demgegenüber steht die vergleichsweise intakte Marktsituation auf dem Büromarkt Zürich in enger Verbindung mit der geringen Bautätigkeit. Interessant ist der Vergleich zwischen Lausanne und Genf: Während in der Rhonestadt eher eine schwache Nachfrage für den Anstieg des Flächenangebots auf 12.3 % verantwortlich war, profitierte Lausanne trotz höherer Bautätigkeit von einer relativ robusten Nachfrage, sodass das Flächenangebot hier deutlich weniger stark anstieg.

    Investoren planen weniger Büroflächen
    In den letzten zwölf Monaten wurden Baubewilligungen für Büroflächen mit einem Investitionsvolumen von CHF 1‘598 Mio. gesprochen. Dies liegt rund 17 % unter dem langjährigen Mittel seit 1995. Die Investoren sind mit Investitionen in Bürobauten vorsichtiger geworden und halten sich mit neuen Projekten zurück, solange sich die Unsicherheit hinsichtlich des künftigen Flächenbedarfs nicht klärt. Im langfristigen Vergleich auf tiefem Niveau verharren die bewilligten Summen für Büroumbauten. Zumeist werden einem Umbau heute Ersatzneubauten vorgezogen. Umnutzungen in Wohnungen, die vermehrt ins Auge gefasst werden – vor allem auf dem Büromarkt Bern –, sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Diese Zurückhaltung der Investoren dürfte dazu beitragen, dass sich in den meisten Büromärkten in den nächsten Quartalen wahrscheinlich keine allzu grossen Ungleichgewichte aufbauen werden.

    Homeoffice bremst Flächenbedarf nur vorübergehend
    Basierend auf einer Studie im Auftrag zweier Bundesämter zu den Branchenentwicklungen bis 2060 leiten die Immobilienökonomen der Credit Suisse die Entwicklung der Bürobeschäftigung bis 2060 ab und stellen darauf basierend eine Prognose für die langfristige Büroflächennachfrage. Gegenwärtige Trends wie das Beschäftigungswachstum, die Digitalisierung vieler Arbeitsbereiche, aber auch der Trend zum Homeoffice entwickeln sich diesbezüglich gegenläufig. Während Homeoffice den Flächenbedarf mittelfristig reduziert, lässt die zunehmende Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche die Büroquoten – sprich den Anteil der Beschäftigten mit einem Büroarbeitsplatz – in sämtlichen Branchen steigen und generiert damit langfristig einen grossen Bedarf nach zusätzlichen Büroflächen. In den Jahren 2000 bis 2019 kletterte die durchschnittliche Büroquote in der Schweiz von 34 % auf 45 %. Gemäss der Modellierung sollte sie bis 2060 weiter auf 60 % steigen. Dieser Effekt dürfte den flächenmindernden Trend zum Homeoffice mit der Zeit überlagern und langfristig eine markante zusätzliche Büroflächennachfrage generieren.

    Unmittelbarer Ausblick durchzogen
    Kurzfristig gibt es zwei gegenläufige Entwicklungen, die sich auf die Büroflächennachfrage auswirken. Einerseits dürfte die Absorption der Flächen trotz eines stärker werdenden Beschäftigungswachstums weiterhin harzig verlaufen und hinter dem sonst üblichen Mass zurückbleiben. Ein weiterer Anstieg des Flächenangebots ist daher möglich, zumal es bisher erst in wenigen Fällen zu grösseren Flächenaufgaben oder -reduktionen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekommen ist. Solche Abbaupläne existieren jedoch. Andererseits dürfte sich auch eine gewisse Nachfrage aufgestaut haben. Die Immobilienökonomen der Credit Suisse prognostizieren insbesondere für grosse und periphere Flächen eine erneute Zunahme des Angebots. Sie erwarten auch im nächsten Jahr einen weiteren Anstieg der Leerstände und einen anhaltenden Druck auf den Mietpreisen, der eher noch etwas höher als das aktuelle Minus von 0.1 % ausfallen könnte.

    Abbildung: Ausweitung und Angebot in den Gross- und Mittelzentren
    Kreisumfang: Büroflächenbestand; Ausweitung: Baubewilligungen der letzten vier Jahre im Vergleich zum langfristigen Mittel; Angebotsquote in % des Bestands 2018

    Die vollständige Studie «Büroflächenmarkt Schweiz 2022» ist in Deutsch hier verfügbar.

  • Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist laut einer Mitteilung zur Online Home Marktet Analysis im Berichtsjahr vom vierten Quartal 2019 bis Ende drittes Quartal 2020 zwar insgesamt leicht rückläufig, hat aber im letzten Quartal einen kräftigen Nachfragschub erfahren. In der vom Swiss Real Estate Instituteder Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) in Zusammenarbeit mit dem Digital-Immobilienunternehmen homegate.ch erstellten Analyse wird dies an der kürzeren Inseratszeit für im Internet angebotene Eigentumswohnungen festgemacht.

    Im gesamten Berichtsjahr musste in der Schweiz eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 86 Tage auf einer Online-Plattform ausgeschrieben werden. Vor der Corona-Krise waren es 60 Tage. Im dritten Quartal 2020 aber sank die Insertionszeit, trotz einer um 8 Prozent höheren Anzahl an Inseraten, auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen. Eigentumswohnungen sind somit aktuell gefragter denn je, stellt die Analyse fest.

    Analysiert wurden Angebot und Nachfrage basierend auf den Inseraten der sieben grossen Schweizer Immobilienmarktplätzen zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 im Vergleich zur Vorperiode. In der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der gesamten Schweiz rund 91’387 Eigentumswohnungen im Internet zum Kauf angeboten, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber der Vorperiode entspricht.

    Professor Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute der HWZ, führt den Nachfragezuwachs hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück: „Einerseits ist der Nachfrageboom im 3. Quartal auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, andererseits aber auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden“, wird Ilg zitiert.

    Jens Paul Berndt, CEO der Homegate AG, wird zitiert: „Wir haben ebenfalls einen starken Anstieg der Besuche und Kontaktanfragen festgestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Immobilien auch in Zeiten einer Krise ein gefragtes Investitionsobjekt sind.“