Schlagwort: nachhaltige Architektur

  • Holzbau setzt neuen Standard für kantonale Gebäude

    Holzbau setzt neuen Standard für kantonale Gebäude

    Architekt Markus Schietsch hat für seinen Neubau des kantonalen AVS-Gebäudes in Unterentfelden von „Hochparterre“ einen Hase-Architekturpreis in Silber erhalten. Der Preis wurde am 2. Dezember im Zürcher Museum für Gestaltung verliehen. Er würdigt die architektonische Qualität des Gebäudes sowie die konsequente Umsetzung einer nachhaltigen Bauweise.

    Das neue Gebäude mit seinen Labor- und Büroarbeitsplätzen für derzeit 80 Mitarbeitende war am 25. Oktober 2024 nach zweieinhalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet worden. Die Bauarbeiten hatte die Immobilien Aargau geplant und durchgeführt.

    „Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg“, wird Regierungsrat Dr. Markus Dieth in einer Mitteilung zitiert. „Der Kanton Aargau investiert in nachhaltige, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Gebäude, die auch dem kosteneffizienten Bauen Rechnung tragen. Ich gratuliere Markus Schietsch und der Abteilung Immobilien Aargau herzlich zu diesem Erfolg.“

    Laut Schietsch zeigt diese Auszeichnung, „dass sorgfältige Planung, klare architektonische Haltung und der Mut zu nachhaltigen Materialien wie Holz heute mehr denn je gefragt sind“. Amtsleiterin und Kantonschemikerin Dr. Alda Breitenmoser betont, dass das neue Gebäude „optimale Arbeitsbedingungen“ für den Verbraucherschutz biete: „Die Architektur unterstützt unsere Arbeitsabläufe, schafft ein angenehmes Raumklima und zeigt, dass moderne Verwaltung ökologisch und funktional zugleich sein kann.“

    Anfang November 2025 ist der neue Sitz des AVS bereits vom Holznetzwerk Pro Holz Aargau für seine Holzbauweise ausgezeichnet worden.

  • Auszeichnung für nachhaltigen Neubau in der Zentralschweiz

    Auszeichnung für nachhaltigen Neubau in der Zentralschweiz

    Lignum, Verband der Holzwirtschaft, hat den Neubau der Eventhalle Campus Sursee mit dem Label Schweizer Holz ausgezeichnet. Wie die Dachorganisation der Zentralschweizer Wald- und Holzwirtschaft mitteilt, sei Holz wegen seines geringen Materialgewichts, hoher Tragfähigkeit und seinen positiven Auswirkungen auf das Raumklima eine gute Wahl beim Errichten von Gebäuden.

    Wenige Bildungseinrichtungen hätten sich für Bauen mit Holz entschieden. „Es kommt nicht oft vor, dass ein führendes Bildungszentrum für Fachleute des Bauhauptgewerbes mit Holz baut und so auf die unzähligen Vorteile dieses nachwachsenden Rohstoffes setzt“, wird Melanie Brunner, Geschäftsführerin von Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, zitiert. Es sei eine besondere Ehre, ein solches Objekt mit Strahlkraft auszeichnen zu dürfen, heisst es. Die Vorteile von Holz als Baustoff seien gleichbedeutend mit der Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region, der Reduktion von grauer Energie und einer umweltschonenden Bewirtschaftung der Wälder. In der Eventhalle seien 217 Kubikmeter Holz verbaut worden. Fachwerk und Hohlkastenelemente bestehen zu 92,3 Prozent aus Schweizer Holz. Dadurch könnten 159 Tonnen des Treibhausgases CO2 im Gebäude gebunden werden.

    Lignum vergibt die Auszeichnung Schweizer Holz zur Kennzeichnung von Holz, welches in Schweizer oder Liechtensteiner Wäldern gewachsen ist und in der Schweiz oder im Fürstentum verarbeitet wird. Zu finden ist es auf dem Produkt sowie auf Begleitdokumenten.

  • Historische Wahl bei Schweizer Ingenieur- und Architektenverband

    Historische Wahl bei Schweizer Ingenieur- und Architektenverband

    Susanne Zenker ist von der Delegiertenversammlung zur neuen Präsidentin des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverbandes (SIA) gewählt worden. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, ist damit zum ersten Mal in der etwa 190-jährigen Geschichte des Berufsverbandes eine Frau an die Spitze gewählt worden. Die gebürtige Schwedin, an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) ausgebildete Architektin, bringt langjährige Erfahrungen im Baubereich und in der Gestaltung nachhaltigen Lebensraums mit ins Amt, heisst es in der Mitteilung. Derzeit ist Susanne Zenker Leiterin des Bereiches Development und Mitglied der Geschäftsleitung von SBB Immobilien. Zudem ist sie Stiftungsrätin der Stiftung Baukultur Schweiz.

    „Der SIA vereint mit seinen Mitgliedern ein enormes Wissen und Engagement unter seinem Dach“, wird Zenker aus ihrer Rede in der Mitteilung zitiert. „Die nachhaltige Gestaltung des Lebensraums ist eine anspruchsvolle und vielfältige Aufgabe. Im SIA müssen wir darum unser Wissen noch mehr vernetzen, um wirkungsvoll zu bleiben. Dafür möchte ich mich als Präsidentin einsetzen“. Susanne Zenker übernimmt ihr Amt am 1. Juli 2024 und wird die SBB Immobilien Ende Juni verlassen.

    „Die Wahl einer Frau an die Spitze des Vereins ist ein historischer Moment. Mit Susanne Zenker gewinnt der SIA eine erfahrene Brückenbauerin. Ich bin überzeugt, dass sie die vielfältigen Interessen im Verein auf gemeinsame Ziele auszurichten vermag“, erklärt Alain Ouveley, einer der interimistischen Co-Präsidenten.

    Des Weiteren haben die Delegierten Sarah Kristin Schalles in den Vorstand gewählt.