Schlagwort: Netto-Null-Strategie

  • Schlieren bleibt Energiestadt Gold

    Schlieren bleibt Energiestadt Gold

    Schlieren ist zum zweiten Mal nach 2021 als Energiestadt Gold ausgezeichnet worden, wie aus einer Mitteilung der Stadt hervorgeht. Die Auszeichnung hat eine Gültigkeit von vier Jahren. Als Energiestadt gilt Schlieren bereits seit 2008. „Die erneute Auszeichnung mit dem Energiestadt Gold-Label ist eine grosse Ehre und zeigt uns, dass wir als Stadt auf dem richtigen Weg sind“, wird Beat Kilchenmann, Stadtrat und Vorsteher des Ressorts Werke, Versorgung und Anlagen, in der Mitteilung zitiert.

    Das Label Energiestadt Gold dient dazu, besonders ambitionierte Energie- und Klimaschutzziele zu würdigen. Die Stadt führt hierbei die konkreten Massnahmen an, die in verschiedenen Handlungsfeldern im Rahmen der 2023 beschlossenen Netto-Null-Strategie mit dem Zieljahr 2040 definiert wurden. Diese Massnahmen dienten für die Re-Zertifizierung als Energiestadt Gold als Aktivitätenprogramm. Dazu gehören der Ausbau des Fernwärmenetzes, der Gebrauch erneuerbarer Energie in städtischen Liegenschaften und eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft.

  • EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    EU fördert zwei Cleantech-Projekte von Holcim

    Der Baustoffproduzent Holcim mit Sitz in Zug erhält Investitionen aus dem Innovationsfonds der Europäischen Union für zwei seiner Cleantech-Projekte. Über die Höhe der Fördersumme macht das Unternehmen in seiner Medienmitteilung keine Angaben. Die Gelder sollen in zwei Massnahmen zur Abscheidung, Nutzung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in Deutschland und Polen einfliessen.

    Demnach beteiligt sich die EU an Carbon2Business, einem Teil des Projekts Westküste 100 in in Schleswig-Holstein. Im Holcim-Werk Lägerdorf wird abgesonderter Kohlenstoff in synthetische Kraftstoffe für den Mobilitätssektor und als Ausgangsmaterial für die chemische Industrie umgewandelt.

    Zudem unterstützt die EU das Projekt Go4ECOPlanet von Holcim in Polen. Es zielt auf die Schaffung einer durchgängigen Carbon-Capture-and-Storage-Kette ab, welche von der Abscheidung von CO2 am Standort Kujawien (Kujawy) bis zu dessen Speicherung im Meeresuntergrund der Nordsee reicht. Die Vision für Go4ECOPlanet ist es, bis 2027 eine Anlage mit Netto-Null-CO2-Ausstoss zu sein.

    „Holcim hat sich verpflichtet, bei der Dekarbonisierung unseres Sektors eine führende Rolle zu spielen. Als Empfänger von zwei Zuschüssen zur Dekarbonisierung von Zement freue ich mich über dieses klare Vertrauensbekenntnis der EU“, wird Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika, in der Medienmitteilung zitiert.

    Beide Projekte sind Teil der Netto-Null-Strategie von Holcim, welche unter anderem das Ziel verfolgt, bis 2030 mindestens ein klimaneutrales Zementwerk zu betreiben.