Schlagwort: Neuenburg

  • «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    «Little Marcel» führt Boudrys Strassenmeisterei in eine neue Ära

    Im Juni letzten Jahres hat der Kanton Neuenburg einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben, um innovative Lösungen für die dringend notwendige Erweiterung und Sanierung des Strassenbauzentrums in Boudry zu finden. Ziel der anspruchsvollen Suche war es, eine zukunftsfähige Infrastruktur zu schaffen, die den Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht wird. Aus vierzehn Bewerbungen überzeugte das Projekt „Little Marcel“ von Julien Dubois Architectes SA aus La Chaux-de-Fonds die Jury und belegte den ersten Platz.

    Das Siegerprojekt besticht durch seinen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl auf architektonische Qualität als auch auf funktionale Exzellenz setzt. Die geplante Erweiterung umfasst neben der Sanierung des bestehenden Gebäudes auch die Errichtung von Neubauten, die eine optimale Nutzung des Grundstücks ermöglichen. Besonders hervorzuheben ist das nachhaltige Konzept, das durch die Integration von Solarmodulen und die Verwendung von Holzkonstruktionen das Umweltengagement des Projekts unterstreicht.

    Die Realisierung von „Little Marcel“ verspricht eine Verbesserung der Arbeitsabläufe bei gleichzeitiger Steigerung der landschaftlichen und architektonischen Qualität des Geländes. Die gezielte Erweiterung der Werkstattgebäude und die Schaffung eines grosszügigen Innenhofes dienen der Optimierung der Logistik und fördern die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden.

    Mit einem geplanten Budget von 12 Millionen Franken für den Gesamtleistungswettbewerb und weiteren 1,5 Millionen Franken für die Verlegung von Wirtschaftsgebäuden legt der Regierungsrat den Grundstein für eine moderne und zukunftsgerichtete Infrastruktur. Die öffentliche Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge gibt der Bevölkerung Einblick in die visionären Pläne für den Werkhof Boudry.

    Dieses Projekt markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Strassenunterhalts in der Region und setzt neue Massstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit und Effizienz im Strassenunterhalt des Kantons Bern. Mit Spannung wird die Weiterentwicklung und Verfeinerung des Siegerprojektes im Hinblick auf eine zukünftige Baukreditbeantragung erwartet.

  • Groupe E beginnt mit Bauarbeiten für Standort Neuenburg

    Groupe E beginnt mit Bauarbeiten für Standort Neuenburg

    Groupe E hat die Bauarbeiten für ein neues Betriebszentrum  im Gewerbegebiet Sécherons II von Boudevilliers in der Gemeinde Val-de-Ruz begonnen, informiert der Freiburger Energieversorger in einer Mitteilung. Hier sollen ein Verwaltungsgebäude, eine Lagerhalle, eine Waschanlage, ein Hof für Wiederverwertung sowie eine Tiefgarage entstehen. Das Investitionsvolumen hatte das Unternehmen im Oktober 2020 auf rund 22 Millionen Franken beziffert.

    Groupe E will den Neubau als „Musterbeispiel für Nachhaltigkeit und Umweltschutz“ gestalten, heisst es in der Mitteilung. Dafür sind rund 950 Quadratmeter Solarmodule an Dach und Südfassade, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und ein Fahrradverleihsystem geplant. Die Beheizung der Räume wird eine Wärmepumpe übernehmen, für die Kühlung setzt Groupe E auf ein Freikühlsystem (Free-Cooling-System). Auch das Regenwasser soll gesammelt und in der Waschanlage genutzt werden. Zudem wird ein 10 Meter breiter begrünter Randstreifen um die Gebäude als Rückzugsort für Tiere angelegt.

    Direkt nach Fertigstellung plant Groupe E, die derzeit im Neuenburger Corcelles-Cormondrèche ansässigen, für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes im Kanton Neuenburg zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens nach Boudevilliers zu verlegen. Hier beliefert Groupe E laut Mitteilung rund 33’000 Kunden und Kundinnen mit jährlich insgesamt 458 Gigawattstunden Strom. Über das in Boudry NE ansässige Tochterunternehmen Vuilliomenet Électricité AG bietet Groupe E im Kanton Neuenburg zudem auch Dienstleistungen in der Gebäudetechnik oder bei elektrischen Anlagen und der Hausautomatisierung an.

  • Kantonsgericht weist Einsprachen gegen Windpark ab

    Kantonsgericht weist Einsprachen gegen Windpark ab

    Das Kantonsgericht von Neuenburg gibt grünes Licht für den Windpark Montagne de Buttes. Es hat alle Einsprachen gegen das Projekt der Verrivent SA abgewiesen. Die Kläger können nun Berufung einlegen.

    In einer gleichlautenden Medienmitteilung begrüssen Windparkbetreiberin Verrivent und deren hälftige Eignerin, die Energieversorgerin Groupe E Greenwatt, das positive Signal. „Die Entscheidung zeigt, wie wichtig das Projekt Montagne de Buttes für die Zukunft einer ganzen Region ist“, wird Verrivent-Verwaltungsratspräsident Alain Sapin in der Mitteilung zitiert. Die andere Hälfte am Aktienkapital von Verrivent SA hält Services Industriels de Genève (SIG). Vorgesehen sei, das Aktienkapital längerfristig für das Gemeinwesen zu öffnen.

    Diese gerichtliche Entscheidung folgt gemäss der Mitteilung einem Beschluss des Neuenburger Regierungsrats. Dieser hatte im Mai 2019 sämtliche Einsprachen gegen die öffentliche Auflage des kantonalen Ortsplans behandelt. Der Windpark ist ein Bestandteil dieses Plans. Zudem hat auch der Kanton am 28. Dezember 2020 entschieden, alle im Juni 2016 eingereichten Rekurse gegen Baubewilligungsgesuche in den drei betroffenen Gemeinden Val-de-Travers, Les Verrières und La Côte-aux-Fées abzuweisen.

    Auf ihrem Gebiet soll der Windpark Montagne de Buttes mit 19 Windturbinen entstehen. Mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 100 Millionen Kilowattstunden soll er 10 Prozent des gesamten derzeitigen jährlichen Stromverbrauchs im Kanton decken und pro Jahr 180’000 Tonnen CO2 einsparen. Die Investitionen belaufen sich auf 140 Millionen Franken.

  • Groupe E investiert in Neuenburg

    Groupe E investiert in Neuenburg

    Das neue Betriebszentrum soll im Gewerbegebiet Sécherons II von Boudevilliers in der Gemeinde Val-de-Ruz entstehen, informiert Groupe E in einer Mitteilung. Der Freiburger Energieversorger hat bereits ein entsprechendes Gelände im Umfang von 18’300 Quadratmetern erworben. Innert zwei Jahren sollen dort ein Verwaltungsgebäude, eine Lagerhalle, eine Waschanlage, ein Hof für Wiederverwertung sowie Parkplätze errichtet werden. Das Investitionsvolumen wird in der Mitteilung auf rund 22 Millionen Franken beziffert.

    Direkt nach Fertigstellung plant Groupe E, die derzeit im Neuenburger Corcelles-Cormondrèche ansässigen, für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes im Kanton Neuenburg zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens nach Boudevilliers zu verlegen. Der neue Standort soll aber auch für die Ausweitung der Aktivitäten der Gruppe und als übergreifendes Kompetenzzentrum genutzt werden, erläutert Groupe E. In der Mitteilung verweist das Unternehmen hier insbesondere auf das in  Boudry NE ansässige Tochterunternehmen Vuilliomenet Électricité AG. Über dieses bietet Groupe E im Kanton Neuenburg auch Dienstleistungen in der Gebäudetechnik oder bei elektrischen Anlagen und der Hausautomatisierung an.