Schlagwort: Neuhausen

  • Ein neues Wahrzeichen am Rheinfall mit grossem Potenzial

    Ein neues Wahrzeichen am Rheinfall mit grossem Potenzial

    Das Ziel war klar definiert. Ein Drittel der jährlich 900’000 Rheinfall-Touristen sollte auf die andere Seite des Flusses gelockt und für das «Rhyfall Village» Areal begeistert werden. «Rhyfall Village», kurz «RIVI», nennt sich das neue Quartier. Mit einer Mischung aus Gastronomie, Kunst und Shopping wird das Areal zum Anziehungspunkt – nicht nur für Touristen, sondern auch für die lokale Bevölkerung.

    Das Areal und seine Zukunft
    Das «RIVI», einst Standort industrieller Produktion, erfährt eine Neuausrichtung. Zwei markante Hochhäuser prägen das Bild des Quartiers, von denen eines von Helvetia erworben wurde. Diese bieten Wohnraum mit beeindruckendem Ausblick und Raum für Gastronomie-, Büro- und Verkaufsflächen.

    Potenziale und Herausforderungen
    Das visionäre Projekt fand breite Zustimmung in der Region. Beat Hedinger, Geschäftsführer von Schaffhauserland Tourismus, sah das Village seinerzeit als «farbenfrohen Mosaikstein» im touristischen Gesamtbild. Besonders das Rooftop-Restaurant mit Blick auf die Alpen versprach ein besonderes Highlight zu werden. Hedinger erkannte auch die Herausforderung, die Distanz zwischen dem Rheinfallbecken und dem Areal geschickt zu überbrücken.

    Felix Tenger, Gemeindepräsident von Neuhausen, ist optimistisch, dass das «RIVI» das Zentrum von Neuhausen beleben und auch den Detailhandel stärkt. Baudirektor Martin Kessler sah ebenfalls grosses Potenzial, das Areal zu einem Begegnungsort zu machen, der Synergien mit bestehenden Angeboten schafft und die Attraktivität der gesamten Region steigert.

    Gute Anbindung und kreative Lösungen
    Die Lage des Areals punktete durch die Nähe zum Rheinfall und durch eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Der Badische Bahnhof Neuhausen liegt direkt am Areal und zahlreiche Busverbindungen sowie über 200 Parkplätze stehen den Besuchern zur Verfügung. Mit einer Anbindung durch den Touristenzug Rhyfall-Express können sich die Besucher komfortabel zwischen dem Rheinfallbecken und dem Rhyfall Village bewegen.

    Ein Projekt mit Weitblick
    Mit dem Rhyfall Village entstand in Neuhausen mehr als nur ein weiteres Wohnquartier. Ob Rooftop-Restaurant, Flaniermeile oder Kunstgalerie – das RhyTech-Areal steht für eine moderne, vielseitige und lebendige Zukunft in unmittelbarer Nähe zu einem der beeindruckendsten Naturwunder der Schweiz.

  • Ein Doppelkindergarten, der Massstäbe setzt

    Ein Doppelkindergarten, der Massstäbe setzt

    Das Konzept des neuen Kindergartens ist beeindruckend. Das Sockelgeschoss beherbergt neben einer Küche und einem Therapieraum alle notwendigen Flächen für Haustechnik, Lager, Reinigung und Aussengeräte. Durch die zurückgesetzte Bauweise tritt das Sockelgeschoss dezent in Erscheinung und schafft vielfältig nutzbare und vor Witterung geschützte Aussenflächen. Eine barrierefreie Erschliessung wird durch eine neue Wegführung vom Haupteingang am Charlottenweg gewährleistet.

    Auf diesem massiven Sockel erhebt sich das Kindergartengeschoss, das sich in drei «Häuser» mit Zeltdächern gliedert. Jedes dieser «Häuser» dient spezifischen Nutzungen und bietet den Kindern individuelle Haupt- und Gruppenräume. Die architektonische Gestaltung mit den Zeltdächern, die auch im Innenraum ersichtlich sind, schafft eine besondere Atmosphäre, die durch die Kombination aus Boden und «Deckenhimmel» als zusätzliche Raumbegrenzung ein vielschichtiges Raumerlebnis ermöglicht. Eine Galerie in den Hauptzimmern ergänzt den Raum und bietet den Kindern Rückzugs- und Beobachtungsorte.

    Der Neubau wird fast 3 Millionen Franken kosten, wobei das Gebäude selbst rund 2,2 Millionen Franken in Anspruch nimmt. Zusätzliche Kosten fallen für Mobiliar, Umgebungsgestaltung, den Anschluss an die Fernwärme und unvorhergesehene Ausgaben an.

    Ein Projekt mit Weitblick
    Die Architekturbüros Berger Hammann Architekten AG und BRH-Architekten AG haben mit ihrem Entwurf die Jury überzeugt. Die Holzbauweise und durchdachte Raumeinteilung waren ausschlaggebend für die Entscheidung. Das an ein «Waldhüttenensemble» erinnernde Projekt fügt sich perfekt in die naturnahe Umgebung des Charlottenfels ein.

    Die Fertigstellung des neuen Doppelkindergartens ist für den Spätsommer 2025 geplant.

    Neuhausen investiert in die Zukunft
    Die Bevölkerung von Neuhausen wächst stetig durch den Bau neuer Wohnanlagen. Nebst dem Doppelkindergarten Charlottenfels der im Herbst 2025 eröffnet wird sind weitere Schulraumerweiterungen geplant.

    Diese Investitionen in Bildung und Infrastruktur sind klare Signale für die Zukunft Neuhausens. Die Gemeinde setzt auf qualitatives Wachstum und Nachhaltigkeit, um den Anforderungen einer dynamischen Bevölkerungsentwicklung gerecht zu werden.

  • Aufbruchstimmung auf dem früheren Industrieareal RhyTech

    Aufbruchstimmung auf dem früheren Industrieareal RhyTech

    Auf dem RhyTech-Areal sind in einer winkelförmigen Blockrandbebauung und zwei Hochhäusern rund 270 Miet- und Eigentumswohnungen zwischen 2½- bis 5½-Zimmer geplant. Die zwei Türme mit 17 beziehungsweise 24 Stockwerken sollen die identitätsstiftenden Merkmale des neuen Quartiers werden. Ziel der Projektverantwortlichen ist mit Plätzen, Promenaden und Parks neue Begegnungszonen zu schaffen. Das Projekt trägt die Handschrift des Architekturbüros Peter Märkli in Zürich. Die historische «Halle 22» auf dem Areal bleibt erhalten und beherbergt in Zukunft unter anderem eine Migros.

    Der Platz zwischen der Halle und den Neubauten wird zum Quartierzentrum und Begegnungsort gestaltet. Vorgesehen ist, dass der neue Platz eine direkte Verbindung zwischen den umliegenden Quartieren sowie den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn für Fussgänger schafft. Die bestehenden Büro- und Gewerberäumlichkeiten werden zum grössten Teil rückgebaut. ■