Schlagwort: New York

  • Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Montalba Architects, das internationale Architekturbüro mit bestehenden Niederlassungen in Lausanne und in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien, hat seine Niederlassung im New Yorker Meatpacking District in Manhattan eröffnet. Mit dem Büro stärken die Architekten ihre Präsenz an der amerikanischen Ostküste und ihr Engagement für standortbezogene, durchdachte Architekturmärkte in verschiedenen globalen Märkten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Der Standort erlaube es, Architektur durch verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, sei es ländlich oder grossstädtisch, erklärt David Montalba, Gründer der Montalba Architects. So könne das Architekturbüro, aufbauend auf den Grundlagen der Lausanner und kalifornischen Niederlassung, weiterhin kulturellen Austausch und Designdialog zwischen Europa und den Vereinigten Staaten fördern, heisst es weiter. Die Eröffnungsfeier in New York wurde im engeren Kreis mit Freunden, Mitarbeitenden und Design- sowie Architekturakteuren begangen. „Wir freuen uns darüber, einen wachsenden Kreis an Partnern in New York und international aufzubauen, während wir als Unternehmen in die nächsten 20 Jahre starten“, heisst es von David Montalba.

    Das  Architekturbüro Montalba, gegründet 2004, vereint in seinen Projekten kalifornischen Modernismus mit Schweizer Präzision, so das Unternehmen. Die Architekten wurden für Entwürfe von Wohn-, Einzelhandels-, Gastronomie-, Gewerbe- und Kulturräumen in Nordamerika, Europa, Asien, dem Nahen Osten und der Karibik mehrfach prämiert.

  • Fifth Avenue in New York teuerste Einkaufsstraße der Welt

    Fifth Avenue in New York teuerste Einkaufsstraße der Welt

    Die New Yorker Luxusmeile ist eine von nur zwei Top-10-Einkaufsstraßen, in denen die Mietpreise im Vergleich zum Zeitraum vor der Covid-Pandemie gestiegen sind.

    Die Bindung des Hongkong-Dollars an den US-Dollar hat dazu beigetragen, dass Hongkong im Jahr 2022 auf dem zweiten Platz rangiert. Hier hat die Tsim Sha Tsui mit jährlich 15.134 EUR/m2 die Causeway Bay als teuerste Einkaufsstraße Asiens verdrängt. Allerdings sind die Mieten dort verglichen mit der Zeit vor Covid um 41 Prozent zurückgegangen.

    An dritter Stelle steht die Mailänder Via Montenapoleone mit jährlich 14.547 EUR/m2. Seit 2020 haben sich die Mieten hier um 9 Prozent erhöht. Damit ist sie die teuerste Einkaufsstraße Europas, noch vor der New Bond Street in London und der Avenue des Champs-Élysées in Paris.

    In den deutschsprachigen Märkten steht die Züricher Bahnhofstraße mit 8.927 EUR/m2 ganz oben (minus 3 Prozent gegenüber dem Vor-Covid-Zeitraum). Dann folgen der Wiener Kohlmarkt mit jährlich 4.888 EUR/m2 (plus 4 Prozent) und Kaufinger/Neuhauser Straße in München (jährlich 3.724 EUR/m2, minus 12 Prozent). Der Bericht „Main Streets Across the World“ von Cushman & Wakefield wurde erstmals 1988 veröffentlicht und vergleicht, gestützt auf eigene Daten von Cushman & Wakefield, die Top-Einkaufsstraßen von weltweit 92 Städten.

  • Flughafen Zürich baut Dock A neu

    Flughafen Zürich baut Dock A neu

    Der Flughafen Zürich hat das Projekt namens Raumfachwerk zum Sieger seines Wettbewerbs für den Bau des neuen Flughafenterminals Dock A mit Tower und Dockwurzel gekürt. Es setzte sich gegen zehn Mitbewerber durch und soll das bestehende und in die Jahre gekommene Dock A ersetzen.

    Ab 2030 soll damit laut einer Mitteilung des Flughafens Zürich „das wohl bisher grösste hauptsächlich aus Holz hergestellte Flughafendock gebaut werden“, und zwar bei laufendem Betrieb neben dem bestehenden Dock A. Die Investitionen werden auf rund 700 Millionen Franken geschätzt.

    Das Planungsteam für dieses Projekt wird von dem renommierten Architekten Bjarke Ingels geleitet. Nebst seinem in Kopenhagen und New York ansässigen Architekturbüro BIG ist auch die grösste Architektur- und Ingenieursfirma der USA, HOK, beteiligt sowie das Zürcher Architekturbüro 10:8. Es zeichnete etwa für den Umbau des Bahnhofs Zürich Oerlikon verantwortlich. Die im Flughafenbau erfahrene Londoner Ingenieur- und Beratungsfirma Buro Happold gehört ebenso mit zu diesem Team wie das auf Holzbau spezialisierte Ingenieurbüro Pirmin Jung aus Rain.

    Das Team hat laut Bjarke Ingels versucht, der komplexen globalen Herausforderung der CO2-Absenkung mit einer möglichst einfachen Lösung zu begegnen, einem Raumtragwerk aus Massivholz: „Ein einfaches, aber ausdrucksstarkes Design, das in der Tradition verwurzelt und der Innovation verpflichtet ist und die kulturellen und natürlichen Elemente der Schweizer Architektur verkörpert.“

  • Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg lancieren das Circular Cities Barometer. Das Barometer für die Kreislaufwirtschaft zeigt die 25 besten Städte, die den Wandel zu einem kreislauforientierten Leben anführen. Nach aktuellen Stand liegen bei der Bewertung von den vier Kategorien Gebäude, kommunale Systeme, städtische Einrichtungen und Strategien derzeit die Städte Seattle, Kopenhagen und Zürich auf den Plätzen eins bis drei.

    „Die Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüsselelement, um die Grenzen unseres Planeten einzuhalten und ernsthaft gegen den Klimawandel vorzugehen. Mit der rasanten Urbanisierung unserer Welt stehen die Städte im Zentrum dieses Wandels von einer linearen ‚take-make-waste‘-Wirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft ‚reduce-reuse-recycle’“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert. Dieses Barometer gebe einzigartige Einblicke in die innovativsten Kreislaufstädte auf der ganzen Welt.

    Das in Zusammenarbeit mit Holcim erstellte Barometer solle „die Aufmerksamkeit darauf lenken, was Städte auf der ganzen Welt kreislauffähig macht. Wir hoffen, dass wir mit diesen Erkenntnissen andere Städte dazu inspirieren können, Massnahmen zu ergreifen, um einen Wandel zu ermöglichen“, wird Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media zitiert.

    Mit einem eigenen Algorithmus misst das Circular Cities Barometer den Übergang von 25 Städten von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft, heisst es in der Medienmitteilung zur Methode. Dabei seien alle Regionen der Welt vertreten.

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.