Schlagwort: News

  • HKG trägt zu Neubau bei

    HKG trägt zu Neubau bei

    Bei Prime 2 handelt es sich um einen siebengeschossigen Neubau, der nach dem Standard für ökologisches Bauen Leadership in Energy and Environmental Design (LEED) mit Gold zertifiziert wurde, wie es in einer Mitteilung von HKG heisst. Das Gebäude neben dem Prime Tower verfügt über eine Fläche von 21’000 Quadratmetern, die für Büros, Handel und Gastronomie vorgesehen sind.

    Die Ingenieurs- und Beratungsfirma HKG hat bei dem Projekt mehrere Aufgaben übernommen. So hat sie einerseits das Elektroengineering verantwortet. Zusätzlich hat sie sich in den Bereichen Brandschutz und Sicherheit eingebracht. Und schliesslich hat HGK den Integralen Test (IGT) durchgeführt. Bei diesem werden sowohl behördliche Auflagen als auch nutzerspezifische Anforderungen und Auflagen der Eigentümer geprüft. 

  • EKS steigert Gewinn

    EKS steigert Gewinn

    Wegen der Corona-Krise musste die Generalversammlung der EKS AG in sehr kleinem Rahmen gehalten werden. Der stolzen Präsentation eines erfolgreichen Abschlusses des Geschäftsjahres 2019 mit einem guten Finanzergebnis durch den Verwaltungsrat tat dies keinen Abbruch. Mit 90 Millionen Franken erreiche laut Medienmitteilung die Konzerngesamtleistung wieder das Vorjahresniveau. Deutlich gestiegen ist laut Geschäftsbericht der Gewinn. Das Konzernergebnis stieg von 6,5 Millionen Franken im Jahr zuvor auf 10 Millionen Franken. An Dividenden werden 5,4 Millionen Franken ausgeschüttet (ein Plus gegenüber 5,1 Millionen im Vorjahr). Der Kanton Schaffhausen hält 75 Prozent der Aktien an der EKS AG und erhält rund 4 Millionen Franken an Dividenden. An die EKT Holding mit einem Anteil von 15 Prozent der Aktien gehen 0,8 Millionen Franken. An Ertragssteuern zahlt EKS 2,2 Millionen Franken an Kanton und Bund.

    Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats wurden von der Generalversammlung genehmigt, die damit einer Empfehlung der Geschäftsprüfungskommission folgte. Für ein Jahr im Amt bestätigt wurde Martin Kessler als Präsident des Verwaltungsrats. Er wird zum Jahresbeginn 2021 als Regierungsvertreter dem Verwaltungsrat als einfaches Mitglied angehören. „Die EKS AG ist für den Kanton ein systemrelevantes und politisch wichtiges Unternehmen, weshalb es gute Gründe für den Verbleib des Bau- und Energiedirektors im Verwaltungsrat gibt“, sagt Vize-Präsident Hannes Germann zu der bald beginnenden Suche zur Besetzung der Position des Verwaltungsratspräsidenten.

  • Porchet gibt Geschäftsleitung bei J. F. Jost & Co. ab

    Porchet gibt Geschäftsleitung bei J. F. Jost & Co. ab

    Alexandre Porchet hat sich entschieden, nach rund 20 Jahren die Geschäftsleitung der Firmen J. F. Jost & Co und J. F. Jost Bau AG per 30. Juni abzugeben. Am 30. September wird er sie verlassen. Ab dem 1. Juli wird die Geschäftsleitung auf seinen langjährigen Stellvertreter, Diego Albertanti, übergehen.

    Die vier Gesellschafterinnen drücken ihm in einer Mitteilung ihren grossen Dank und ihre Anerkennung für seine erfolgreiche und engagierte Tätigkeit aus: „Mit viel Leidenschaft, unternehmerischem Flair und sozialer Kompetenz hat er diese Aufgaben zielorientiert und fachkundig wahrgenommen.“

    Sie seien überzeugt, dass sein Nachfolger Diego Albertanti, Co-Präsident des Gewerbevereins Schlieren, ihre Firmen „erfahren, kundenzentriert und erfolgreich“ in die Zukunft führen werde. Sie empfehlen ihn als kompetente und den Geschäftspartnern bekannte Vertrauensperson, „die auch unsere Werte und Führungsprinzipien kennt und stützt“.

  • Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Trotz Coronavirus mache The Circle gute Fortschritte und es werde nur mit leichten Verzögerungen bis zur Fertigstellung gerechnet, heisst es in der Medienmitteilung des Flughafens Zürich. Inzwischen seien die Büroflächen von 70‘000 Quadratmetern fast vollständig vermietet. Fünf von sechs Circle-Gebäuden hätten jetzt ihre Mieter. Es seien nur noch knapp 10‘000 Quadratmeter Fläche verfügbar. Erst in den vergangenen Wochen seien drei weitere Mieter dazugekommen.

    Unispace Global zieht von der Zürcher Innenstadt in den Circle. Das Unternehmen ist auf die Gestaltung von Arbeitswelten und innovativen Büroflächen spezialisiert. Für Benji Tiso, Principal Unispace Schweiz, ist dieser Standortentscheid von grosser Bedeutung: „Der neue Standort im Flughafen Zürich The Circle stellt für Unispace einen weiteren, wichtigen Meilenstein dar in unserer kontinuierlichen Entwicklung im Schweizer und globalen Markt. Das zukunftsweisende Konzept vom Circle unterstreicht unsere Position als marktdefinierende Visionäre im Workplace Design.“ Neben Microsoft und SAP verlege damit ein weiteres weltweit tätiges IT-Unternehmen seinen Schweizer Hauptsitz in den Circle, betont die Flughafen Zürich AG.

    Neben den Büroflächen gibt es im Circle zwei Hotels der Hyatt-Gruppe, Kongressflächen für Veranstaltungen mit bis zu 2500 Teilnehmern, Shopping-Möglichkeiten, Gastronomie und sogar ein ambulantes Gesundheitszentrum des Universitätsspitals Zürich.

    Realisiert wird das Projekt durch eine Miteigentümergemeinschaft, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind.

  • Schaffhausen will mehr Sonnenstrom erzeugen

    Schaffhausen will mehr Sonnenstrom erzeugen

    Im Kanton Schaffhausen sollen bis 2035 jährlich knapp 100 Gigawattstunden Sonnenstrom produziert werden. Aktuell werden erst rund 14,5 Gigawattstunden erzeugt. Laut einem Bericht, den der Regierungsrat in Auftrag gegeben hat, könnten mit den aktuell bestehenden Solaranlagen bis zu 60 Gigawattstunden pro Jahr produziert werden. Auch mit einer besseren Ausschöpfung des Potenzials müssten also noch weitere Anlagen gebaut werden, um das gesetzte Ziel zu erreichen.

    Der Bericht untersucht auch, welche Massnahmen nötig wären, damit das Ziel bis 2035 erreicht werden kann. Der Regierungsrat will laut einer Medienmitteilung acht der im Bericht erwähnten Massnahmen Schritt für Schritt umsetzen. So sollen beispielsweise neue Solarstromanlagen, die keinen oder nur einen geringen Eigenverbrauch aufweisen, mit einem kantonalen Beitrag zusätzlich zur nationalen Einmalvergütung gefördert werden. Dafür ist eine jährliche Anschubfinanzierung bis Ende 2022 von 300’000 Franken vorgesehen.

    Zudem wird bis Ende 2020 untersucht, welche Dächer und Infrastrukturanlagen des Kantons sowie der Liegenschaften der kantonalen Pensionskasse sich für die Produktion von Solarstrom eignen. Anschliessend soll ein Konzept zur Realisierung von Anlagen auf den entsprechenden Dächern erstellt werden. Geplant ist es auch, Besitzer kleinerer Dachflächen mit Potenzialen unter 60 Kilowatt Peak Leistung verstärkt für das Thema Eigenverbrauch zu sensibilisieren.

    Der Regierungsrat hat eine entsprechende Vorlage zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. ssp

  • Covid-19 und Baustellenbetrieb: frühzeitige Reaktion durch Entwicklung Schweiz

    Covid-19 und Baustellenbetrieb: frühzeitige Reaktion durch Entwicklung Schweiz

    Wichtigstes Ziel für die Branche während der Pandemie war der schweizweite Weiterbetrieb der Baustellen ohne Unterbrüche und ohne kantonale Sonderregelungen. Das Einreichen dieses Begehrens vor der entscheidenden Bundesratssitzung Mitte März war eine besonders erfolgreiche Aktivität von Entwicklung Schweiz, die zur unmittelbaren diesbezüglichen Diskussion im Bundesrat und zu positiven Folgen für die gesamte Branche durch eine entsprechende Formulierung in der Verordnung geführt hatte: Baustellen sollten demnach in der Schweiz unter der Bedingung des Einhaltens der vorgegebenen Hygiene- und Schutzmassnahmen geöffnet bleiben. Damit, und mit diversen persönlichen Gesprächen, die jeweils vor allem im Hintergrund stattfinden, hat der Verband entscheidend zur bisherigen Bewältigung der Krise beigetragen. Eine besonders spezielle Situation mit einer in der Realität teilweise restriktiven Praxis stellt(e) die Westschweiz dar. Auch hier versuchte der Verband in Kontakt mit den Behörden eine konstruktivere Haltung der Behörden zu erwirken. Mit dem Dachverband bauenschweiz steht Entwicklung Schweiz seit Beginn der Krise in regem Austausch hinsichtlich einer übergeordneten Koordination diverser Themen und einer möglichst breiten Wirkung in der Vermittlung von Botschaften.

    Den Mitgliedern hat Entwicklung Schweiz empfohlen, Leistungen zu honorieren und Zahlungsfristen trotz schwieriger Zeiten wenn immer möglich einzuhalten. Dieselbe Haltung wird von der gesamten Branche erwartet. Es ist von Bedeutung, dass die Bauwirtschaft als wichtige Stütze der Wirtschaft ihre Rolle weiterhin in Eigenverantwortung wahrnehmen kann.

    Weil die Folgen der Corona-Massnahmen (bzw. einer Pandemie generell) so umfassend sind, dass sie nicht für eine «Partei» in alleiniger Verantwortung tragbar wären, hat der Verband Grundsätze zum Umgang mit Verzug und Mehrkosten aufgrund von COVID-19 erstellt: Die (Vertrags-)Partner sollen frühzeitig das Gespräch führen und nach einvernehmlichen Lösungsmöglichkeiten suchen. Drohende Rechtsstreitigkeiten sollten vermieden werden. 

  • ewz baut erste hochalpine Solar-Grossanlage

    ewz baut erste hochalpine Solar-Grossanlage

    Auf über 2100 Metern über Meer haben an der Albigna-Staumauer in der Gemeinde Vicosoprano die Arbeiten zur Schaffung der ersten hochalpinen Solaranlage im Grossformat begonnen, Laut einer Medienmittelung von ewz haben Mitarbeitende damit begonnen, zunächst die Kabelkanäle zu verlegen. Insgesamt werden sechs Kilometer Kabel verbaut. Dann folgt die Montage der 670 Meter langen Tragekonstruktion unterhalb der nach Süden gerichteten seeseitigen Mauerkrone, auf der 1200 Photovoltaikmodule angebracht werden. Die Bauphase soll Ende August abgeschlossen sein, im September soll die Anlage ans Netz gehen.

    „Auch für uns ist es eine nicht alltägliche Arbeit. Aber wir sind entsprechend vorbereitet und sicherheitstechnisch geschult worden“, sagt Willi Roganti, Leiter Betrieb und Instandhaltung Bergeller Kraftwerke bei ewz, der die Bauarbeiten führt.

    Mit einer Gesamtleistung von 410 Kilowatt Peak können pro Jahr rund 500 Megawattstunden Naturstrom produziert werden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von circa 210 städtischen Zürcher Haushalten. Hochalpine Solaranlagen ermöglichen bessere Ertragswerte als tiefergelegene. Grund sind die intensivere Sonneneinstrahlung sowie die reflektierende Schneedecke. Auch steigt die Effizienz von Photovoltaikanlagen mit sinkenden Aussen- und somit Modultemperaturen. Rund die Hälfte der Stromproduktion der Anlage wird im Winter anfallen.

  • Was ist PropTech – und was geht mich das an?

    Was ist PropTech – und was geht mich das an?

    Das Kunstwort «PropTech» setzt sich aus den englischen Begriffen «Property» (Liegenschaft) und «Technology» (Technologie) zusammen. Man kann es also mit «Immobilien-Technologie» übersetzen, wobei diese Übersetzung unzulänglich ist: Spricht man heute von PropTech, meint man damit alle technologischen Entwicklungen in der Immobilien- und Bau-Branche, die mit der digitalen Transformation – also mit der Verlagerung klassischer Geschäftsabläufe in die digitale Welt – zu tun haben.

    Was machen PropTechs genau?

    PropTech-Unternehmen bieten der Immobilien- und Baubranche (B2B), aber auch Endkunden (B2C) Produkte und Dienstleistungen an, die neuste Informations- und Kommunikationstechnologien wie Cloud Computing, künstliche Intelligenz, Sensorik (IoT), Blockchain, Virtual und Augmented Reality, Robotik oder 3D-Druck, etc. nutzen. Die Bandbreite der PropTech-Angebote ist sehr gross, und sie decken den ganzen Lebenszyklus von Immobilien ab – von der Planung, Finanzierung über die Realisierung, die Vermietung und den Verkauf bis zum Betrieb und Unterhalt. Als Beispiele können Smart-Home-Geräte und -Steuerungen, Software für die Erstellung von Verkaufsdokumentationen, virtuelle Wohnungsbesichtigungen, Gebäudeautomation, Immobilien-Crowdfunding-Plattformen oder Anwendungen für das digitale Facility Management genannt werden.

    Was bringt das alles?

    Für den Endkunden bietet PropTech neue Nutzererlebnisse, Transparenz und Zeitersparnis im komplexen Immobilien-Markt. Unternehmen der Immobilien- und Bau-Branche können ihren Kunden umfangreichere Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Flexibilität anbieten. Überdies steigert PropTech die Effizienz im Arbeitsalltag, was sich in Kosteneinsparungen niederschlägt.

    Und was geht mich das an?

    Die «digitale Revolution» findet schon lange statt. In manchen Bereichen der Gesellschaft und der Wirtschaft ist sie früher angekommen, in anderen später. Die Immobilien- und die Bau-Branche zählen zu letzteren: Sie sind so genannte «late followers», die technologische Entwicklungen in der Regel erst sehr spät annehmen und implementieren. In Bezug auf PropTech ist das nicht einfach nur bedauerlich, sondern geradezu gefährlich: Die digitale Transformation lässt sich nicht aufhalten, sondern schreitet im Gegenteil immer rascher voran. Unternehmen, die sich nicht damit beschäftigen, laufen Gefahr, den Anschluss zu verpassen – und damit über kurz oder lang Marktanteile und Kunden zu verlieren. Deshalb geht das Thema PropTech auch Sie etwas an – und zwar besser heute als morgen.

    Wie lerne ich mehr über PropTech? 

    Zugegeben: Für «Neulinge» ist das Themenfeld anfangs verwirrend und die Menge und Angebote der PropTech-Unternehmen unübersichtlich. Und ja: Es braucht personelle und finanzielle Ressourcen ebenso wie ein gewisses Know-how, um sich mit PropTech auseinanderzusetzen und Innovationen im eigenen Unternehmen zu implementieren. Aber zum Glück gibt es Unterstützung beim Einstieg: Das Netzwerk SwissPropTech vernetzt PropTech-Unternehmen mit der Immobilien- und Bau-Branche. Wir stellen unseren Mitgliedern Know-how, Informationen und Kontakte zur Verfügung, die es ihnen erleichtern, sich in der PropTech-Welt zurecht zu finden. An zahlreichen Anlässen in der ganzen Schweiz können sich unsere Mitglieder präsentieren und wertvolle Kontakte knüpfen; so fällt der Einstieg in PropTech gleich viel leichter. Nutzen Sie diese Chance! Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen über eine Mitgliedschaft zur Verfügung:

    Kontakt:
    Mario Facchinetti, Initiator & Repräsentant von PropTechMarket
    Telefon 044 931 20 24, info@swissproptech.ch

  • Halter AG realisiert Hochhaus

    Halter AG realisiert Hochhaus

    Das elfstöckige Hochhaus in Neuhausen a. R. wird nach der Fertigstellung Mitte 2022 insgesamt 76 Mietwohnungen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss umfassen, wie aus einer Mitteilung der Halter AG hervorgeht. Das Wohn- und Geschäftshaus dient dabei als „Richtprojekt für einen übergreifenden Quartierplan“. Der Standort Industrieplatz ist Teil des Quartierplangebietes und das 40 Meter hohe Hochhaus wird das markanteste Gebäude am Platz sein, so die Halter AG.

    Im Erdgeschoss werden 265 Quadratmeter an Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Dort sollen kleinere Verkaufsräume für Güter des täglichen Bedarfs oder auch für einen Coiffeur entstehen. Die Wohnungen werden 1,5 bis 4,5 Zimmer umfassen. Damit richten sie sich an Ein- und Zweipersonenhaushalte sowie Kleinfamilien. „Durch die Nähe zum Bahnhof werden sie insbesondere auch Pendler in Richtung Schaffhausen, Winterthur und Zürich ansprechen“, heisst es in der Mitteilung.

    Die in Zürich ansässige Halter AG wird im kommenden Jahr ihren Hauptsitz in die ehemalige NZZ-Druckerei (heute Join.Explore.Dare/JED) in Schlieren verlagern.

  • W. Schmid AG startet Neubauprojekt

    W. Schmid AG startet Neubauprojekt

    Die W. Schmid AG errichtet an der Buckhauser-/Flurstrasse in Zürich ein siebengeschossiges Mehrfamilienhaus mit 101 Wohnungen. Laut einer Medienmitteilung ist nach Ende der Abbrucharbeiten mit dem Aushub der Baustart erfolgt. Nachdem die W. Schmid AG 2019 bereits die Wohnüberbauung Burbel in Oberglatt ZH für die Swiss Life AG realisiert hat, handelt es sich bei dem neuen Projekt um einen Folgeauftrag.

    Diesen setzt die W. Schmid AG als Generalunternehmerin um. Neben den 101 Mietwohnungen entstehen in dem Neubau auch zwei Gewerbeflächen. Das Mehrfamilienhaus wird in U-Form gebaut, so dass ein Innenhof entsteht, „welcher zukünftige Bewohner vom Strassenlärm schützt und einen Platz für Begegnungen schafft“. Zudem werden Fassade und weitere Elemente begrünt, „wodurch das Wohnumfeld noch mehr aufgewertet wird“. 

  • Liestal heizt künftig mit Holz aus der Region

    Liestal heizt künftig mit Holz aus der Region

    Die Stadt Liestal will ihre sieben Wärmeverbünde sanieren und bis 2030 zu einem neuen Grosswärmeverbund zusammenschliessen. Wie die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) mitteilt, wird dazu in einem ersten Schritt die Heizzentrale Liestal für 42 Millionen Franken modernisiert. Sie soll ab 2023 zu 90 Prozent mit Holz aus der Region geheizt werden, je zur Hälfte mit Recyclingholz und Waldhackschnitzel. Bisher beträgt der Anteil erneuerbarer Energieträger 45 Prozent. Pro Jahr sollen so 24‘000 Tonnen CO2-Ausstoss eingespart werden.

    Ausserdem sollen drei weitere lokale Wärmeverbünde an das Netz der Heizzentrale angeschlossen und das Fernwärmenetz auf 31 Kilometer verlängert werden. Der Ausbau des Netzes soll in drei Etappen bis 2030 abgeschlossen werden.

    Der Kanton Basel-Landschaft will sukzessive die 48‘000 fossilen Heizungen im Kanton ersetzen. „Wir sind davon überzeugt, dass für eine nachhaltige Energieversorgung die Energie zunehmend aus erneuerbaren Ressourcen stammen muss“, wird EBL-CEO Tobias Andrist in der Mitteilung zitiert.

  • Baupreise sind leicht gestiegen

    Baupreise sind leicht gestiegen

    Der Schweizerische Baupreisindex des Bundesamts für Statistik (BFS) erhöhte sich zwischen Oktober 2019 und April 2020 um 0,2 Prozent auf 100 Punkte. Dies ist laut einer Medienmitteilung auf einen Preisanstieg sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau zurückzuführen.

    Im Hochbau ist der Anstieg des Preisindexes im vorangehenden Halbjahr hauptsächlich auf höhere Preise bei Sanitäranlagen zurückzuführen. Auch die Kosten für Fenster und Aussentüren hätten zugenommen, wenn auch weniger stark.

    Mit Ausnahme der Zentralschweiz und Zürichs sind die Preise in fast allen Grossregionen gestiegen, vor allem in der Ostschweiz mit einem Plus von 0,8 Prozent. Den deutlichsten Preisrückgang verzeichnet die Zentralschweiz (-0,1 Prozent), gefolgt von Zürich.

    Im Tiefbau wurden im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr insbesondere bei den Ingenieurhonoraren und beim Oberbau höhere Preise beobachtet. Dagegen sanken die Preise für den Erd- und Unterbau.

    Ausser in der Ost- und Nordwestschweiz sowie der Genferseeregion verzeichneten alle Regionen eine Preissteigerung. Am grössten war sie in der Zentralschweiz (+1,9 Prozent). Den stärksten Rückgang verbuchte die Ostschweiz (-0,9 Prozent).

  • AKB will umweltbewusste Privatpersonen belohnen

    AKB will umweltbewusste Privatpersonen belohnen

    Die AKB ist laut ihrer Medienmitteilung erst die zweite Bank in der Schweiz, die einen Green Bond in Schweizer Franken emittiert. Mit dem Green Bond finanziert sie direkt die neue AKB Green Hypothek. Mit dieser möchte die AKB umweltbewusste Privatpersonen belohnen, „die ihr Eigenheim nach klimafreundlichen Kriterien bauen oder renovieren“. Dabei werden neben Neubauten und energetischen Einzelmassnahmen auch „umfassende Gesamtsanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz oder zur Nutzung von erneuerbaren Energien, wie die Installation von Photovoltaik-Anlagen oder von Panels zur Aufbereitung von Warmwasser, unterstützt“.

    „Wir fördern mit zukunftsorientierten Lösungen Wachstum, das die Umwelt schont“, wird AKB Direktionspräsident Dieter Widmer in der Mitteilung zitiert. „Der AKB Green Bond dient dazu, die Refinanzierung der AKB Green Hypotheken mit einem gesamtheitlichen Nachhaltigkeitskonzept zu ermöglichen. Zudem bietet die Green Hypothek Zinsvergünstigungen bis zu 10 Jahre ohne Einschränkung.“

    Die AKB möchte mit ihrer Initiative die Region, „mit der wir verbunden sind“, auch für die kommenden Generationen erhalten. Denn durch ihre Förderung einer umweltverträglichen Bautätigkeit werde zur Emissionsreduktion bei Gebäuden beigetragen und somit ein „gesellschaftlicher Mehrwert“ geschaffen. Jeder zehnte Kunde einer AKB Green Hypothek im Jahr 2020 erhält von der Kantonalbank gratis ein E-Bike.

  • Meyer Burger wird zum Hersteller von Solartechnik

    Meyer Burger richtet sich strategisch neu aus, um sein geistiges Eigentum besser zu schützen. Der Verwaltungsrat des Maschinenbauers mit Sitz in der Gemeinde Thun hat laut einer Medienmitteilung entschieden, seine Fertigungsanlagen für Solarzellen und Solarmodule nur noch exklusiv zum eigenen Gebrauch herzustellen. Für eine eigene, gross skalierte Zell- und Modulproduktion wird Meyer Burger auf einer ausserordentlichen Generalversammlung am 10. Juli eine Kapitalerhöhung von 165 Millionen Franken beantragen.

    Ein Grossteil der heute weltweit produzierten Solarmodule basierten auf den Technologien von Meyer Burger. Dennoch habe das Unternehmen aus seiner Technologieführerschaft in den vergangenen Jahren keinen Gewinn erzielen konnte. Mit dem Verkauf seiner Maschinen habe Meyer Burger die proprietäre Technologie aus der Hand gegeben und die Realisierung des geschaffenen Mehrwerts weitestgehend seinen Kunden überlassen.

    „Der Wandel vom Maschinenanbieter zum vertikal integrierten Zell- und Modulhersteller ist der richtige und konsequente Schritt, um uns einen angemessenen Anteil am Wert zu sichern, den unsere global führende Technologie generiert“, erklärt Verwaltungsratspräsident Franz Richter. „Der nächste Technologieschritt ist vergleichbar mit dem Übergang von 4G auf 5G in der mobilen Kommunikation“, so CEO Gunter Erfurt. „Nur Meyer Burger hat die 5G-Technologie der PV-Industrie zur Marktreife geführt. Wir können mit unseren Produkten bereits in einem Jahr am Markt sein.“

    Meyer Burger will die Produktion im ersten Halbjahr 2021 starten. Aktuell lägen Kaufabsichtserklärungen von potenziellen Kunden aus Europa und den USA im Umfang von über 2 Gigawatt pro Jahr vor. Dieser zu erwartenden Nachfrage entsprechend sei beabsichtigt, durch Aufnahme von insgesamt rund 180 Millionen Franken Fremdkapital im Jahr 2021/22 die jährliche Kapazität bis 2022 auf 1,4 Gigawatt Zell- und 0,8 Gigawatt Modulproduktion auszuweiten. Meyer Burger erwartet auf dieser Basis innerhalb von drei Jahren einen jährlichen Umsatz von 400 bis 450 Millionen Franken und eine EBITDA-Marge von 25 bis 30 Prozent.

    Langfristig werde ein Ausbau auf mindestens 5 Gigawatt angestrebt. Bei entsprechender Nachfrage seien weitere Modulfertigungen im europäischen und amerikanischen Raum geplant, die aus zentraler Zellenfertigung beliefert werden können.

  • Wasserstoff kann günstiger produziert werden

    Wasserstoff kann günstiger produziert werden

    Fachleute des Instituts für Innovation und Technologiemanagement der Hochschule Luzern (HSLU) haben den wirtschaftlichen Mehrwert einer umweltfreundlichen Herstellung von Wasserstoff untersucht. Ihre Arbeit hat laut einer Medienmitteilung nachgewiesen, dass der Einsatz von Wasser-Elektrolyseuren zur Stabilisierung des Stromnetzes bei Über- oder Unterlasten die Herstellungskosten um bis zu 15 Prozent reduziert.

    Bei der Wasser-Elektrolyse wird Wasser mithilfe von Strom in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt. Noch ist dabei der Wirkungsgrad problematisch: Bei der Herstellung entsteht Abwärme, die sich nicht immer gut nutzen lässt. Zudem ist der Preis für Strom aus erneuerbaren Energien hoch. Beides macht klimafreundlichen Wasserstoff zum heutigen Zeitpunkt vergleichsweise teuer. Auch das Tankstellennetz für Autos ist noch dünn. „Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das ändert. In der Schweiz sind grössere Offensiven dafür bereits in Vorbereitung“, so Christoph Imboden, Dozent für Energiewirtschaft an der HSLU.

    Das EU-Projekt QualyGrid untersuchte mit elf Partnern aus acht Ländern eine vielversprechende Lösung, um die Herstellungskosten zu senken. Ziel des Projekts war, Präqualifikationstests für Wasser-Elektrolyseure zu standardisieren und damit ihre Zulassung zu vereinfachen.

    Die Forschenden der HSLU berechneten in diesem Rahmen den geldwerten Vorteil von Wasser-Elektrolyseuren. Weil es dafür noch keine Datengrundlage gab, musste der Wert ihrer Dienstleistung für die verschiedenen Netzbetreiber in Europa erst zusammengetragen werden. Schliesslich konnte die Forschungsgruppe nachweisen, dass der Einsatz von Wasser-Elektroyseuren zur Stabilisierung des Stromnetzes die Herstellungskosten von Wasserstoff um bis zu 15 Prozent reduziert. „Damit wird der Schritt zu einer breiten Einführung der Wasserstofftechnologie deutlich erleichtert“, heisst es in der Medienmitteilung.

  • Zürichsee soll Zentrum von Thalwil heizen

    Zürichsee soll Zentrum von Thalwil heizen

    Der Zürichsee soll in Teilen von Thalwil künftig Öl und Gas als Energieträger ersetzen. Wie der Zürcher Energiedienstleister Energie 360° mitteilt, will er gemeinsam mit der Gemeinde einen Energieverbund realisieren. Dazu soll beim Schiffsanleger eine 30 Meter lange Rohrleitung in den See verlegt werden, mit der Seewasser in einen Wärmeaustauscher geführt wird. Die Energie wird dann mit Fernwärmeleitungen in das Zentrum der Gemeinde geführt.

    Der Energieverbund soll rund hundert Liegenschaften mit 13 Gigawattstunden Wärme und 0,5 Gigawattstunden Kälte im Jahr versorgen, darunter fünf Liegenschaften der Gemeinde. Damit können bestehende Öl- und Gasheizungen ersetzt und 2800 Tonnen CO2 eingespart werden. Zur Abdeckung von Leistungsspitzen in kalten Wintern dienen zwei Gaskessel in der Energiezentrale. Der Bau der Anlage soll im Frühjahr 2021 beginnen.

  • Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Aargau treibt Weiterführung von Limmattalbahn voran

    Der Regierungsrat hat eine Botschaft zuhanden des Grossen Rates verabschiedet, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Demnach soll die Fortführung der Limmattalbahn von Killwangen nach Baden nun auf die Stufe Zwischenergebnis angehoben werden. Bislang wird das Projekt im kantonalen Richtplan als Vororientierung geführt.

    Der Kanton verweist in der Mitteilung auf die enge Verknüpfung der Limmattalbahn und des regionalen Gesamtverkehrskonzepts Ostaargau (rGVK OASE) im Raum Baden. Demnach sollen Massnahmen im Raum Baden „vorerst im Richtplan auf Stufe Zwischenergebnis verbleiben“. „Die Massnahmen für das rGVK OASE im Raum Brugg-Windisch sollen dagegen durch den Beschluss des Grossen Rats noch vor Ende 2020 auf die Stufe Festsetzung angehoben werden.“

    Die Limmattalbahn sei „ein zentraler Baustein für die Bewältigung der zukünftigen und wachsenden Mobilitätsbedürfnisse im Korridor Killwangen-Neuenhof-Wettingen-Baden“. Durch sie könne die hohe Standortgunst und der Erhalt der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit der Region sichergestellt werden. In der Botschaft des Regierungsrates werden auch die neuen Haltestellen in Wettingen und Spreitenbach behandelt. „Die zukünftige SBB-Haltestelle Wettingen Tägerhard soll S-Bahn, Bus und Limmattalbahn miteinander verknüpfen und den geplanten Wohnschwerpunkt Tägerhard-Ost optimal an den öV anbinden.“ Sie soll daher ebenso als Zwischenergebnis in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden wie die künftige Haltestelle der Limmattalbahn im Osten von Spreitenbach, welche „langfristig eine dichte, urbane Wohn- und Gewerbenutzung ermöglichen“ soll.